The Score

Verkaufsrang: 7119 (Musik)
Artist: Fugees (Refugee Camp)
Audio CD
EAN: 5099748354921
ListPrice:
Anzahl Medien: 1
Verlag: Col (Sony BMG)
Preis: EUR 1,91

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THE SCORE

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Aus der Amazon.de-Redaktion

Ihr kennt das Sprichwort "Man kann nicht alles haben"? Nun, die Fugees haben diese Redensart so ziemlich in ihr Gegenteil verkehrt. The Score ist die vollständige Zusammenfassung des Hip-Hops der Mitte der 90er. Einerseits durch die bewusste Auswahl ihrer musikalischen und textlichen Zitate als Vertreter des von De La Soul und Basehead geprägten organischen Stils erkennbar, halten sie doch entschieden an der Tradition eines ursprünglichen Rap à la Braggadocio/"sucka MC" fest. Wenn sie etwas ganz ernst meinen, vermeiden die drei jegliche Klischees, durch die der Protest ihrer herrischen, exzentrischen Kollegen so oft verwässert wird. Und die Grabenkriege zwischen Hip-Hop und R&B-Fraktion ignorieren die Fugees ganz einfach, indem sie sich Roberta Flack's "Killing Me Softly with His Song" vornehmen. --Steven Stolder

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Kundenrezensionen zu 'The Score'

Kein Classic (17. Juli 2008)

Bereits 1994 brachten die Fugees mit "Blunted On Reality" ihr Debüt auf den Markt, was von der breiten Masse jedoch kaum beachtet wurde. Erst mit der Hitsingle "Fu-Gee-La" wurde das Trio um Wyclef Jean, Pras und Lauryn Hill so richtig berühmt. "The Score" war dann ihr zweites Werk, für das es Platinauszeichnungen regnete. Doch so gut wie die Verkaufszahlen vermuten lassen bzw. wie es hier hochgejubelt wird, ist diese Platte bei Weitem nicht. Lyrisch bedienen die Fugees genau die Klischees, die der Großteil der Bevölkerung von Hip Hop hat, nämlich alte und teils abgedroschene Ghettostories. Dies ist jedoch nicht wirklich schlimm. Viel mehr fällt da ins Gewicht, dass es sich hier um rein Mainstream mäßige Sounds handelt, die man eher in die Kategorie Pop stecken sollte. Des Weiteren werden einem ein Haufen an Füll-Tracks geboten, die entweder langweilig oder nervig sind.
Man muss "The Score" zugestehen, dass es mit "How Many Mics" eigentlich recht gut beginnt. Produziert haben sie diesen Song, genau wie die komplette Platte selbst. Hier treffen düstere Beats auf eine mystische Melodie, die ein dunkle und bedrückende Stimmung heraufbeschwören, wozu die drei mit lässigen Flows und ihren einmaligen Stimmen punkten können. Auch "Ready Or Not" ist ein echt klasse Track, bei dem wieder auf viele dunkle, aber auch emotionale Elemente gesetzt wurde, was besonders durch Lauryn's Gesang sehr schön verfeinert wird, aber auch die Raps passen hier wieder. Dies kann man von den nächsten Songs "Zealots" und "The Beast" beim besten Willen nicht behaupten. Langweilige und viel zu entspannte Instrumentals plätschern nur so vor sich hin und auch die Rhymes haben keinen Drive, sondern wirken eher gelangweilt, was sich auch auf den Hörer überträgt und man schnell weiterskippt. Hitsingle "Fu-Gee-La" ist ein wahres Meisterwerk und damit auch der mit Abstand beste Song des kompletten Album. Die Beats hämmern mit voller Wucht und bringen jeden Kopf zum Nicken, die schöne Hintergrundmelodie verfeinert das Ganze noch. Pras rappt hier eindeutig am Besten, doch auch Lauryn Hill kommt sehr gut, vor Allem kann sie aber mit ihrem Refrain punkten. Etwas einfallslos und wohl auch als kleine Abzocke könnte man die drei (!) Remixe bezeichnen, die am Ende der Platte zu finden sind. Sie unterscheiden sich vom Original nur gering und dienen wohl hauptsächlich zum Auffüllen der Tracklist, auch wenn man sagen muss, dass sie wie "Fu-Gee-La" echt gelungen sind. Nach dem eher langweiligen "Family Business" erreicht man mit "Killing Me Softly" den wohl größten Hit der Gruppe. Was viele nicht wissen ist, dass dies lediglich eine Coverversion ist und zwar von Roberta Flack's "Killing Me Softly With His Song". Insgesamt sicher eine gut gelungene und gefühlvolle R'n'B-Nummer, von der man jedoch bald genug hat. Leider sind auch die nächsten Songs nicht unbedingt zu den großartigen Werken im Hip Hop zu zählen. "The Score", "The Mask" und ganz besonders "Cowboys" vereinen uninteressante Beats mit belanglosen Raps. Auch "No Woman, No Cry" ist eindeutig Geschmackssache. Ich persönlich finde den Track recht gelungen, an das großartig Original von Bob Marley kommt es jedoch auf keinen Fall ran. Den Ausklang findet "The Score" mit den bereits angesprochenen drei Remixes zu "Fu-Gee-La", die man als gelungen, aber auch etwas zu viel des Guten bezeichnen kann.
"The Score" kann meines Erachtens nach nicht mit ihrem tollen Debüt "Blunted On Reality" mithalten, was einfach an den oft langweiligen Beats und Raps, sowie dem teils doch recht kommerziellen Sound liegt. Drei Sterne gibt's dennoch, da ein paar wenige echte Perlen mit auf diesem Album vertreten sind. Leute, die auf den Mainstream Rap der 90er stehen, dürfte diese Platte liegen, allen anderen würde ich dringend raten vor dem Kauf reinzuhören.

nur für hardcore Fans (7. Juli 2008)

Man muß schon ein wirklich hartgesottener HipHop-Fan sein, wenn man dieses Album mag. Mir jedenfalls bringt es nichts. Und diese Meinung gebe ich hier auch kund, wenn ich Gefahr laufe, keinen Punkt zu bekommen.
Rezensionen sollten ehrlich sein!
Für mich ist es unverständlich, wie man einen schönen Song wie "No woman, no cry" so verhunzen kann. Was soll das sinnlose Gebrabbel auf "Killing me softly with his song". Und ist den Machern nicht mehr anderes eingefallen um ihre CD zu füllen, als 3 x den gleichen Titel in verschiedenen Versionen auf die CD zu nehmen ?
Die Rede ist von "Fu-Gee-La".
Fazit: Kauf lohnt sich nicht

The Score - Fugees (Refugee Camp) (29. Mai 2008)

HipHop der ganz besonderen Sorte scheint uns hier dieses 3er Gespann Pras, Wyclef Jean + Lauryn Hill anzubieten (mittlerweile feiern die drei auch ordentliche Soloerfolge). Sei es mit langsamen Nummern wie "Killing me softly" + "Ready or not", oder aber auch die Bob Marley Coverversion "No woman, no cry", es ist immer wieder HipHop der ins Ohr geht, von da in die Beine und von da direkt ins Herz. Mit viel Liebe wurde dieses Album geschaffen, daß kann man vor allem in "Fu-gee-la", "Family business" + "The mask" hören. Auch braucht dieses Trio keine bekannten Gast Rapper zu arrangieren. Diese CD kann man von vorne bis hinten in einem durchhören und dabei viel träumen. Einziges Manko, das Gelaber zwischen den einzelnen Stücken (Cypress Hill lassen grüßen) und die Mixe von "Fu-gee-la". Ich für meinen Teil kann darüber aber hinwegsehen, da Lauryn Hill makes the world go round!

Fugees bringen den richtigen Sound! (20. Oktober 2007)

The Fugees sind eine bemerkenswerte Gruppe. Mit ihrer beeindruckenden Mischung aus Rap,R&B und ihren Haitianischen Wurzeln (Pras und Clef).
Eine Wundertuete fuer die Ohren mit den sachten Klaengen und den schweren Worten, kurzum Musik fuer die Ewigkeit. Die gesamte CD ist ein absoluter Hit aber die groessten Meisterwerke heissen: "Ready Or Not", "Fu-Gee-La", "Family Business" und "The Mask".
I.Q.Qillahs Tip: Einfach zulangen und geniessen.

unnötig und schlecht (7. April 2007)

Es gibt nichts, was an diesem Album gefallen könnte, solange man nicht im Hip-Hop verwurzelt ist. Die früheren negativen Bewertungen teile ich uneingeschränkt - nur sieht man sie in der Standardeinstellung ja erst auf den zweiten Klick. Also nochmal: Zerstörung sehr guter älterer Songs durch dümmliches Zwischengebrabbel. Mag ja sein, dass die eigenen Texte ihren Wert haben, aber die Musik gerät nie auf ein Level, das mich positiv ansprechen würde. Auch nicht nach dem hundertsten Anhören bei einem überzeugten Befürworter!

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