Stark - Stephen King

Verkaufsrang: 3769 (Video)
Actor: Timothy Hutton
Actor: Amy Madigan
Actor: Julie Harris
Actor: Michael Rooker
Actor: Robert Joy
AudienceRating: Freigegeben ab 16 Jahren
Binding: Videokassette
Director: George A. Romero
Director: Stephen (Buch) King
EAN: 4011039199906
Format: Dolby
Format: HiFi Sound
Label: Sony Pictures Home Entertainment
Languages:
ListPrice:
Manufacturer: Sony Pictures Home Entertainment
Verlag: Sony Pictures Home Entertainment
Spielzeit: 111
Studio: Sony Pictures Home Entertainment
TheatricalReleaseDate: 23. April 1993
von: Timothy Hutton (Hauptdarsteller), Amy Madigan (Hauptdarsteller)
Preis: EUR 7,20

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Kundenrezensionen zu 'Stark - Stephen King'

Eine der besten King-Verfilmungen! (3. Oktober 2008)

Vier gute Gründe gibt es, diesen Stephen King-Film unbedingt in seine Videosammlung aufzunehmen:

1.) George A. Romero war zum Zeitpunkt des Drehs bereits ambitionierter Horrorfilm-Regisseur, der sowohl originelle wie auch kontroverse Werke schuf (Night of the living Dead, Crazies, Dawn of the Dead, Martin...).
2.) Neben der Tatsache, dass Romeros Filme starker Tobak sind, gelingt es ihm oftmals, in seinen Werken eine unglaubliche Atmosphäre zu schaffen, die dem Zuschauer ein faszinierend unbehagliches Gefühl vermittelt.
3.) Gott sei dank fallen nicht alle Stephen King-Bücher einem gewissen Mick Garris in die Hände, der zwar mehr oder weniger erfolgreich auf Stephen King aboniert ist, aber genauso einfallslos (Neuverfilmung von Shining) dessen Bücher verfilmt, wie wenn ein Fließbandarbeiter irgendwann nur noch stumpfsinnig alle Schrauben in ein und dieselbe Richtung dreht. Dieses Buch fiel, dem Himmel sei Dank, in die Hände eines originellen Handwerkers.
4.) "Stark" ist bis in die Nebenrollen hervorragend, weil weitgehend namhaft und glaubwürdig besetzt, was bei einem Stephen King-Film keine Selbstverständlichkeit ist.

Leider eine gekürzte Fassung (11. April 2008)

Thaddeus "Thad" Beuamont ( Timothy Hutton ), verheiratet mit Liz ( Amy Madigan ), ist Schriftsteller und schreibt unter dem Namen George Stark blutrünstige Geschichten. Als er von einem gewissen Fred Clawson ( Robert Joy ) deswegen erpresst wird, geht er an die Öffentlichkeit und lässt sein Pseudonym sterben. Auf einmal jedoch sterben die Menschen die ihm dabei geholfen haben : Der Fotograf Homer ( Glenn Colerider ), der Reporter Mike ( Kent Broadhurst ), und so weiter und so fort. Auf einmal beginnt es Thad zu dämmern, was auf unbegreifliche und unmögliche Weise vor sich geht. Sein Pseudonym hat ein Eigenleben entwickelt und rächt sich an denen die ihn "beerdigt" haben. Thad weiß, das seine Familie in Gefahr schwebt und er sich George Stark stellen muß...

Dieser Film zählt eindeutig zu den besten Literaturverfilmungen von Stephen King. Es ist für mich gleichzeitig der beste George A. Romero Film, denn surreale Filme sind nicht unbedingt seine Stärke.
Vor allem ist Timothy Hutton zu nennen, der in einer Doppelrolle den zynischen George Stark beispiellos darstellt. Die Darsteller sind bis in jede Nebenrolle ( Michael Rooker als Sheriff Alan Pangborn und Julie Harris als Reggie Delesseps ) hinein sehr gut besetzt und auch die Musik von Christopher Young ergänzt den Film perfekt. Alles an dem Film stimmt.
Auch der schwarze Humor ist gut getimt : Tür geht auf. "Was ist denn hier los." "Ein Mord, auch einer gefällig." Tür zu.

Die Spannung steigt ständig bis zum fulminanten Finale. Die Spezialeffekte sind nie übertrieben und wohldosiert. Das ist für mich großes Kino und einer von den wenigen Filmen, den man gesehen haben MUSS, auch wenn es ein Horrorfilm ist. Aber diese Fassung ist um 5 min gekürzt, deswegen 4 (8/10)Punkte

Fabelhaft....schockierend.....grandios (24. Juli 2005)

Warum es diesen Film noch nicht auf DVD gibt verstehe ich eigentlich nicht. "Stark" ist einer der wenigen Filme, nach einem King-Roman, welcher sich treu an die Vorlage hält.
Er ist in einem Zug zu nennen mit Shining und ES.
Die Geschichte um einen Horrorschriftsteller der beschließt sein Pseudonym aufzugeben und damit aber eben dieses als echtes Wesen in unsere Welt manifestiert ist genial und lässt natürlich den Vergleich zu Stephen King und seinem damaligen Pseudonym Richard Bachmann zu. Schon die Eröffnungssequenz, in der ein Auge aus dem Gehirn des jungen "Beaumont" dem Chirurg entgegenblickt ist ein Fest für die Sinne. Der fesselnde Backround-Sound ist gleichermaßen dafür verantwortlich quasi nach einer halben Stunde an den Sessel gefesselt zu sein und bei jedem Gang auf die Toilette nach irgendwelchen Vögeln oder Leuten Ausschau zu halten, welche ja auch eine zentrale Rolle im Film sind und schließlich DIE Schlusssequenz darstellen, um nicht zuviel zu verraten.
Also. Der Film ist nicht nur für King-Fans ein Muss sondern auch für eingefleischte Fans des anspruchsvollen Grusels ein Gaumenschmaus.
Viel Spaß beim Sehen...
Die Sperlinge fliegen wieder.

Einfach, solide, originell und spannend (22. Mai 2002)

Als Kind hatte der Protagonist unter ultimativ starken Kopfschmerzen zu leiden und während solchen Anfällen sammelten sich rundherum Sperlinge, in grosser Anzahl: auf Bäumen, Zäunen, in der Luft umherschwirrend. Darauf hatte man noch nie eine logische Erklärung, auf die Kopfschmerzen jedoch schon: es hätte eine Zwillingsgeburt werden sollen, doch "der andere" konnte nur bruchstückhaft entstehen und hinterliess seine Spuren im Körper desjenigen, der die Geburt "überlebt" hat: so findet sich unter der Schädeldecke ein Auge und einen Zahn - beides wird operativ entfernt.
Was hinterblieb, ist ein im weitesten und recht harmlosen Sinne schizophrener Junge, der später zu einem erfolgreichen Autoren heranwächst, den aber niemand kennt, weil hier mit einem Pseudonym gearbeitet wird. Unter dem richtigen Namen publiziert der Mann Dramen und Lehrmittel, unter dem Pseudonym jedoch jenes, was auch Stephen King berühmt und beliebt gemacht hat: Horror, Terror, Brutalitäten etc. Um diese geheimgehaltene Seite vor der Öffentlichkeit zu schützen (so die Drohung eines Schülers), begibt sich der Autor in die Höhle des Löwen und gibt kurzerhand selbst bekannt, was es mit dem Horror-Autoren "Stark" auf sich hat und macht, was er schon länger geplant hatte: er gibt Stark auf, er begräbt ihn im wahrsten Sinne des Wortes, man situiert sogar einen Grabstein am fiktiven Grab.

Kurz darauf kommen sie wieder... nach Jahren... "die Sperlinge fliegen wieder..." und entsprechend beginnen auch die Kopfschmerzen wieder, doch der Auslöser dessen befindet sich nicht mehr im Kopf des Protagonisten, und noch viel schlimmer: der imaginäre "Stark" befindet sich nicht mehr im Grab, denn dieses wurde von Innen her ausgebudelt, woraufhin eine tödliche Welle der Gewalt über das King-Dörfchen MAINE herfällt, wobei sich einzelne Zeugen einig sind, dass die Ähnlichkeit zwischen Täter und Protagonist verblüffend ist...

Einfacher Film, lässt sich nicht zu oft schauen, besticht durch ein originelles, weil in der Form unerwartetes Showdown - und jeglichen "King-mässigen" Einfällen. Romero hat seinen Job gut gemacht und eine gute Geschichte gewählt - obwohl auch schon bessere.

dkb.de

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