Aus der Amazon.de-Redaktion
Schon Jahre vor der Veröffentlichung von Exit Planet Dust spuckte das Produktionsduo Tom Rowlands und Ed Simons einige Scheiben mit den fettesten Sounds aus, die es beim englischen Label Junior Boys' Own je gab.Noch bevor kreischende Gitarren und massive Breakbeats zu Standardelementen der Dancefloor-Musik wurden, ließen sie Monster wie "Chemical Beats" und "Song to the Siren" los; mit ihren verzerrten Beats und ihrer Rock-Mentalität waren sie ihrer Zeit um Jahre voraus. Es verwundert nicht, daß diese Songs, auf Exit Planet Dust gesammelt und mit einigen neuen Tracks als Zugabe wiederveröffentlicht, noch heute funktionieren. Alle Singles, die den typischen Chemicals-Sound prägten, sind vorhanden; darüber hinaus gibt es einige Expeditionen ins Genre des Pop-Songs mit den Sängern Beth Orton ("Alive Alone") und Tim Burgess ("Life Is Sweet"). Kann man auf dem Nachfolgealbum Dig Your Own Hole einen weiter entwickelten Sound hören, so findet man hier die Wurzeln des Big Beat. --Matthew Corwine
Kundenrezensionen zu 'Exit Planet Dust'
So klingen Chemicals! (25. Mai 2004)
Leider habe ich die Hoffnung schon aufgegeben, dass die Chemical Brothers jemals wieder so klingen werden, wie auf ihrem Debutalbum Exit Planet Dust. Es ist mit Abstand das Beste, von der Seite des Big Beats gesehen, dass sie je erstellten. Kräftig, frech, stilvoll, dreckig... Alles da, um einen Big Beat Fan zu überzeugen. Auch wenn das Album schon langsam in die Jahre kommt (1995), ist es noch immer ein Stammgast in meinem CD Player. Warum ist ganz einfach... Nostalgie! Klingt dumm, wenn man berücksichtigt, das auf dem Album nahezu keine Melodien vorhanden sind, aber wahrscheinlich besteht genau DARIN die Kunst der beiden UK Soundtüftler, Emotion ohne Harmonien zu kreieren, kombiniert mit fetten Beats und kräftigen Synth Sounds! Leave Home, Chemical Beats, Three Little Birdies Down Beats und One Too Many Mornings sind heute schon Klassiker!der Einstieg in die Rock-Dance-Fusion (31. Juli 2002)
Ein Beispiel für ein sehr kreatives Album: Energiereiche, fette Beats, Bässe und rockige Samples, Gesangsfetzen ohne Nervfaktor - eine sehr gelungene erste Produktion der Chemical Brothers.Wem die Songs angesichts heutiger Produktionen ein wenig zahm vorkommen, sei daran erinnert, dass die CD 1995 produziert wurde; da kann man nur staunen, welchen guten Riecher die Produzenten Simons und Rowlands zu dieser Zeit schon hatten.
Anspieltipps: Leave Home, In Dust We Trust, Chemical Beats





