Verkaufsrang: 4221 (Video)
Actor: Juliette Binoche
Actor: Benoît Régent
Actor: Florence Pernel
AudienceRating: Freigegeben ab 12 Jahren
Binding: Videokassette
Director: Krzysztof Kieslowski
EAN: 4010324500625
Format: HiFi Sound
Format: PAL
Label: Concorde Video
Languages:
ListPrice:
Manufacturer: Concorde Video
Verlag: Concorde Video
Erscheinungsdatum: 2. Januar 1997
Spielzeit: 95
Studio: Concorde Video
TheatricalReleaseDate: 25. April 1994
von: Juliette Binoche (Hauptdarsteller), Benoît Régent (Hauptdarsteller), Zbigniew Preisner (Komponist)
Aus der Amazon.de-Redaktion
Drei Farben: Blau ist der erste Teil einer Trilogie des inzwischen verstorbenen polnischen Regisseurs Krzysztof Kieslowski über die drei Farben der französischen Flagge, die symbolisch für Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit stehen. Er ist der düsterste der drei, ein Film der vom Gefühl des Schmerzes dominiert wird. Drei Farben: Blau beginnt mit einem Verkehrsunfall, bei dem ein berühmter Komponist ums Lebens kommt. Seine Frau, gespielt von Juliette Binoche (die einen Oscar für Der englische Patient erhielt), versucht danach weniger, ihr altes Leben wieder zusammenzufügen, als sich eine vollkommen neue Existenz aufzubauen. Sie geht nach Paris, um ein wortkarges Leben fast ohne Kontakt zu anderen Menschen zu führen.Kieslowski schreibt der Farbe Blau eine eher unterbewußte Bedeutung zu und konzentriert sich in erster Linie auf Binoches leuchtendes Gesicht und die Art, wie darin subtile Emotionen aufflackern und wieder verschwinden. Seine Bilder geben, stärker als in den Folgefilmen Drei Farben: Weiß und Drei Farben: Rot, Rätsel auf, doch Binoches stilles, herzzerreißendes Auftreten fesselt den Zuschauer. Für diese Rolle erhielt sie 1993 beim Filmfestival von Venedig die Auszeichnung als beste Schauspielerin. Einmalig schön ist auch die Musik von Zbigniew Preisner. --Robert Horton
Kundenrezensionen zu 'Drei Farben: Blau'
Veränderung, Erinnerung, die Trauer und das Leben (25. Juni 2008)
Dies ist der erste Teil der Trilogie von Krzysstof Kieslowski, die sich mit den drei Farben der Französischen Flagge filmisch auseinandersetzt. Blau steht für die Freiheit und darum geht es in diesem Film. Julie überlebt einen schweren Unfall, bei dem ihr Mann, der ein berühmter Komponist ist, und ihre Tochter getötet werden. Aus dem Krankenhaus entlassen, bricht sie radikal mit ihrer Vergangenheit und zieht nach Paris, um ein Leben möglichst ohne Kontakte zu anderen zu führen. Sie möchte "einfach nichts tun". Auch die Noten ihres Mannes vernichtet sie. Aber die Vergangenheit holt sie doch ein, nicht nur in Form von Trauer, bald kommt auch noch die Liebe hinzu, außerdem besteht natürlich von verschiedenen Seiten großes Interesse am Werk ihres verstorbenen Ehemannes...Der Film wurde mit vielen Auszeichnungen, u.a. Goldener Löwe93, Goya Award94 bedacht, besonders auch die Musik, die ja auch selbst ein wichtiges dramaturgisches Element des Films ist, wird zu recht lobend erwähnt. Persönlich fand ich den Film manchmal ein bisschen lang (manche Filme dürfen das aber sein), manchmal ein bisschen plakativ (was die Darstellung von Trauer angeht), sonst aber ein intensiver und auch von den Bildern her schöner Film über Veränderung, Erinnerung, die Trauer und das Leben.Bester Teil der drei Farben Trilogie (18. Mai 2006)
Handlung:---------
Julie (Juliette Binoche) verliert bei einem Autounfall ihre Tochter und Mann, ein berühmter Komponist. Sie aber überlebt und wird ins Krankenhaus eingeliefert.
Als sie entlassen wird, will sie ihr altes Leben hinter sich lassen und verkauft das Haus, ihr ganzes Hab und Gut und geht nach Paris um dort ein neues Leben anzufangen.
Nach und nach bekommt ihr Leben wieder einen Sinn angeregt durch Olivier (Benôit Régent), den Assistenten ihres Mannes, für den sie immer mehr Gefühle entwickelt, und durch eine Journalistin die über die nicht vollendete Komposition ihres Mannes berichtet.
Zusammen mit Olivier will sie nun diese Komposition zu Ende bringen.......
Kritik:
-------
Der 1996 verstorbene Regisseur Krzysztof Kieslowski legt in seinem ersten Teil der "Drei Farben Trilogie" sehr viel Wert auf Details. Sehr gut Gefallen haben mir die Kamera-Einstellungen, die eben schon erwähnte Liebe zum Details und den geschickt eingesetzten Blaufilter.
Untermalt wird das Ganze durch die geniale Musik von Zbigniew Preisner der auch schon in anderen Projekten von Krzysztof Kieslowski mitgewirkt hat.
Aber auch Julliette Binoche zeigt in diesem Film ihr wahres Talent. Es kommt zu keinem Moment der Zweifel auf, daß sie die falsche Besetzung ist, im Gegenteil, sie ist perfekt für diese Rolle.
DVD:
----
Ausstattung
Es gibt genügend Info's über den Film und daher müsste für jeden was dabei sein.
Folgendes ist enthalten:
- Biographien von der Crew,
- Making Of
- Interviews
Ton
Ich habe mir den Film mit dem Französischen DD 2.0 Soundtrack angesehen und habe hier nichts negatives zu bemerken.
Bild
Es gaben einige Unschärfen in verschiedenen Szene aber ansonsten war das Bild sehr sauber. Durch die eingesetzten Filter variiert das Bild zwischen niedriger Farbeintensität, "normalen" Bild oder extremen Blau.
Fazit:
------
Meine Erwartungen wurden erfüllt. Ein starker und stimmungsvoller Film der sich niemand entgehen lassen sollte.
Es könnte aber sein, daß Hollywoodinfizierten dieser Film nicht gefallen könnte.
Die jenigen unter euch für die das europäische Kino Neuland ist sollten sich den Film zuerst ausleien und sich dann eine Meinung bilden.
Meiner Wertung:
---------------
Film: 7.5/ 10
DVD: 7.0/ 10
trilogie des jahrzehnts (29. Juli 2002)
die tiefen des films, seiner symbole und vergleiche versteht man zum teil erst beim 2. oder 3.mal anschauen - die tiefe der thematik und ihre ausdrucksformen in den 3 filmen blau, weiss und rot sind für mich in dieser form bislang einmalig geblieben- und bilden somit für mich wirklich das ereignis des jahrzehnts- mindestens.das ganze bekommt noch die richtige würze durch die excellenten schauspieler, besonders in "blau" und "rot"
Ein blauer Traum (3. Juli 2002)
Ein toller Film. Da paßt alles !! Die einzigartige Regie von Kieslowski, die verzaubernde Musik von Preisner und last but not least Juliette Binoche, eine Ausnahme-Schauspielerin, die denCharakter Julie hervorragend interpretiert und darstellt.

