Vs.

Verkaufsrang: 8008 (Musik)
Artist: Pearl Jam
Audio CD
EAN: 5099747454929
ListPrice:
Anzahl Medien: 1
Verlag: Epc (Sony BMG)
Preis: EUR 2,84

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Product Description

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Aus der Amazon.de-Redaktion

Mit ihrem Debüt avancierten Pearl Jam zum Newcomer des Jahres '92 und wurden zusammen mit Nirvana zum Aushängeschild des Grunge gemacht. Dieser gegen den Willen der durch und durch bodenständigen Band betriebene Hype ließ die Erwartungen an den Nachfolger ins Unermeßliche wachsen. Von daher war eine Enttäuschung vorprogrammiert: Weder das Presseecho noch die Verkaufszahlen von Vs. konnten Ten das Wasser reichen.
Kein Wunder, denn Pearl Jam ließen sich von dem Rummel um sie nicht verrückt machen. Anstatt im bewährten Schema Nachfolgehits von "Even Flow", "Alive" und "Jeremy" zu schreiben, wollten sie sich mit Hilfe von Produzent Brendan O´Brian vielmehr konsequent weiterentwickeln. Nicht zuletzt durch den starken Einfluß von Sänger Eddie Vedder näherten sie sich mit sperrigerem und tiefer in den Siebzigern verwurzelten Material ihrem Idol Neil Young an. Dabei kommen die Qualitäten der Band zwar nicht immer voll zum Tragen, aber Songs wie der energetisch rockende Opener "Go", das wunderschöne "Daughter" und das relativ harte "Rearviewmirror" sind zeitlose, nicht mehr aus dem Bandrepertoire wegzudenkende Klassiker.
Kein Meilenstein wie Ten, aber von großer Bedeutung für den weiteren Weg von Pearl Jam. --Marcus Schleutermann

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Kundenrezensionen zu 'Vs.'

Rückblickend betrachtet... (19. Juli 2006)

...das beste Album der Band.

Es ist schwierig, die Alben dieser Band zu vergleichen (ich habe sie wirklich alle!!!), haben sich doch PJ mit jedem Album kontinuierlich dahin entwickelt, wo sie heute angekommen sind. Somit ist jedes Album ein Entwicklungsschritt und auf seine Weise genial. Aber es geht ja hierbei um ganz persönliche Ansichten, und ich muss sagen, dass es auf diesem Album keine einzige Schwachstelle gibt. Typisch für Pearl Jam: Man muss es sich wirklich einige Male anhören.

Anspieltips? Kann ich nicht wirklich geben, denn das Album ist so abwechslungsreich, dass jeder Titel anders ist und keine Rückschlüsse auf den Rest zulässt. Vielleicht mag ich dieses Album besonders, weil es m. E. den besten PJ Song enthält: Rearviewmirror. Gibt es etwas genialeres???

Reifes Werk einer großen Band (23. August 2005)

Mit Vs. haben PJ endlich zu ihrer Identität gefunden und die Studioeskapaden von ,Ten' hinter sich gelassen. Sie klingen hier frisch, echt und direkt, nichts wirkt aufgesetzt oder lahm. Deutlich treten hier nun die Folk-Bezüge hervor, die für ihre Musik neben hartem Rock eine wichtige Grundlage bildet. Trotzdem spielen die Jungs mit einem Druck, der beim Erstling oft hinter der Produktion verschwand. Es gibt hier keinen Song, der schlampig produziert wäre oder den Eindruck erweckt, er sollte nur die obligatorischen 45 min. vervollständigen. Zielsicher führt die Band den Hörer von Track zu Track, sorgt für Abwechslung und gibt doch ein einheitliches Bild dabei ab.
"Daughter", "Dissident" und vor allem "Rearviewmirror" sind absolute Hammersongs, die in jeder Version gut klingen, weil sie einfach das gewisse Etwas haben. Mit "Elderly Woman Behind The Counter In A Small Town" zeigt die Band, dass sie auch sanfter kann und trotzdem Power rüberbringt.
Wahrscheinlich ist Vs., zumindest was die Grunge-Phase betrifft, die beste CD der Gruppe. Sie wird lediglich von den jüngsten Ergebnissen (,Binaural' und ,Riot Act') an Vielseitigkeit übertroffen.

Nach "Ten" noch eins draufzulegen, ist einzigartig! (23. November 2004)

Nach dem legendäre Album "Ten" schien es ein Ding der Unmöglichkeit, daß Pearl Jam auch nur halbwegs auf der Welle weiterreiten könnten, aber sie haben es akzeptabel hinbekommen. Ein zweites "Ten" kann es einfach nicht sein, aber es ist ein würdigster Nachfolger. Die Tracks sind etwas aggressiver geworden, nur das letzte Lied versetzt in eine Art Trance, wie man sie von Eddie Vedder (Sänger) erwartet. Besonders empfehlenswert, weil schnell und aufputschend: "Rearviewmirror"

Das beste Rockalbum der 90er? (2. Juli 2004)

Es gibt nur wenige Alben mit so vielen großartigen Liedern, die alle absolutes Hitpotenzial besitzen. Von den Hardrockkrachern Go und Animal (hier zeigt auch die Rhytmusabteilung ihr Talent) über halbakustische Balladen wie Daughter und Small Town, den Übersong Rearviewmirror bis zum Abschluss mit Gänsehautgarantie, Indifference.
Vs. zeigt eine deutliche Entwicklung weg von den Bombast-Hymnen von Ten zu einem rauheren, abwechslungsreicheren Sound. Und das ist gut so. Eines der besten Rockalben aller Zeiten.

Uneingeschränkt empfehlenswert!

Absolut Konträr zu "Ten" (29. Juni 2003)

, aber nichtsdestotrotz genausogut wie das Debüt der Washingtoner Holzfäller, wenn nicht sogar noch besser. Obwohl diese CD keine Hymnen wie "Ten" im Stile von "Alive" oder "Jeremy" aufweist, sondern in Gegenteil eher auf Kürze ( in der ja bekanntich die Würze liegt) setzt, versprühen die Songs eine ungebändigte Energie und kommen in dem für die frühen Neunziger so Typischen Soundmantel verpackt daher. Man höre sich nur die Brecher à la "Animal", "Glorified G" oder "Drop the eleash" an, die meiner meinung nach zu den besten Werken dieser platte zählen - was absolut nicht heißt, dass die anderen Songs irgemndwie schlechter wäre. Vielmehr setzen Pearl Jam bei "Versus" eher auf Kompaktheit, peitschen einem, wie in "drop the leash" eben peitschende Riffs um die Ohren, gespickt mit genialen Soli des in diesem Jahr absolut zu Recht zum besten Gitarristen gekührten Mike MCCready. Was aber keinsefalls heißen soll, dass ihm seine Bandkollegen irgendwie nachstehen könnten - allen voran ein Eddie Vedder in Hochform, der mit seiner unverwechaselbaren, unterschwelig immer etwas rebellischen Stimme dafür sorgt, dass die Songs ihre für Pearl Jam so typische Eigenart erhalten. Überhaupt ist es diese Dichtheit (nicht im alkoholischen Sinne), die Ungeschliffenheit und der sleazige Touch, der diesen Perlen den so vielfach stereotypisierten, hier aber in seiner einzigartigen Natürlichkeit zur Geltung kommenden vergrungten Sound verleiht - ohne jedoch in geringster Weise an irgendeine Form von (Katzen-)jammer zu erinnern (womit hinsichtlich der Ethymologie des Bandnamens schon einmal geklärt wäre, wovon sich selbiger eben nicht ableitet). Dementsprechend reflektiert die Stimmung auf der Platte dem geneigten Zuhörer auch sofort die (rebellische) Haltung, die Vedder und Konsorten beim Komponieren der Songs inspirierte: rohe, absolut nicht medien-, geschweige denn in vermarktungstechnischer Hinsicht wirtschafts-kompatible Musik, die sich zu den von allen hochgepriesenen, unheimlich eingängigen "Ten"-Hymnen abhebt - was ihr bezüglich der Komplexität und auch Provokation, ja vielleicht sogar Aggressivität der Leieder auch gelingt, jene für den eingefleischetn Hörer aufgrund dieses Gegensatzes aber gerade auch wieder interessant macht. Und diese ungezügelte Wut ob des ganzen Rummels um ihre Person und des Starkults ist es, die den Songs mittels der treibenden Riffs Leben verleiht und dem Hörer die Athmosphäre dieser Epoche perfekt in die heimischen Boxen überträgt. So kommt es dann auch, dass die Songs schon wieder vorbei sind, noch ehe man sich wirklich in ihre, gemäßigt ausgedrückt, einem Paukenschlag ähnlichen Songstrukturen reingehört hat. Leute, ich empfehle jedem, der die ungestüme, in jedem Fall absolut natürliche Urform des Grunges zu seinen besten Zeiten durch die heimischen Konserven jagen will, den käuflichen Erwerb dieser CD. Vergesst all die Klischees um Nirvana und Konsorten, Pearl jam at their best sind die wahren Meister des , abfällig betitelten, Holzfällerrocks- in diesem Sinne - keep on rocking in a free world...

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