Die Fantome des Hutmachers

Verkaufsrang: 13493 (Video)
Actor: Michel Serrault
Actor: Charles Aznavour
Binding: Videokassette
Director: Claude Chabrol
EAN: 3330240002333
Label: Audio-Video Diffusion
Languages:
ListPrice:
Manufacturer: Audio-Video Diffusion
Verlag: Audio-Video Diffusion
Studio: Audio-Video Diffusion
von: Michel Serrault (Hauptdarsteller), Charles Aznavour (Hauptdarsteller)

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Kundenrezensionen zu 'Die Fantome des Hutmachers'

Schauen Sie mal in das Schlafzimmer eines ehrenwerten Herrn ... (17. August 2007)

... und Sie werden das Grauen erleben.

Leon Labbe (Michel Serrault) ist ein ehrenwerter Hutmacher in einer französischen Kleinstadt. Er hat ein Haus, eine Frau, einen Azubi und eine Haushälterin, abends geht er ins Cafe und spielt mit dem Bürgermeister, dem Polizeikommissar, dem angesehenen Arzt dort Karten oder Billard. Er behandelt seine Umwelt und seine Mitmenschen arrogant und überheblich.

Sein Nachbar ist der armenische Schneider Kachoudas (Charles Aznavour), der schon durch halb Europa gereist ist, um in der kleinen französischen Stadt nun endlich einen Ort gefunden zu haben, in dem man in respektiert und wo ihn niemand verjagt.

Welch ein Schock, als Kachoudas eines Tages bemerkt, dass sein ehrenwerter Nachbar der Frauenmörder ist, der die Stadt seit Wochen in Atem hält.

Aber er traut sich nicht, die Polizei zu informieren, denn wer würde dem armenischen Schneider schon glauben, wenn er den ehrenwerten Hutmacher beschuldigt ... ?

So beschattet der den Hutmacher Tag für Tag, ist Augenzeuge für die grausamen Morde an alten Frauen, die Labbe begeht, und macht sich damit mitschuldig.

Der Zuschauer wird langsam an die Situation rangeführt. Labee hat (oder hatte?) eine behinderte Frau, und ihre körperliche Behinderung schlägt sich auf ihren Geist, sie wird "irre", in einem Affekt erwürgt er sie eines Tages, verbuddelt die Leiche im Keller.

Aber ihr Geburtstag naht, wo ihre Freundinnen sie einmal im Jahr besuchen, und so bleibt Labbe nichts andere übrig, als all ihre Freundinnen ebenfalls zu töten, damit der Mord an seiner Frau nicht auffliegt.

Eines Tages erkrankt der Schneider Kachoudas und stirbt, Labbe ist einen Mitwisser los, alle "notwendigen" Morde sind verübt, das Leben könnte nun wieder seinen gewohnten Weg gehen.

Aber von seiner Macht trunken, kann der Hutmacher mit dem Morden nicht aufhören. Als nächstes ist seine Haushälterin dran, die er hasst.

Als er dann seine Jungendliebe umbringt, begeht er einen Fehler und wird schliesslich gefasst.

Bei seiner Verhaftung ist der arrogante herrische Labbe ganz kleinlaut, heult, weil er Angst davor hat, geschlagen zu werden.

Zum Tode von Michel Serrault lief der Film vor kurzem auf ARTE, nach langer langer Zeit mal wieder.

Ein Klassiker des französischen Films aus dem Jahre 1982, der leider in Vergessenheit geraten ist und weder auf DVD erschienen ist und nur selten im Fernsehen läuft.

Sein Grauen erreicht der Film, obwohl nur 2 mal eine Leiche gezeigt wird, keine Gewaltszenen, kein Sex. Die Szenen aus dem Schlafzimmer des Hutmachers sind ein Hit, er hat sich eine Schaufensterpuppe als Ersatz für die Frau beschafft, die tagsüber am Fenster im Rollstuhl sitzt, mit der er sich dann unterhält, ihr seine Mordpläne darbietet ...

Der Wahnsinn im Kopf Labbe's nimmt konkrete Züge an, als er mit seinen anderen ehrenwerten Freunden im Cafe sitzt und über den "Würger" diskutiert, als ob es ihn nichts anginge ...


einer der besten filme überhaupt (28. Dezember 2004)

Es gibt ja leider Lieder oder Filme die in Vergessenheit geraten und aus unerklärlichen Gründen von der Platten- und Filmindustrie konsequent übersehen werden.
So auch dieser Film. Er wird im Fernsehen seltenst ausgestrahlt (da bringen wir doch lieber "drei haselnüsse für aschenbrödel" 20 mal auf allen programmen ), von der DVD Industrie ignoriert ( kein knall bumm ) und als Buch neu auflegen? ( da haben wir doch hera lind und harry potter und wie sie so heissen...geld mach.. ) Ne Ne, lassen Sie uns mal den Film als einen heissen Geheimtipp für alle, die skurile Krimis, leise Töne und hervorragende Schauspielkunst lieben----ein Film zum oft ansehen, ein Film der Goldstaub bleibt.

dkb.de