Aus der Amazon.de-Redaktion
Der Orkan, den das bahnbrechende Debütalbum Kill ´em All entfacht hatte, war gerade wieder abgeebbt, da schlugen Metallica schon mit ihrem zweiten Vorschlaghammer zu. Ride The Lightning (1984) ist um einiges differenzierter produziert, läßt den Charme der ersten, herrlich lauten und krachigen Platte deshalb aber nicht vermissen. Der verdammt schnelle Opener "Fight Fire With Fire", "Creeping Death" und der fabelhafte Titeltrack knüppeln ohne Erbarmen auf alles ein, was nicht rechtzeitig anfängt zu headbangen. Und mit dem neunminütigen Gänsehaut-Instrumental "The Call Of Ktulu" nehmen die Frisco-Boys allen Kritikern den Wind aus den Segeln, die den Haufen für eine grobkörnige Krawalltruppe halten.Als wäre ein emotionales Meisterwerk nicht genug, legen Metallica mit ihrer "Hells Bells"-Hommage "For Whom The Bell Tolls" gleich noch einen zweiten Kinnladenklapper nach. Die Texte sind tiefsinniger als auf dem Erstling, stellenweise sogar angenehm sozialkritisch, und Ex-Exodus-Gitarrist Kirk Hammett ersetzt den unter lautem Gepöbel von dannen gestapften Dave Mustaine mehr als passabel. Dieses Album gehört genau wie der Vorgänger ohne Wenn und Aber in jede, aber auch wirklich jede Metal-Sammlung. Punkt. Aus. Ende. --Michael Rensen
Kundenrezensionen zu 'Ride the Lightning'
Metallica's düsterste Platte! (29. August 2008)
Mit ruhigen, fast kitschigen, cleanen Gitarren fängt dieses Album an nur um urplötzlich zu einem kompromisslosen Thrash Metal-Hammer zu werden, der alles plattwälzt. Und damit beginnt ein äußerst düsteres Album, vielleicht sogar das düsterste der Band überhaupt. Metallica's zweites Album "Ride the Lightning" ist der düstere Anfang einer Trilogie von Alben die sich vorrangig mit jeweils einem Thema auseinandersetzen. Auf "Master" ist es Unterdrückung/Abhängigkeit, auf "Justice" Ungerechtigkeit und hier auf der "Lightning" ist es der Tod der in (fast) allen Songs besungen wird. Sei es durch Selbstmord (Fade to Black), Krieg (Fire, Bells), unrechtmäßige Gefangenschaft (Titeltrack, Escape) oder durch Verarbeitung von Bibelgeschichten (Creeping Death), man wird ständig mit dem Tod konfontriert. Dabei präsentieren sich Metallica im Vergleich zum Vorgänger neu. Die Texte sind sozialkritisch, es sind mehr Midtempo's dabei und ganz nebenbei präsentiert die Band auch noch ihre erste Ballade überhaupt: Fade to Black. Man merkt zudem das Cliff Burton im Gegensatz zum Debüt mehr am Songwriting beteiligt ist was der Platte vor allen Dingen den düsteren anstrich verleiht. James Hetfields Stimme ist im Vergleich zum Vorgänger etwas erträglicher, kreischen tut er trotzdem noch viel. Insgesamt ist es mal wieder ein musikalisches Glanzwerk was die vier Jungs hier abgeliefert haben!Titelbewertung:
Fight Fire with Fire: Heftiger, düsterer, Highspeed-Opener! (5/5)
Ride the Lightning: Genialer Titeltrack mit massig Abwechslung und einem der besten Metallica-Soli! (5/5)
For Whom the Bell Tolls: Slow-Tempo Nackenbrecher der Extraklasse! (5/5)
Fade to Black: Eine unglaublich tolle Metal-Ballade mit nachdenklichem Text. (5/5)
Trapped Under Ice: Auch ne geile Highspeed-Nummer mit nur minimalen schwächen. (4/5)
Escape: Schwächster Track der Platte, aber durchaus erträglich. (3/5)
Creeping Death: Geniale Riffs, geniale Soli, einfach ein geiler Song, der auf keinem Konzert fehlen darf! (5/5)
The Call of Ktulu: Wunderbares Instrumental bei welchem vor allem Mr Burton sein können am Bass beweist! Genialer Abschluss für ein geniales Album! (5/5)
Und wieder ein Klassiker des Heavy Metal den Metallica hier abgeliefert haben. Kein Metal-Fan kommt an dieser Scheibe vorbei. Harte, schnelle Thrash Riffs, geniale Soli, kritische Texte. Was will man bitteschön mehr? Und "Lightning" war noch nicht mal das Ende vom Lied, denn die beiden Überalben "Master of Puppets" und "... and Justice for All" kamen ja noch.
100% Kaufempfehlung von mir!
Thanx to Mexican food and Carlsberg (10. Juni 2008)
Die ersten drei Metallica-Alben sind genial. Makellose Klassiker für die Ewigkeit.Ride the lightning von 1984 war das zweite Album und enthält 8 Songs, die sich fast ausnahmslos mit einem Thema befassen: dem Tod. Tod durch den Nuklearschlag (Fight fire with fire), Tod durch den elektrischen Stuhl (Ride the lightning), Tod im Krieg (For whom the bell tolls), Tod durch Selbstmord (Fade to black) oder Tod durch Gottes Zorn (Creeping death).
Von der ersten trügerischen Idylle zu Beginn, mit den Klängen einer friedlichen Akustikgitarre im Intro von Fight fire with fire bis zum majestätischen, vom Horrorautor H. P. Lovecraft inspirierten, Instrumentalstück The call of Ktulu ein gigantisches Metal-Fest!
Der geschasste Dave Mustaine war am Titelstück und an Ktulu beteiligt. Cliff Burton war noch am Leben und als Bass-Spieler in Höchstform und das Logo war noch eines der coolsten Band-Logos überhaupt. Mit Master of puppets folgte ein ebenfalls geniales und mit ...And Justice for all ein sehr gutes Album. An Ride the lightning ist nichts auszusetzen, ein perfektes Album, nicht nur für Headbanger.
Anspieltipps: For whom the bell tolls, Fade to black, The call of Ktulu.
der düstere 2. streich (10. Juni 2008)
nach dem sehr rauhen genickbrecher-debüt "kill`em all" von 1983, kam1984 der 2.te streich, der damals noch thrash-metaller.
produktionstechnisch um einiges besser, als sein vorgänger und vor allem etwas düster und auch melodischer ausgefallen.
meiner meinung nach ist "ride the lightning" besser als "master of puppets",
allerdings ist der song "master of puppets" der bessere titeltrack von den beiden alben.
wie dem auch sei, mit ride the lightning haben die 4 (damals noch mit basserlegende cliff burton) so einige metalklassiker für die ewigkeit geschaffen, da gehören zum beispiel "for whom the bell tolls", "fade to black" und "creeping death".
ein wahrer meilenstein des metalgenres !
ein weiterer Klassiker des Thrash-Metal (10. März 2008)
'Ride The Lightning' ist wie alle ersten vier Alben von Metallica ein Klassiker des Thrash-Metal geworden. Es bietet rasendschnelle Stuecke, wie den kernigen, brachialen Speedmetal-Opener 'Fight Fire With Fire', der mit einem klassischen Akkustik-Intro und rasendschnellen Soli aufwartet. Ebenso findet man abwechlungsreiche Stuecke wie das weitestgehend ruhige 'Fade To Black', welches ebenfalls akkustisch beginnt und mit einigen Ueberraschungen aufwartet, und dabei sowohl guten Gesang als auch gute Gitarrensoli bietet, als auch das epische, 8 Minuten lange Instrumentalstueck 'The Call Of The Ktulu'. 'Escape' ist dagegen ein sehr eingaengiges Stueck.Kerniger, abwechlungsreicher und komplexer Speed/Thrash-Metal auf hohem Niveau. Sehr zu empfehlen!






