Easy Rider

Verkaufsrang: 812 (Video)
Actor: Peter Fonda
Actor: Jack Nicholson
AudienceRating: Freigegeben ab 16 Jahren
Binding: Videokassette
Director: Dennis Hopper
EAN: 4012909060951
Format: PAL
Label: AVU
Languages:
ListPrice:
Manufacturer: AVU
Verlag: AVU
Spielzeit: 91
Studio: AVU
TheatricalReleaseDate: 1969
von: Peter Fonda (Hauptdarsteller), Jack Nicholson (Hauptdarsteller), Hoyt Axton (Komponist), Mars Bonfire (Komponist), Roger McGuinn (Komponist), Jimi Hendrix (Komponist)
Preis: EUR 3,35

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Aus der Amazon.de-Redaktion

Dieser Leinwanderfolg aus dem Jahre 1969 ist ein wichtiger Wegbereiter des amerikanischen Independent-Kinos und ein Prüfstein für eine neue Generation von Filmemachern obendrein. Peter Fonda und Dennis Hopper spielen zwei Motorradhippies, die durch den Südwesten Amerikas fahren und einem Flickenteppich aus guten und schlechten Menschen begegnen. Jack Nicholson taucht in einer bedeutungsvollen Rolle als Anwalt auf, der sich eine Zeit lang ihrer Suche nach Freiheit anschließt und das Problem der Gesellschaft mit der Freiheit artikuliert, so wie die Figuren von Fonda und Hopper sie verkörpern. Hopper führte Regie und machte die schlichten Filmmethoden des legendären Drive-in-Filmproduzenten Roger Corman (The Little Shop of Horrors -- Der kleine Horrorladen) zu einem ernst zu nehmenden Bestandteil des Mainstream-Kinos. Der Film kann nicht umhin, heute ein wenig überholt zu wirken (insbesondere eine psychedelische Sequenz gegen Ende des Films hat sich nicht gut gehalten), aber er behält seine ursprüngliche Kraft, seine Kühnheit und seine epochale Wirkung. --Tom Keogh

dkb.de

Kundenrezensionen zu 'Easy Rider'

"Born to be wild" ... eine Legende im Rausch von Harleys, Drogen und vermeintlicher Freiheit (4. Dezember 2008)

Dieser still (an)klagende Kultfilm der ausklingenden Hippie-Ära illustriert in krassen visuellen Antagonismen Illusionen einer, um Frieden, Freiheit und Unabhängigkeit kämpfenden, jugendlichen Minderheit in einer, von eitlen Glaubensbrüdern einer etablierten Ego- und Pfründegesellschaft bekämpften, oft folgenschweren vielschichtigen Enthemmung, unter dem Sternenbanner "on the road" in wunderschönen Landschaften eines reaktionären und rebellischen Amerikas, ohne viele Worte, dafür in grandiosen Bildern und mit einem aufwühlenden, fast isoterisch angehauchten Soundtrack "heading out" zu Zeiten des Vietnamkrieges, der sexuellen und gesellschaftlichen Befreiung und des kurz bevorstehenden Woodstock Festivals, "off road" mit der ernüchternden tödlichen Erkenntnis der Divergenz erfahrener und gelebter Freiheiten und einer unlösbaren, emotionalen Dissonanz von Sex, Drogen und Geld für sich allein.

Ganz sicher nicht nur für Biker, Rocker, Kiffer und Rebellen ... ein sehens- und (vor allem in Englisch) hörenswerter, wunderschön restaurierter Kultfilm der End-60er des Regiedebütanten Hopper, mit glänzend besetzten Hauptrollen.

Hauptdarsteller
* Peter Fonda : Wyatt
* Dennis Hopper : Billy
* Luke Askew : Fremder auf dem Highway
* Jack Nicholson : George Hanson
* Antonio Mendoza : Jesus
* Mac Mashourian : Bodyguard
* Phil Spector : Connection
* Luana Anders : Lisa
* Karen Black : Prostituierte in New Orleans

Soundtrack
* The Pusher (Hoyt Axton 'Steppenwolf)
* Born to be Wild (Mars Bonfire - Steppenwolf)
* I wasn't Born to Follow (Gerry Goffin und Carole King - The Byrds)
* The Weight (Jaime Robbie Robertson - The Band)
* If you want to be a Bird (Antonia Duren - The Holy Modal Rounders)
* Don't Bogart Me (Elliott Ingber und Larry Wagner - Maternity of Man)
* If Six was Nine (Jimi Hendrix - The Jimi Hendrix Experience)
* Let's Turkey Trot (Gerry Goffin und Jack Keller - Little Eva)
* Kyrie Eleison (David Axelrod - The Electric Prunes)
* Flash, Ram, Pow (Mike Bloomfield - The Electric Flag, an American Music Band)
* It's Alright Ma, I'm not Bleeding (Bob Dylan - Roger McGuinn)
* Ballad of Easy Rider (Roger McGuinn - Roger McGuinn)

"Sie säen nicht, aber sie ernten doch" (14. November 2007)

Ja, ich gebe dem Film ganz bewußt bloß 2 Sterne, obwohl ich vielen Rezensionen zustimmen kann! Mythos, Kult-Biker-Film, Absoluter Klassiker der 60er, Revolte gegen das Establishment - alles richtig. Und was die Musik anbelangt, erst recht keine Frage! Was allerdings "eine ehrliche Sicht auf den amerikanischen Traum auf Freiheit" und ähnliche Lobpreisungen in dieser Richtung anbelangt, dem stimme ich keinesfalls zu.
Ehrlich ist für mich redlich und rechtschaffen. Wer aber mit dem Verkauf von Drogen die finanzielle Grundlage dafür schafft, sich seinen Traum von "Freiheit" zu erfüllen, der ist für mich von Anfang an aus dem Rennen!!! Es wundert mich doch in höchstem Maße, daß keiner, aber auch nicht ein einziger, daran Anstoß nimmt!!! Hätten sich die beiden ehrliches Geld verdient, um sich dann ihren Traum zu verwirklichen, von mir aus auch eine längere Zeit auszusteigen, dann wäre die Sache oK. So allerdings nicht!!! Nicht säen und dennoch ernten, das gestehe ich einzig den Vögeln und anderem Getier zu - keinesfalls Dealern, auch nicht, wenn sie aus den lockeren 60ern sind, denn auch da waren deren Konsumenten schon die Verlierer.
Oder bin ich jetzt etwa spießig - ich glaube nicht!!!

...immer noch frisch (26. August 2007)

Die Geschichte ist schnell erzählt: Zwei kalifornische Hippies (Hopper, Fonda) finanzieren sich über einen Drogengeschäft Harleys, gehen on the road, treffen unterwegs einen alkoholkranken jungen Anwalt (J. Nicholson), der sich ihnen anschließt. Die drei sind eine unerträgliche Provokation für den konservativ-reaktionären Süden. Erst wird der Anwalt nachts erschlagen. Die beiden anderen kommen noch bis New Orleans, wenig später werden auch sie erschossen. Der Film war damals Kult - nicht zuletzt wegen der offen dargestellten Drogenszenen, der fortschrittlichen Schnitt- und Montagetechnik und der mitreißenden Musik (u.a. Steppenwolf, The Band). Er ist auch heute noch uneingeschränkt sehenswert - nicht zuletzt wegen Jack Nicholson in der brilliant gespielten Rolle des Südstaatenanwalts, der an den Konventionen seiner Heimat zerbrochen ist. Die pessimistische Grundaussage des Films - nämlich das sich ein freies Leben in den USA nicht durchsetzen lässt, sondern von der reaktionären Mehrheit brutal unterdrückt werden wird, hat sich so nicht bewahrheitet. Auch wenn die von den beiden besuchte Landkommune - die gab es damals wirklich - einige Zeit später aufgeben musste, so hat zumindest in vielen Bereichen das von der Hippie-Bewegung Gelebte in modifizierter Form Eingang in die Lebensweise der sogenannten Mehrheitsgesellschaft gefunden.

Der Hippie-Film! (1. Juni 2006)

Auch wenn ich kein Fan von Road-Movies bin: dieser Road-Movie ist von besonderer Art. Bei keinem anderen Film habe ich die Lebensweise der Hippies dermaßen nachvollzogen: die idealistische, jedoch weltfremde Ablösung von der Zivilisation, das Streben nach der Freiheit, die für immer ein Mythos bleibt, die auf andere abschreckend wirkende Wildheit, aber auch: der uneingeschränkte Drogenkonsum, die Gesellschaftshierarchien in eigenen Reihen etc. All dies wird in diesem Film eindrucksvoll zur Schau gestellt. Nicht zu vergessen die krassen, rassismusähnliche Reaktionen der "Normalbürger" auf die langhaarigen Wilde und auch die spektakuläre Erklärung derer seitens des Nicholson-Charakters.
Beeindruckend sind auch die Schnitte. Ich wünschte mir, heute würde man sich trauen, genauso unkonventionelle und aufregende Sschnitte zu machen wie zum Beispiel der Trip in der Kirchhofsszene. Einfach beeindruckend.

Revolte gegen das Establishment (4. April 2006)

„Morgens ein Joint und der Tag ist dein Freund.“ Diesem Motto folgen die beiden Hauptdarsteller des Kultklassikers Easy Rider. Wyatt (gespielt von Peter Fonda) und Billy (gespielt von Dennis Hopper) erlange durch einen Drogendeal die groß gerühmte „Freiheit“ und machen sich mit zwei Choppern auf nach New Orleans.

Während dieses Trips wird Amerika in allen seinen Kontrasten dargestellt. So durchqueren sie eine Hippie-Siedlung, welche den Traum nach Freiheit und Unabhängigkeit von der Gesellschaft zu verwirklichen versucht.
Und auf der anderen Seite kommen sie an einem kleinen Kaff vorbei, deren Bewohner die „seltsamen Motorradfreaks“ nur mit Beschimpfungen begrüßen.

Trauriger Höhe- und gleichzeitig Schlusspunkt ist der Mord an den beiden Hauptprotagonisten.

Das Thema „Freiheit“ wird durch den ganzen Film transportiert und der amerikanischen Gesellschaft vorgehalten, wie weit sie sich von dem Traum der amerikanischen Freiheit entfernt hat. Beide sind durch die Ignoranz und Angst in der Gesellschaft ums Leben gekommen.

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