Verkaufsrang: 11565 (Video)
Actor: Béla Lugosi
Actor: Vampira
Actor: Lyle Talbot
AudienceRating: Freigegeben ab 16 Jahren
Binding: Videokassette
Director: Edward D. Wood Jr.
EAN: 4006448703011
Format: Vollbild
Format: Mono
Format: PAL
Label: Polyband & Toppic Video/WVG
Languages:
ListPrice:
Manufacturer: Polyband & Toppic Video/WVG
Verlag: Polyband & Toppic Video/WVG
Erscheinungsdatum: 2. August 1995
Spielzeit: 75
Studio: Polyband & Toppic Video/WVG
TheatricalReleaseDate: Juli 1959
von: Béla Lugosi (Hauptdarsteller), Vampira (Hauptdarsteller), Gordon Zahler (Komponist)
Preis: EUR 14,95
Aus der Amazon.de-Redaktion
Aus den Tiefen des Weltalls nehmen Außerirdische mit expansiven Absichten Kurs auf Mutter Erde. Um Unruhe unter den Erdenwürmern zu stiften, erwecken die Aliens zunächst allerhand gruselige Kreaturen wie z.B. den Grafen Dracula von den Toten. Ein flugs zur Hilfe eilendes Polizeikommando gerät selbst in Bedrängnis und verliert einen verdienten Detective an die Reihen der Untoten. Nachdem selbst der Einsatz von Militär an den Schutzschildern der fliegenden Untertassen abprallt, scheint es um die Menschheit geschehen. Dann jedoch entdeckt ein Astronaut im Ruhestand, vor dessen Veranda die Außerirdischen zum ersten Mal auftauchten, die Achillesferse der Invasoren.Als angeblich schlechtester Film aller Zeiten geistert dieser in höchstem Grade unterhaltsame SF-LowFi-Trashfilm praktisch seit seiner Entstehung im Jahre 1958 duch einschlägige Film-Periodika, doch ist dieser Superlativ reichlich übertrieben und auch unfair dem durchaus ambitionierten Regisseur gegenüber, wie wir spätestens seit Tim Burtons adäquat skurrilem Ed Wood und Johnny Depps faszinierender Darstellung des Titelhelden wissen. Natürlich wackeln in Plan 9 im wahrsten Sinne des Wortes die Wände, und es chargieren die Amateure an der Schmerzgrenze (besonders jene, die dem Regisseur von seinen christlich-fundamentalistischen Geldgebern aufgenötigt wurden), aber Woods Vision vom Kino ist eben eine andere, verwandt eher jener der japanischen Godzilla-Filmer als der eines Howard Hawks: Imagination ist alles, Detailgenauigkeit überflüssig, weil ja ohnehin alles bloß Theater ist. Heute machen gerade seine Schwächen den ungeheuren Reiz dieses Filmes aus, lassen ihn interessanter erscheinen als fast alle technisch besseren Untertassenfilme der goldigen 50er.
Der in den Credits aufgeführte Bela Lugosi verstarb zwei Tage nach Drehbeginn und wurde für den Rest der Dreharbeiten von einem schweigenden Statisten ersetzt, der sich zu besseren Tarnung beständig den berühmten Dracula-Umhang vor die Nase hält. Die Videoabend-Kombi Ed Wood und Plan 9 from Outer Space sei hiermit noch einmal ausdrücklich empfohlen (in der angegebenen Reihenfolge). --Thomas Abel
Kundenrezensionen zu 'Plan 9 from Outer Space (OmU)'
Trashkult (10. Oktober 2006)
Es gibt ja schon einige Rezensionen zu diesem Film, aber zu "Plan 9 From Outer Space" muss man als Filmfreak einfach seinen Senf dazugeben.Ladies and Gentlemen, meine Damen und Herren, der anerkannt schlechteste Film aller Zeiten! Das muss man gleich mal einschränken, denn das ist er definitiv nicht. Wer sich beispielweise mal das Oeuvre eines Jess Franco ansieht, bekommt noch viel schlechtere (und ekligere) zu sehen. Trotzdem wird "Plan 9", dieser ernstgemeinte Science-Fiction Schinken, richtig gesehen für einen Lachkrampf nach dem anderen sorgen. Hier haben wir ein Drehbuch, dessen Budget bei drei Dollar gelegen haben muss. Das könnte ein Fünfjähriger auf'm Pott schreiben, ebenso wie die grauenhaften Dialoge oder die haarsträubende Ein- und Ausleitung. Man braucht nicht mal auf die Untertitel zu sehen, um den Stuss zu begreifen, der hier gelabert wird. Pröbchen? Logo: "Der Inspektor ist ermordet worden und dafür ist jemand verantwortlich." Ach nee. Wer jetzt noch nicht überzeugt ist, dass man sich diesen Schwachsinn ansehen MUSS, dem sei noch ein Hinweis auf die "Tricks" gestattet. Dass die Ufos an (Bind)Fäden befestigte Modelle (sollen der Überlieferung nach Radkappen eines Chryslers sein) sind, sieht man auch noch nach dem zwanzigsten Bier, vor allem, wenn sie vor einem dunklen Hintergrund, der das Weltall darstellen soll, vorbei "fliegen" und man ihre Schatten sieht. Da wird es innerhalb einer Szene mehrmals Tag und Nacht. Ein Schauspieler, der diese Bezeichnung nicht verdient, steht an einem Ort am Tag und sieht einen anderen an, der offensichtlich in der Nacht steht und so weiter.
Bela Lugosi, der alte Dracula-Darsteller, verstarb nach zwei Drehtagen und wurde duch ein Double ersetzt, das keinerlei Ähnlichkeit mit Lugosi hatte und das führte dazu, dass sich das Double permanent den Arm vor die Gurke halten musste (auch bei den Szenen, bei denen man ihn von HINTEN sieht) und dass in einer Szene Lugosi im Hellen und das Double im Dunkeln zu sehen sind. Gleich am Anfang sehen wir zwei Totengräber (kräftig gebaut), die schreien wie am Spieß, als sie die von der Natur liebvoll bestückte Vampira (Marke Wespentaille) sehen, nur weil sie etwas verrenkt im Gelände rumsteht und sonst eigentlich gar nichts macht.
Abgesehen davon, dass der Film komplett unterbelichtet ist, man bei manchen Szenen die Studiobeleuchtung erkennen kann und die Bauten jeder Beschreibung spotten (eine Stellwand und ein Duschvorhang ergeben ein Flugzeugcockpit), gibt es noch zwei Szenen, die unbedingt zu erwähnen sind. Die erste ist auf einem Friedhof, wo sich ein großer Teil des Films abspielt und auf dem anscheinend ausschließlich Liliputaner (oder die Leute hochkant) beerdigt sind. Ein Ufo fliegt vorbei und die Anwesenden fallen dermaßen beknackt um, dass das allein reicht, um einen Heiterkeitsausbruch zu provozieren. Wenn man sich hier denn rechten Bildrand ansieht, wo ein Knallcharge ein Grabkreuz aus Holz verbiegt, was so sicher nicht geplant war, wissen wir doch, dass so ein Film nur von einem der damaligen Stümpern Hollywoods gemacht werden konnte, nämlich Edward D. Wood (der andere ist Bert I. Gordon. Wer Fan schlechter Filme ist, für den sind die Filme, die die beiden verbrochen haben, absolute Pflicht). Die andere Szene ist, als eine schwarze Limousine irgendwo losfährt, zwischendrin ihre Farbe zu Weiß wechselt und zum Schluss wieder in der dunklen Farbe, aber mit einer anderen Automarke ankommt.
Eins muss man dann trotzdem noch erwähnen: Edward D. Wood war nicht blöd, er war ein Enthusiast, dem allerdings Talent und Kohle fehlte, deswegen kann man ihm im Gegensatz zu Jess Franco gar nicht böse sein.
Es gäbe noch einiges zu berichten, aber das sollte reichen, denn eines ist sicher: Diesen Film muss man gesehen haben.
"Und jemand ist dafür verantwortlich" ... (6. August 2005)
... um mal einen der vielen legendären Dialog-Fetzen aus "Plan 9" aufzugreifen.Verantwortlich für dieses "Meisterwerk" war der legendäre Regisseur, Drehbuchautor, Darsteller und Produzent Edward D. Wood Jr., kurz Ed Wood (1924 - 1978).
Dass der Mann kein Talent und noch weniger Geld für seine Filme zur Verfügung hatte, ist sicher spätestens seit der amüsanten Verfilmung seines Lebens (1994) von Tim Burton bekannt. Wie vermutlich die meisten bin ich eben durch diesen Film auf die "Plan 9 from outer space"-DVD aufmerksam geworden.
Und ich bin nicht enttäuscht worden. Der Film ist einfach eine Ansammlung von schlechten Schauspielern, noch schlechteren Dialogen und Kulissen und von der Qualität der "Effekte" oder dem Vorhandensein einer Handlung wollen wir mal lieber nicht sprechen. Das Prädikat als "schlechtester Film aller Zeiten" dürfte also durchaus gerechtfertigt sein.
Aber genau das ist es, was den Charme dieses Films ausmacht. Er ist deshalb - wie hier schon dutzendfach von anderen Rezensenten bemerkt - unfreiwillig komisch!
Ein Film, den man am besten mehr als einmal schaut, weil einem jedes Mal eine neue Ungereimtheit oder ein grober Schnitzer mehr auffällt.
Alles in allem nicht nur für Freunde von B-Movies sehr zu empfehlen; 5 Sterne gibt es nur deshalb nicht, weil bei mir diese Bewertung ausschließlich für Filme vorgesehen ist, deren Unterhaltungswert nicht auf dem Unvermögen der Beteiligten basiert!
Two films in one (8. Mai 2005)
There are several packages of Plan 9. I have a few my self including this one ASIN: 630546666. This DVD also contains 40 minute documentary "The Ed Wood Story" featuring interviews with Johnny Depp, Martin Landay, Dolores Fuller, Vampira, Bela Lugosi Jr., and Johnny Legend.Plan 9 is an operating system that is designed to replace UNIX. Oh yeah It is also a movie.
"Future Events Such As These Will Affect You In The Future!"
Due to their inability to make friendly contact with the earth government the aliens must resort to Plan nine. This basically consists of reanimating the dead to become their army of conquest. Will the plan work?
Due to low budget and the unfortunate early demise of Bela, Ed Woods has to resort to his Plan 9. You will notice that a lot of the scenes are done with curtains. Does his plan work?
This would be a one star movie but because this is a must see to be culturally literate I gave it three stars.
So schlecht, dass es fast schon wieder gut ist (2. Februar 2003)
Eine Handvoll Aliens mit ernsten Absichten nimmt Kurs auf die Erde. Kurz darauf kommt es zu merkwürdigen Zwischenfällen: Ufos, die über den Großstädten schweben - und seltsamerweise einer Radkappe ähnlich sehen, ganz zu schweigen von den Toten, die plötzlich aus ihren Gräbern hervorkommen ...Willkommen beim schlechtesten Film aller Zeiten! Diesen "Preis" jedenfalls bekam Wood Anfang der Achtziger Jahre für seinen letzten Versuch, als "ambitionierter" Filmemacher Fuss in Hollywood zu fassen - obwohl er mit so einer Groteske einfach nur scheitern KONNTE! "Plan 9" ist selbst für einen Film der 50er so dermaßen mies, dass einem stellenweise die Worte fehlen. Von Schauspielkust kann eigentlich überhaupt keine Rede sein - bestes Beispiel stellt der damals bekannte Prophet Criswell dar. Wenn er seinen Anfangsmonolog hält, erkennt man deutlich, wie seine Augen von links nach rechts huschen - immerhin, schlechtes Vorlesen kann man ihm nicht vorwerfen ...
Auch die Special-Effects und Ausstattungen spotten jeglicher Beschreibung. Radkappen-Ufos, die torkelnd durch die Landschaft fliegen wie betrunkene Seemänner bei Landgang oder Grabsteine, die bei der kleinsten Berührung zusammenfallen, stellen nur die Spitze des Eisberges dar. Und trotzdem - unterhalten kann der Film dennoch!
Mein Tip: Erst Tim Burtons superben "Ed Wood" angucken und danach "Plan 9" - zur Ergänzung, sozusagen ...
Besser geht`s nimmer! (8. November 2002)
Ein absolutes muß für Ed Wood Fans!!!!Ich glaube schlechter kann man ein
UFO nicht darstellen.
