Der Soldat James Ryan

Verkaufsrang: 4958 (Video)
Actor: Tom Hanks
Actor: Edward Burns
Actor: Tom Sizemore
AudienceRating: Freigegeben ab 16 Jahren
Binding: Videokassette
Director: Steven Spielberg
EAN: 4010884014785
Format: Dolby
Format: HiFi Sound
Format: PAL
Format: Surround Sound
Label: Cine Plus Home Entertainment GmbH
Languages:
ListPrice:
Manufacturer: Cine Plus Home Entertainment GmbH
Verlag: Cine Plus Home Entertainment GmbH
Erscheinungsdatum: 1. September 2000
Spielzeit: 163
Studio: Cine Plus Home Entertainment GmbH
TheatricalReleaseDate: 24. Juli 1998
von: Tom Hanks (Hauptdarsteller), Edward Burns (Hauptdarsteller), John Williams (Komponist)
Preis: EUR 4,20

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Aus der Amazon.de-Redaktion

Als Steven Spielberg ein Jugendlicher war, drehte er seinen ersten Film, einen Kriegsfilm, in einem Hinterhof. Als er mit Mitte zwanzig mit Duel durch Europa tourte, sah er alte Männer vor Grabsteinen am Omaha Beach zusammenbrechen (Omaha Beach ist der Tarnname für einen Strandabschnitt bei Dünkirchen, dem Schauplatz der Invasion der Alliierten). Dieses Bild wurde zur Eingangsszene von Der Soldat James Ryan, Spielbergs Film über eine Mission, die der D-Day-Invasion folgte. Ein Film, den viele für den realistischsten -- und vielleicht besten -- Kriegsfilm aller Zeiten halten. Mit den Produktionsmöglichkeiten von 1998 war es Spielberg möglich, eine betäubende und beispiellose Sichtweise auf den Krieg als Hölle darzustellen.

Wir sind am Omaha Beach, als Truppen von den Deutschen abgeschlachtet werden, aber trotzdem die fast unüberwindliche Übermacht besiegen. Ein überzeugender Tom Hanks spielt Captain Miller, Soldat durch und durch, der eine kleine Truppe hinter die feindlichen Linien führt, um einen Soldaten herauszuholen, dessen drei Brüder kurz vorher im Krieg gefallen sind. Dies ist die Art von Werbung, die die Armee für sich macht, aber diese Vorgehensweise hat historische Präzendenzfälle, die bis zum Bürgerkrieg zurückgehen.

Einige Filmkritiker haben die Hauptcharaktere als stereotyp bezeichnet. Wenn das so ist, dann gibt der Film den Stereotypen gute Namen: Tom Sizemore als gewandter Sergeant, Edward Burns als hitzköpfiger Soldat Reiben, Barry Pepper als der religiöse Heckenschütze, Adam Goldberg als der einsame Jude, Vin Diesel als der groß geratene Soldat Caparzo, Giovanni Ribisi als der gefühlvolle Arzt und Jeremy Davis, der in seiner Rolle als sanftmütiger Korporal die denkwürdigste Darstellung des Films gibt.

Der Film ist so komplex und realistisch wie Spielbergs Oscargewinner Schindlers Liste, aber er ist cineastischer aufbereitet. Spielberg und sein hoch qualifiziertes Technikerteam (der Film bekam fünf Oscars: Schnitt (Michael Kahn), Kamera (Janusz Kaminski), Ton, Toneffekte und Regie) liefern Schlachtsequenzen, die über das Auge direkt auf den Magen schlagen. Die gezeigte Gewalt ist extrem, aber niemals grundlos. Die letzte Schlacht, eine Schwindel erregende Mischung aus Vergnügen, Einfühlungsvermögen und Chaos, führt zu einer tiefgründigen Ruhe. Der Soldat James Ryan bewegt uns mehr, als Schindlers Liste, weil der Film die Vergangenheit auf direkterem Weg mit dem verbindet, wie wir heute fühlen sollten. Es war Spielbergs Berufung, den Film Der Soldat James Ryan zu drehen. --Doug Thomas

dkb.de

Amazon.de DVD-Bewertung

Holen Sie sich den Zweiten Weltkrieg ins Wohnzimmer! Dies mag wenig verlockend klingen, beschreibt aber den überzeugend monströsen Sound dieser DVD. Denn auch ohne aufwändige Surround-Anlage versetzt die dynamische Sound-Gestaltung der Eröffnungssequenz den Heimkino-Betreiber mitten in den Kugelhagel an Omaha-Beach. Der Bildtransfer wurde ebenfalls vorbildlich durchgeführt, die technischen Basisdaten dieser Edition lassen keine Wünsche offen. Dafür sind die Extras ein wenig spärlich ausgefallen, sodass man nach einem Audio-Kommentar von Steven Spielberg vergeblich sucht. Neben den üblichen Infos über die Darsteller und die Produktion finden sich lediglich zwei Trailer und eine 25-minütige Dokumentation über den Film. Letztere hat jedoch mehr zu bieten als ein durchschnittliches Making Of. Denn neben Tom Hanks und Spielberg kommen einige Kriegs-Veteranen zu Wort, die noch besser als der Film selbst in der Lage sind, eine Vorstellung von der schrecklichen Realität des D-Day zu vermitteln. --René Classen

dkb.de

Kundenrezensionen zu 'Der Soldat James Ryan'

Leider falscher Panzer (15. November 2008)

Im Grunde ein toller perfekt gemachter Film der Zeitgeschichte erzählt!Was ich Spielberg leider nicht verzeihen kann das er sich nicht die Mühe gemacht hat einen echten Tiger auffahren zu lassen....anstelle leider eine Nachbau auf (Ironischerweise Klassenfeind seiner Zeit )dem Fahrwerk einer T 34 der Russen:Finde Filmpanne die gar nicht geht!!!Sonst guter Film.

Stevie S. und wie er die Welt sah (31. Oktober 2008)

Als ich mir den Film vor einigen Monaten zum ersten mal ansah war ich anfänglich schwer beeindruckt. Die ersten ca. 20 Minuten sind ein Feuerwerk der Effekte und lassen kaum Zeit zum Luft schnappen. Den Namen Anti-Kriegsfilm trägt dieser Film zu Recht, dachte ich zu diesem Zeitpunkt.
Kurz danach war aber leider schon wieder Sense mit dieser relativ realistischen Darstellung des Überlebenskampfes der Soldaten. Ein bißchen Pathos hier, ein paar markige Sprüche dort und zwischendurch werden auch mal ein paar Deutsche erschossen, die - nebenbei bemerkt - herumstehen und -laufen, als hätte man sie gerade erst von der Nabelschnur der Mutter getrennt. Es verwundert daher eigentlich nur, dass die amerikanischen Fallschirmjäger nicht direkt über dem Führerbunker in Berlin abgesprungen sind - so hätte man sich doch einiges an Zeit erspart.
Kurz gesagt: Tolle Typen-Truppe läuft durch die Normandie auf der Suche nach dem Privat Ryan, kloppt Sprüche, erlebt Abenteuer und tötet hier und dort ein paar Wehrmachts- und SS-Trupps. Das stört nicht weiter, da die deutschen Soldaten alle aussehen, als kämen sie gerade von nem dreitägigen Störkraft-Konzert. Gegen Ende des Films wird James Ryan endlich aufgespürt. Aber welch unverhoffte Wendung: James möchte nicht zurück - obwohl seine Brüder alle getötet wurden - sondern für sein Land und die gute Sache weiter kämpfen. Daran ist ja auch an sich nichts weiter auszusetzen - aus heutiger Sicht jedenfalls - jedoch war der "einfachen" Bevölkerung in den U.S.A. zum damaligen Zeitpunkt keineswegs alles über die Greueltaten der Nationalsozialisten bekannt. Im Gegenteil - es gab in der amerikanischen Gesellschaft eine nicht unerhebliche Strömung, die gegen einen Krieg gegen Deutschland war und die sogar zum Teil mit der nationalsozialistischen Idee sympathisierte. Man muss natürlich nicht immer alles völlig korrekt darstellen und etwas Fantasie gehört ja auch zu einem Film - sonst wär es ja eine Dokumentation - aber trotzdem ist diese Darstellung der Kriegshandlungen so banal, dass von einer Ehrung der getöteten amerikanischen Soldaten durch diesen Film meiner Meinung nach nicht die Rede sein kann. Zum Schluss gibts dann endlich noch ein "Showdown" in einem ausgebrannten französischen Dorf, wo unsere charismatische Super-Bande noch einmal alles geben muss um zu überleben. Dies gelingt - natürlich gegen einen vielfach überlegenen Waffen-SS-Zug mit Panther V Panzer - jedoch nur zwei oder drei von Ihnen. Macht aber nichts, da alle wissen wofür sie gestorben sind, James überlebt und letztendlich wohlbehalten zu seiner Mutter zurück kehrt.
Danke hierfür!

Weder der härteste, noch der emotionalste, aber der beste Kriegsfilm (6. Oktober 2008)

Es ist schlicht der beste Kriegsfilm, den es gibt. Jeder der sich für Kriegsfilme interessiert MUSS diesen Film haben.

"Wenn Gott auf unserer Seite ist, wer ist dann auf deren Seite?" (3. Oktober 2008)

Okay, über die ersten 15-20 Minuten wurde ja ausführlich berichtet. Ebenso über den Patriotismus der Amerikaner. Doch mal ehrlich, werden die Soldaten, die in dem Film ihr Land repräsentieren (sprich: deutscher Film = deutsche Soldaten, amerikanischer Film = amerikanische Soldaten) nicht immer als heroisch dargestellt? Und die Gegner nicht immer als besonders "weich gewaschen"? Was in diesem Film ja eigentlich nicht der Fall ist. Amerikanische wie deutsche Soldaten werden in diesem Film als kämpferisch und umbarmherzig dargestellt. Nur wirken die amerikanischen Darsteller barmherziger, weil wir ihren Hintergrund, ihren Charakter kennenlernen. So wirken auch ihre Handlungen gerechtfertigt. Würden wir das Leben des deutschen Panzerfahrers am Ende erfahren, hätte das auch auf einmal Tiefgang, und würde uns weniger hart vorkommen.
Zu dem deutschen Schützen, der hier von allen als dummer schwacher Deutscher bezeichnet wird. Erst einmal ist er ein Soldat und jeder Soldat der sich mit dem kurz bevorstehenden Tod konfrontiert sieht, würde so reagieren um sein Leben zuretten. Egal ob Amerikaner, Deutscher, Russe oder sonst wer.
Natürlich muss der Film auch eine Handlung haben, und wenn Gefühl und Action drin vorkommen, dann bringt dies natürlich mehr Geld in die Kassen. Von Anfang an war klar, dass es kein Kriegsfilm in diesem Sinne ist, um nur wahrheitsgemäße Handlungen zu zeigen. Nein, es ist ein SPIELFILM. Und Leuten, den das klar ist und die dann immer noch einen realistischen Film ohne Handlungen erwarten, sollten die Finger von lassen und lieber zu Doku-Filmen greifen.
Meiner Meinung nach ist es ein guter Film um sich das Kriegsgeschehen aus amrikanischer Sicht zu Gemühte zu führen. Mittendrin, statt nur dabei.

Es ist eben ein Steven Spielberg Film ... (29. September 2008)

... und genau das bekommt man in diesem Film zu sehen.
Die ersten 20 Minuten sind genau so, wie ich mir einen Krieg vorstelle: brutal, dreckig, gnadenlos.
Was dann folgt ist ein Amerikanischer Kriegsfilm. Es handelt sich um ein Kriegsfilm für Amerikaner. Anders kann ich mir die Stereotypischen Merkmale dieses Films nicht erklären.
Wir haben da paar taffe, gutaussehende Amerikanische Soldaten und wir haben das typische Bild des Deutsches Soldaten (wie sie sich der Steven anscheinend vorstellt): kaltherzig, hässlich und schlecht.

Der Film hat ja nun schon paar Jahre auf dem Buckel und ich gestehe, das er mir damals gefallen hat. Ich habe mich aber inzwischen ausführlich mit dem Thema WK2 auseinandergesetzt (in allen Facetten) und fühle mich von diesem Film beleidigt. Mir ist erst mit wachsender Reife klar geworden auf wen diese taffen, Amerikanischen Soldaten da schiessen: Deutsche. Deutsche wie Du und Ich. Deswegen finde ich die Darstellung des Deutschen Soldaten in diesem Film wiederlich denn ich denke ein ANTIkriegsfilm sollte eines deutlich zeigen: egal für welches Land man kämpft, egal welche Hautfarbe man hat, egal welcher Überzeugung man ist - das ist alles egal im Krieg.
Der feindliche Soldat im Schützengraben gegenüber könnte man selbst sein.

Bis auf die ersten 20 Minuten ist dieser Film eine Schande. Für jeden Deutschen UND jeden Amerikaner.

dkb.de

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