Verkaufsrang: 6504 (Video)
Actor: Clint Eastwood
Actor: Eli Wallach
Actor: Lee van Cleef
AudienceRating: Freigegeben ab 16 Jahren
Binding: Videokassette
Director: Sergio Leone
EAN: 4012878100078
Format: PAL
Label: Warner Home Video
Languages:
ListPrice:
Manufacturer: Warner Home Video
Verlag: Warner Home Video
Erscheinungsdatum: 14. Oktober 1999
Spielzeit: 155
Studio: Warner Home Video
TheatricalReleaseDate: 29. Dezember 1967
von: Clint Eastwood (Hauptdarsteller), Eli Wallach (Hauptdarsteller), Ennio Morricone (Komponist)
Aus der Amazon.de-Redaktion
Bevor sich Clint Eastwood einen Namen als Regisseur (Mitternacht im Garten von Gut und Böse, Absolute Power) machte oder er als Dirty Harry bekannt wurde, war er ein namenloser Fremder und doch eine Berühmtheit. 1964 stand er im staubigen Sonnenlicht des allerersten Italo-Westerns Für eine Handvoll Dollar, die Augen vom tief in die Stirn gedrückten Hut beschattet, den Zigarillo im verzogenen Mundwinkel und den Colt in der Faust, dem er meist das Sprechen überließ. Der "Mann ohne Namen" wurde zum neuen Star eines neuen Western-Typus, der brutaler und schmutziger war als die amerikanischen Pferdeopern. Der italienische Regisseur Sergio Leone (Spiel mir das Lied vom Tod, Es war einmal in Amerika) inszenierte auf Anhieb einen gigantischen Erfolg. Dies war einerseits seinem Hauptdarsteller zu verdanken, andererseits der Liebe zum historischen Detail und -- einem japanischen Vorbild. Die Handlung orientierte sich an Akira Kurosawas Yojimbo, der Geschichte eines herrenlosen Samurais, so wie sich schon Die glorreichen Sieben an Kurosawas Die sieben Samurai angelehnt hatte.Leone begann bereits in der Fortsetzung Für ein paar Dollar mehr die Western-Klischees zu ironisieren und schließt seine Dollar-Trilogie mit diesem Film furios ab. Es treffen der mysteriöse Fremde (Eastwood), der mexikanische Revolvermann (Eli Wallach, Die glorreichen Sieben, Die Tiefe) und der sadistische Verbrecher (Lee van Cleef, Der Mann der Liberty Valance erschoss, Zwölf Uhr mittags) aufeinander und versuchen sich gegenseitig auf der Suche nach einem verborgenen Schatz zu überlisten.
Welche der drei Männer -- der italienische Originaltitel versieht sie mit den Namen "der Gute", "der Brutale" und "der Böse" -- am Schluss als Zwei glorreiche Halunken übrig bleiben, kann man sich an einer Handvoll Finger abzählen. --Alexander Röder
Kurzbeschreibung
"Ein mysteriöser Fremder namens Joe, der mexikanische Revolverschütze Tuco und Setenza, ein sadistischer Krimineller sind auf der Jagd nach einer Geldkassette. Inhalt 200.000 Dollar. Die drei Deperados haben untereinander nichts gemeinsam - werden aber zu Komplizen, wenn es die Situation erfordert. Doch jeder verfolgt nur ein Ziel: die Geldkassette. Und keiner von ihnen ist bereit zu teilen..."Movieman.de
Moviemans Kommentar zur DVD: Ein sehr knappes Gesamt-Gut, das auch die wirklich liebevoll gestaltet Ausstattung berücksichtigt, die allein in ihrem Umfang schon begeistert. Die technischen Werte sind in puncto Bild nicht ganz eindeutig erfreulich, der Ton ist sensibel hochgemischt worden. Die verschiedenen Dokus befassen sich mit Sergio Leones Lebenswerk und seinem künstlerischem Stil. Der Film ist auf eine Lauflänge von 171 Minuten erweitert worden. "Zwei glorreiche Halunken" ist purer Leone. Kraftvolle Bilder mit schier unglaublichen Einstellungsgrößen, denen CinemaScope gerade so gewachsen ist. Leone variiert hier einige seiner Lieblingsthemen, nimmt sich viel Zeit und übt für Hollywood. Das ist perfektes Kino.Bild: Die Erstveröffentlichung — und das verwundert — sah etwas besser aus als diese neue und verlängerte Version. Auf großflächigen Motiven wird ein vergleichweise hoher Rauschfaktor deutlich (01.34.30, beiger Hut). Artefakte dagegen hat die Disc gut im Griff und so bleibt das Bild immer stabil (00.39.55, Zoom). Die Schärfe ist ebenfalls etwas begrenzt und verliert in Totalen (00.30.50, Landschaft) sichtbar an Kontur. Der einzig wirklich glorreiche Bildwert ist der Kontrast. Insgesamt noch gut, aber keinesfalls perfekt.
Ton: In der Erstveröffentlichung unterlag die deutsche Tonspur einer hohen Fehlerquote. Dies ist beseitigt worden und das 5.1-Remaster ist recht sauber, wenn auch nur begrenzt weiträumig geraten. Die Musik ist nicht immer so transparent und von räumlicher Tiefe, wie man sich das wünscht, oder wie es bei "Spiel mir das Lied vom Tod" (Paramount) begeisterte (00.28.25). Sehr angenehm ist eine teilweise auftretende Direktionalität bei den Sprechstimmen (01.34.35). Insgeasmt recht stimmungsvoll und in einzelnen Effekten treffsicher. Nett wäre es gewesen, die deutschen und englischen Monospuren beigefügt zu haben, denn Puristen wollen den Film vielleicht in seiner Ursprünglichkeit genießen. --movieman.de
VideoMarkt
Kopfgeldjäger Joe und Outlaw Tuco pflegen ein Joint Venture: Joe liefert Tuco aus, kassiert das Kopfgeld und schießt Tuco anschließend vom Strick. Eines Tages geht die Aktion beinahe schief und man trennt sich im Streit. Ein verborgener Schatz zwingt die Intimfeinde jedoch wieder zusammen, und gemeinsam muß man sich den Nachstellungen des Colonels Sentenza erwehren, der ebenfalls sein Auge auf den Mammon geworfen hat. Nach zahlreichen Abenteuern kommt es auf einem Dorffriedhof zum Showdown zu dritt.VideoWoche
Sergio Leones meisterlicher Abschluß der Dollar-Trilogie markiert zugleich die letzte Zusammenarbeit mit dem von ihm protegierten und in den Rang eines Weltstars erhobenen Clint Eastwood. Lee van Cleef, der mit Eastwood bereits ein Jahr zuvor in Leones "Für ein paar Dollar mehr" vor der Kamera stand, brilliert als sadistischer Killer, während der kauzige Eli Wallach, bekannt geworden als mexikanischer Bandenführer in John Sturges' "Die glorreichen Sieben", in der Rolle des Tuco für das (nicht geringe) komische Element dieses weithin gefeierten Genremeilensteins zuständig ist.Blickpunkt: Film
Dritter Film und gleichzeitig Höhepunkt der "Dollar-Trilogie" von Sergio Leone. Clint Eastwood reitet als der Inbegriff des namenlosen Fremden und coolen Revolverhelden durch eine grandiose Westernkulisse. Er macht den Mund nur auf, wenn es unbedingt sein muß, aber dann ist jedes seiner Worte bedeutungsschwer. Eine völlig gegensätzliche Persönlichkeit verkörpert Eli Wallach als der ewig plappernde Mexikaner Tuco. Die letzte Steigerung des Lonely-Rider-Mythos und gleichzeitig schon seine Persiflage.Kurzbeschreibung
Ein mysteriöser Fremder namens Joe, der mexikanische Revolverschütze Tuco und Setenza, ein sadistischer Krimineller sind auf der Jagd nach einer Geldkassette. Inhalt 200.000 Dollar. Die drei Desperados haben untereinander nichts gemeinsam - werden aber zu Komplizen, wenn es die Situation erfordert. Doch jeder verfolgt nur ein Ziel: die Geldkassette. Und keiner von ihnen ist bereit zu teilen...Kundenrezensionen zu 'Zwei glorreiche Halunken'
bester western aller zeiten! (15. Juni 2008)
keine frage, es handelt sich hier um den besten western aller zeiten. der film ist elends-lang und... wen störts -niemanden! spannung, gags, geile musik, gute schauspieler, schöne optik -was will man mehr?! gut, eins zwei fehler gibts aber so alt wie der schinken nun mal ist...Godfather of Coolness (15. Februar 2008)
Einfach einer der besten Filme aller Zeiten und ein Clint Eastwood in höchstform. Auch wenn es die deutsche Synchronisationsstimme ist, die dem Charakter "The Good" noch mehr Coolness verleiht, ist die Rolle für Clint Eastwood nahezu perfekt.Ein Western Klassiker der seines Gleichen sucht.
Eigentlich schade, dass dieses Genre auszusterben scheint.
Meilensteine wie "Spiel mir das Lied vom Tod" oder die Dollar Trilogie
gab es in den letzten Jahren nicht mehr und gehören somit der Vergangenheit an.
Der einzige Western der positiv auffiel war Unforgiven, und auch der hat bereits 15 Jahre auf den Buckel.
Meisterwerk mit toller Besetzung (4. Februar 2008)
Eastwood, Wallach und van Cleef auf Schatzsuche: Der Höhepunkt von Sergio Leones Dollar-Trilogie und für viele Fans der beste Italowestern aller Zeiten. Mit der unvergleichlichen Musik von Ennio Morricone und einem Showdown, der sich gewaschen hat.Bonusmaterial hat die SZ-Edition nicht, wer darauf Wert legt greife zur Gold-Edition.
Klassiker (30. Januar 2008)
Das ist ein unglaublicher Klassiker!Beeindruckend, wie wenig dieser Film gealtert ist. Nur wenn man das junge Gesicht von Clint Eastwood sieht, wird man sich bewusst, dass das ein Film aus den 60ern ist!
Ein wirklich brillanter must see" mit schönen Bildern.
Sehr empfehlenswert, auch wenn man ihn in den letzten 40 Jahren schon 3-4 Mal gesehen hat.
Großartiger Western (14. Januar 2008)
Dieser Western ist, neben Spiel mir das Lied vom Tod, der beste Western aller Zeiten.Zur DVD:
Das Bild wirklich vom Feinsten. Auch die Extras sind ziemlich umfangreich und haben mich überzeugt (es gibt viele Interviews usw).
Der Ton ist auch gut, obwohl es bei mir zwischendurch ein leises Rauschen gab, das mitunter doch recht nervig war, vor allen Dingen wenn es keine Nebengeräusche gab und gerade nicht gesprochen wurde.
Der einzige Wehrmutstropfen ist diesmal aber wirklich die Synchronisation. Ich bin ja sonst kein Typ, der sich über Synchros aufregt, aber hier ist es wirklich ätzend. In den normalen Film wurden die zusätzlichen Szenen reingeschnitten. Das ist ja schön und gut, nur mussten dafür alle Sprecher nachsynchronisiert werden. Und die Stimmenauswahl dabei ist wirklich fürchterlich in die Hose gegangen, denn die Stimmen in diesen extra-Szenen klingen wirklich komplett anders, sodass man denkt man verhöre sich. Im Gesamtkontext sind es aber vielleicht 7-8 min also, meiner Meinung nach, noch verschmerzbar. Trotzdem dafür einen Stern Abzug





