2001 - A Space Odyssey [UK-Import]

Verkaufsrang: 9893 (Video)
Actor: Keir Dullea
Actor: Gary Lockwood
Actor: William Sylvester
Actor: Daniel Richter
Actor: Leonard Rossiter
Binding: Videokassette
Director: Stanley Kubrick
EAN: 5014780500020
Format: HiFi Sound
Format: PAL
Format: Import
Label: Warner Home Video
Languages:
ListPrice:
Manufacturer: Warner Home Video
Anzahl Medien: 1
NumberOfItems: 1
Verlag: Warner Home Video
Erscheinungsdatum: 10. September 2001
Spielzeit: 133
Studio: Warner Home Video
TheatricalReleaseDate: 6. April 1968
von: Keir Dullea (Hauptdarsteller), Gary Lockwood (Hauptdarsteller)

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Aus der Amazon.de-Redaktion

Als Stanley Kubrick den Autor Arthur C. Clarke einlud, mit ihm zusammen an diesem Science-Fiction-Film zu arbeiten, kann man jede Wette eingehen, dass weder der als Einzelgänger bekannte Regisseur noch der große Autor geahnt haben, dass sie einen Film kreieren würden, der die Parameter des Kino-Sehens neu definieren sollte.

Inspiriert von einer Kurzgeschichte Clarkes, hat Kubrick ein unkonventionell erzähltes, auf Visualität beruhendes Poem geschrieben (auf 139-Minuten Film kommen nicht einmal 40 Minuten Dialog), das in einer eigene Bildsprache die Geschichte der Evolution erzählt. Der Evolution, die bereits geschehen ist und einer Evolution, die vielleicht noch kommen mag. Beginnt der Film im Zeitalter der Urmenschen, gelingt es Kubrick in nur einer Sequenz ins Zeitalter der Raumfahrt überzuleiten und vom Flug eines Raumschiffes namens Discovery im Jahre 2001 zu berichten, um mit der metaphysischen Geburt eines Sternenkindes zu enden.

Präzise ist die Geschichte konstruiert, die sich auf einer Subebene geschickt mit der Enthumanisierung des Menschen durch die voranschreitende Technologie auseinandersetzt, wofür in Kubricks Klassiker der Computer HAL 9000 steht, der von allen Figuren über die am weitesten entwickelte Persönlichkeit verfügt. Dinge wie diese sind es denn auch, die 2001 zu einem Film wie keinen anderen machen, auch wenn die Darstellung des ersten Jahres im neuen Millennium, wie wir heute wissen, denn doch etwas zu enthusiastisch ausgefallen ist. Seine spektakulären, präzise ausgearbeiteten Spezialeffekte haben darüber hinaus die Zeiten überstanden und bestehen selbst heute noch den Vergleich mit aktuellen Produktion. Ohne zu übertreiben kann man sagen, dass dies ein cineastischer Meilenstein war und ist: verwirrend, provokativ, perfekt. --Jeff Shannon

dkb.de

Kundenrezensionen zu '2001 - A Space Odyssey [UK-Import]'

Produktionsjahr: 1968? Ja,nicht so die Technik der Blue Ray (1. Januar 2009)

Ich schreibe hier meinen Meinung zu der Blue Ray-Umsetzung des Kultfilms.

Die DVD-Version habe ich sofort verschenkt.

Ich bin ehrlich beindruckt von der Bildqualität.

So habe ich den Film noch nie gesehen,und ich habe ihn oft gesehen.
Auch der Ton macht nun, im Vergleich mit allen anderen Versionen,die je erschienen sind,inclusive Kinopremiere,einen sehr guten Ein"DRUCK".

Das Bild ist klar und scharf,in der Kategorie "alter Film auf Blue Ray",gehört die Umsetzung zur Oberklasse.
Manch ein neuerer Film,sollte sich ne Scheibe abschneiden.

Übrigens ist diese 2001-Blue Ray meine einzige,für die ich über 30 Euro bezahlt habe.Ein mal ist kein mal und in diesem Falle die Ausnahme der Regel.

Blu Ray absolut kaufenswert! (2. Dezember 2008)

2001 war meine erste DVD - als US-Import, da noch nicht in Deutschland veroeffentlicht. Die Blu Ray ist trotzdem absolut kaufenswert, da die Bildqualitaet kaum vergleichbar ist, eigentlich empfinde ich es schon fast als sensationell, dass damals so gutes Rohmaterial produziert wurde. Die Qualitaet ist derart gut, dass man sogar das "Pfuschen" waehrend der Produktion erkennen kann: Die Affen sind durch Glasscheiben hindurch gefilmt worden, hier kann man genau erkennen, dass die Scheiben vor dem Filem nur halbherzig gereinigt wurden. Gut auch, dass eine langjaehrige Diskussion endlich beendet werden kann. Der "Panel-Computer" hat ein deutlich erkennbares IBM-Logo, die Assoziation HAL<->IBM duerfte damit bestaetigt sein (obwohl stets geleugnet). Mein Fazit: Auch fuer Besitzer der DVD ein unbedingtes Muss.

Das Tier im Menschen, der Mensch in der Maschine und schließlich noch Gott... (17. November 2008)

Obwohl ich schon längere Zeit Filmklassikern hinterherjage und schon so manchen Must-Have-Streifen gesehen habe, bin ich das erste Mal in meinem Leben beeindruckter Zuseher bei Kubrick's "Space Odyssee" gewesen.

Zunächst einmal muss ich sagen, dass ich an sich kein Sci-fi-Fan bin, aber - und das sei gleich anfangs erwähnt - um diesen Streifen zu mögen, braucht man weder Star-Wars noch Star Trek - Fan zu sein (obwohl ich auch diese Filme in gewissem Maße nicht schlecht finde).
"Space Odyssee" ist ansatzweise das, was ein gewisser Herr Tarkowskij wenige Jahre später noch intensiver und ausführlicher unter dem Titel "Solaris" produziert hat. Freilich ist jetzt weder das eine noch das andere eine Kopie. Aber ich wage zu beahupten, dass Kubrick's Streifen einen nicht zu verachtenden Einfluss auf Tarkowskij und natürlich noch viele, viele andere Filmemacher gehabt hat.
Prinzipiell arbeitet Kubrick hier mit Bildern und Musik: "Also sprach Zarathustra" und "An der schönen blauen Donau" sind ein herrliches Erlebnis in Kombination mit Bildern futuristischer und höchstentwickelter Technik. Vielleicht wollte der Regisseur damit zum Ausdruck bringen, dass die kulturelle und technische Blüte hier miteinander verschmelzen...
Dabei beginnt alles ganz anders: Zunächst schickt uns Kubrick auf eine Reise in die Steinzeit, in der Menschenaffen ein (relativ) friedliches Nebeneinander frönen, ehe jemand entdeckt, dass man große Schenkelknochen auch als Waffe (nicht nur für die Jagd) verwenden kann. Kurz: Der Mensch war immer schon so wie heute: machteifernd, rachsüchtig und kriegerisch (nur die Waffen haben sich eben geändert).
Dann folgt ein Sprung, der uns eben mal ein paar Jahrtausende nach vorne katapultiert: Ein in die Luft gewirbelter Knochen verwandelt sich schnurstraks in ein Raumschiff - einer der genialsten Schnitte der Filmgeschichte.
So geht es dahin. Beeindruckende Kulissen gepaart mit sprechenden Bildern und wunderbarer Musik vermitteln dem Zuseher den Eindruck von einer menschlichen Gesellschaft, die alle kulturellen und historischen Kluften überwältigt hat, um neben- und miteinander, auch außerhalb der weltlichen Atmosphäre, in Frieden und Harmonie zu leben. Das zeigt sich beispielsweise als sich ein amerikanischer Wissenschaftler mit seinen russischen Freunden zusammensetzt (für 1968 ja beinahe unerhört!).
Natürlich muss es soweit kommen, dass nicht mehr der Mensch, sondern Maschinen nun zum Übel der Menschheit werden. Das zeigt sich schließlich als eine - hauptsächlich von einem Computer gesteuerte - Jupiter-Expedition aus den Fugen gerät, weil der schon "zu intelligente" Computer nach fehlerhafter Funktion alles dagegen unternimmt, um nicht abgeschaltet zu werden. Kubrick genügte es allerdings diese menschliche Angst vor Kontrollverlust über sein eigenes Schicksal im Rahmen einer 5-Mann-Raumschiffbesatzung zu zeigen, wobei drei davon in künstlichen Tiefschlaf versetzt sind - bleiben also nur noch 2. Überhaupt bedient sich Kubrick relativ weniger Schauspieler, was seine Qualität als Filmschaffender aber durchaus bestätigt, wie ich finde.
In weiterer Folge schafft es der letztlich einzige Überlebende der Besatzung, den Computer (HAL-9000) zu überlisten und sich am Jupiter niederzulassen.
Was dort dann geschieht, wage ich nicht zu erklären. Ich denke, man muss es selbst gesehen haben. Vielleicht wollte uns Kubrick so eine höher entwickelte Lebensform darbieten, die man durchaus auch als "Gott" bezeichnen könnte. Vielleicht wollte er aber ganz einfach auch nur die Urängste des Menschen widerspiegeln, indem er das einsame Altern und Sterben auf einem fremden Planeten hierfür als Metapher verwendet hat... Wie auch immer - jedenfalls stimmt das Ende wieder hoffnungsvoll, als ein Embryo quer durchs All fliegt und sich das Bild: Baby, Erde, Sonne zu guter Letzt in unser Bewusstsein bannt.

Insgesamt ist "Space Odyssee" wirklich ein Meisterwerk. Stellenweise kann man es - so finde ich - ein wenig mit "Planet der Affen" vergleichen. Wer beide Filme gesehen hat, wird bestimmt einige Ähnlichkeiten finden können (wobei Kubrick insgesamt genialer an die Sache herangegangen ist). Das zuvor schon erwähnte "Solaris" ist ein ähnliches Kaliber, allerdings in seiner Machart und auch in der Grundintension doch stark anders als "Space Odyssee". Freunden von "Space Odyssee" kann ich an dieser Stelle jedenfalls nur raten, sich unbedingt mal Tarkowskijs Version von "Solaris" anzuschauen. Der Streifen macht dort weiter, wo dieser hier gerade mal ansatzweise begonnen hat...

Fazit: Nichts für ungeduldige Gemüter, die sich ausschließlich für Weltraumschlachten und Aliens begeistern können. "Space Odyssee" verlangt Geduld, Ruhe und Aufmerksamkeit und versteht es aber auch zu unterhalten, so, dass sich ein wunderbarer Kreis an Genialität und Einfallsreichtum schließt.

Wahrscheinlich einer der besten 50 Filme aller Zeiten!

Absoluter Kult, Sci-Fi in Perfektion! (4. November 2008)

Klar... für ein paar wenige ist dieser Film Langweilig. Ich finde "Das schweiger der Lämmer" auch stink Langweilig. Gehöre da sicher auch zu ein paar wenige. So sind eben die Geschmäcker und die Aufassung eines tollen Film. Aber... die Vielzahl an positiver Berwertungen zu 2001 sagt alles und zu dem Film muss ich auch nichts mehr sagen. Er ist absolut Perfekt!!! Die Story und was dahinter steckt sind echt genial. Die HD-DVD ist wirlich Super. Bild und Ton in Perfektion. Also kann man sagen, 2001 + HD-DVD = Perfektion.

Bahnbrechend, kontrovers und rätselhaft (28. Juli 2008)

Odyssee 2001 gehört wohl zu den meist geliebten, meist gehassten und meist interpretierten Streifen der Filmgeschichte. Der beste Weg diesen Film zu hassen ist meiner Meinung nach eine Erwartungshaltung, die sich primär an den Maßstäben des Mainstream-Kinos orientiert. Sie ist der sicherste Weg nach einigen Minuten der Ratlosigkeit einzuschlafen oder gleich abzudrehen. Lieben werden ihn aber alljene, die sich ZUMINDEST FÜR DIESEN EINEN FILM auf eine gänzliche neue Erfahrung einlassen ohne sofort zu urteilen. Für mich ist Odyssee 2001 eine Entführung in eine andere Zeit, Dimension, die nichts mit einem "herkömmlichen" Film (und schon gar nichts mit einem Sci-Fi-Film zu tun hat. Nachdem ich ihn mir nun sicher schon 10x angeschaut habe (nicht gerechnet das Ansehen einzelner Szenen), würde ich ihn eher mit einem bewegten philosphischen Gemälde vergleichen, das von grandioser Musik begleitet wird. Die Aussage des Filmes: es gibt keine eindeutige, aber sicherlich hunderte Interpretationen, die wohl alle ihre Berechtigung haben. Jene, die sich nicht sicher sind, ob sie Odyssee 2001 wirklich sehen wollen (nicht nur weil er "sooo berühmt ist"), können zum Beispiel zum folgenden link gehen, der eine mögliche Interpretation liefert:
http://www.2001odysseeimweltraum.de/

Meine Lieblingsszene, die ich mir immer wieder anschaue (möglichst auf einem Flachbildschirm, der zumindest 104cm Diagonale hat) ist die 4. Szene "Reise zur Mondstation" begleitet von der richard Strauss-Musik "an der schönen blauen Donau". Wenn MTV klassische Musik spielen würde, wäre diese Sequenz wohl der beste Video-Clip aller Zeiten....

Erschütternd, aber immer wieder sehenswert ist jene Szene, in der Bowman den Bordcomputer HAL abschaltet (begleitet von den Klängen von "Hänschen Klein"!...) und somit eine Menschheitsepoche abschließt. Erst mit diesem Akt begibt sich Bowman nun auf die Reise in eine wahrliche "neue", der Menschheit unbekannte Dimension. Hier nur allzu logisch, dass Bowman, den Kontakt zur Erde verliert und nun als einsamster Mensch in den Weiten des Alls verloren geht. Doch geht er wirklich verloren? Was im Film nun folgt ist eine surrealistische Fahrt durch die Galaxie, in der Bowman nun lediglich Zuschauer ist. Nicht länger er (oder HAL) steuern sein Schiff, sondern er wird in eine Dimension geführt, in der zuerst lediglich ein staunender Zuschauer ist.

An dieser Stelle endet übrigens der noch einigermaßen "logische" Handlungsaufbau des Films und mit Bowman betritt man eine Welt, die jenseits unserer Vorstellung von Raum und Zeit ist. Sicherlich ist der letzte Teil der Odyssee ein Kunstfilm, der unendlich viel Raum für Interpretationen offen lässt. Für mich ist es eine Welt&Zeit, die viel zu fern ist, dass wir sie jemals betreten könnten. Doch ist sie filmisch so grandios umgesetzt, dass ich mich jedesmal nach dem Film frage, wie man 1968 (!) ein solches Meisterwerk produzieren konnte. Grandios, zeitlos und für immer rätselhaft faszinierend.

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