Jesus Christ Superstar (Gesamtaufnahme)

Verkaufsrang: 13614 (Musik)
Artist: Various
Artist: Musical
Artist: Andrew Lloyd Webber
Audio CD
EAN: 0731453373525
Format: Soundtrack
Format: Doppel-CD
ListPrice:
Anzahl Medien: 2
Verlag: Polydor (Universal)
UPC: 731453373525
Preis: EUR 15,56

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Product Description

JESUS CHRIST SUPERSTAR

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Kundenrezensionen zu 'Jesus Christ Superstar (Gesamtaufnahme)'

ABSOLUTER OHRWURMCHARAKTER!!!!!!!!!!!!! (26. März 2008)

Meiner Meinung nach ist diese Gesamtaufnahme die Beste der Aufnahmen von Jesus Christ Superstar.
1. Die Sänger sind einfach sensationell.
2. Man kann sich förmlich in ihre Verzweiflung und das Geschehen hineinversetzten.
3. Die Musik ist einfach toll! Die Lieder verfolgen einen auch noch,
wenn die CD schon lange aus ist!
FAZIT: ABSOLUTER OHRWURM!!!!!!!!

Musikalisch die beste Version (21. Dezember 2007)

Das Rock-Album "Jesus Christ Superstar" von 1970 war lange Zeit eine meiner Lieblingsplatten - die Stimmen, die musikalische Vielfalt, der Drive, der Zusammenklang von Rock-Band und Orchester. Dann machte ich den Fehler, mir die Verfilmung aus den 70er Jahren anzusehen - und schätzte das Originalalbum noch mehr, da mir die Filmversion der Songs lahm und uninspiriert erschienen.

Und dann, mitte der 90er Jahre: Das doppelte Geschenk. Wieder eine reine Studioproduktion der Musik, und dazu noch eine DVD mit einer gigantischen Bühnenproduktion. Ich gestehe: Seit ich dieses Doppelalbum habe, hörte ich mir das Original nicht einmal mehr an. Zu gewaltig, zu erdrückend, zu zwingend ist diese Aufnahme.

Die Stimmen sind sicherlich Geschmacksache - wobei mich persönlich alle überzeugen. (Wie schon öfters erwähnt: Alice Cooper als Herodes ist ein Geniestreich.) Was aber die Hauptstärke dieser Aufnahme ausmacht, ist neben der ausgereifteren Soundqualität der musikalische Bogen.

Schon 1970 hat Lloyd Webber versucht, alle Spielarten der populären Musik zu vereinen. Diesem Gedanken wurde in dieser Neueinspielung Rechnung getragen: Die Rock-Band spielt um einiges aggressiver und moderner. Beispiele: "What's The Buzz". In dieser Version entsteht aus der Nummer ein drückender Funk. "Simon Zealotes" klingt wie moderner Gospel. "Everything's Alright* swingt wunderbar. Der Apostelchor im "Last Supper" ist bei weitem nicht so kitschig-süßlich wie im Original. Die Edelschnulze "Could we start again please" wurde auf eine "normalen" Popballade zurückgestuft - und so interpretiert, ist es ein wunderschöner Song, bei dem man nicht Gefahr läuft, an Zuckervergiftung zu sterben. Die Kreuzigung ist sehr viel intensiver, ebenso die Schreie der Menge "Crucify him". Wie überhaupt das letzte Viertel (ab Judas' Selbstmord) den Anspruch erheben kann, ein modernes Oratorium zu sein. Große Ausnahme in dieser Abfolge verstörender Songs natürlich der Titelsong - der einen Ausdruck besitzt, von dem Murray Head (der Judas von 1970) nur träumen kann.

Eine Aufnahme, die zeigt, welche genialen Momente Lloyd Webber durchaus einmal zu komponieren im Stande war - wie er sie danach nur noch mit "Evita" erreichte, bevor er dem Kommerzwahn verfiel.

Solide Aufnahme (10. September 2005)

Was kann ich nun zu dieser Aufnahme von JCS sagen? Insgesamt lehnt sie sich stark an die OriginalAufnahme aus 1970 an, besonders merkt man dies z.B. bei der Overture. Ein paar Textstellen wurden leider verändert (nur ganz wenige), ansonsten ist das die Rockoper wie wir sie kenne und lieben. Die Arrangements sind eigentlich nicht sehr anders, I dont know how to love him klingt ein bisschen poppiger als sonst, dafür spielt es in Everything slright schön auf (das leider ein viel zu lautes Ende hat). Der Sound ist gut, der Rock kommt gut zur Geltung trotz allem. Schade, auch bei dieser Aufnahme wird der Titelsong wieder ausgeblendet... Nun ja, im Grunde lässt sich nicht viel zu den Arrangements sagen. Die sind nicht originell, aber gut. Wichtiger ist bei diesem Stück eh immer die Cast. Joanna Ampil war eine tolle Miss Saigon, aber Maria Magdalena kann sie nicht Seele einhauchen. Trotzdem klingen die Songs, wenn sie sie mit ihrer klaren Stimme singt, wunderschön. Zubin Varla als Judas ist glaube ich eines der Highlights der CD: Sehr rockig, etwas ausgefallener als frühere Judasse, aber mit dem richtigen Gefühl. Glenn Carter als Simon zealotes ist auch toll. Er hat in einer anderen späteren Inszenierung die Rolle des Jesus gespielt. Trotzdem gelingt der Song Simon zealotes auf dieser Aufnahme nicht ganz so toll, da der gospelige Hintergrundgesang des Ensembles größtenteils weggelassen wurde. Schade. Das Ensemble ist sehr gut, die Priester sind etwas ungewohnt, gerade Annas der sonst eine sehr falsettoreiche schmierige Stimme hatte kommt hier rockiger, dennoch auch mal schön. Ebenso vermag Peter zu überzeugen. Dann kommen wir jetzt mal zu einem wahren Manko der CD: Steve Balsamo. Er hat tatsächlich eine zu brave Stimme für Jesus, bringt zu wenig Gefühl rein. Da kann man noch so gut singen können, bei diesem Stück muss man mehr von einem jesus erwarten können. Wahre Highlights sind zum einen David Burt als Pilatus, der mich überascht hat. Ich kannte ihn nur von Les Miz, aber er gibt einen erstaunlich realistischen und wandlungsfähigen Pilatus auch in dieser Rockoper. Eines der absoluten Highlights ist aber Alice Cooper als King Herod. Etwas ganz anderes als alle bisherigen die diese Rolle mimten bringt der Rock-Sänge frischen Wind in die Rolle und macht seinen Song zu einem witzigen Highlight. Libretto sind bei dieser Doppel-CD dabei. Alles in allem, eine gute Aufnahme, doch es gibt definitiv noch bessere...

einsame Spitze (25. April 2005)

Ich möchte eigentlich nur schnell sagen, dass sich ein jeder, der mal gute Musik hören will, diese CD zulegen soll. Allein schon die Musik selbst (zu Papier gebracht von dem Berühmten und erfolgreichen Andrew Lloyd Webber) ist für alle was. Jedes Lied einzeln zeugt von höchster Qualität, und sehr hohem Niveau, und man wird trotzdem förmlich mitgerissen on den klasse Rocksounds. Also sowohl für E-Musikfans, als auch für Rockmusikfans, sogar für die sanfteren ist etwas dabei, der weltbekannte song "I don't know how to love him", zum beispiel.
Zusammen ergeben all diese Lieder die größte Geschichte allerzeiten, den Ursprung des Christentums.
Zu den Stimmen kann ich nur eins sagen: Wahnsinn. Allen voran Steve Balsamo als Jesus, und auch der Judas werden so überzeugend gesungen, dass ich jedesmal eine Gänsehaut bekomme, wenn ichs hör. zu den wohl schwierigsten und aber auch schwersten stücken gehört sicherlich auch mein Lieblingsstück : Gethsemane.
Ich kann nur sagen: kaufen und immer wieder anhörn.

Ich hab die CD zu weihnachten gekriegt, und seitdem läuft sie ununterbrochen, und das will was heißen!!

Gesanglich Schulaufführungsniveau! (5. Juli 2004)

Drei Sterne fürs Werk, denn ich habe noch nie eine so fürchterliche Aufnahme von JCS gehört, das Outrieren der Sänger mag auf der Bühne ja seine Wirkung haben, auf einer Studioproduktion hat es aber nichts, gar nichts verloren.

Insgesamt sind alle Stimmen viel zu brav, musicalgeschulte eben. Michael Dixon weiß durchaus effektvoll zu dirigieren, ein wenig rockiger hätte ich es mir aber schon gewünscht. Sind die bisweiligen Rezensionen vom Ensemble geschrieben, Steve Balsamo hat keine Durchschlagskraft, er singt brav, viel zu brav für einen Jesus, ebenso diese füchterliche Maria Magdalena von Joanna Ampil, sie sollte lieber Belle oder in einem dieser ausdruckslosen neuen Musicals singen, aber bitte nicht in dieser Rockoper. Das gilt für alle Sänger, sie ziehen die Vokale unglaubwürdig, keiner davon ein packender Sing-Erzähler. Jonathan Hart trifft nur teilweise den Ton. Die ganze Aufführung plätschert dahin, ohne zu berühren. Also greifen wir zurück auf die herrliche Filmmusik mit Ted Neely und Yvonne Elliman, oder die unübertroffene Aufnahme mit Ian Gillan, ebenfalls mit der Elliman.

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