Verkaufsrang: 778 (Video)
Actor: Sir Anthony Hopkins
Actor: Debra Winger
Actor: Edward Hardwicke
AudienceRating: Freigegeben ab 12 Jahren
Binding: Videokassette
Director: Lord Richard Attenborough
EAN: 4012878117793
Format: PAL
Label: Warner Home Video
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Manufacturer: Warner Home Video
Verlag: Warner Home Video
Erscheinungsdatum: 30. August 2001
Spielzeit: 126
Studio: Warner Home Video
TheatricalReleaseDate: 14. Januar 1994
von: Sir Anthony Hopkins (Hauptdarsteller), Debra Winger (Hauptdarsteller), George Fenton (Komponist)
Aus der Amazon.de-Redaktion
Die Vorlage des von William Nicholson adaptierten Drehbuchs für dieses emotional bewegende Drama ist sein eigenes gefeiertes Bühnenstück, dessen Handlung auf der Romanze zwischen dem britischen Autoren C.S. Lewis und einer geschiedenen amerikanischen Autorin namens Joy Gresham in den 50er Jahren basiert. Bekannt für sein Werk The Lion, The Witch and The Wardrobe lebt Lewis (Anthony Hopkins) ein komfortables Leben als angesehener Universitätsdozent in Oxford. Wie ein Schild fungiert Lewis' akademischer Lebensstil als sicherer Schutz vor den emotionalen Risiken der Liebe. Als Joy Gresham (Debra Winger), eine eifrige Verehrerin von Lewis Schreibkunst, nach Oxford kommt, wird die kollegiale Routine jäh gestört. Denn Lewis erkennt, dass er sich ebenso unerwartet wie unsterblich in die Amerikanerin verliebt hat. Auf liebenswerte Weise werben die zwei umeinander; er ist schüchtern und unsicher, sie ist freimütig und kühn.Doch als Joy auf Krebs diagnostiziert wird, wird Lewis' christlicher Glaube auf eine harte Probe gestellt. Er kann nicht begreifen, warum ihre glückliche Zeit miteinander so drastisch beendet werden soll. Zusammen finden sie dennoch einen Weg, die Krankheit zu akzeptieren und dankbar zu sein für die Zeit, die sie miteinander verbringen durften. Unter Richard Attenboroughs einfühlsamer Regie findet der Film zu einem herzzerreißenden, doch gleichzeitig versöhnlichen Ende. Hopkins (Zimmer mit Aussicht) und Winger (Zeit der Zärtlichkeit) geben in dieser fesselnden Geschichte um persönliche und spirituelle Veränderung eine gleichermaßen großartige Vorstellung ihrer Schauspielkunst. 1985 wurde Shadowlands schon einmal für das britische Fernsehen mit Joss Ackland und Claire Bloom in den Hauptrollen verfilmt. --Jeff Shannon
Kundenrezensionen zu 'Shadowlands - Ein Geschenk des Augenblicks'
Ein Meisterwerk und die beste Debra Winger aller Zeiten (9. Oktober 2008)
Faszinierend sind die schauspielerischen Leistungen. Ebenso die grandiose Regie von Attenborough.Es ist ein Genuß wahrhaftige Darsteller zu erleben. Ich hatte das Gefühl Anthony Hopkins und Debra Winger sind verschmolzen mit ihren Rollen. Sie brillieren mit ihrer Körpersprache, ihrer Mimik. Da wirkt nichts aufgesetzt und gezwungen. Kleine Gesten, verwoben mit sparsamen Dialogen. Blicke, die Sprache überflüssig machen. Attenborough hat es geschafft, seine Darsteller über ihre Grenzen zu treiben. Wer diesen Film gesehen hat weiß welch ein Verlust es ist, daß Debra Winger sich so rar gemacht hat auf der Leinwand.
Die Geschichte ist bewegend, zumal sie sich an wahren Begebenheiten anlehnt, ohne jemals in Kitsch abzugleiten. Ja! Filme können Kunst sein, ohne das es gleich Kopfkino sein muß.
Fazit: Einer der besten Filme, die ich bisher gesehen habe. Unbedingt ansehen!!!
Lebenslange Sicherheit - oder doch das Risiko zu lieben und zu leiden ? Sie haben die Wahl. (21. August 2007)
Ohne das Liebesdrama zu kennen,ohne dass es mir jemand empfohlen hätte, ohne je davon gehört zu haben, habe ich mir die DVD gekauft und instinktiv gespürt: die musst du dir für einen besonderen Tag aufheben. Das ist bestimmt hochwertiges Feiertags-Kino. Also hab ich sie an Weihnachten 2006 geguckt. Und ein Zauber erfüllte den von Kerzen erleuchteten, abgedunkelten Raum. Es war DAS Heimkino-Erlebnis des Jahres! Ganz groß! Ganz ausgereift! Sehr erwachsen - und tief bewegend.Machen Sie bloß keinen Fehler! Kaufen Sie die DVD auch. Hohe Feiertage kommen auch dieses Jahr wieder.
Eine traurige und unzugleich tröstliche Liebesgeschichte.. (26. Februar 2007)
zwischen dem britischen Literaturprofessor und Kinderbuchautor (Narnia) C.S.Lewis und der amerikanischen Schriftstellerin Joy Gresham. Sie spielt im Oxford der 1950er Jahre. C.S.Lewis lebt in der Sicherheit festgefügter Gewohnheiten und Rituale zusammen mit seinem Bruder in einem kleinen Häuschen, beide eingebettet in die männerbündlerische Gemeinschaft der Oxford-Professoren.Lewis, ausgezeichnet von Anthony Hopkins dargestellt, hat bereits eine gewisse Berühmtheit erreicht und pflegt vor verzückten Londoner Hausfrauen ausseruniversitäre Vorlesungen zu halten. Darin beschreibt er den Schmerz als ˆGottes Megaphon für eine taube Weltˆ, nur der Schmerz sei es, der uns auch Glück fühlen lasse. So emphatisch Lewis seine Rede regelrecht herausschleudert, so wenig hat er all das selbst erfahren, wovon er redet. Er hat sich arrangiert und eingerichtet in seiner Oxforder Akademiker-Behaglichkeit und läßt seinen Geist reisen, erkunden, und während dieser die Abenteuer durchlebt (und - etwa für seine Bücher - erfindet), verbleibt seine Seele immer ein Stück zurück, in vermeintlicher Sicherheit, doch eben auch im ˆSchattenlandˆ, denn das Leben ist immer dort aufregend und von der Sonne beschienen, wo die Seele, wo die Gefühle gerade nicht sind. In seinem Arbeitszimmer hängt das Bild eines Tales, ein Bild, das ihn seit Kindheitstagen begleitet und doch hat es ihn nie gedrängt, zu erkunden, wo dieses Tal liegt, wie es real aussieht, riecht, sich anfühlt.
Es bedarf erst der Liebe von und der Beziehung zu der (in Leidensrollen ja erfahrenen) Debra Winger als Joy, um auf die Suche nach diesem Tal zu gehen und es zu finden, als Ort der sich erfüllenden Sehnsucht. Doch zu diesem Zeitpunkt ist die Liebe bereits von Endlichkeit gezeichnet. Sie hat Krebs und nur noch wenige Monate zu leben. Lewis konnte sich erst im Moment genau dieser Endlichkeit zu seinen Gefühlen zu ihr bekennen, erst in dem Moment, in dem sich durch das unvermeidliche Ende ein neuer Verzicht abzeichnet, kann er den lebenslang eingeübten, zum Ideal erhobenen Verzicht (ˆDie Erfüllung liegt im ewigen Begehren, nicht darin, das, was wir begehren, auch zu besitzenˆ) überwinden und für eine kurze Zeit im Moment leben (so beknackt der deutsche Titel auch ist, es geht tatsächlich auch darum).
Was alle Anlagen zu einer grauenvoll kitschigen Schnulze hat, wird durch ein kluges Drehbuch, eine behutsame Regie und v.a. durch das sehr genaue und nuancierte Spiel von Anthony Hopkins und Debra Winger zu einer im positiven Sinne ganz und gar ergreifenden Geschichte. Die Emotionen, die sie auslöst, überlagern, blockieren nicht das (Nach-)Denken, sondern regen es erst an.
Wunderbare Liebesgeschichte, enttäuschende DVD-Ausstattung (13. Januar 2006)
Shadowlands ist ein Film, den ich wirklich immer wieder gerne sehe. Man mag sich über die biographische Korrektheit der Liebesgeschichte über den zurückhaltenden C. S. Lewis und die resolute Joy Gresham sicherlich streiten, doch der Film ist für sich genommen mit tollen Darstellern und einer anrührenden Geschichte ausgerüstet. In Deutschland wird Lewis erst jetzt, mit der Verfilmung der Narnia-Geschichten, bekannter werden. Doch, wie sein Kollege und Freund Tolkien (der im Film ebenso ausgespart wird wie die Tatsache, dass Joy zwei Söhne hatte), war Lewis in erster Linie Professor und Wissenschaftler, auch wenn beide über ihre Romane weltweit bekannt wurden.Der Film konzentriert sich auf Lewis, der in einer streng geregelten Welt lebt und zwischen seiner Professorentätigkeit, seinen Kollegen, dem Zusammenleben mit seinem Bruder und philosophischen Vorträgen pendelt. Erst das Treffen mit der Schriftstellerin Joy, die er über einen regen Briefwechsel kennenlernt, erreicht, dass sein erstarrtes Leben aufgelockert und seine feste Gedankenwelt infragegestellt wird.
Debra Winger und Anthony Hopkins erreichen es mühelos, ihre Charaktere glaubwürdig darzustellen und Verständnis für diese unkonventionellen Menschen zu erreichen. Da sieht man gerne, wie die beiden einsamen Brüder sich mit Joys Kind auseinandersetzen müssen, wie Lewis beginnt, die ausgetretenen Phade zu verlassen oder versucht, mit ganz ungewohnten Umständen auf manchmal recht absurde Weise umzugehen. Hopkins, der immer wieder verschlossene Menschen darstellt, brilliert darin, hinter dem korrekten Äußeren von Lewis dessen Phantasie und Emotionalität aufblitzen zu lassen. Einfach schön, sein mühsam unterdrückte Kichern, als Joy Lewis bigotten Kollegen mit ihrer gnadenlosen Offenheit aushebelt. Und schade, dass sich dieses Kichern nicht in die deutsche Synchronisation hinüberretten konnte. Leider konnten auch einige Übersetzungen die Originalfassung nicht erreichen, obwohl so etwas zugegebenermaßen oft schwer ist. Als Beispiel sei hier genannt: Die beiden treffen sich nach längerer Zeit wieder und Lewis bemerkt, dass er an sie gedacht habe und plötzlich habe sie dagestanden. Joy in der Übersetzung: "Nein, ich stehe da. Es muss die Gegenwart sein. Meine und Ihre." Joy im Original: "Here I am. It's Present Tense. Present and Tense" (die beiden letzten Wörter einzeln frei übersetzt: "Hier und angespannt"). So wirken auch die Schlussworte im Deutschen (das Glück wird in die Vergangenheit versetzt) auf mich deutlich trauriger als im Original (der Schmerz ist Teil des Glücks - auch in der Gegenwart).
Ein toller Film, wunderbare Darsteller, schöne, aber auch tragische Geschichte - kann man meckern? Man kann! Die DVD ist wirklich nicht gerade gelungen. Einzig der Film in Original und Synchronisation ist vorhanden. Es gibt keinerlei Untertitel, wodurch Hörgeschädigten die wichtigen Dialoge entgehen. Es finden sich keinerlei Specials, dabei hätte es im derzeitigen Tolkien- und Lewisboom doch viele Möglichkeiten für Dokumentationen und Hintergrundinformationen gegeben. Und warum kein Kommentar? Oder ein Making Off? Da wurden die DVD-Möglichkeiten einfach ignoriert.
Ansonsten ein wunderbarer und empfehlenswerter Film, dessen DVD-Auswertung man mehr Aufmerksamkeit gewünscht hätte.
Film top - DVD.... (27. November 2005)
Es er ist ein alter Junggeselle, dieser C.S.Lewis. Nie hatte er (außer in seiner Jugend) eine Beziehung mit einer Frau. Und so ist er anfangs auch völlig verdattert, und am Rätseln, wie er mit Joy, die in sein Leben tritt, umgehen soll. Dennoch werden die beiden gute Freunde, und als sie auf dem Sterbebett liegt, erkennt er, dass er sie liebt und dass diese Liebe ihren Preis von ihm fordert.Und er muss durch die Trauer des Verlustes gehen - die Trauer, die er nicht erklären kann und für die es auch keine Erklärung gibt (?).
Ich fand und find den Film super, wobei das "based on a true story" den Reiz ausmacht.
manchmal war ich mit Lewis Charakterisierung nicht ganz einverstanden, allerdings basiert auch mein Wissen nur auf Büchern und Co. Von daher kann ich da mit einer leichten Fremdinterpretation leben. Und Anthony Hopkins spielt wirklich super, sowohl in Freude als auch in Trauer.
zur DVD: mies gemacht - man kann von aussen nicht mal kapitel ansteuern und auch das bild is nich immer so toll. das hätt besser sein können
dennoch Prädikat: empfehlenswert



