Verkaufsrang: 11246 (Video)
Actor: Jaecki Schwarz
Actor: Wassili Liwanow
Actor: Alexei Eiboschenko
AudienceRating: Freigegeben ab 12 Jahren
Binding: Videokassette
Director: Konrad Wolf
EAN: 4028951100422
Format: PAL
Label: Icestorm Entertainment GmbH
Languages:
ListPrice:
Manufacturer: Icestorm Entertainment GmbH
Verlag: Icestorm Entertainment GmbH
Erscheinungsdatum: 26. Mai 1998
Spielzeit: 115
Studio: Icestorm Entertainment GmbH
TheatricalReleaseDate: 1968
von: Jaecki Schwarz (Hauptdarsteller), Wassili Liwanow (Hauptdarsteller)
Preis: EUR 10,99
Kundenrezensionen zu 'Ich war neunzehn'
Pflichtstoff in deutschen Klassenzimmern (2. Dezember 2006)
Gregor Hecker kehrt 1945 in der Uniform eines Sowjetsoldaten in seine ursprüngliche deutsche Heimat zurück. Sein Auftrag ist es, gemeinsam mit zwei Rotarmisten umherirrende und versprengte deutsche Soldaten zur Aufgabe/Kapitulation zu bewegen. Für G.Hecker, der Deutschland zum erstenmal als Heimat erlebt, ein differenziertes Erlebnis. Athmosphärisch dicht inszeniert, erlebt der Zuschauer den Neunzehnjährigen in den unterschiedlichsten Situationen. Durchhaltefanatiker, Mitläufer,Gegner, Desillusionierte, verzweifelte Menschen, die Hecker(überzeugend von J.Schwarz gespielt)in den letzten Kriegstagen antrifft. Jede Szene des Filmes stellt dies unglaublich dicht dar. Und immerwieder Heckers innere Auseinandersetzung, selbst doch Deutscher zu sein und dann als "Russe" von den eigenen Leuten angesehen zu werden.Letztlich Konrad Wolf war imstande, diesen Film zu machen, da er inhaltlich autobiografische Erlebnisse verabeitete. Als Sohn des deutschen Dramatikers Friedrich Wolf(Professor Mamlock) emigierte er mit seiner Familie als Kind vor den Nazis in die Sowjetunion und kehrte tatsächlich in der Uniform der Roten Armee in seine Heimat zurück. Sein Bruder Markus(nebenbei bemerkt)war der bekannte spätere DDR-Spiongage-Chef.
Das der Film in seiner ideologischen Aussage sich angenehm und dezent zurückhält, sei der Autorität dieses großen DDR-Regisseurs geschuldet. Als politische und künstlerische "persona non grata" in der DDR konnte nur K.Wolf solche Filme SO umsetzen.
So wirkt für mich "Ich war neunzehn" auch für das heutige Verständnis zu dieser Zeit nachvollziehbar und authentischer denn je. Als "Schul-Film" in DDR-Klassenzimmern Pflichtstoff, wünschte ich mir, daß dieser Film wieder Zugang in heutige Schulen fände.
anti war film, 1st class story (31. Juli 2005)
this movie was filmed in 1961. The producer, Wolf, tells a semi-autobiographical tale of a young Soviet officer who is in the 2nd wave of the Red Army through Germany. The tanks have rolled through and this 19 year old was made the Commandant of Bernau. The twist in the story: the man's father, a German Communist, recognized the threat to him and his family in the 30s and fled to Moscow. There the young man learned Russian and was drafted into the Red Army. A story with a lot of feeling and depth.Toll! (5. Dezember 2003)
In dem Film von 1968 schildert Konrad Wolf (mit autobiografischen Zügen), wie er 1945 als russischer Agitations-Leutnant nach deutschland zurückkehrt, um deutsche Soldaten zum Überlaufen zu bringen und als Parlamentär zu dienen. Er erlebt die letzten Kämpfe um Berlin, wird zum Kampfkommandanten von Bernau ernannt und gerät in die Ausbruchskämpfe der letzten Berlin-Verteidiger. Der Film hat das, was vielen anderen Filmen fehlt: Gefühl. Für eine DDR-Produktion werden auch russische Fehlverhalten angesprochen, aber natürlich nur versteckt. Insgesamt eine tolle Beschreibung von Deutschland 1945, zudem auch noch die Uniformen und Geräte spitze sind.Sehr guter (Anti-)Kriegsfilm (11. August 2003)
Dramatischer Einblick in die letzten Tage des 2. Weltkrieges beim Kampf um Berlin aus der Sicht eines deutschstämmigen sowjetischen Propaganda-Offiziers, dessen Aufgabe es ist, die deutschen Soldaten zum Aufgeben zu bewegen.Bewegende Szenen, die neben "Professor Mamlock" und "Der geteilte Himmel" in jedem Geschichtsunterricht gezeigt werden sollten.




