Cool World

Verkaufsrang: 22560 (Video)
Actor: Kim Basinger
Actor: Gabriel Byrne
Actor: Brad Pitt
AudienceRating: Freigegeben ab 16 Jahren
Binding: Videokassette
Director: Ralph Bakshi
EAN: 4010884003314
Format: Dolby
Format: HiFi Sound
Format: PAL
Label: CIC Video/Paramount Home Ent.
Languages:
ListPrice:
Manufacturer: CIC Video/Paramount Home Ent.
Verlag: CIC Video/Paramount Home Ent.
Erscheinungsdatum: 1. April 1994
Spielzeit: 97
Studio: CIC Video/Paramount Home Ent.
TheatricalReleaseDate: 1992
von: Kim Basinger (Hauptdarsteller), Gabriel Byrne (Hauptdarsteller)
Preis: EUR 4,49

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Kundenrezensionen zu 'Cool World'

Leider nicht so cool wie der Titel verspricht (11. September 2005)

Es gibt wohl Filmemacher mit dem Wunsch, dass wenn man Realfilm mit (mehr oder weniger) guten Schauspielern und Zeichentrick kombiniert, erhielte man einen sicheren Erfolgscocktail. Diesen Irrglauben unterlag meiner Ansicht nach schon "Looney Tunes: Back In Action" (von Regisseur Joe Dante, mit Brendan Fraser aus "Die Mumie"), der mit seiner übertrieben flippigen Art und der total bekloppten Story einfach nicht lustig war. Dagegen stellen "Space Jam" (mit Basketball-Spieler Michael Jordan und Comedy- Star Bill Murray) und vor allem "Falsches Spiel mit Roger Rabbit" wahre Glanzlichter im Universum dieses Genres dar.

Aber erstmal zur "Geschichte": Neben unserer Welt existiert noch Cool World, ein durchgedrehter Ort, bevölkert von Zeichentrick-Figuren, die nichts besseres zu tun haben zu versuchen sich gegenseitig die Köpfe einzuschlagen. Darin lebt auch die sexy Holli Wood (Kim Basinger), die sich zu höherem Berufen fühlt und unbedingt Sex mit einem richtigen Menschen haben will. Der Grund: Sollte sie es schaffen, mit einem Mann ins Bett zu steigen, so würde sie sich in eine Frau aus Fleisch und Blut verwandeln. So versucht sie zuerst bei Brad Pitt („Sieben", „Oceans Eleven") zu landen, der aufgrund eines missglückten Experiments seit Jahren in dieser Fantasywelt feststeckt und sich seitdem als Detektiv versucht. Da er sich aber nicht von ihr "missbrauchen" lassen will, dankt dieser lieber ab - immerhin hat er seine Liebe schon in einer anderen Cartoon-Frau gefunden. Doch Holli hat noch eine Chance, und zwar in dem Comiczeichner Jack Deebs (Gabriel Byrne), der gerade aus dem Knast entlassen wurde und sich in seinen Träumen nach Cool World verirrt. Holli gelingt ihr Vorhaben dank ihrer Verführungskünste, doch sie hat nicht mit den Auswirkungen ihres Handelns gerechnet, denn nun steht die Zerstörung der beiden Welten kurz bevor...

Der Film ist im Gegensatz zu den anderen Mix- Movies um einiges düsterer und erwachsener- daher auch die Freigabe ab 16. Cool World ist in dunklen Farben gehalten und alles wirkt surreal aufgrund grober Pinselstriche und kurviger Gebäude. Und Holli will - was ich ja bereits erwähnt habe - Sex, richtigen Sex. Das spricht nicht gerade für einen Kinderfilm, was meiner Ansicht nach einen kleinen Pluspunkt verdient hat, will er dadurch ja nicht auf der kindlichen Erfolgswelle anderer Werke reiten. Nur gegen Ende siegt das kindliche, wenn Gabriel Byrne sich als cooler Superman- Verschnitt aufmacht, um seinen Fehler wieder zu beheben - und dann macht der Film auch Spaß und ist lustig. Der Rest ist das leider nicht.

Das fängt schon bei den Animationen an, die an die anderen Filme bei WEITEM nicht heranreicht. Geschmeidige Bewegungen der Figuren gibt es kaum, sehr oft machen sie sogar Ruckartige Bewegungen - so als ob nicht genügend Bilder pro Sekunden gezeichnet worden sind, um einen flüssigen Ablauf zu gewährleisten. Von der Qualität der Gesichtsdetails ganz zu schweigen. Sehr stark sieht man das u.a. bei der Verwandlung von Deebs Nachbarin, bei der ihr Gesicht sehr grob gezeichnet wurde. Zudem gelingt den Zeichnern nicht, die Cartoons glaubwürdig in die reale Welt zu kopieren (bzw. umgekehrt), da es zwischen den realen Schauspielern und den Zeichentrickfiguren zu wenig Interaktion gibt. Bei "Falsches Spiel mit Roger Rabbit" öffneten diese Türen, planschten im Wasser und warfen Gegenstände auf den Boden - hier wird gerade einmal in den Haaren von Gabriel Byrne rumgewuschelt, das war's auch schon - das ist viel zu wenig und wirkt so, als wären die Macher nicht in der Lage gewesen das besser hinzubekommen. Genauso billig wirkt der Humor-Grad, denn andauernd sieht man im Vorder- bzw. Hintergrund von Cool World irgendwelche Cartoon-Figuren, die aufeinander einprügeln und dann fällt z.B. eine Kuh vom Himmel und macht ein anderes Tierchen platt - soll das witzig sein? Ist das Humor? Nein. Und gut animiert sind diese natürlich genauso wenig. In einer Szene tauchen die Viecher im Vordergrund aus dem nichts auf und verschwindend dann wieder genauso - billig hineinkopiert kann ich da nur sagen.

Die Stärken des Filmes liegen klar in den bereits erwähnten letzten Minuten, wie auch in den Szenen, bei denen Zeichentrick ein Fremdwort ist wie z.B. gleich zu Beginn. Diese sind zwar dann gar nicht komisch, wirken aber nicht so billig wie der Rest. Und das ist nicht gerade ein Kompliment für einen Film, in dessen Zentrum aber gerade die Konfrontation zwischen dem Realen und Gezeichneten stehen sollte.

So bleibt "Cool World" weit abgeschlagen hinter anderen des Genres zurück. Daher lieber noch mal das SEHR gelungene "Roger Rabbit"- Filmchen anschauen.

Nicht schlecht ! (26. Juli 2002)

In diesem Film sieht man was sich alles verändern kann, wenn man sich mit Cartoons einläßt. Nein Scherz!
Ich finde, dass die Zeichnungen sehr sehr gut gelungen sind und auch sehr erotisch wirken.
Die weiblichen Darsteller verkörpern genau das, worauf ich auch bei meinem zeichnen achte!
Brad Pitt spielt bei diesem Film einen Detektiven in der Welt der Cartoons und passt auf, dass keiner aus der "normalen" Welt in diese Welt eintaucht und Unruhe stiftet.
Doch der Zeichner von jenen Welt, der zu Anfang im Gefängnis sitzt, schafft es immer und immerwieder und schafft es schließlich auch alles durcheinander zu bringen, da er nciht auf den Detektiven hört.
Ein sehr interessanter "Film". Ist auf jeden Fall sehenswürdig.

Gabriel Byrne in seinem Element (15. Juli 2001)

Durch diesen Film bin ich auf Gabriel Byrne aufmerksam geworden. Nicht nur, weil er dort einen echten Künstler spielt ( so wie ich hoffentlich auch mal einer sein werde ), sondern, weil er mit seinem Charme und Augen spielt. Er bringt seine inneren Gefühle und Emotionen nur durch den bloßen Augenkontakt rüber. Einfach faszinierend. Ich muß mich im Punkte Brad Pitt anschließen und auch behaupten, das dieser Film einer der unbekanntesten Pitt Filme ist und daher bei den Fans ( ein dickes Bussi an Andrea und Yvonne !! )heiß begeehrt ist. Deshalb zugreifen, solange der Vorrat reicht !!! Oder ihr wartet wie ich gespannt auf die DVD ( die hoffentlich bald rauskommt ).

gut gemachter real/zeichentrick (27. Juni 2000)

einer der etwas unbekannterern filme mit BRAD PITT in der hauptrolle. (so auch wie "johnny suede"). brad, wie eh und jeh gepflegt, ist der einzige, der in der toonworld ist, seit 30 jahren. dort scheint sich eine katastrophe anzubahnen, da der erschaffer einen weg in die realwelt schlug. kim basinger ist hier nur in einer sehr kleinen nebenrolle zu sehen, auch wenn sie als hauptrolle genannt wird.

dkb.de