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POSITIVITY

Aus der Amazon.de-Redaktion
Als Jean-Paul "Bluey" Maunick und Paul "Tubbs" Williams die Gruppe Incognito gründeten, war der Name mit Bedacht gewählt: Die zwei wollten unerkannt ein Seitenprojekt verwirklichen und ihrer Hausband Light Of The World keine Konkurrenz machen. Spätestens Anfang der 90er Jahre war's mit dem Incognito-Dasein freilich vorbei. Die Briten hatten als Aushängeschilder von Gilles Petersons Acid Jazz-Label Talkin' Loud mit "Always There" und der Stevie-Wonder-Coverversion "Don't You Worry 'Bout A Thing" Welthits feiern können, waren folglich bekannt wie bunte Hunde.
Noch berühmter wurde die Band aus dem United Kingdom mit Positivity. Man schrieb das Jahr 1993, die Acid Jazz-Welle war eigentlich schon wieder am Abebben. Just zu diesem Zeitpunkt landeten die Insulaner mit Album Numero vier ihren größten (sprich: profitabelsten) Coup. Millimeterpräzise Bläsersätze, ansteckende Funk-Grooves und tiefschwarze Soul-Vocals (beigesteuert von Sängerin Maysa Leak) koppelte man da zu einem knackig-kompakten Fusion-Sound, der die Tänzer in Scharen aufs Parkett lockte.
Was Bluey, Tubbs & Co. in einer livehaftigen Studiosession aufnahmen, war alles in Handarbeit entstanden. Hier spielten gestandene Vollprofis, die ihre Instrumente souverän beherrschten. Die Hornsection war gar so gut, daß sie kein Geringerer als Godfather James Brown himself nach einem gemeinsamen Konzert abwerben wollte –- behauptet jedenfalls die Legende. --Harald Kepler

Kundenrezensionen zu 'Positivity'
Incognito vom Feinsten! (2. Januar 2003)
Zu Incognito braucht man eigentlich schon generell wenig zu sagen als ein paar Stichwörter: Soul, Funk, Grooves, Bläsersätze, Gesang.... Alles vom Feinsten! Die Stimmen singen so sauber, der Bass unverschämt rythmisch, die Gitarre whnsinnig im Hintergrund, ab und zu ein bewundernswertes Fender Rhodes, ja selbst die Triangel wird auf den Punkt gespielt! Diese ganzen Superlative treffen im Besonderen auf das Album Positivity zu! Ein Beispiel für die Leistungsfähigkeit der Band. Wer handgemachten Soul, handgemachte Clubmusik und handgemachten Groove sucht, der ist hier genau richtig aufgehoben!Mein Klassiker (16. Dezember 2002)
Dieses Album bietet angejazzten Pop vom Allerfeinsten auf durchgängig höchstem Niveau. Zwar fehlen die ganz grossen (Radio-) Hits, dafür fällt es schwer, irgendeinen Song besonders hervorzuheben, weil einfach alle gut sind und kein einziger als 'Füllmaterial' anzusehen ist. Die Musik eignet sich für eine coole Party genauso gut wie als Hintergrundmusik für einen gemütlichen Abend.Besser gehts kaum (12. Januar 2000)
Für mich ist dies das bisher beste Incognito-Album. Es ist sicherlich nicht das poppigste (100 Degrees And Rising) oder das am besten arrangierte, aber es ist das, was ich mir am häufigsten, auch nach langer Zeit, anhöre. Schon alleine die ersten drei Tracks sind die Anschaffung dieser CD wert. Still A Friend Of Mine ist eine Art Midtempo Groove-Soul (was Dümmeres ist mir nicht eingefallen) mit fantastisch gesetztem und gesungenen, mehrstimmigen Refrain. Die Acapella-Version am Ende der CD ist mit diesem Hintergrund nur konsequent und auch sehr gut, aber eine Sache vermisse ich dabei: den Bass. Randy Hope Taylor ist einer der geschmackvollsten Bassisten der Musikszene und hier hat er wirklich all sein Können unter Beweis gestellt. Das meine ich im Sinn der Bereicherung der Lieder, und nicht im Sinn von Zurschaustellung seiner Virtuosität. Selbstverständlich sind auch auf dieser Incognito-CD die Bläser äusserst wichtig und perfekt, genauso wie die Arrangements durchdacht und ausgereift sind. Doch im Gegensatz zur Vorgänger-CD Tribes, Vibes & Scribes kann man dieser Platte nicht vorwerfen stellenweise zu flach zu sein. Vor allem exzellente Melodien und Refrains und gute Songideen machen dieses Album zu einem Dauergast im CD-Player. Es sind auch eine Reihe von Instrumentalsongs dabei, die manchmal eine Weile brauchen, um sich ihre Gunst beim Hörer zu erkämpfen, aber sie sind genauso perfekt und mit Liebe zum Detail produziert wie der Rest. Schade ist, dass die Streicher vom Keyboard kommen, anstatt von echten Instrumenten wie in anderen Incognito-Alben, denn das ist deutlich hörbar und der warme Sound, den man von dieser Band kennt, will sich nicht wirklich einstellen. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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