S&M

Verkaufsrang: 1259 (Musik)
Artist: Metallica
Audio CD
EAN: 0731454679725
Format: Doppel-CD
ListPrice:
Anzahl Medien: 2
Verlag: Mercury (Universal)
UPC: 731454679725
Preis: EUR 9,99

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Product Description

S & M

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Aus der Amazon.de-Redaktion

Es ist jener finale und konsequente Schritt, den Metallica noch tun mußten, um endgültig die Wallhall des Titanen-Rock zu erobern und die Tür mit einem erderschütterten Schlag für immer zu verschließen. Niemand wird es fortan wagen, einen Vergleich zu dem Quartett aus San Francisco zu ziehen. Noch nicht einmal mehr aufschauen können die engagierten Jung-Metaller zu James Hetfield (Gitarre, Gesang), Kirk Hammett (Gitarre), Jason Newsted (Bass) und Lars Ulrich (Drums), weil sich die Herren in eine Höhe verabschiedet haben, in der sie mit bloßem Auge nicht mehr zu sehen, mit bloßen Worten nicht mehr zu beschreiben sind.

Zwei unschuldige Nächte im April 1999 wurden Zeuge der götterdämmernden Fusion zwischen Metal-Band und Sinfonie-Orchester: Metallica und die San Francisco Symphony trafen sich zum Sound-Clash der Titanen, um das metallische Oeuvre unter der dirigierenden Hand von Michael Kamen auf eine neue Ebene zu beamen. Mit der dramatischen Wucht von über 40 Streichern wächst etwa "For Whom The Bell Tolls" zu majestätischer Größe an, läßt alle herkömmlichen Vorstellungen über Bombast und rockenden Pomp auf das Format eines Staubkörnchens schrumpfen. Waldhörner und Kesselpauken stürmen mit aller orchestralen Kraft auf "Wherever I May Roam" ein und erschaffen so bereits im Voraus den Soundtrack für jenen Moment, in dem der auferstandene John Wayne zum Laserschwert-Showdown gegen den Imperator der Galaxis antritt, während gleichzeitig auf den Ringen des Saturn ein Wagenrennen zwischem dem Terminator und Ben Hur stattfindet.

Die vier Rocker der Apocalypse lassen sich von der 80-köpfigen Klassik-Übermacht nicht einschüchtern, beschränken sich keineswegs auf Schmacht-Balladen wie "Nothing Else Matters", sondern brettern in "Battery" oder "Master Of Puppets" mit einer Erhabenheit, als habe es sich bei Beethoven und Wagner lediglich um die Wegbereiter des Speed-Metal gehandelt. An der Wende der Jahrtausende halten Metallica alle Fäden in der Hand, um die Pop-Historie neu zu schreiben: Denn wenn sie diesen Standard halten, kann man in absehbarer Zeit auch das Wörtchen "Metal" aus ihrem Titel streichen -- dann sind Metallica endgültig die größte Band der Welt. Wer hätte das gedacht angesichts der pickligen, fetthaarigen Lederjacken-Jungs, die 1983 ausgesprochen stumpf vom Cover ihres schroffen Debüt-Albums Kill 'Em All starrten? --Björn Döring

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Kundenrezensionen zu 'S&M'

mein gott ! als nächstes werden slayer verrückt und machen mit (18. Mai 2008)

dem prager symphonieorchester eine violinenversion von hell awaits ! das lieber lars und lieber james ( kirk hat ja nichts zu sagen und jason auch nicht ) geht gar nicht !!! grauenvoll ist noch geschmeichelt ! bei einem song - nothing else matters - drückt man ein auge zu aber dafür ein ganzes album ! ich muß erst mal nen jacki trinken ! brrrrrrrrrrrrrrrrr !!!

Was ist mit denen passiert??? (14. Mai 2008)

Was um himmelswillen ist mit dieser einst tollen Band passiert??? "Justice for all" war noch so ein geniales Album. Für mich war früher Metallica, heute ist es "Nothing else matters". Eigentlich kein schlechter Song... aber ich kann ihn nicht mehr hören!!! Hab mal in alles reingeklickt, was neuer ist und bin einfach nur entsetzt. Klar, es gibt schlechtere Musik, Veränderungen finde ich prinzipiell gut, aber das hört sich einfach nicht mehr authentisch an. Nichts mehr von dem, was mir einst gefiel. Vielleicht kommt doch irgendwann das große Comeback?! Udo Lindenberg hat ja auch aus dem Nichts wieder was geschaffen :-)

Classic & Rock mit SM-Touch (20. April 2008)

Metallica in den 80ern waren brillant. Metallica in den 90ern waren...auf der Suche nach neuen Wegen, nach neuen Hörern oder einfach nur nicht ganz bei der Sache? Load hatte seine Momente, Re-Load war enttäuschend und S&M (für Symphonie & Metallica) war sadistisches Quälen alter Fans und erfordert eine Spur Masochismus beim Anhören dieser Versionen von Klassikern wie Master of puppets und Battery. Wirklich gelungen sind nur die zwei Stücke die extra für dieses Projekt geschrieben wurden: No leaf clover und - Human. Den Rest will man lieber so hören wie er ursprünglich war, ohne Symphonieorchester-Schnickschnack
Enttäuschendes Experiment!

Anspieltipps: No leaf clover, The call of Ktulu, Fuel

Mindermeinung zu Symphony&Metallica (14. März 2008)

Die Idee ist klasse und viel versprechend: Metallica und Sinfonik (natürlich nicht "Klassik") machen mal zusammen einen drauf. Gerade deshalb - die Ausführung mit Komponist Michael Kamen (dessen gute Ideen häufiger sein Können überforderten, siehe Konzert für E-Gitarre u. Orchester) enttäuscht. Der Orchesterpart bietet bestenfalls einen Klang-Verstärker, aber keinen darüber hinausgehenden Mehrwert. Schleifchen, simple Melodien, Gedudel, Ostinato-Dutzendware - es bleibt belanglos und beliebig, austauschbar, für jeden Song gleich unpassend. Harmonisch passiert gleich gar nix. Das Orchester tritt auch nur als behäbiger Solitär in Erscheinung - Bläser, Streicher, Schlagwerk, Sonstiges werden nicht oder, wenn, nur ohne Konzept ihrem Wesen nach bedient - schlechte, detailfreie, lieblose Komposition also, unnötigerweise. Zwischen S(ymphony) und M keine Symbiose, nichtmal Konflikt. Tristes Nebeneinander, oder: der Orchester-Hund heult den Metallica -Mond an.

Schade - hätte man leicht wesentlich besser machen können, mit dem vielseitigen, substanzreichen Material von Metallica. "Call of Ktulu" beispielsweise besteht aus verschiedenen einfachen Motiven, die man prima variieren/orchestrieren könnte und der mglw. weiter geöffneten Band-Version entgegenstellen. Wenn man zeitgenössische Orchestermusik kennt und nur mal z.B. an Elliot Goldenthals Schreibe (u.a. Filmmusik zu S.W.A.T.) denkt... kriegt man es im Kopf schon substanzieller und spaßiger hingedacht als es Michael Kamen (Schwerpunkt: Filmkomponist) geschrieben hat: Die langen Stücke lassen prima Spannungsbögen zu. Melodische Variationen und ebenso groß angelegte harmonische Spannungen à la R. Strauss hätten sich angeboten. Solo, Verstärkungen, Auslöschungen, Wettkampf, eben die ganzen Disziplinen eines modernen (zb. Klavier-, Violin-)Konzertes. Vielleicht dann mit weniger Stücken mehr.

Sowas wurde hier eigentlich nichtmal probiert, vielleicht war es nicht Konzept. Jedenfalls kann man diesen Orchester-Part nicht ernstnehmen, sondern als gefällige Untermalung (für ein Band-Best-Of) begreifen. Wem's gefällt. Ich finde das nur inkonsequent, es bleibt eine Geste, ein Marketing-Gag. Ich bin klassikorientiert und bevorzuge die Metallica-Originale, die sind schlüssig. Möglich gewesen wäre aber was für Hörer (Arena) und Zuhörer (Lehnstuhl) gleichermaßen Großartiges. Hier bleibt hingegen nur der Verweis auf das S(ado)&M(aso)-Wortspiel.

Ein Meisterwerk (29. Februar 2008)

Geniale Gitarrenriffs, geiles Orchester und zusammen ein sound der nahezu göttlich ist. Für alle die was mit Rock am Hut haben ein absoluter Pflichtkauf. Einer der besten CDs die ich je gehört hab!!!

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