Verkaufsrang: 14887 (Video)
Actor: Thomas Haustein
Actor: Jens Kuphal
Actor: Rainer Wölk
Actor: Jan Georg Effler
Actor: Natja Brunckhorst
Binding: Videokassette
Director: Uli Edel
EAN: 3550469704096
Label: Audio-Video Diffusion
Languages:
ListPrice:
Manufacturer: Audio-Video Diffusion
Verlag: Audio-Video Diffusion
Spielzeit: 128
Studio: Audio-Video Diffusion
TheatricalReleaseDate: 2. April 1981
von: Thomas Haustein (Hauptdarsteller), Jens Kuphal (Hauptdarsteller)
Aus der Amazon.de-Redaktion
Einen Moment zu viel allein, eine Minute zu lange nicht dazu gehört, einen Abend zu viel die volle Aufmerksamkeit vermisst. Sucht ist ein Prozess, und weil sie das ist, beginnt sie sich früh und unbemerkt zu entwickeln bis eines Tages eine Kleinigkeit das Fass zum Überlaufen bringt. Es geschieht so verblüffend nebensächlich, es wirkt so unspektakulär, wie Christiane F. von einer schüchternen Dreizehnjährigen, die in einem Neubauviertel wohnt, zu einer Heroinabhängigen wird, die am Bahnhof Zoo auf dem Babystrich landet.Gerade das ist Regisseur Uli Edel (Letzte Ausfahrt Brooklyn, 1988, Rasputin, 1996) gelungen: in den Feinheiten darzustellen, wie unsichtbar die Falle der Abhängigkeit lauert und wie gnadenlos sie bereits in dem Moment zuschnappt, wo der Betroffene beim ersten "nur einmal probieren" noch die Kontrolle zu haben glaubt. Er hat genau die Eckpfeiler heraus gearbeitet, die das Überlaufen verursachen: Umzug in eine große Stadt, Auszug der Schwester, eine mit ihrer Arbeit und ihrem Freund beschäftigte Mutter, keine richtigen Freunde und diese kleinen Augenblicke, in denen das Leben immer wieder abbiegt -- in die falsche Richtung. Der Film konzentriert sich auf den Weg in die Abhängigkeit. Pädagogische Reaktionen der Eltern fallen raus.
Natja Brunkhorst, die sich als Christiane F. im Handumdrehen vom hübschen Teenager in ein verlebtes Wrack verwandeln muss, erbringt schauspielerisch hervorragende Leistungen. Sie ist auch die Einzige der Darsteller, die später in weiteren Kinofilmen zu sehen ist (z.B. in der Milieustudie Tiger, Löwe. Panther oder in Hörigkeit des Herzens). Das Drehbuch zur Buchvorlage, für die Kai Hermann und Horst Rieck viele Tonbandaufnahmen mit der berühmtesten Fixerin Deutschlands auswerteten, schrieb Hermann Weigel (auch Drehbuchschreiber von Die unendliche Geschichte und Produzent von Ballermann 6). Star-Mitwirkender ist David Bowie, mit dem extra für den Film Konzertaufnahmen gemacht wurden.
Ein gelungener Streifen, der sagt, was er sagen soll, sagen will und sagen muss. --Daphne von Unruh
Kundenrezensionen zu 'Christiane F. - Wir Kinder vom Bahnhof Zoo'
depressive Horrorshow ohne Spannungsbogen (30. Oktober 2008)
Nach dem ich das Buch gelesen hatte wollte ich immer mal den Film dazu sehen, nach langer Zeit hab ich mir jetzt die DVD zugelegt.Leider muss ich zugeben, dass ich von der Verfilmung recht enttäuscht bin, was vor allem daran liegt, dass sich der Film von Anfang bis Ende fast auf dem gleichen depressiven Nivau hält.
So wäre es erfreulich gewesen auch den Einstieg in die eigenliche Szene im Film zu haben, wir lernen Christiane aber schon von Anfang an kennen, wie sie sich im Sound Tripps einwirft, es dauert nicht lange bis zum Heroin.
Trotzdem schafft es der Film eine Spielzeit von 135min zu füllen, da leider auf eine Einführung oder so manche Zwischenereignisse verzichtet wurde, gestaltet sich diese Zeit jedoch recht trist, unter anderem, da man relativ schnell gegen die anfänglich recht heftigen Impressionen abstumpft. Spätere Intesivierungen ala Requiem for a dream fehlen, hier bin ich eigentlich recht froh drüber, es hätte einfach nicht zur Buchvorlage gepasst.
"Unter besonderer Mitwirkung von David Bowie" halte ich für absolut Witzlos, vor allem, da das Konzert im Buch nur eine untergeordnete Rolle spielt (welche jedoch vom Film nicht mal wiedergegeben wird), konkret gibts einfach einen Bowie Live Song zu sehen, wer ihn mag wird hier möglicherweise das Highlight dieses recht tristen Films sehen.
Besser ist man einfach mit dem Buch bedient.
Schlecht verfilmt ! (12. Oktober 2008)
ich habe vor einigen tagen das buch in 2 tagen verschlungen; ich konnte einfach nicht aufhören zu lesen :) .vorgestern habe ich mir den film bestellt; ich war total aufgeregt . als der film dann geliefert wurde, habe ich mich gleich ans ansehen gemacht; doch ich wurde enttäuscht: die ganze vorgeschichte fehlt, der film beginnt mit der szene, wo christiane das erste mal ins sound geht. die wochen in den entzugskliniken wurden auch ausgelassen, zuhause macht sie auch nur ein einziges mal entzug! mich hat auch gestört, dass den ganzen film über sehr wenig gesprochen wird, und wenn sich die leute unterhalten, sind es meistens kurze, schlechte dialoge die größten teils aus dem buch übernommen wurden.
"die kinder vom bahnhof zoo" ist im großen und ganzen ein film , der zur abschreckung gemacht wurde (was, denken ich, auch nicht so ganz funtioniert).
einfach nur schlecht (19. Mai 2008)
ich habe letztes jahr das buch gelesen und jetzt den film angeschaut. ich war sehr sehr enttäuscht! die schauspieler sind so grottenschlecht, dass der film eher lustig als abschreckend oder schockierend wirkt. die dialoge sind total schlecht geschrieben. sie bestehen nur aus irgendwelchen gesprächsfetzen aus dem buch. das einzige was realistisch dargestellt ist, ist der entzug den christiane und detlef zusammen machen. der rest ist einfach nur schlecht. eigentlich liefert das buch wirklich gutes filmmaterial, aber es ist einfach mies umgesetzt worden. die handlung verläuft viel zu schnell und die meisten szenen sind total unzusammenhängend. so eine schlechte schauspielerische leistung, wie die von natja brunckhorst hab ich noch nie erlebt! ich verstehe die leute nicht, die diesem film 5 sterne geben! es wird so undeutlich geredet, dass man vieles gar nicht versteht; licht und ton sind auch sehr schwach. diese dvd ist ihr geld einfach nicht wert!!!Naja (5. Mai 2008)
Fand den film eigentlich wirklich gelungen, bis auf ein paar Aspekte die gefehlt haben.Ich habe das Buch zwar nicht gelesen aber ich denke mal hier wird umfassender geschildert wie es überhaupt dazu kam das sie ihre ersten Drogen nahm bzw. was der grund für dem umstieg auf H bzw. Heroin war.
Das hat mir etwas gefehlt, wie auch vielleicht jz wo der Film 8 Jahre her ist eine kleine Info vor dem abspann wie es den Junkies heute geht oder ob sie gg tot sind oder den absprung geschafft haben.
An sich aber gelungener Film der meiner Meinung nach (ok ich kenn mich in der drogenszene nicht aus ;) ) vom Erwerb über den Konsum bis hin zum entzug alles glaubhaft schildert/zeigt.
Brutal aber leider die Wahrheit (19. April 2008)
Der Film ist erschreckend und geht sehr tief unter die Haut.Drogen und Prostitution mit 13 und 14 Jahren. So hart kann diese Welt sein, man glaubt es kaum aber man muss sich leider damit abfinden. Wer sich diesen Film anschaut wird die bittere Realität kennen lernen. Dieser Film soll abschrecken und das bekommt er auch sehr gut hin.

