Verkaufsrang: 5924 (Video)
Actor: Michael Douglas
Actor: Robert Duvall
Actor: Barbara Hershey
AudienceRating: Freigegeben ab 16 Jahren
Binding: Videokassette
Director: Joel Schumacher
EAN: 4012878107688
Format: Dolby
Format: PAL
Format: Surround Sound
Label: Warner Home Video
Languages:
ListPrice:
Manufacturer: Warner Home Video
Verlag: Warner Home Video
Erscheinungsdatum: 24. Februar 2000
Spielzeit: 108
Studio: Warner Home Video
TheatricalReleaseDate: 26. Februar 1993
von: Michael Douglas (Hauptdarsteller), Robert Duvall (Hauptdarsteller), James Newton Howard (Komponist)
Preis: EUR 6,90
Aus der Amazon.de-Redaktion
In Falling Down spielt Michael Douglas einen heruntergekommenen Ingenieur, der durchdreht. Der Film löste in den Medien eine Flut von Geschichten über die Wut der weißen Männer der Mittelschicht aus, als er 1993 in die Kinos kam. Dabei ist der Film in Wirklichkeit nicht mehr als ein manipulatives, gewalttätiges Melodram über einen Typ, der zerstört ist. Douglas, ausgerüstet mit einem Taschenalarm, einer Brille mit Kassengestell, militärisch kurz geschnittenen Haaren und einem Hemd mit kurzen Ärmeln, steht eines Tages in der Nähe der Innenstadt von Los Angeles im Stau und verlässt sein Auto, um zu Fuß weiterzugehen -- und dann dabei emotional auszuticken.Jeder, der ihm begegnet, erwischt ihn auf dem falschen Fuß, und er reagiert in allen Fällen mit Gewalt. Der Zuschauer bekommt eine wunderbare Anzahl von Stereotypen zu sehen: von bedrohlichen Ghetto-Punks über unverschämte Verkäufer bis zu einem ekligen weißen Rassisten. Als er durch Los Angeles läuft (was für ein Konzept), hinterlässt er dabei eine blutige Schneise. Er wird von einem Polizisten (Robert Duvall) zur Strecke gebracht, der kurz vor der Pensionierung steht. Er verbringt auch einige Zeit damit, mit seiner verschreckten Ex-Frau (Barbara Hershey) zu telefonieren. Obwohl Douglas und Duvall überragende schauspielerische Leistungen bieten, können sie nicht die Tatsache verschleiern, dass dies wiederum ein Film von Joel Schumacher ist, in dem es sich eher um Oberflächlichkeit und Sensationen dreht als um wirkliche Substanz. --Marshall Fine
Kundenrezensionen zu 'Falling Down'
Wenn eine Welt aus den Fugen gerät (31. Dezember 2008)
Stabilität ist nicht gleich Stabilität. Auf diesen Nenner könnte man diesen harten und in vielerlei Weise besonderen Film bringen. Wenn eine Kugel in einer Mulde liegt, kann man sie anstoßen und sie wird an die tiefste Stelle zurückrollen und liegen bleiben. Ruht die Kugel aber auf einem Hügel, dann reicht ein Stoß und die alte Lage wird nie wieder erreicht.William Foster ist ein ruhiger, aber zu kalten Gewaltausbrüchen neigender Mensch, der vor einem Monat seinen Job verloren hat. Seine Frau hat sich von ihm scheiden lassen. Heute ist der Geburtstag seiner kleinen Tochter. Aber er darf sie nicht sehen, weil ein Richter das so will. Foster steht im Stau, und es ist heiß und laut um ihn herum.
Man weiß nie, wann Demütigungen und Gewaltakte gegen einen Menschen den Punkt erreichen, wo sie in Gegengewalt umschlagen. Als Foster seine Karre einfach im Stau stehen lässt und sich zu Fuß auf den Weg zu seiner Tochter machen will, rollt seine Kugel vom Hügel. Ohne dass er es selber geplant hat, wird ihr Lauf immer schneller. Es beginnt eine Orgie der Gewalt. Foster lässt sich nichts mehr gefallen. Er schlägt zurück.
Er kommt in Situationen, die viele von uns auch schon ganz ähnlich erlebt haben. Nur die wenigsten würden so reagieren wie Foster es nun tut. Aber viele werden Sympathie für Foster empfinden.
Die Macher dieses Filmes zeigen uns, wohin ein solcher Weg unweigerlich führt. Und sie stellen Foster im Kriminalpolizisten Prendergast eine andere Figur entgegen, die ganz ähnlich wie dieser in einer Umgebung ständiger Demütigungen lebt. Prendergast hat vor langer Zeit seine kleine Tochter verloren. Seine Frau hat einen nicht unbeträchtlichen Dachschaden, wegen dem er den Außendienst quittiert hat und deswegen als Feigling gilt. Doch Prendergasts Kugel liegt in der Mulde. Er ist ein starker Charakter.
Das Schicksal führt beide Männer zusammen. Und das macht den eigentlichen Reiz dieses hervorragenden Films aus.
Fazit.
Auch wenn es beim ersten Betrachten nicht so aussieht - dies ist ein sehr vielschichtiger Film, den man sich durchaus auch zweimal ansehen sollte. Beim ersten Mal wird man vielleicht von den dominierenden Gewaltszenen und der ungewöhnlichen Logik der Handlung überrascht sein. Man übersieht dann leicht das eigentliche Thema dieses Films. Unterstützt wird dieser Effekt durch die ungleiche Besetzung der beiden Hauptrollen. Michael Douglas dominiert diesen Film so sehr und in meinen Augen auch so gut, dass die Rolle des Prendergast, die schwächer besetzt ist, nicht so recht zum Tragen kommen will. Das ist aber auch die einzige Schwäche dieses Werkes.
Ein beklemmender, aber sehr empfehlenswerter Film.
Die DVD ist in Ordnung, das Bonusmaterial sehr dürftig.
Völlig daneben (2. Dezember 2008)
'Ein Mann sieht Rot' war zwar von der Aussage her ebenfalls recht zweifelhaft, hatte aber immerhin eine spannende Story und eine stringente Handlung.In diesem Film werden Episoden aneinandergepappt, ohne dass sich ein logischer Zusammenhang erkennen läßt. Während der Hauptdarsteller am Anfang des Films unschuldig in Situationen kommt, in denen er seinen Frust abreagieren kann, verhält er sich im weiteren Verlauf der Ereignisse immer psychopathischer, ohne dass diese Entwicklung plausibel vermittelt würde.
Dabei werden dem Zuschauer so ziemlich alle gängigen 'lonesome loser'-Klischees um die Ohren gehauen (gefeuerter Außendienstler, liebender, am Kindkontakt gehinderter Vater), ergänzt durch die Lieblingsphobien des verängstigten Kleinbürgers wie aggressive Migranten etc.
Insgesamt fragt man sich, wie sich ein Schauspieler wie M. Douglas zu einem solch miserablen Film hergeben konnte.
Er war senil und brauchte das Geld??
Der Wahnsinn der modernen Gesellschaft (5. September 2008)
Falling Down ist eine Geschichte über den ganz normalen Wahnsinn in unsere westlichen Zivilsation, wie er uns alle von allen erdenklichen Seiten befällt, durch alle Ritzen auf uns zukriecht und wie man damit umgehen kann... oder auch nicht.Das wirklich tolle an dem Film ist, daß er so vielschichtig und facettenreich ist. Oberflächlich betrachtet sieht man einen ganz gewöhnlichen Mann, der Stück für Stück am Durchdrehen ist und schließlich Amok läuft, eine Spur von Gewalt nach sich ziehend. Oberflächlich betrachtet. Darunter verbirgt sich ein sehr kritischer und schonungsloser Spiegel der westlichen Gesellschaft, vor allem der urbanen Gesellschaft in den USA, der aufzeigt, woran es am meisten mangelt: Menschlichkeit. Ein Ladenbesitzer, der nicht um's Verrecken Geld wechseln will, ja nicht einmal 1 Dollar im Tausch für 50 Cent akzeptiert (!), Gang-Dümmlinge, die nichts besseres zu tun haben, als harmlose Fußgänger zu tyrannisieren, Drecks-Nazis, Bürokraten, Erbsenzähler, Schnorrer, Lügner, Ignoranten und allüberall aggressive, rücksichtslose Charaktere. Damit konfrontiert sieht sich ein arbeitsloser und aus dem Leben gerissener Bill Foster (Douglas), der eigentlich nur seine Tocher zum Geburtstag besuchen wollte, das aber nicht darf... und zerbricht daran.
Die wirklich überragende Nuance des Films ist aber die unsichtbare Verbindung zwischen Foster und dem Polizisten Brandergast (Duvall). Beide wurden vom Leben nicht gerade sanft behandelt, beide von ihrer Umwelt geringgeschätzt und misachtet, beide von ihrer Umwelt aus ihren Vorstellungen vom Leben gedrängt, und beider gewinnen die Einsicht, daß sie sich dagegen zu Wehr setzen müssen, wollen sie sich nicht komplett aufgeben. Schicksals-Zwillinge, wenn man so möchte. Die Wahl der Mittel ist es, was letztlich den Unterschied macht. So ist Foster am Ende des Filmes, wo sich die beiden letzten Endes treffen, ein mehrfacher Mörder und Gewaltverbrecher, der - so wird vermutet - wahrscheinlich auch seine Familie und sich selbst töten wollte, weil er komplett aus dem Leben herausgefallen ist, wie er es kannte. Während Brandergast sich seinen Platz im Leben zurückerkämpft hat, seinem abschätzigen Macho-Vorgesetzten ins Gesicht flucht, dem widerlich-respektlosem Kollegen eins in die Schnauze haut, und seine herrische-dominante Frau kräftig zusammenstaucht. Beide sind eine Art Spiegel für den anderen, der zeigt, wie es sein hätte können, wenn man sich anders entschieden hätte. Und beide gewinnen meiner Meinung nach diese Erkenntnis, als sie sich am Ende begegnen.
Womit sich unweigerlich die Frage stellt: Wer ist hier eigentlich der Böse? Der Regisseur selbst meinte dazu, daß Bill Foster eindeutig als Bösewicht dargestellt werden soll, und keinesfalls als Held. Aber - und das macht den Film so toll - der Charakter ist so facettenreich, daß selbst die Meinung des Regisseurs nicht mehr ist, als eine Meinung von vielen. Und ich meine anders. Foster ist durchaus nicht der Böse, eher eine Art gefallener "Engel". Klar, er hat Charakterschwächen wie Jähzorn, Rechthaberei und die Unfähigkeit der objektiven Selbstreflexion, die über reines Selbstmitleid hinausgeht und die Ursachen auch bei sich selbst sucht.. Und eigentlich braucht er Hilfe. Aber das erschafft nicht die Gemeinheiten, denen er auf seinem Weg durch LA begegnet. Man sagt, jeder zieht das an, was er ausstrahlt, und wäre Bill ein anderer Mensch, wäre er einigen Schwierigkeiten vielleicht nicht begegnet. Was aber nichts daran ändert, daß sie trotzdem da sind. Keiner zwingt den Ladenbesitzer, sich wie ein Assozialer zu benehmen, keiner zwingt die Gangster, einen harmlosen Unbeteiligten anzupöbeln und dann sogar zu versuchen, ihn zu erschießen. Keiner zwingt jemanden dazu, andere anzuschnauzen und zu beschimpfen, nur weil sie etwas machen, was ihm gerade nicht ins Konzept paßt. Und Bill gibt seiner Umwelt letzlich nur das zurück, was er von ihr erhält. Wenn er mit seinen Mitteln auch die Grenzen von Moral und Ethik überschreitet, hat er dennoch nie die Initiative, reagiert eigentlich immer nur auf das, was im geboten wird, und gerade deshalb ist es leicht, mit ihm zu sympathisieren. In gewisser Weise ist er die ultimative, wenngeleich auch tyrannische Gerechtigkeit. Auge um Auge, Zahn um Zahn. Und mal ehrlich... wer hat sich nicht auch schon mal das Faustrecht gewünscht.
Der letztlich wirklich Böse ist kein Mensch, sondern die Zustände, in denen wir alle leben. Letzlich kommt es darauf an, was wir daraus machen. Und ich denke, daß ist die wirkliche Kernaussage des Films: Das Leben kann jedem von uns übel mitspielen, wir sollten immer danach streben, das beste für alle daraus zu machen. Und wenn das alle tun, würden sich auch die Zustände schlagartig verbessern.
Von solchen Filmen sollte es wahrlich mehr geben!
Der ganz normale Wahnsinn (31. August 2008)
Ein eigentlich ganz normaler Angestellter (Michael Douglas) ist den täglichen Frustrationen nicht mehr gewachsen und startet seinen eigenen kleinen Rachefeldzug. Verschiedene Ereignisse bringen seine wohlgeordnete Welt zum Einsturz. Er verliert seinen Job, seine Exfrau läßt ihn sein Kind nicht mehr sehe und steht er an einem besonders heissen Tag auch noch im Stau.Es folgt ein Amoklauf durch die anonyme Großstadt. Es ist unglaublich spannend zu sehen wie es unter der bürgerlichen Fassade brodelt und dann explodiert und immer weiter eskaliert.
Michael Douglas überzeugt mich als Hauptdarsteller und da die Umsetzung auf DVD auch gelungen ist, sollte man sich den Film auf jeden Fall ansehen.
Ein unglaublich Guter Film, der es einfach Wert ist ihn sich anzusehen! (23. Juli 2008)
Eine bis dahin, relativ neue Rolle in die Michael Douglas da geschlüpft ist, und er beweist selbstverständlich wiedermal was für ein Fabelhafter Schauspieler er ist.Viele meinen es handle sich hierbei um einen Psychothriller, ich persönlich würde "Falling down" eher als Spielfilm betrachten.
Es geht hierbei um einen Mann wie DU und ICH , der sich wie der Großteil, der Gesellschaft unterordnet und tut was man ihn sagt, an diesem Tag werden ihm die Probleme (noch dazu in einer unangenehmen Stausituation) zuviel. Er beschließt seine Tochter zu besuchen die bei seiner Ex-Frau wohnt.
Er kommt dabei in Situationen die man (meiner Meinung nach) besser nicht lösen könnte, und die meisten Leser werden mir recht geben wenn ich sage: Er hat bei JEDEM WORT eigentlich recht, so müsste man handeln = AUF SEIN RECHT BESTEHEN MIT ALLEN MITTELN , doch die Polizei sieht dies natürlich anders.
Ich wünsch Ihnen viel Spaß bei "FALLING DOWN" ,der Film ist echt Klasse und ist sein Geld Wert!


