Verkaufsrang: 8802 (Video)
Actor: Richard Romanowsky
Actor: Hannelore Schroth
Actor: Hans Moser
AudienceRating: Freigegeben ohne Altersbeschränkung
Binding: Videokassette
Director: Franz Antel
EAN: 4009750115640
Format: PAL
Label: Euro Video
Languages:
ListPrice:
Manufacturer: Euro Video
Verlag: Euro Video
Erscheinungsdatum: 8. September 1998
Spielzeit: 91
Studio: Euro Video
TheatricalReleaseDate: 1948
von: Richard Romanowsky (Hauptdarsteller), Hannelore Schroth (Hauptdarsteller)
Preis: EUR 15,99
Kundenrezensionen zu 'Das singende Haus'
Inhalt: wertvoll; technische Qualität des Videos: miserabel (22. März 2004)
Der Film "Das singende Haus" ist eine unterhaltsame Musikkomödie von hohem (film-) historischen Wert. Es geht um den „ideologischen Kampf" zwischen klassischen und „Jazz"-Musikern, der sich natürlich in einem happy-end auflöst. Im letzten Drittel wird der Film zum Revuefilm, mit einer Reihe origineller Parodien auf zeitgenössische Filmschlager.Zusätzlich kann der Film noch mit einer Starbesetzung aufwarten: Hans Moser, Curd Jürgens (in seinem ersten Nachkriegsfilm!), Susi Nicoletti, Paul Kemp, Karl Skraup, Hannelore Schroth, Hertha Mayen, Walter Müller, Richard Romanowsky, Theodor Danegger, Peter Wehle und schließlich ist es der erste Film, in dem Franz Antel Regie geführt hat! Außerdem kommen der Zeitgeist und die Not der unmittelbaren Nachkriegszeit in einigen Details zum Ausdruck, z.B. in einem „Autobus", mit dem ein Musiker von Wien nach Linz fahren will, und der aus einem offenen LKW mit Pappschild besteht, oder die „besondere Bevorzugung" der Musiker dadurch, daß sie einen paar besonders gute Äpfel bekommen. Die Angaben über das Entstehungsdatum schwanken - je nach Quelle - zwischen 1946 und 1949. Aufgrund der vorkommenden alten österreichischen Autonummern, die 1945-47 im Umlauf waren, läßt sich zumindest der Zeitpunkt der (Außen-)Aufnahmen mit spätestens 1947 datieren.
Ärgerlich hingegen ist die absolut miserable Qualität der Videoaufnahme. Der Film selbst ist zwar vom österreichischen Filmarchiv neu umkopiert worden (wie aus dem Nachspann hervorgeht), aber die Videokopie davon dürfte mindestens drei- bis fünfmal (analog) weiterkopiert worden sein, was sich in schlechter Tonqualität, harten Kontrasten fast ohne Graustufen und unscharfem Bild äußert. Das ist besonders ärgerlich, da zumindest im Filmarchiv eine gute Kopie vorhanden sein müßte und man nicht auf eine drittklassige Überspielung angewiesen wäre. Filminteressierte würden sicher lieber den einen oder anderen Euro mehr zahlen, wenn dafür die Qualität stimmen würde.
Insgesamt also ein hochinteressanter Film, dessen Genuß einzig durch die schlechte Bild- und Tonqualität der Videoüberspielung getrübt wird.
