Verkaufsrang: 4100 (Video)
Actor: Whoopi Goldberg
Actor: Danny Glover
Actor: Margaret Avery
AudienceRating: Freigegeben ab 12 Jahren
Autor: Alice Walker
Binding: Videokassette
Director: Steven Spielberg
EAN: 4012878114006
Format: Dolby
Format: HiFi Sound
Format: PAL
Label: Warner Home Video
Languages:
ListPrice:
Manufacturer: Warner Home Video
Verlag: Warner Home Video
Erscheinungsdatum: 21. September 2000
Spielzeit: 148
Studio: Warner Home Video
TheatricalReleaseDate: 18. Dezember 1985
von: Whoopi Goldberg (Hauptdarsteller), Danny Glover (Hauptdarsteller), Quincy Jones (Komponist)
Preis: EUR 9,90
Aus der Amazon.de-Redaktion
Durch seinen melodramatischen, durch D.W. Griffith inspirierten Ansatz bei der Verfilmung des Romans Die Farbe Lila von Alice Walker, bewies Steven Spielberg, dass er einer der wenigen modernen Filmemacher ist, der die visuelle Gewandtheit besäße, einen großartigen Stummfilm zu produzieren. Wegen dieser Taktik war der Film nicht unumstritten, doch wurde er letztendlich zum Publikums-Hit. Man kann über die Angemessenheit von Spielbergs Entscheidung streiten, aber sein erstaunlicher Umgang mit Bildern ist unbestritten -- von der berauschenden Eröffnungsszene von spielenden Kindern in paradiesischen, lilafarbenen Feldern bis hin zu der Art und Weise, wie er die Brutalität einer Vergewaltigung vermittelt, indem er herabhängende Lederriemen zeigt, die gegen das Kopfende des wackelnden Bettes schlagen.Eigentlich ist es ungerecht, dass Whoopie Goldberg, eine Bühnenmonologistin, die mit diesem Film ihr Leinwanddebüt gab, schließlich so berühmt wurde. Es war nämlich zum Teil ihre Unerfahrenheit, die ihre zurückhaltende Darstellung der Celie so effektvoll machte. Der Film wurde für elf Oscars nominiert, darunter der für den besten Film und die beste Darstellerin (Nebendarstellerinnen Oprah Winfrey und Margaret Avery wurden ebenfalls nominiert), und es war ein ziemlicher Skandal -- und ein herber Schlag für Spielberg -- dass Die Farbe Lila noch nicht mal einen gewann. --Jim Emerson
Kurzbeschreibung
"LIEBE UND HASS - FREIHEIT UND UNTERDRÜCKUNG Der amerikanische Süden um die Jahrhundertwende. Celie, ein farbiges Mädchen wird hineingeboren in ein Leben voller Haß und Gewalt. Ihr Stiefvater verkauft sie als Ehefrau an einen Mann, den sie nicht kennt. Sie wird unterdrückt und gedemütigt - getrennt von den Menschen, die sie liebt. Bis sie dieses Leben eines Tages radikal verändert... Ein Südstaaten-Epos, vergleichbar mit "Vom Winde verweht"."VideoMarkt
Die Lebensgeschichte der schwarzen Celie in der ersten Hälfte unseres Jahrhunderts: Von ihrem Vater wird sie vergewaltigt, ihre Kinder werden verkauft, heiraten muß sie den herrischen Witwer Albert, den sie nicht liebt, und der die Briefe ihrer geliebten Schwester zurückhält. Mit Hilfe der Bluessängerin Shug nimmt sie ihr Leben in die Hand, wehrt sich gegen ihren Mann und kann am Ende ihre Schwester und ihre beiden Kinder wieder in die Arme schließen.VideoWoche
Mit seinem ersten "Erwachsenen"-Film gelang Steven Spielberg, Ex-Wunderkind und längst erfolgreichster Regisseur Hollywoods, eine hin- und mitreißende Umsetzung des preisgekrönten Bestsellers von Alice Walker sowie erneut ein beachtlicher kommerzieller Kinoerfolg, der nicht zuletzt dem zugkräftigen Spiel Whoopi Goldbergs zuzuschreiben ist.Blickpunkt: Film
Oscarprämierte melodramatische Verfilmung des gleichnamigen Romans von Alice Walker, die das Schicksal einer schwarzen Frau in den US-Südstaaten erzählt. Fast ein ganzes Leben lang währt ihre Emanzipation aus den brutalen gesellschaftlichen Verhältnissen.Kurzbeschreibung
LIEBE UND HASS - FREIHEIT UND UNTERDRÜCKUNG Der amerikanische Süden um die Jahrhundertwende. Celie, ein farbiges Mädchen wird hineingeboren in ein Leben voller Haß und Gewalt. Ihr Stiefvater verkauft sie als Ehefrau an einen Mann, den sie nicht kennt. Sie wird unterdrückt und gedemütigt - getrennt von den Menschen, die sie liebt. Bis sie dieses Leben eines Tages radikal verändert... Ein Südstaaten-Epos, vergleichbar mit "Vom Winde verweht".Kundenrezensionen zu 'Die Farbe Lila'
Hervorragend! (21. August 2008)
Nie hat mich ein Film mehr berührt als dieser, selbst nach dem 5 mal ansehen, einfach unglaublich gut! Selten sieht man heute noch so ein " Ganz großes Kino"
Hollywood durch die lila Brille... (26. Juli 2008)
Ehrlich gesagt finde ich es sehr verwunderlich, dass dieser Film mit so vielen Sternen bewertet wird. So dachte ich mir nach Ende des Films, dass maximal 4 Sterne für diesen Film zu vergeben wären, doch dann waren es doch sehr häufig 5 Sterne, die vergeben wurden. Ich habe 3 Sterne vergeben. Allerdings nicht für den Film, sondern eher für Whoopi Goldberg."Warum nur 3 Sterne?" werden sich viele fragen. Die Antwort ist ganz einfach. Es mangelt dem Film sichtlich an Stringenz, Durchsichtigkeit und emotionaler Identifikation. So gelang es mir den ganzen Film über nur sehr kurzzeitig mich in das Dilemma der Hauptdarstellerin hineinzuversetzen. Dies liegt daran, dass die Beziehung der beiden Schwestern viel zu kurzweilig aufgebaut wird. Ganz zu schweigen von der Gewaltherrschaft die der "Mister" ausübt. Sie kommt während des Films teilweise komplett zum Erliegen und Whoopi Goldberg scheint sich auch sehr gut damit abzufinden. Man bekommt von ihrem Verlangen zu verschwinden erst am Ende des Films etwas mit. Auch hier zu wenig Emotion. Das inzestuöse Verhältnis zum Vater berührte mich nicht, da es nur in einem Satz erwähnt wird. Steven Spielberg hätte also gut daran getan, mehr Emotionalität zu transportieren, als kitschig wirkendes Pathos, das der Story (die sich doch sehr wirr gestaltet) überhaupt nicht gut tut. So wirken viele Passagen lachhaft und einige Szenen bizarr.
So gelang es dem Regisseur den ganzen Film über nicht, die Tiefe aufzubauen, die man sich gewünscht hätte, für ein solch ansprechendes, ernsthaftes und berührendes Thema.
Fazit:
Ein weiterer Hollywood-Streifen, den man nicht gesehen haben muss. Das Geld investiert man besser in ein Geschenk für seine Frau.
11 Oscar-Nominierungen... (14. März 2008)
...und leider keinen einzigen gewonnen. Steven Spielberg hat mittlerweile schon häufig bewiesen, dass er sich nicht auf ein Genre eingrenzen lässt und so gut wie alles drehen kann. 1985 versuchte Spielberg sich erstmalig an einem Drama; mit Erfolg. Ihr Leinwanddebüt "Die Farbe Lila" brachte Whoopi Goldberg für die Rolle der schüchternen Celie, ihre erste Oscarnominierung ein.Celie erzählt in diesem Film ihre Lebensgeschichte: jahrzehntelang wurde sie unterdrückt, erst von ihrem Vater, dann von ihrem Ehemann. Mit Hilfe der Jazzsängerin Shug Avery gelingt es Celie allmählich sich zu emanzipieren.
Für den Schluss des Films sollte man sich auf jeden Fall Taschentücher bereitlegen (nein, keine Angst es ist ein Film MIT Happy-End).
Das Drama besticht nicht nur durch die gefühlvolle Story und die fabelhaften Bilder, sondern auch durch einen erstklassigen Soundtrack: Blues und Gospel vom Feinsten!
"Die Farbe Lila" gehört zu der Kategorie von Filmen, die man öfter als nur einmal ansehen kann. Das gilt zumindest für mich.
Schöne Bilder ohne Inhalt (11. Januar 2008)
Bis zum Ende des langweiligen Filmes habe ich auf etwas weiss selber nicht was gewartet. Die ganze Komödie ergibt für mich keinen Sinn und bleibt ohne Aussage. Einmal mehr bewahrheitet sich, dass berühmte Namen aus einem schlechten Drehbuch noch keinen guten Film machen. Die gute schauspielerische Leistung hat einen Stern verdient und die schönen Bilder auch einen. Über alles gesehen sind jedoch zwei Sterne eine zu hohe Bewertung. Es bleibt bei einem Stern, leider.Einer der besten Filme überhaupt (10. Januar 2008)
Die Farbe Lila gehört zu meinen absoluten Lieblingsfilmen. Tolle Schauspieler und wohl eine der gelungensten Literaturverfilmungen überhaupt.Der Film erzählt die Lebensgeschichte aus Sicht der schwarzen Hauptdarstellerin Celie (großartig: Whoopi Goldberg), und zwar von Kind an bis zu einem relativ reifen Alter. Sie wird schon als Kind von ihrem Vater vergewaltigt (der sich später als ihr Stiefvater herausstellt), bekommt 2 Kinder, die sie aber weggeben muss (und die ganz zum Schluss in einer äußerst ergreifenden Szene endlich wieder zu ihr zurückfinden). Ganz besonders schrecklich ist für sie aber die Trennung von ihrer Schwester Netty, zu der sie jeden Kontakt verliert, auch weil ihr Ehemann (Danny Glover) die eingehenden Briefe unterschlägt. So befürchtet sie, ihre Schwester könnte längst tot sein. Eigentlich handelt es sich bei dem Film um eine sehr innige Liebe zweier Schwestern.
Der Film spielt eher in einem etwas gehobeneren Schwarzen-Milieu, man ist nicht wirklich arm, sondern hat Besitz, den man sogar vererben kann. So wird zwar auch die Unterdrückung des schwarzen Bevölkerungsteils durch die Weißen (eher am Rande) thematisiert, viel stärker steht aber die Unterdrückung der (schwarzen) Frauen durch die (schwarzen) Männer im Vordergrund.
Großartig auch die Musik. Der Gospelgesang relativ am Ende des Filmes, auf den dann die Versöhnung zwischen Priester und "sündiger" Tochter erfolgt, gehört für mich zum Ergreifendsten was das Kino zu bieten hat. Wieso dieser Film zwar vielfach nominiert wurde, aber keinen Oscar erhielt, ist mir ein Rätsel.

