Verkaufsrang: 656 (Video)
Actor: Mickey Rourke
Actor: Kim Basinger
Actor: Margaret Whitton
AudienceRating: Freigegeben ab 16 Jahren
Binding: Videokassette
Director: Adrian Lyne
EAN: 4010232616203
Format: Mono
Format: PAL
Label: AVU
Languages:
ListPrice:
Manufacturer: AVU
Verlag: AVU
Erscheinungsdatum: 1. September 1993
Spielzeit: 112
Studio: AVU
TheatricalReleaseDate: 21. Februar 1986
von: Mickey Rourke (Hauptdarsteller), Kim Basinger (Hauptdarsteller), Jack Nitzsche (Komponist)
Preis: EUR 11,90
Aus der Amazon.de-Redaktion
Regisseur Adrian Lynes Nachfolgewerk zu Flashdance wird häufig als Blue Movie und als hirnlos abgetan, wobei Ersteres zutrifft, Letzteres dagegen nicht. 9 1/2 Wochen ist ein gut durchdachter, schmutziger Film über eine schlechte sexuelle Beziehung. Er erzählt die Geschichte einer zweimonatigen Affäre zwischen der Kunsthändlerin Elizabeth und dem Börsenmakler John. Die Beziehung rutscht auf ein Niveau ab, bei dem es nur noch um geilen Sex geht (im Übrigen ganz vorzüglich gefilmt), dreht sich aber im Grunde nur um zwei Erwachsene, die Erwachsenen-Sachen machen, ohne sich jedoch wie richtige Erwachsene zu benehmen. Versuche einer tatsächlichen menschlichen Verbindung -- die Sehnsucht danach, "gut" zu sein -- sind vorhanden und machen 9 1/2 Wochen zu einem überdurchschnittlichen erotischen Film. Mickey Rourke pflegt ganz einfach sein Image als unausstehlicher böser Junge, aber das überwältigt einen nicht. Dafür gibt es Kim Basinger satt. --Keith SimantonVideo Jakob Kurzinhalt
John (Mickey Rourke) und Elizabeth (Kim Basinger) lernen sich in New York kennen. Beide geben sich einem erotischen Spiel hin, daß ebenso ungewöhnlich wie aufregend ist. Beherrschen und gehorchen, Demütigung und willenlose Unterordnung heißen die Regeln dieses Spiels. John und Elizabeth fallen in einen Strudel psycho-erotischer Extravaganzen und erleben eine Leidenschaft, die kein Tabu kennt.Movieman.de
Moviemans Kommentar zur DVD: Weder Bild noch Ton können so recht überzeugen. Einen dumpfen Gesamteindruck vermittelt der Sound und Grieseln zeichnet das Bild aus. Einer der großen Erfolge der 80er Jahre ist "9 1/2 Wochen", einer dieser Modefilme, die einfach nur in ihrer Zeit einen Reiz hatten und die schnell überholt sind und keinen bleibenden Eindruck in der Filmgeschichte hinterlassen. Der Film wirkt gespenstisch altmodisch und Kim Basinger immer noch heillos überfordert. Es wäre an ihr gewesen, das Werk in das neue Jahrtausend hinüber zu retten, aber eine dermaßen erbärmliche Darstellung vermittelt eher unfreiwilligen Humor. Das Wiedersehen ist trotzdem hoch interessant...all die Erinnerungen an die Mädels, die seinerzeit sexuell so fordernd wurden...ja, die gemütlichen Achtziger...
Bild: Das beste am Bild ist seine Stabilität. Das Quellmaterial scheint arg grobkörnig gewesen zu sein und dieser Umstand evoziert in der DVD-Auswertung leider sehr intensive Rauschwerte. Die Farben, die sehr natürlich gesättigt sind, kommen so nicht zur Geltung, sondern werden geradezu verschleiert. Die Schärfewerte leiden ebenso unter der Grobheit des Bildes (00.10.14, Wochenmarkt mit großer Brennweite: verrauscht). So entfaltet das Bild keine Tiefe, da schlicht keine Tiefenschärfe geboten wird. Etwas enttäuschend, aber durchaus kein Masteringfehler.
Ton: Die Dolby-Surround-Spur der deutschen Fassung (Coverangabe: Stereo) bietet so gut wie keine Ambienz. Die Rearkanäle werden nur bei Jack Nitzsches Score zuweilen etwas lebendig und bleiben bei den Songs und der Kulisse fast stumm (00.12.39, Kneipe, frontal). Überdies ist der Ton leicht dumpf, was im direkten Vergleich mit der englischen Version sofort offenbar wird. Die Stimmen sind leicht unsauber und brechen zuweilen aus. Typischer 8oer-Jahre-Schachtelkino-Sound. Historisch halt... --movieman.de
VideoMarkt
Die junge Kunsthändlerin Elizabeth stößt auf einem Streifzug durch New Yorks Boutiquen auf den attraktiven, aber undurchsichtigen Yuppie John und läßt sich auf eine spontane Affäre ein. Der obsessive John fordert mehr als schnellen Sex: Er möchte Unterwerfung und totale Hingabe, die neue Eroberung nach seinem Willen formen. Bevor sich Elizabeth endgültig von ihren Gefühlen hinreißen läßt, befreit sie sich aus der Umklammerung.VideoWoche
Adrian Lyne, Hollywoods Fachkraft für's Zwischenmenschliche ("Eine verhängnisvolle Affäre"), schuf dieses spektakuläre Erotikdrama, das sowohl Kim Basinger als auch Mickey Rourke über Nacht zu Superstars machte. Die Kritik war von Lynes soften Sadomasospielen im Werbeclip-Ambiente weniger angetan, wohl aber das Publikum: Insbesondere in Europa brach "9 1/2 Wochen" alle Genrerekorde und geriet zum Kultfilm einer ganzen Yuppie-Generation, die es sich sofort mit Erdbeeren und Augenbinde vor dem Kühlschrank bequem machte.Blickpunkt: Film
Eine junge Kunsthändlerin verliebt sich in einen undurchsichtigen Geschäftsmann und verfällt ihm bis zur totalen Hörigkeit. Wie lange das gutgeht, verrät uns schon der Titel. Hochglanzerotik vom ehemaligen Werbefilmer Adrian Lyne (Flashdance) mit Mickey Rourke und Kim Basinger, die hier Bettakrobatik in höchster Vollendung zelebrieren.Kurzbeschreibung
John (Mickey Rourke) und Elizabeth (Kim Basinger) lernen sich in New York kennen. Beide geben sich einem erotischen Spiel hin, daß ebenso ungewöhnlich wie aufregend ist. Beherrschen und gehorchen, Demütigung und willenlose Unterordnung heißen die Regeln dieses Spiels. John und Elizabeth fallen in einen Strudel psycho-erotischer Extravaganzen und erleben eine Leidenschaft, die kein Tabu kennt.Kundenrezensionen zu '9 1/2 Wochen'
Sexy! (30. Juli 2008)
9 1/2 Wochen ist in meinen Augen ein Klassiker. Erotisch, sinnlich, anders... aus meiner Sicht war das Mickey Rourkes beste Rolle. Ein Film, den man gesehen haben muss!Sexy (28. Juni 2007)
Die Besten Szenen sind allgemein bekannt aber auf jeden Fall sehr sehenswert. Wer den Film ausleiht sollte offen für etwas anderen Sex sein und natürlich auf Kim Basinger stehen. Die sieht in diesem Film einfach atemberaubend aus. Viel Spaß.Letzter Tango in New York oder Der Skandalfilm der 80-er (22. April 2007)
Die attraktive und frisch geschiedene Kunsthändlerin Elizabeth (Kim Basinger) lernt zufällig den eiskalten Wallstreet-Manager John (Mickey Rourke) kennen und gerät damit in ein Verhältnis ausufernder sexueller Hörigkeit. John entwürdigt Elizabeth in ihrer zweimonatigen Bekanntschaft mit immer ausgeklügelteren sexuellen Praktiken - und geht damit zu weit ...Adrian Lyne (*1941) drehte zwei Jahre nach seinem Welterfolg FLASHDANCE (1983) mit dieser Story über sexuelle Obsessionen gewissemaßen den LETZTEN TANGO der 80-er Jahre. Ebenso wie Bernardo Bertoluccis DER LETZTE TANGO IN PARIS (1971) wurde 9 1/2 WOCHEN zum Skandalerfolg. Allerdings rief die Amour-Fou-Story der 80-er keine beschlagnahmenden Sittenwächter mehr auf den Plan. Die FSK-Freigabe von 1986 lautete jedoch ab 18 Jahre. Ebenso wie in FLASHDANCE arbeitete Lyne (spätere Erfolge: EINE VERHÄNGNISVOLLE AFFÄRE (1987), EIN UNMORALISCHES ANGEBOT (1993), UNTREU (2002)) mit Mitteln der Werbefilmästehtik. Der Soundtrack (u.a. Joe Cocker und Bryan Ferry) ist noch heute wirkungsvoll.
Nach fast 20 Jahren war 9 1/2 WOCHEN für mich ein spannendes Wiedersehen. In diesem Zusammenhang ist der von Produzent Zalman King 1989 realisierte Film WILDE ORCHIDEE (2005 erschienen als MGM-DVD) ebenso eine Wiederentdeckung wert. Der seinerzeit als "9 1/2 Wochen der 90-er Jahre" beworbene und von der Kritik gnadenlos verrissene Film zeigt einen etwas älteren Mickey Rourke in einer durchaus vergleichbaren Rolle.
9 1/2 WOCHEN wurde seinerzeit von dem (meines Wissens nicht mehr existenten) deutschen Filmverleih JUGENDFILM vertrieben. Die seit 2001 von FOX erhältliche DVD (FSK 16) enthält den Film ungekürzt - allerdings (außer dem Kinotrailer) ohne Extras und in teilweise unbefriedigender Bildqualität. Mangels Alternativen dennoch unbedingt ein Kauf!
Ich hätte lieber... (11. April 2007)
...die Zeit für Üben mit meiner Klarinette verbringen sollen. Ich las die Rezensionen und habe trotz einige, "nach unten zeigende Daumen" den Film ausgeliehen. Ich bin zu stur: ich wollte mehrmals abschalten, aber schaute doch bis zum Ende. Fehlentscheidung.Meine Meinung nach ist der Film wie einige Hochglanzmagazine im Wartezimmer: schöne Bilder, ohne Inhalt. Die Geschichte ist nicht nachvollziehbar. Erotik? Mit vierzehn hätte ich noch vielleicht meine Freude gehabt.
Leute! Lass die Finger von dem Film. Schaut lieber zum Beispiel Big Fisch an!
Der mit dem Eis spielt (7. April 2007)
"Sagen Sie nachher nicht, ich hätte Sie nicht gewarnt." Etwas Diabolisches schwingt in der Stimme von John (Mickey Rourke), dem gut gekleideten Broker, der nicht viel tun muss, um Elizabeth (Kim Basinger) zu gefallen. Es ist seine pure Präsenz, dieses süffisante Grinsen, gepaart mit guten Manieren und einer kultivierten Lebenslust, die die junge Galeristin schwach macht. Plötzlich taucht er auf, erfüllt ihre geheimsten Wünsche. Kocht für sie, umsorgt sie, taucht mit ihr ins pralle Leben von New York. Elizabeth hat Schmetterlinge im Bauch, schwebt auf allen Wolken - und stürzt unvermittelt ab. Denn ihr Lover ist eiskalt, wenn es um seinen Lustgewinn geht."9 1/2 Wochen" ist nach heutiger Sicht eher eine amouröse Kurzgeschichte als ein Tabu brechender Erotik-Thriller. Trotzdem bleibt erstaunlich, dass dieser Kultfilm der Achtziger nach über zwanzig Jahren noch bewegt und fordert. Nur vermeintlich ergötzt er sich an der Überstilisierung der Yuppie-Ära, als die ersten CD-Player aufkamen und es hip war, riesige Lofts in Manhattan zu bewohnen. Im Subtext liefert der Film mehr, hier läuft die eigentliche Geschichte. Die perfekt inszenierten Bilder sind nur der Eyecatcher, um moralische Fragen von Lust, Leidenschaft und plötzlicher Grenzüberschreitung aufzuwerfen.
Als Broker hat John Geld wie Heu und kauft sich Extravaganzen. Aber im Grunde bedeuten sie ihm nichts. Denn er sucht den ultimativen Kick - und den findet er im Sex. Zu Beginn ihrer Beziehung, die nur zwei Monate dauert, machen John und Elizabeth bezaubernde Sachen. Was Verliebte eben so tun: auf den Rummel gehen, Luftballons kaufen, Rotwein trinken. Sie spielen wie neugierige Kinder, die die Welt entdecken. Sie erfahren die Lust (unzählige Pärchen probierten den "Eistrick" und retteten damit ihre öde Beziehung!), aber die beiden gehen definitiv zu weit. Leidenschaft wird zur puren Obsession. Fast zu spät zieht Elizabeth die Reißleine. Was dann passiert, ist schauspielerisch exzellent: Zum ersten Mal verschwindet das Grinsen aus Mickey Rourkes Gesicht, das damals noch nicht geliftet war (heute fasziniert genau dieses Gesicht in "Sin City"). John merkt, dass das Spiel vorbei ist - und versteht, was er gerade verloren hat.



