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Alles fing an mit einem Besuch in einem New-Yorker Antiquariat, wo dem Musical-Erfolgskomponisten Andrew Lloyd Webber eine völlig zerfledderte Originalausgabe des Romans Das Phantom der Oper von Gaston Leroux von 1911 in die Hände fiel. Für 50 Cent erstand er das wertvolle Manuskript und setzte sich sofort an die Arbeit. 1986 war es dann so weit:Das Phantom der Oper feierte Premiere in London und erhielt auf Anhieb die höchste Auszeichnung der Branche, den Tony-Award. Wieder einmal bewies Andrew Lloyd Webber, dessen Musical-Aktien sogar an der Börse gehandelt werden, sein glückliches Händchen.Man schreibt das Jahr 1881: In den finsteren Katakomben der Pariser Oper haust ein entstelltes Ungeheuer, das sein zerstörtes Gesicht hinter einer weißen Maske verbirgt. Seit Jahren macht es sich immer wieder bemerkbar. Unheimliches Lachen ertönt auf der Hinterbühne, unsichtbare Hände spielen während der Gesangproben auf dem Klavier und am Ende stürzt gar -- wie von Geisterhand geführt -- ein 450 Kilogramm schwerer Kronleuchter, auf die Bühne. Nur das schöne Ballettmädchen Christine Daaé wird verschont, denn das Phantom hat sich in sie verliebt. Mit seiner Hilfe wird Christine zum gefeierten Bühnenstar. Doch sie muss einen hohen Preis dafür zahlen, denn das liebeskranke Phantom (ent)führt Christine durch ein Labyrinth von Gängen unter dem Opernhaus zu einem See. Der tapfere Graf Raoul, Vicomte de Chagny will sie jedoch aus der Gewalt des Ungeheuers befreien...
Für die deutsche Uraufführung 1990 wurde in Hamburg das Theater Neue Flora erbaut. Bisher haben fast sieben Millionen Menschen die Show erlebt, und auch Sie können dabei sein mit dieser Aufnahme, die alle Höhepunkte der Hamburger Aufführung versammelt. Freuen Sie sich auf den einstigen Wagner-Interpreten Peter Hofmann und seine betörenden Songs "Das Phantom der Oper" und "Die Musik der Nacht". --Teresa Pieschacón Raphael
Kundenrezensionen zu 'Das Phantom der Oper'
Mystery goes Musical (30. Dezember 2007)
Als Roman war die Geschichte um das Phantom der Oper von Gaston Leroux ein Flopp. Andrew Lloyd Webber machte aus dem Stoff hingegen eines seiner erfolgreichsten Musicals. Nach "Cats" und "Starlight Express" spielen nun endlich Menschen die Hauptrolle in einem seiner Musicals. Und was für Menschen! Die Geschichte könnte tragischer nicht sein: Ein verunstalteter Mann liebt eine bildhübsche junge Sängerin, doch deren Herz gehört ihrer neu entdeckten Jugendliebe. Und schon kann der romantische Wahnsinn beginnen, der mit einer dramatischen Konfrontation in den Kellergewölben der Oper mündet.Mit "Das Phantom der Oper" landete Webber einen Welthit. Die unvergleichlich romantischen Melodien von Songs wie "Musik der Nacht", "Mehr will ich nicht von dir" und auch dem Titelthema sowie der Ouvertüre sind zu unsterblichen Ohrwürmern geworden. In der Hamburger Aufnahme singen Peter Hofmann, Anna Maria Kaufmann und Hartwig Rudolz die drei Hauptrollen. Es ist erfrischend, wie sehr sich durch diese doch andere Stimmwahl die Aufnahme von denen aus London und Wien unterscheidet. Hier ist das Phantom kein androgyner Mann (wie in Wien) und auch kein Popstar (wie in London), sondern man merkt der Stimme vom ersten bis zum letzten Ton den Operngeist an - immerhin war Peter Hofmann einst ein umjubelter Heldentenor. Auch die Kaufmann wird mit dem musikalischen Anspruch der weiblichen Rolle gekonnt fertig und brilliert mit ihrem Sopran. Eine wirklich gelungene Einspielung, die lediglich an den etwas zu langsamen Tempi des Dirigenten schwächelt.
Orchester und Sänger fantastisch! (22. Juni 2007)
Bei dieser gekürzten Version der Hamburger Inszenierung vom "Phantom der Oper" handelt es sich um eine erstklassige Aufnahme. Das Orchster, wenn auch nicht so gut, wie auf dem Londoner Castalbum, bereitet Gänsehaut bei der "Ouvertüre" oder "Phantom der Oper". Dazu kommen Peter Hoffmann (Phantom) und Anna Maria Kaufmann (Christine). Beide sind geanglich viel stärker, als ihre berühmten Kollegen Michael Ball und Sarah Brightmann vom Londoner Cast.Die deutsche Übersetzung überzeugt ebenfalls, was bei vielen Musicals leider nicht der Fall ist.
Wer nicht die komplette Aufnahme des Musicals haben möchte, ist mit dem Kauf dieser CD gut beraten, v.a., wenn er auf gesangliche Qualität hohen Wert legt.
ANDREW leiht WEBBER (6. Juni 2007)
Heute habe ich das Phantom das erste Mal im Ganzen angehört, sonst hatten wir es immer auszugsweise in der Schule. Das Phantom der Oper ist wahrscheinlich für lauter besoffene Mittdreißiger komponiert, die entschieden weder Kinder noch musikalische Intelligenz haben. Ist Webber sich bewusst, dass er Strategien eines Affen anwendet? Nur Wiederholungen in dem Stück, einfacher konzipiert als ein Wald.Phantom nicht das Beste (19. Juli 2006)
Ich bin ein absoluter Fan des Musicals "Das Phantom der Oper" und hab daher auch mehrere CDs...und diese mag ich am wenigsten...Ich finde die Stimme Peter Hoffmans für das Phantom nicht so passend wie die Uwe Krögers. Das vermiest die CD ein bisschen. Ansonsten so super wie die anderen CDs...Da mich das mit Peter Hoffman aber so stört habe ich 2 Sterne abgezogen...






