Verkaufsrang: 3668 (Video)
Actor: Juliane Korén
Actor: Vera Oelschlägel
Actor: Helmut Schreiber
AudienceRating: Freigegeben ohne Altersbeschränkung
Binding: Videokassette
Director: Walter Beck
EAN: 4028951100026
Format: PAL
Label: Icestorm Entertainment GmbH
Languages:
ListPrice:
Manufacturer: Icestorm Entertainment GmbH
Verlag: Icestorm Entertainment GmbH
Erscheinungsdatum: 1. Januar 1998
Spielzeit: 67
Studio: Icestorm Entertainment GmbH
TheatricalReleaseDate: 1970
von: Juliane Korén (Hauptdarsteller), Vera Oelschlägel (Hauptdarsteller), Klaus Lenz (Komponist), Hermann Anders (Komponist)
Preis: EUR 3,00
Aus der Amazon.de-Redaktion
Das bekannte Märchen von der Prinzessin, die sich an ihrem 15. Geburtstag an einer Spindel sticht und in einen 100-jährigen Schlaf fällt, ist 1971 in den Babelsberger DEFA-Studios neu verfilmt worden. Der Märchenfilm besticht sehr durch seine Nähe zur Originalvorlage sowie durch große Originalität.Anlässlich der Geburt der Prinzessin Rosalinde geben die Eltern ein großes Fest. Da nur zwölf goldene Teller für die dreizehn Feen vorhanden sind, können nicht alle bewirtet werden, die erwartet werden, um dem Königskind gute Gaben auf den Lebensweg mitzugeben. Die Königin und der Hofmarschall scheuen sich, dem Plan des Königs zu folgen, die Fee des Fleißes nicht einzuladen. Und an dieser Stelle verlässt der Film die Wiedergabe der schematischen Märchenhandlung und motiviert die folgenden Geschehnisse. Nebenbei beantwortet Dornroeschen geschickt Fragen, welche sich aus der Buchlektüre ergeben, was das Filmverständnis erleichtert.
Dem Prinzen, der Rosalinde erlösen wird, kommt in dieser Fassung eine größere Rolle zu. Anstatt einfach nur zur rechten Zeit am rechten Ort aufzutauchen, wie es dem Prinzen in der Buchvorlage zukommt, muss er sich und seine Liebe beweisen. Die Fee des Fleißes prüft auf seinem Weg zum Schloss, ob er klug, gerecht und treu ist, Eigenschaften, die er als Ehemann und künftiger König besitzen sollte. Ohne den Märchenton der Vorlage zu verlassen, gelingt es dem Film, den Figuren Charakter zu geben und damit Brüche der Märchenhandlung, die heutigen Zuschauern auffallen mögen, zu erklären. Der Konflikt um die Achtung der Arbeit und des Fleißes gibt dem Märchen eine zusätzliche Moral, mit der sich seine Zuschauer wahrscheinlich eher identifizieren können. Gleichzeitig wird das Arbeitsethos überaus stark betont, was für den erwachsenen Zuschauern durchaus nervig sein kann. Die Innenaufnahmen erinnern noch deutlich an Theaterkulissen, sonst ist der Film hübsch und reichlich ausgestattet, wie es sich fürs Märchenland gehört. Eine kleine Besonderheit zum Schluss: Dies ist einer der wenigen Filme, die nicht auf das bekannte Kinderlied zurückgreifen, sondern in dem ein neues Dornröschenlied gesungen wird. --Christina Kalkuhl
Kundenrezensionen zu 'Dornröschen - DEFA'
Enttäuschung pur (6. November 2008)
als ich den film letztes jahr zu weihnachten geschenkt bekommen hatte, freute ich mich, endlich ein altes kindermärchen einmal wieder zu sehen... doch leider ist diese verfilmung alles andere als ein altes und romantisches märchen.... kindliche prinzessin, extrem langweilig und die filmmusik überhaupt nicht passend... leider alles in allem eine sehr ungelungene verfilmung von dornröschen...naja, an Schneewittchen und Drei Haselnüsse reicht er nicht ran (28. November 2006)
Ein bisschen enttäuscht war ich schon von diesem Film. Man hätte eindeutig mehr draus machen können. Nachdem ich Schneewittchen und Drei Haselnüsse für Aschenbrödel gesehen hatte, hab ich mir von diesem Film wesentlich mehr erhofft. Vielleicht wäre der Film schon anders geworden, wenn sie eine andere Schauspielerin für das Dornröschen gewählt hätten. Für meinen Geschmack wurde sie viel zu kindlich oder auch kindisch dargestellt. Wer war mit 15 oder 16 Jahren denn soooo?Zauberhaft (19. Dezember 2003)
Die Geschmäcker sind bekanntlich sehr unterschiedlich. Viel hängt letztlich davon ab, was man von einem Märchen erwartet. Wer einen König (gespielt von Rolf Hoppe, der seine Rolle im Übrigen recht süffisant angelegt hat und dessen leichte Ironie dem Film etwas Würze gibt), einen Prinzen (dessen Infantilität mit etwa 30 Jahren auch nicht zu verachten ist) und eine doch sehr bezaubernde zukünftige Prinzessin (vielleicht nicht das klügste und hübscheste, aber doch wohl sehr natürlich gespielte Aschenputtel/-brödel) erwartet, ist mit diesem Film gut bedient. Das Aschenbrödel (ich glaube gespielt von einer Tschechin namens Savrankova oder so ähnlich) und ihr Schimmel Nikolaus (so hieß er doch, oder?) ist neben der winterlichen Landschaft das äußerst Reizvolle an diesem Film, dessen Ausstattung (nicht aber die Nebendarsteller, wie insbesondere die Stiefmutter) hierbei nur Nebenwerk darstellt. Denn kaum wird man das Glück haben, deren liebenswerte Unbefangenheit mit einer zum Teil recht burschikosen Art (wie sie diese damals sehr junge Schauspielerin abgab) in anderen Mächenfilmen wiederzufinden, ohne dass man sich zu Tode langweilt oder sich über gespreizte, zähe Dialoge ärgert. Ganz im Gegenteil: Diesen Film möchte man sich mit den Augen eines Kindes zumindest einmal im Jahr ansehen.Kindheitserinnerungen (20. März 2003)
Wie habe ich diese Verfilmung geliebt. Jedes Jahr im Winter wurde "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel" gezeigt und immer klebten meine Ma und ich vor der Glotze. Ohne diesen Film 1x im Winter war der Winter nichts. So viel Schnee, so weiß und so ein süßer Prinz. Als ich erwachsen wurde habe ich mir die doch schon ziemlich abgenudelte Fernseh-Fassung auf Video aufgezeichnet damit ich sie wenigstens am Abend sehen konnte. Ja, die Kostüme sind aus den 70ern und sehr kitschig aber das macht ihren Charme doch aus. Erst jetzt weiss ich, dass das Schloss die Moritzburg in Sachsen ist (ich war schon da). Den zugefrorenen See drumherum habe ich immer für Felder gehalten. Fragt man Leute Mitte 30 und jünger kennt fast jeder diesen Film auch Manager viele andere, die es nie zugeben würden, dass sie Märchen mögen.Es gibt sogar eine eigene Internet-Seite und Treffen.
Schön, dass ich mir jetzt zu jeder Zeit und ohne Qualitätsverlust mein Lieblingsmärchen anschauen kann. Ich hüte diese DVD wie meinen Augapfel und verleihe sie auch nicht weiter.
FURCHTBAR (10. Mai 2002)
So was von altbacken!Die Dornröschen-Darstellerin: einfach grauenhaft!
Und der Prinz in 70-er Mode!
Auf keinen Fall kaufen, es lohnt sich nicht!
