Air Force One

Verkaufsrang: 2111 (Video)
Actor: Harrison Ford
Actor: Gary Oldman
Actor: Glenn Close
AudienceRating: Freigegeben ab 16 Jahren
Binding: Videokassette
Director: Wolfgang Petersen
EAN: 4011846202486
Format: Dolby
Format: Vollbild
Format: PAL
Format: Surround Sound
Label: Touchstone
Languages:
ListPrice:
Manufacturer: Touchstone
Verlag: Touchstone
Erscheinungsdatum: 17. September 1998
Spielzeit: 120
Studio: Touchstone
TheatricalReleaseDate: 25. Juli 1997
von: Harrison Ford (Hauptdarsteller), Gary Oldman (Hauptdarsteller), Jerry Goldsmith (Komponist), Joel McNeely (Komponist)
Preis: EUR 1,30

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Aus der Amazon.de-Redaktion

Sie kennen das alte dramatische Prinzip zwischen Glaubwürdigkeit und Unglaubwürdigkeit? Die Realität spielt dabei keine Rolle, es kommt einfach darauf an, dass der Film, den Sie gerade schauen, im Rahmen seiner eigenen Realität glaubwürdig bleibt. Gelingt dies, werden Sie nicht enttäuscht.

In Air Force One spielt Harrison Ford den Präsidenten der Vereinigten Staaten, der sich vor allem auf dem Gebiet der Terrorismus-Bekämpfung einen Namen gemacht hat. Während eines Fluges von Moskau zurück in die USA gelingt es russischen Terroristen, angeführt von einem glänzend aufgelegten Gary Oldman, die "Air Force One", das Präsidentenflugzeug, in ihre Gewalt zu bringen. Diese Geiselnehmer haben eine Reihe von Forderungen und sie drohen, beim geringsten Anzeichen von Widerstand ihre Geiseln zu töten. In dieser Inszenierung ist Glenn Close in der Rolle der pragmatischen Vizepräsidentin zu sehen, die von ihrem Büro in Washington aus mit den Terroristen verhandelt.

Wenn Sie bereit sind zu glauben, dass in einem Flugzeug in 10.000 Metern Höhe Hunderte von Pistolenkugeln abgefeuert werden können, ohne dass diese die Außenhaut des Flugzeuges beschädigen und für einen Druckabfall und damit Absturz des Flugzeuges sorgen, werden Sie diesem Film alles abkaufen. Dies ist vor allem Harrison Fords geradliniger Darstellung eines heldenhaften Präsidenten und einigen hübschen Spezialeffekten zu verdanken.

Regisseur Wolfgang Petersens (Das Boot) action- und tempobetonte Inszenierung sorgt außerdem dafür, dass einem die meisten Ungereimtheiten gar nicht erst auffallen. Also: Vergessen Sie ihren Fallschirm nicht! --Jeff Shannon

dkb.de

Kundenrezensionen zu 'Air Force One'

typisch amerikanisch überpatriotisch-aber unterhaltsam (24. September 2008)

Filme wie Pearl Harbor oder eben Air Force One seh ich immer mit gemischten Gefühlen entgegen, sind sie doch meist so überpatriotisch, dass man sie kaum ansehen kann.
Air Force One hat aber gegenüber Pearl Harbor vor allem einen Vorteil:
die Darsteller. Okay, zugegeben Gary Oldman liebe ich in jeder Rolle und Harrison Ford kauft man den treusorgenden Ehemann sowieso ab.
Aber sie ergänzen sich so gut, dass sie diesen Film zu einem Erlebnis machen

Absolut unlogisch, unglaublich unterhaltsam! (23. Oktober 2007)

Es gab eine Zeit in Hollywood, in der Wolfgang Petersen noch den Ruf hatte spannende und vor allem "gute" Filme zu drehen, die auch mit einer entsprechenden Handlung zu toppen wussten!

"Air Force One" ist allerdings ganz weit von jeglichem Anspruch entfernt! Das Szenario ist so unrealistisch wie die Vorstellung, das eine Maus einen Elefanten verprügelt! Russische Terroristen entführen die Air Force One mitsamt dem Präsidenten und seiner Familie.

Der Film strotzt nur so vor Klischees und Patriotismus! Amerika über alles, unser Präsident ist unbesiegbar... Und das von einem deutschen Regisseur!
Allerdings kann man dem Film eines nicht nachsagen, (deshalb auch trotz aller Negativkritik, meine Punktebewertung): er sei Langeweilig!
Der Film hat einen so ungeheuren Actionfaktor, hier bleibt kaum Zeit zum durchatmen. Und wenn man sein Gehirn auf Pause stellt, dann ist er sogar richtig spannend inszeniert.
Die Tatsache jedoch, das ein in die Jahre gekommener Präsident (oder in dem Fall Harrison Ford), es mit einem ganzen Regime russischer Terroristen aufnimmt und sie fast im Alleingang besiegt, sagt eingentlich schon alles.
Und doch versteht Petersen sein Handwerk. Auch wenn die meisten Figuren nur oberflächlich dargestellt werden, fiebert man doch mit! Unterhaltung a la Hollywood vom Feinsten!
Besonders Gary Oldman in der Rolle des Anführers der Terroristen, hat mir sehr gut gefallen. Aber in der Rolle des Bösewichtes blüht der Schauspieler auch immer wieder auf!

Mein Fazit also: Ein hirnloser, klischeebeladener Actionfilm mit Starbesetzung und einem grandiosen Unterhaltungsfaktor!

Solide Umsetzung auf Blu-ray (4. August 2007)

Die Handlung des Filmes sollte hinlänglich bekannt sein. Der amerikanische Präsident sagt Terroristen den Kampf an und wird beim Kampf im Flugzeug selber zum Helden.

Da ein deutscher Regisseur (Wolfgang Petersen) Regie geführt hat, kann man den überzogenen amerikanischen Patriotismus (Amerikaner lieben das !) vergessen und sich auf die action konzentrieren; davon gibt es genug.

Nach dem anfänglichen teilweisen Knacken beim Intro (meine Verkabelung ist einwandfrei) und dem "Wackeln" bei der Laufschrift zu Beginn des Filmes rechnete ich mit dem Schlimmsten.

Aber das war nicht nötig. Bildrauschen ist zwar recht viel vorhanden, aber gegenüber einer aktuellen DVD-Version kann das Bild dennoch punkten. Details werden besser aufgelöst auch auf einem großen Bild (Beamer) ist Blu-ray optisch besser, beim Ton kommt es mir ein wenig dynamischer vor.

Wer den Film kennt, begeht durch den Kauf keine Fehlinvestition. Da auch zumindest ein "Making-Of" und aktuellere Filmtrailer zusätzlich enthalten sind, ist ein Mehrwert vorhanden. Über den Preis kann man sich aber streiten...

Willkommen auf der Air Force One (8. Mai 2007)

schnallen Sie sich an und seien Sie - Begeistert!

Ohne Zweifel, Air Force One ist einer der besten Filme, die Harrison Ford je gedreht hat, ein super Film kann ich nur sagen.

Er ist allein, kämpft gegen das Böse um seine Lieben zu schützen, und er macht seine Sache gut.

Der Film ist top, spannend total, muss man gesehen haben.

Groteske Logikfehler verderben das Vergnügen (11. April 2007)

Was hat Harrison Ford damals nur bewogen, diesem Film sein Gesicht zu leihen ? Akute Geldnot ? Oder hat er sich vor Vertragsunterschrift das Drehbuch nicht durchgelesen ?

Dieser Film ist voll von grotesken Logiklöchern, schlechten Tricks und platter Handlung ohne jede Überraschung, dass es in den Augen schmerzt. Und so setzt die Filmcrew diesen Blockbuster mit Top-Besetzung und eigentlich krisenfestem Handlungsgrundgerüst vor die Wand.

Dass eine großzügige Verwendung von großkalibrigem Schießwerkzeug in der Drucklufthülle eines Düsenjets normalerweise äußerst unangenehm auf die Passagiere wirkt, sollte sich spätestens seit dem Bondfilm GOLDFINGER herumgesprochen haben. Trotzdem sollen gerade die vielen gut choreographierten Schießereien in allen Bereichen des Flugzeugs ein wesentliches Spannungselement von AIRFORCE ONE bilden. Regie und Drehbuch machen sich gar nicht die Mühe, dies irgendwie zu erklären, dem Zuschauer graust es.
Ähnlich hanebüchen sind die Rollmanöver der Boeing bei der missglückten Notlandung in Ramstein. Da braust der Jet in voller Fahrt durch den Grünstreifen neben der Landebahn, absolviert danach ein Elchtest-artiges Schleudermanöver ohne weiteren Schaden zu nehmen und startet schließlich quer über ein Hangarvorfeld; hier hat die Phantasie der Filmemacher sämtliche Gesetze der Physik ignoriert.
Schließlich gelingt es gegen Ende des Filmes einem Schwarm MIG-29 nicht, mit ihren Bordwaffen die ungeschützte Präsidentenmaschine ernstlich zu beschädigen (der finale Leitwerkschaden resultiert aus einer Jet-Explosion). Wer denkt sich nur so etwas aus ?
Einziger Trost ist, dass dem Zuschauer wenigstens das Klischee einer Jumbo-Landung durch einen Laien erspart bleibt.

Die Schauspieler versuchen zu retten was zu retten ist. Harrison Ford gibt den entscheidungsfreudigen Einzelkämpfer (natürlich mit soldatisch-heldenhafter Vergangenheit) holzschnittartig aber solide, jedoch nicht so glaubhaft wie in den genremäßig vergleichbaren Jack-Ryan-Filmen. Glenn Close spielt die leicht überforderte Vizepräsidentin ebenfalls ordentlich, bleibt aber auch deutlich unter ihren Möglichkeiten. Allein Gary Oldman kommt in der darstellerisch dankbaren Schurkenrolle annähernd zu Normalform.

Fazit: Akzeptabel ist dieser Film höchstens im Rahmen eines promillefreudigen Videoabends in geselliger Runde

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