Aus der Amazon.de-Redaktion
Die "Supergroup" des Hip Hop ist zurück, und zwar bigger’n’meaner than ever, obwohl dieses Album mit ihrem gewohnten "Horrorcore" kaum noch etwas zu tun hat. Als Produzent tritt Wu-Tang-Meister The RZA alias The Rzarector überraschenderweise zurück und konzentriert sich ganz auf kickende Rhymes. Weiter mit von der Partie ist Gravediggaz-Gründer Prince Paul (beliebt auch als De La Soul-Producer und abgedrehter Solist), natürlich Frukwan, auch ehemals Teil von Stetsasonic, den wahren Begründern der Jazz-Hop-Fusion, und last but not least Poetic alias "The Grym Reaper".Was etwas Old-School-mäßig derb beginnt, steigert sich von Stück zu Stück zu einem vertrackten Netzwerk aus trockenen Beats, schrägen Sound-FX und feinen Melodiefetzen. Die Lyrik über urbanes Unrecht, Drogen, Tod und Wiederauferstehung ist explizit, aber nicht klischeebeladen. Die Grooves sind insgesamt noch vielschichtiger als bei Wu-Tang. Wahrlich bewegend sind Stücke wie "The Night The Earth Cried", in denen Easy-Classical-Loops -- gegen profunde Reime gesetzt -- von RZA zu echter Musik "wiederbelebt" wurden. Absolut gelungen! --Christian Arndt
Kundenrezensionen zu 'The Pick,the Sickle and the Shovel'
Mein Liebling im Regal (9. August 2002)
Hätte ich gewusst, dass dieses Album einmal eines meiner liebsten sein wird, hätte ich es mir erstens früher zugelegt (jeder Tag später ist Zeitverschwendung) und mir zweitens mehr Zeit beim Durchhören genommen.Aufmerksam auf das Album und die Gravediggaz generell bin ich seltsamerweise durch das Fernsehen geworden, als ich das Video zu "Dangerous Mindz" gesehen habe. Leider sind die Gravediggaz nämlich immer noch, auch nach ihrem dritten Album noch etwas zu unbekannt, wie ich finde. Aber jetzt zum Album.
Musikalischer, und, wenn man das bei dem Thema "Digging up graves" sagen kann, ernster als "6 Feet Deep" (in Europa "Niggamortis") ist es geworden.
Außerdem rappt RZA auf diesem Album weniger agressiv wie man es zuvor kannte und auch besser denn je. Auch Grym Reaper, der letztes Jahr leider an Krebs gestorben ist, den er über ein Jahr bekämpfen konnte, und Frukwan aus der Hip-Hop-Jazz Band "Stetsasonic" liefern mit die besten Reime und Flows, die mir je untergekommen sind.
Die Gravediggaz liefern also mit "6 Feet Deep" ein verrücktes, mit "The Pick, The Sickle and the Shovel" (so ist es nämlich richtig und nicht wie oben angegeben) ein musikalisches und sozialkritisches und mit "Nightmare in A-Minor", in dem nur noch Frukwan und Grym Reaper Mitglieder der Gruppe sind ein einfach perfektes Hip-Hop Album.
Ich finde allerding, dass man dieses zuerst kaufen sollte, vor allem, wenn man sich noch nicht lange mit Hip-Hop beschäftigt oder interessiert hat.
Ich wünschte, ich könnte dieses Album noch einmal das erste Mal hören!
Viel Spaß!






