Brassed Off - Mit Pauken und Trompeten

Verkaufsrang: 7494 (Video)
Actor: Pete Postlethwaite
Actor: Tara Fitzgerald
Actor: Ewan McGregor
AudienceRating: Freigegeben ab 12 Jahren
Binding: Videokassette
Director: Mark Herman
EAN: 4019236003002
Format: Dolby
Format: PAL
Format: Surround Sound
Format: Widescreen
Label: Arthaus/Kinowelt Home Entertainment
Languages:
ListPrice:
Manufacturer: Arthaus/Kinowelt Home Entertainment
Verlag: Arthaus/Kinowelt Home Entertainment
Erscheinungsdatum: 2. Oktober 1998
Spielzeit: 107
Studio: Arthaus/Kinowelt Home Entertainment
TheatricalReleaseDate: 23. Mai 1997
von: Pete Postlethwaite (Hauptdarsteller), Tara Fitzgerald (Hauptdarsteller), Trevor Jones (Komponist)
Preis: EUR 16,95

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Kundenrezensionen zu 'Brassed Off - Mit Pauken und Trompeten'

Klasse Film - Sch*** DVD (26. Juni 2008)

Zum Film brauch ich nichts mehr zu sagen, der ist einfch super. Aber...

Die DVD ist echt das Letzte!
1. Werbung für "Dark City" vor dem Menu, lässt sich nicht überspringen
2. Toneinstellungen, entweder "Deutsch ohne Untertitel" oder "Englisch mit deutschen Untertiteln" oder "Deutsch mit Untertiteln für Gehörlose"

Mehr Einstellungsmöglichkeiten gibt das Menu nicht her und auch über die Funktionstasten des Players lassen sich während der Film läuft die Untertitel- und Audioeinstellungen nicht ändern. Außerdem fängt der Film von vorne an wenn man über das Menu die Sprache ändert.

Ich weiß ehrlich gesagt nicht, warum ich für solch einen Schund Geld ausgeben sollte, wo doch der Publisher den Sinn der (für ihn offenbar neuen) Möglichkeiten von DVDs so grob Missverstanden hat.
Ach ja, Kopiergeschützt ist die DVD natürlich auch, wenn ich also den Film auf Englisch ohne lästige Untertitel sehen möchte muss ich ihn nocheinmal kaufen, da der Gesetzgeber in DE das erstellen einer Kopie eines geschützten Mediums untersagt, auch zu rein privaten Zwecken...

Grandioses Kino mit genialen Darstellern! (7. April 2008)

...die Kumpel einer Bergbausiedlung werden von Arbeitslosigkeit bedroht und stehen vor einer schwierigen Alternative:
Entweder sie streiken und zwingen die Grubenbesitzer die Grube nicht zu schließen oder sie nehmen die Abfindung an und verlieren ihre Existenzgrundlage. Die Bergleute entscheiden sich fürs Geld. Von nun an aber fehlt ihnen auch die Lust, ihr Blasorchester am Leben zu erhalten. Ihr Dirigent überredet sie zu Teilnahme an einem nationalen Wettbewerb, den sie schließlich sogar gewinnen. Den Pokal lehnt der Dirigent ab und klagt stattdessen vom Siegertreppchen herab die Londoner Regierung an.
Der Film verfügt über alles, was großes Kino ausmacht. Autor und Regisseur Mark Herman hat die Realität nicht naturalistisch abgebildet, sondern zu einer engagierten Tragikkomödie verdichtet.
Wenn die Blaskapelle ihrem schwerkranken Dirigenten vor der Klinik zum letzten Ständchen aufspielt, ist man tief gerührt. Wenn sich die angejahrten Ehefrauen der Musiker stylen und als Groupeis mit auf Tournee gehen, lacht man dagegen Tränen.
Der knochige, knorrige Pete Postlethwaite spielt den Dirigenten, Ewan McGregor, der einen jungen Grubenarbeiter gibt, der sich ausgerechnet in eine Mitarbeiterin des Managements verliebt, deutet hier bereits sein faszinierendes Talent an..
Grandioses Kino mit genialen Darstellern!

Britische Blechblaskomödie aus dem Zechenmilieu ... (11. Juli 2007)

... mit den "üblichen Verdächtigen" des britischen Kinos Mitte der 90er. Der junge aber natürliche Ewan McGregor, die allzeit bezaubernde Tara Fitzgerald und natürlich der unvermeidliche Pete Postlethwaite bilden ein Trio, das einen musikalisch-romantischen und zwischen Tragik und Komik lavierenden Ausritt durch die sozialpolitischen Abgründe Nordenglands bravourös meistert.

Vor dem politischen Hintergrund drohender Zechenschließungen vor der Unterhauswahl 1997, war dies der filmische Todesstoß für die Tories und der Beginn der gerade erst zu Ende gegangenen Dekade unter Tony Blair. Lang ist es her, viele Zechen haben trotzdem geschlossen, aber einen wunderbar trotzigen charakteristisch britischen Film hat Drehbuchautor und Regisseur Mark Herman ("Little Voice") hier in jedem Fall abgeliefert. Einen Film, den man sich auch und gerade nach 10 Jahren Labour noch mal genauer ansehen kann ... oder einfach um zu schauen, wie Obi-Wan Kenobi vor zehn Jahren als gewöhnlicher Bergarbeiter ausgesehen hat ...

Wundervoll (10. Februar 2007)

Eine kleine englische Stadt, deren Lebensader die Zeche ist, aus der Kohle abgebaut wird, stellt den Hintergrund des englischen Films "Brassed off" dar. Die Menschen leben vom Bergbau und sterben an der Staublunge. Sie haben nicht viele Freuden. Zumal nicht in einer Zeit in der die Regierung Thatcher Zeche um Zeche stillegen läßt. Das Überleben ihrer Zeche hängt nun ebenso am seidenen Faden.
Ein Wirtschaftlichkeitsgutachten wird erstellt und falls die Bergleute ein Entschädigungsangebot nicht annehmen, das Gutachten aber der Zeche eine Rentabilität bescheinigt wird es weitergehen mit dem Abbau der Kohle und mit der Musik. Denn die Bergleute haben ein Blasorchester und das ist auf dem Weg zur Entausscheidung in die Royal Albert Hall. Die einzelnen musizierenden Bergleute, voran ihr schon pensionierter Dirigent, sein hochverschuldeter Sohn, zwei ältere, die längst schon austreten wollen, ein junger Mann, der noch am ehesten einen anderen Job bekommen wird, werden uns näher gebracht. Ihr Leben wird so vor uns entfaltet, daß wir glauben, auf alte Bekannte zu treffen. Wir zittern mit, wenn es bergab mit dem Orchester geht, wir sind stolz, wenn es dann doch reüssiert. Wir heulen wie die Schloßhunde, weil dieser schnulzige Film uns an die Seele packt und schüttelt und uns genau das sagt, was der Dirigent im Film an einer Stelle auch sagt, wenn es um Seehunde oder Grashalme ginge hätten sich längst Initiativer gebildet, dem Schließen von Zechen mit allen sozialen Verwerfungen schauen wir zu, es geht ja nur um Menschen. Der Film ist so zutreffend besetzt, so auf dem schmalen Grat zwischen Schnulze und Kitsch artistisch entfaltet, daß ich einfach fasziniert bin.
Ein wundervoller Film!

Schrecklich (13. Dezember 2006)

Ich habe diesen Film auf Englisch im Englischunterricht gesehen und ich war mehr als nur gelangweilt, da man wirklich ohne dem Untertitel nur die Hälfte verstehen kann. Diesen Film kann man nur im Unterricht einsetzen, um Schüler notgedrungen zu beschäftigen und zu langweilen. Ansonsten würde ich ihn niemals für private Zwecke empfehlen!

dkb.de

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