Verkaufsrang: 7022 (Video)
Actor: Lili Taylor
Actor: Annabella Sciorra
Actor: Christopher Walken
AudienceRating: Freigegeben ab 16 Jahren
Binding: Videokassette
Director: Abel Ferrara
EAN: 4021308813181
Format: Dolby
Format: Vollbild
Format: HiFi Sound
Format: PAL
Label: absolut Medien GmbH
Languages:
ListPrice:
Manufacturer: absolut Medien GmbH
Verlag: absolut Medien GmbH
Erscheinungsdatum: 10. November 1997
Spielzeit: 85
Studio: absolut Medien GmbH
TheatricalReleaseDate: 6. Oktober 1995
von: Lili Taylor (Hauptdarsteller), Annabella Sciorra (Hauptdarsteller), Joe Delia (Komponist)
Kundenrezensionen zu 'The Addiction'
Verstörend - Atemberaubend (5. April 2005)
Als ich den Film das erste mal gesehen habe, war ich doch überrascht, wie leicht mich der Film beeinflusst hat... und zwar durch das Erzeugen eines wirklich beklemmenden Gefühls.Die Bilder sind sehr ausdrucksstark und mitunter leicht eklig... eben weil es nicht Vampir à la Hollywood ist oder irgendein romantisches Märchen. Im Gegenteil: es ist einfach nur realistisch und dadurch zwangsweise abgründig...
Zusätzlich sind die Dialoge sehr anspruchsvoll (und mitunter anstrengend. Ich muss zugeben das ich einge Namen von genannten Philosophen noch nie zuvor gehört habe.)
Christopher Walken übertrifft sich wieder mal selbst, auch wenn sein Part nur kurz ist. Er scheint mit einer Mühelosigkeit den Fiesling zu spielen, die einfach nur erschreckt. Aber ist er eigentlich fies? Oder der Böse? Eigentlich nicht, dennoch wirkt er finsterer als z.b. in "Sleepy Hollow" oder "God's Army".
Tipp: besser nicht sehen, wenn man nicht gut drauf ist! Die Geschichte und Bildersprache zieht einen wirklich runter. Leider fällt es ja schwer einfach mal kurz weg zu schauen, wenn ein Film nur mit deutschen Untertiteln gezeigt wird und die Dialoge so schlüssig in sich aufbauend sind, das man sonst Angst bekommt, etwas zu verpassen.
Komplexe Handlungsebenen (17. Dezember 2002)
Augenscheinlich handelt es sich bei diesem Werk um einen eigenwilligen Horrorfilm, der durch abstrus und unrealistischen Szenen den neuen Alltag einer Gebissenen darstellt.Was sich bei näherer Untersuchung jedoch zeigt, ist, dass es sich gar nicht um einen Vampirfilm handelt.
Transformiert man die äußere Handlung und ihre beinahe allzu offensichtlichen metaphorischen Bedeutungen unter zuhilfenahme der vielen Zitate und philosophischen Weisheiten in ein neues Bild der Handlung, so wird einem aufmerksamen Betrachter nicht entgehen, dass dieser Film eigentlich von einer, von der Erkenntnis beseelten Person handelt. Dies wird durch den Vampirismus symbolisiert. Der Prozess, durch den sie zur Erkenntnis gelangt, war der Biss durch den erzeugenden Vampir. Folglich ist auch Sie nun von der Sucht befallen, anderen Ihre Erkenntnisse kund zu tun, ihre Weltbilder zu zerstören und auch sie zu Vampiren zu machen, die ihrerseits unaufgefordert lehren.
Einmalig an diesem Film ist die perfekte Umsetzung dieses Korrespondenzprinzips. Zu allen Zeiten machen sowohl die äußere als auch die abstahierte Handlungseben Sinn, obwohl dem Zuschauer ausschließlich die groteske äußere Handlung zugemutet wird. Doch die, einer durch Erkenntnis erkranten Philosophin, ist zweifelsfrei die realistischere Handlungsebene, wie sie tagtäglich seit bestehen der ersten höheren Zivilisationen von vielen Mitmenschen erlebt und erfahren wird.
Fazit: The Addiction ist eigentlich gar kein Horrorfilm!
Empfehlung: Sehen sie ganz genau hin und beachten Sie die einschlägigen Dialoge! Rätseln sie ein bischen!
Urteil: The Addiction ist eines der kostbarsten Meisterwerke!
Eine Tiefgreifende Überaschung... (6. März 2002)
Eine Tiefgreifende Überraschung erlebte ich, als ich einen Vampirfilm sehen wollte und mehr oder weniger seichte Unterhaltung erwartete. Dem Film gelingt es eine höchst anspruchsvolle Atmoshäre zu erzeugen in der die Darsteller glänzen und den Zuschauer mitreissen in eine Welt aus Sucht und niederen Instinkten. Die ganze Idee der Vampirismus wird aus einem sehr menschlichen/philosophischen Blickwinkel erzählt.Den Monlog von Christopher Walken halte ich für einen Höhepunkt in der Geschichte der laufenden und erzählenden Bilder. Der Film gibt aber auch zu denken und lässt eigene Sucht in einem noch dunklerem Licht erscheinen.
Kurz: zwar kein Kostümgewaltiger Vampirfilm wie Inerview mit einem Vampir oder Bram Sorkers Dracula dafür wird der Zuschauer viel direkter angesprochen und fühlt sich hinterher wie frisch gebissen...
