Verkaufsrang: 10353 (Video)
Actor: Ralph Fiennes
Actor: Uma Thurman
Actor: Sir Sean Connery
AudienceRating: Freigegeben ab 12 Jahren
Binding: Videokassette
Director: Jeremiah S. Chechik
EAN: 4012878114778
Format: Dolby
Format: PAL
Format: Surround Sound
Label: Warner Home Video
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ListPrice:
Manufacturer: Warner Home Video
Verlag: Warner Home Video
Erscheinungsdatum: 27. September 2001
Spielzeit: 87
Studio: Warner Home Video
TheatricalReleaseDate: 14. August 1998
von: Ralph Fiennes (Hauptdarsteller), Uma Thurman (Hauptdarsteller), Joel McNeely (Komponist), Laurie Johnson (Komponist)
Preis: EUR 4,49
Aus der Amazon.de-Redaktion
Ein machtgieriger Wissenschaftler strebt mit Hilfe seiner Wettermaschine die Weltherrschaft an. Der britische Geheimdienst entsendet seine beiden besten Agenten, um die Katastrophe zu verhindern. Zwei Agenten? Richtig! Der Plot ist nicht etwa die Grundlage eines James-Bond-Films, sondern das erste Leinwandabenteuer von Emma Peel und John Steed, den Helden der gleichnamigen Kult-Fernsehserie aus den 60er Jahren. Eine Episode der 161 Serienfolgen wurde ausgebaut, um Uma Thurman (Gattaca) und Ralph Fiennes (Der englische Patient) in die Rollen von Diana Rigg und Patrick McNeel schlüpfen zu lassen, damit sie mit Stil und britischem Understatement die Welt retten.Von Understatement kann im Film aber keine Rede sein -- dafür sorgen moderne Spezialeffekte und schräge Ideen: Ferngesteuerte Metall-Libellen als Killermaschinen stehen Verschwörern gegenüber, die sich zur Tarnung in bonbonfarbene Teddybärenkostüme hüllen. Den größten Beitrag stellt jedoch Sean Connery, der als August de Wynter einen jener verrückten Schurken spielen kann, die er als Titelfigur in sieben James-Bond-Filmen bekämpfen musste.
Mit Schirm, Charme und Melone ist einer der Filme, mit denen in den 90er Jahren erfolgreiche Fernsehserien ins Kino gebracht wurden. Auf der Flucht, Mission: Impossible, Lost in Space, Mein Onkel vom Mars sowie Wild Wild West sind weitere Beispiele. --Alexander Röder
Kundenrezensionen zu 'Mit Schirm, Charme und Melone'
Whats that? (5. September 2008)
Auch wenn ich den Film völlig unabhängig von der Originalserie und den Originalprotagonisten bewerte - die Serie kenne ich nicht, das war sozusagen vor meiner fernsehaktiven Zeit: Was will mir dieser Film sagen? Was ist das? Eine Liebesgeschichte? Ein Drama? Ein Krimi? Ein Actionthriller? Eine Komödie? Passt alles nicht, so wie der ganze Film irgendwie zerfällt. Hier wurde wohl versucht, eine eierlegende Wollmilchsau zu kreieren und das ging daneben. Kopfschüttelnd, der Handlung(?) nur schwer folgen könnend, quälte ich mich durch den ganzen langweiligen Plot, der zum Glück nur 89 Minuten dauerte.Mein Tipp: macht es euch auf dem Sofa gemütlich und lest das Telefonbuch, das hat mehr Inhalt und mehr Handlung.
Eine Beleidigung für das Original! (18. April 2008)
Dass Patrick Macnee in einer Nebenrolle (als Stimme des unsichtbaren Colonel Jones im englischen Original) mitwirkt, darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass dieser Film nichts, aber auch wirklich absolut nichts vom bizarren Charme der Fernsehserie hat. Und auch unabhängig davon ist es nur ein billiger, stinklangweiliger Action-Krimi. Trotz Starbesetzung.Für Fashionvictims (11. März 2008)
Sein wir ehrlich. Um die Story ging es nie in den legendären Folgen der Avengers aus den sechziger Jahren. Der Plot mit den Bösen war immer eine Art von Kulisse. Es ging um Gesten und um Haltung. Um das richtige Auftreten. Wobei britisches Understatement natürlich die wichtigste Leitlinie war. Wobei aber mit Emma Peel ein aufregender Kontrast geboten wurde. Und ja, das mit dem Sex spielte auch eine wichtige Rolle. Aber auch hier ganz britisch: Man wollte ihn zwar, bekam ihn aber nie wirklich zu sehen.Das mit der schönen Oberfläche bekommt der Film ganz gut hin. Denn mit Uma Thurman haben wir eine Emma Peel, die zwar nicht wie das Original aussieht, aber das mit der etwas unterkühlten Erotik und dem selbstbewussten Auftreten auch spielend hinbekommt. Wunderbare Outfits. Nicht aus den 60ern, aber die 90er hatten auch was zu bieten. Wir haben außerdem in Sean Connery einen wunderbar durchgeknallten Bösewicht, der sich als schottischer Aktivist hier einfach mal selbst spielen darf. Dagegen scheitert Ralph Fiennes als John Steed leider völlig. Seine Darstellung bleibt formal, völlig substanzlos. Eine Karikatur eines englischen Gentlemans ohne jede Ausstrahlung und Erotik. Das konnte sein Vorgänger deutlich besser.
Leider scheitert der Film auch weitgehend beim Thema Humor. Das Original zeichnet sich auch hier durch Stilsicherheit aus. Es ist immer witzig, aber niemals platt. Der Film aber kann letzteres mehrfach kaum vermeiden. Bösewichter werden als lustige Bärchen verkleidet. Haha! Und auch die lustigen Gags um Mutter und Vater gehen öfters mal daneben. Wie man überhaupt sagen muss, dass die Einführung von Mutter in den sechziger Jahren auch eher den langsamen Abschied der Serie einleitete. Denn nach dem Ausscheiden der umwerfenden Diana Rigg als Emma Peel hatte man dem eigenen Konzept wohl nicht mehr so ganz getraut.
Dennoch würde mich es freuen, in ungefähr 30 Jahren eine weitere Neuinterpretation zu sehen.
Immer diese Neuverfilmungen... (26. April 2007)
MIT SCHIRM CHARME UND MELONE ist und bleibt eine tolle 60ger Jahre Serie, hat deren Zeitgeist und den kann man nicht ohne weiteres in die Gegenwart verlegen. Patrick Macnee, Diana Rigg und die zu Unrecht unterbewertete Linda Thorson waren ein unübertroffenes Gespann, was man von Ralph Fiennes und Uma Thurman, die sich beide keinen Gefallen mit dem Film getan haben, nicht sagen kann. Fiennes wirkt blass weil fehlbesetzt und Thurmans Rolle als Dr. Peel ist reichlich arrogant angelegt, wofür in erster Linie das Drehbuch und der Regisseur verantwortlich gemacht werden müssen. Selbst ein Sean Connery kann das teure Spektakel nicht retten. Die DVD aber bietet ein herrliches Bild und guten Ton. Gern gesehene Schauspieler in einem unpassenden Remake... Zurück bleibt die Sehnsucht nach der Originalserie, die hierzulande immer noch nicht auf DVD erschienen ist.Wird der Serie völlig gerecht (30. Oktober 2006)
Ich bin von Kind an schon ein Fan der Serie, und war sehr gespannt, alsein neuer Spielfilm zum Thema erscheinen sollte.
Wenn man eine alte Serie, die Kultstatus hat, neu verfilmen will, gibt es mehrere Möglichkeiten, das richtige zu tun:
Entweder (1) ignoriert man die Tatsache, dass inzwischen 30 Jahre vergangen sind, und macht einen Film wie vor 30 Jahren.
Oder (2) man übersetzt das ganze auf "modern" indem man zum Beispiel das, was damals Trash war, durch das ersetzt, was heute Trash ist.
Oder (3) man ignoriert die Tatsache, dass die Originalserie 30 Jahre alt ist und macht einfach einen unvorbelasteten Film mit den alten Charaktern und Personen.
Was hier hier gemacht wurde, ist eine Mischung aus Möglichkeit 1 und 2. Dies rechne ich den Machern hoch an, denn diese Art wird selten gewählt.
Ausserdem ist es schwer hinzukriegen, ohne sich dabei lächerlich zu machen- in diesem Fall funktioniert es aber hervorragend. Möglicherweise funktioniert es deshalb, weil M.S.S.u.M. schon immer ziemlich lächerliche Momente hatte (sogar mehr als beispielsweise Dr. Who oder Star Trek) und genau deshalb von allen (naja, fast allen) geliebt wurde.
Und Uma Thurman ist sowieso ein Bonuspunkt und eine Klasse für sich.
Über die Geschichte will ich mal lieber mal nichts verraten, aber in den Punkten Skurilität und "60er Psychedelia" (wenn es das gibt) wird sie auch gehobenen Ansprüchen gerecht. Also: Guter Film, nicht verpassen!

