Brian Wilson

Verkaufsrang: 128403 (Musik)
Artist: Brian Wilson
Audio CD
EAN: 0075992566926
ListPrice:
Anzahl Medien: 1
Verlag: Wb (Warner)
UPC: 075992566926
Preis: EUR 4,61

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Kundenrezensionen zu 'Brian Wilson'

Perfektes Re-issue (27. August 2008)

Nicht immer muss man ein Re-issue einer CD kaufen, nur weil sie ein paar Bonustracks hat. Bei diesem Silberling würde ich jedoch eine Ausnahme machen! Zum einen, weil die Scheibe von Joe Gastwirt mit dem Pacific Microsonics HDCD-System 24-Bit digital remastered wurde und im Vergleich mit der 1988 erschienenen CD erst jetzt seine audiophile Klasse zeigt. Jedes Instrument ist glasklar getrennt zu hören! Zum zweiten, weil das Booklet um 12 Seiten (Fotos und zusätzliche Song-Kommentare) erweitert wurde - auch wenn dafür die zweiseitige Danksagung von 1988 fehlt. Drittens überzeugt der Tonträger durch die insgesamt 14 Bonustracks, davon 9 bisher unveröffentlichte Demos, auf denen Brian Wilson wie eh und je mit Alternativarrangements experimentiert. Mit dabei sind nun zwei B-Seiten von Single-Auskopplungen ("He couldn't get his poor old body to move" und "Being with the one you love") sowie die 1987 erschienenen Singles "Let's go to heaven in my car" und "Too Much Sugar" aus dem Soundtrack von "Police Academy 4".

Wie Phönix aus der Asche... (18. Januar 2008)

tauchte der geniale Songwriter und Produzent mit "Brian Wilson" 1988 wieder auf. Und das Ergebnis ist toll, wenn auch viel zu viele Beteiligte versucht haben, dem Album ihren Stempel aufzudrücken. Aber die Songs sind stark genug, um das auszuhalten, die Melodien fressen sich wie so oft ganz schnell in die Gehörwindungen. Meine Favoriten sind "Love and mercy", "Walkin the line", "Let it shine" und das epochale, wie ein Wandpanorama schillernde "Rio Grande". Für Brian Wilson war dieses erste Soloalbum sehr wichtig, um sich selbst zu beweisen, dass er auch ohne die Beach Boys Erfolg haben kann. Wenige Jahre später gelang es ihm mit Hilfe guter Freunde, sich dem unheilvollen Einfluß des Psychologen Landy zu entziehen.

Dieses Album gehört zu jenen, die man besitzen sollte, wenn man die Entwicklung eines der wichtigsten Musiker des 20. Jahrhunderts nachvollziehen möchte.

Brian Wilson's Soloalbum (1. Mai 2004)

Endlich gab es ein Album nur von Brian Wilson produzierten Songs nach "Smile" 21 Jahre davor. Dennoch hat seine Musik nichts mit der der Beach Boys zu tun, weil ihre Stimmen fehlen. Wilson singt den Background entweder selber oder mit seinem wichtigstem Mitarbeiter dieses Albums, Andy Paley. Sein damaliger Psychiater Eugene Landy veranlasste ihn diesem Soloalbum, was dazu führte, dass Landy zu vielen Songs Texte schrieb und den Credit als "Executive Producer" abräumte. Nichts desto Trotz ist es ein gutes Album, obwohl es meiner Meinung nach mit Synthesizern nur so verseucht ist. Wilsons Stimme klingt immer noch nach Nikotinkonsum - Seine Falsetts sind deutlich tiefer als bei den Beach Boys Alben der 60er.
Die beiden stärksten Songs sind auf jeden Fall "Walkin' The Line", ein absolut rockiges Stück, das an alte Zeiten anknüpft und mit Gary Usher geschrieben wurde, was jedoch mit keiner Silbe erwähnt wird und "Love And Mercy", eine wunderschöne Ballade, die es sogar auf das Niveu von "Pet Sounds" schafft.
"Little Children" und "One For The Boys" sind einfach nur peinliche Lieder.
4 Sterne sind auf jeden Fall drin!

3 1/2 Sterne (1. August 2003)

Brian Wilsons erstes Solowerk. Schöne Harmonien und eingängige Melodien wie wir es von Brian gewöhnt sind. Leider fehlt das gewisse Etwas, das eine Hitsongs ausmacht. Die Songs sind sicherich nicht schlecht, doch da und dort hätte man die Produktion noch etwas überarbeiten können...Wäre toll gewesen, wenn die Titel mit Studiomusikern und richtigen Instrumenten eingespielt worden wären, stattdessen haben wir vorwiegen Synthesizer-Sounds, was damals in den 80ern ja ziemlich populär war.
Dieses Album hat aus meiner Sicht die beste Covergestaltung des gesamten Beach Boys-Katalogs bis dahin. Die Aufmachung macht halt auch schon vieles aus.
Ein Album eher für Fans.

Eine der meist unterschätzten Cds überhaupt (24. Februar 2003)

Jede Brian Wilson CD hat etwas an sich. Während bei den "Beach Boys" Terry Melcher und Mike Love die musikalische Oberhand übernahmen, arbeitete Brian heimlich, still und leise an seiner Solo-CD. Die Verkaufszahlen dieses Albums waren schwach, obwohl diese CD grundsätzlich wunderbar ist. Eingänige Melodien, mit einem Text der etwas ausdrückt.

dkb.de

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