Legenden der Leidenschaft

Verkaufsrang: 1878 (Video)
Actor: Brad Pitt
Actor: Sir Anthony Hopkins
Actor: Aidan Quinn
AudienceRating: Freigegeben ab 12 Jahren
Autor: Jim Harrison
Binding: Videokassette
Director: Edward Zwick
EAN: 4012909062313
Format: Dolby
Format: HiFi Sound
Format: PAL
Format: Surround Sound
Format: Widescreen
Label: AVU
Languages:
ListPrice:
Manufacturer: AVU
Verlag: AVU
Erscheinungsdatum: 1. April 1996
Spielzeit: 127
Studio: AVU
TheatricalReleaseDate: 13. Januar 1995
von: Brad Pitt (Hauptdarsteller), Sir Anthony Hopkins (Hauptdarsteller), James Horner (Komponist)
Preis: EUR 6,66

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Aus der Amazon.de-Redaktion

Dieser Film war, als er 1994 in die Kinos kam, ein großer Erfolg. Dieses epische, oft übertrieben wirkende Familiendrama mag im Laufe des Films immer schwächer werden, aber Legenden der Leidenschaft ist die Art von lebhaftem und von Charakteren getragenem Film, an dem sich Hollywood öfter versuchen sollte.

Der Film ist ebenfalls ein offensichtliches und schmeichelhaftes Star-Vehikel für Brad Pitt als Tristan -- rebellischer mittlerer Sohn eines auf seine Unabhängigkeit pochenden Ranchers und Kriegsveteran (Anthony Hopkins) in Montana -- der in regelmäßigen Abständen mit seinem älteren und verantwortungsbewussteren Bruder Alfred (Aidan Quinn) und seinem jüngeren Bruder Sam (Henry Thomas) Meinungsverschiedenheiten hat. Von den Schlachtfeldern des Ersten Weltkriegs zu seinen Abenteuern als Matrose, ist Tristans Leben voller Qualen. Diese verdichten sich, als er nach Montana zurückkehrt und sich mit seinem Bruder Aidan über die wunderschöne Witwe (Julia Ormond) seines jüngeren Bruders Samuel im Wettstreit findet. Deren Leidenschaft für Tristan spaltet den bereits aufgewühlten Ludlow Clan.

Unter dem weit offenen Himmel eines Landes mit unendlichen Weiten entfaltet Legenden der Leidenschaft diese opernhafte Geschichte mit all der Blutrünstigkeit, Tragödie und landschaftsreichen Darstellung, die man in einem belletristischen Erfolgsroman zu finden erwartet (der Film basiert auf der hochgelobten Kurzgeschichte Jim Harrisons); eine starke Mischung, die sehr unterhaltsam ist. John Toll gewann einen Oscar für seine atemberaubenden Landschaftsaufnahmen. --Jeff Shannon

dkb.de

Kundenrezensionen zu 'Legenden der Leidenschaft'

gelungen (11. Juni 2008)

"legenden der leidenschaft" ist ein episch angelegtes drama über die grundessenzen des lebens......die liebe - den hass - die freundschaft und die familie.
....irgendwie eine mischung aus vom "winde verweht" - "giganten" und einem kleinen schuss "bonanza" - smile - nicht ganz ernst gemeint aber so ein bißchen stimmts schon.
gefühlskino das manchmal leicht am kitsch vorbeischrammt - aber wenn kitsch so sehr ans herz zu gehen vermag - wie es bei diesem film der fall ist - dann sei ihm verziehen.

mein tip : einen großen stapel taschentücher bereitlegen - anschauen und sich drauf einlassen - auf die gefühle mein ich - dann können die legenden der leidenschaften ihre volle wirkung entfalten.

Legenden der Leidenschaft: Epischer Kitsch oder mythische Fabel? (21. Mai 2008)

Montana zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts: Drei Brüder lieben dieselbe Frau und diese Frau liebt auch sie alle drei irgendwie. Samuel (Henry Thomas), Tristan (Brad Pitt) und Alfred (Aidan Quinn) sind seit frühster Kindheit unzertrennlich, obwohl sie vom Charakter her kaum unterschiedlicher sein könnten. Alfred, der Älteste, ist ein besonnener und wohlkalkulierender Karrierist, sein Bruder Tristan, der bei dem alten Indianer "Ein-Stich" (Gordon Tootoosis) in die Lehre ging, sein impulsiv-animalischer Gegenpart. Vernarrt sind sie alle beide in den jüngsten im Bunde, Samuel, der - kaum den Kinderschuhen entwachsen - als naiver politischer Idealist in den Ersten Weltkrieg ziehen möchte. Davon allerdings will sein Vater, Colonel Ludlow (Anthony Hopkins), nichts wissen: Für ihn ist Politik ein schmutziges Geschäft - spätestens seit seinen vergeblichen Bemühungen zur Verbesserung der Situation der einheimischen Indianer. Desillusioniert nahm Ludlow damals Abschied vom Militärdienst und baute sich eine kleine Farm jenseits der erblühenden Städte auf. Als Oberhaupt einer multiethnischen Großfamilie widmete er sich seitdem ganz der Landarbeit, die sich für seine kultivierte und emanzipierte Ehefrau Isabel (Christina Pickles) als unerträglich herausstellte. Isabel verließ damals die Familie und kehrte nicht wieder zurück. Nun, man schreibt das Jahr 1915, will Samuel für England gegen die Deutschen kämpfen. Gerade erst hat er seine Verlobte Susannah (Julia Ormond) zuhause vorgestellt, als er sich als Soldat nach Europa einschifft. Seine beiden Brüder gehen mit ihm, vor allem, um ihn in der Schlacht zu beschützen. Doch Samuel kehrt nicht zurück, sein Leben endet im Stacheldraht der feindlichen Frontlinie. Seitdem ist nichts mehr wie es einst war in der Familie, in der Samuels Tod einen tiefen Riss verursacht hat. Nach der Rückkehr aus dem Krieg verliebt sich Alfred in Susannah, die ihr Herz unterdessen an Tristan verloren hat. Doch der kann ihr nicht geben, was sie sucht: Samuels Tod treibt ihn in tiefe Selbstvorwürfe, er verlässt die Farm und zieht jahrelang als Abenteurer durch die Welt. Als er nach Jahren zurückkehrt, hat sich der Colonel mit Alfred entzweit, der inzwischen Susannah geheiratet und als Kongressabgeordneter Karriere gemacht hat. Fast scheint es, als habe Tristan seine innere Rastlosigkeit nun bezwungen. Er lässt sich wieder auf der Farm nieder, gründet eine Familie und steigt in Prohibitionszeiten in den Alkoholschmuggel ein. Doch sein Glück ist nur von kurzer Dauer: Bei einer Konfrontation mit der Konkurrenz stirbt seine Frau Isabel II (Karina Lombard) versehentlich durch einen Querschläger. Alfred, dessen Frau Susannah sich aus unerfüllter Liebe zu Tristan inzwischen umgebracht hat, ermahnt seinen Bruder, die Sache auf sich beruhen zu lassen, doch der nimmt blutige Rache. Am Ende kommt es zur großen Konfrontation zwischen den Ludlows und einem Erschießungskommando der korrupten Polizei. Im entscheidenden Moment steht Alfred seiner Familie zur Seite. Tristan nimmt Abschied und überlässt dem Bruder die Erziehung seiner Kinder. Das letzte Bild zeigt ihm im Moment seines Todes - im Kampf mit einem Grizzly-Bären.
Schon anhand dieser kurzen inhaltlichen Skizze zeichnet sich die epische Dimension von Edward Zwicks Familiendrama ab. "Legenden der Leidenschaft" ist allein schon von seinen zeitlichen Ausmaßen ein großer Film - ein Film, der fesselnd erzählen will, von menschlichem Schicksal und menschlichem Leid, von Liebe, Hass und der Solidarität unter Brüdern. Ein Film, der aber auch Zeugnis ablegen will, Zeugnis von der Schönheit der amerikanischen Landschaft des Nordwestens, vom raubeinigen, aber doch irgendwie liebenswerten Naturell seiner Bewohner, von Pferden, Bären und von indianischer Kultur. Das ist eine ganze Menge, kann man sich nun denken, und in der Tat bedient sich der ohnehin schon über zwei Stunden lange Film denn auch oft der zeitlichen Raffung, um das alles unter einen Hut zu bekommen. Und trotz aller Mängel im Detail gelingt es Regisseur Edward Zwick am Ende irgendwie, die Geschichte zu einem stimmigen Abschluss zu bringen.
Der Grund dafür liegt in der urwüchsig-zeitlosen Geschichte vom tragischen Familienzwist, die heute noch so bewegt wie zu Zeiten von Kain und Abel. Ungleich verteilt ist die Liebe, welche die drei Brüder von ihrem Vater empfangen: Tristan, der das Wilde, das Ungezähmte seines eigenen Ichs repräsentiert, ist von Kindesbeinen an sein Liebling, während er den anderen beiden, zumal dem Ältesten, eher mit wohlwollender Distanz gegenübertritt. Alfreds anerzogene Manieren sind ihm auf der Farm nur von geringem Nutzen, in der langsam erblühenden städtischen Welt aber ebnen sie ihm den Weg zu Erfolg, Reichtum und politischem Ansehen. Er tritt somit schon allein aufgrund seiner diplomatischen, auf den Einfluss der gebildeten Mutter zurückgehenden Anlagen in deutlichen Kontrast zu dem bärbeißigen, ruppigen und wettergegerbten Colonel Ludlow, der mit der urwüchsigen amerikanischen Landschaft in seltsam inbrünstiger Leidenschaft verwachsen zu sein scheint. Dem Darsteller Aidan Quinn gelingt es dabei, durch sein verklemmtes, melancholisches und immer leicht blutleeres Spiel die Zerbrechlichkeit Alfreds, das Gefühl seiner eigenen Deplaziertheit auf überzeugende Art und Weise darzustellen und somit das Drama eines Menschen zu veranschaulichen, der seine Familie über alles liebt und sich doch eingestehen muss, der er bei ihr nicht glücklich werden kann. Ihm diametral entgegengesetzt spielt Brad Pitt einen Tristan, wie ihn die wildesten Phantasien von Autorinnen romantischer Liebesromane besser nicht hätten erschaffen können: Mit langem, wehenden Haar durchreitet er die unendlichen Weiten Montanas in grandiosen Landschaftsaufnahmen, über die sich James Horners hochemotionaler Soundtrack wie ein herrlich sentimentaler wundervoller Klangteppich legt. Sicher, kritische Geister mögen das zurecht Kitsch nennen und sich zürnend der wahren Filmkultur zuwenden: anspruchsvollen, pädagogisch wertvollen, engagierten, gesellschaftskritischen Filmen à la Fassbinder, Ken Loach, Costa-Gavras oder Oliver Stone. Das ist ihr gutes Recht, und das ist sicherlich löblich. Doch seien wir ehrlich - für diese Minderheit werden Filme in erster Linie nicht gemacht. Und so sind alle anderen, die das öde und langsame Alltagsgeschäft lieber dem Journalismus und den Medien überlassen, von Hollywood auch diesmal wieder herzlich dazu eingeladen, den tristen Alltag für zwei Stunden hinter sich zu lassen und sich am Kino als berauschendem Sinnenfest zu erfreuen. Mit "Legenden der Leidenschaft" hat Regie-Routinier Edward Zwick nicht mehr und nicht weniger als ein Stück bestes Unterhaltungskino abgeliefert, in dem eine geradezu mythische Geschichte dank überzeugender Darsteller und einer monumentalen Aufmachung auf unwiderstehliche Art und Weise den Zuschauer in seinen Bann schlägt. Und vielleicht erkennt man nicht zuletzt anhand solcher Filme, was das Leben wirklich lebenswert macht - die Familie, die Natur, die Liebe. Wohlmöglich ist ein Film wie dieser damit nicht einmal so weltfremd und eskapistisch, wie es auf den ersten Blick erscheinen mag - gehört doch auch die Sehnsucht nach dem Kitsch, dem Desiderat unserer tiefsten Wünsche, letztendlich zum Menschsein mit dazu.

Junge Junge für Julia Ormond würde ich alles tun! (15. Februar 2008)

Also, ich kann den Film wärmstens empfehlen. Bei Julia Ormond werden einem wirklich die Knie weich, was für eine schöne, intelligente Frau!
Der Film hat kein super Happy End, aber alleine die Tatsache das sich alle 3 Brüder in dieselbe Frau verlieben, ist bei der Frau wirklich kein Wunder, tolle Schauspieler und ein mehr als gut aussehender Brat Pitt in einem Famielenepos der von sehr vielen Schicksalschlägen bestimmt wird.

Grandioses Drama in herrlicher Landschaft (14. Januar 2008)

Klasse Film mit erstklassigen Schauspielern!

Ein von sinnlos blutigen Kriegserlebnissen verbitterter Vater, der seine 3 Söhne eben davor schützen will,
muss erleben, wie genau das, was er vermeiden wollte, eintritt:
Alle drei ziehen freiwillig in den 1.Weltkrieg nach Europa.

Die am Hof zurückbleibende schöne Verlobte des jüngsten Sohnes spaltet die Familie "wie gefrierendes Wasser den Felsen".
Leidenschaften, Kampf, Eitelkeiten, Sehnsucht nach Anerkennung und Vaterliebe,
Schuld und Sühne, Tod, Verzweiflung - in diesem Film findet sich alles
was die Gefühle anspricht.

Ein toller Film - teilweise etwas blutig und grausam, daher nicht
unbedingt ein Familienfilm.

Sehr empfehlenswert!
Tolles Kino!

Ashaver (8. November 2007)

Der pensionierte Colonel Ludlow bewirtschaftet mit seinen drei Söhnen Alfred, Tristan und Samuel ein große einsame Ranch in Montana. Seine Frau konnte die Einsamkeit nicht ertragen und ist in die Stadt gezogen. Als junger Mann zieht es Samuel ebenfalls in die Stadt. Mit seiner Verlobten Susannah kehrt er auf das Gut seines Vater zurück.

Es ist die Zeit des ersten Weltkrieges und die drei Söhne beschließen daran teilzunehmen. Nur Alfred und Tristan kehren von dem Feld der Ehre zurück. Susannah fühlt sich zu Tristan hingezogen, aber dieser fühlt sich schuldig am Tode von seinem Bruder Samuel. Tristan verlässt die Ranch und zieht jahrelang um die Welt. Alkohol, Drogen, Frauen, er lässt nichts aus und findet doch nicht zur Ruhe.

Währenddessen geht Alfred in die Politik und umwirbt Susannah. Mit seinem Vater entfremdet er sich deswegen. Als Tristan zukehrt ist die Ranch heruntergewirtschaftet. Mit Alkoholschmuggel, während der Prohibition, fließt wieder notwendiges Geld in die Kasse. Tristan heiratet die Frau, die ihn seit Kindesbeinen an verehrt. Doch das Glück ist nur für eine kurze Dauer. Rivalisierende Alkoholhändler haben es auf Tristan abgesehen. Nach einem finalen Schlagabtausch verlässt er erneut die Ranch und setzt sein ruheloses Leben fort.

Das Filmepos enthält viele feine Sequenzen. Eine Familiensaga ganz besonderer Art. Pittoreske Landschaftsbilder, gute Dialogen und eine ausgezeichnete Starbesetzung machen daraus ein Filmerlebnis.

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