Kundenrezensionen zu 'Baraka'
Bildgewaltig und echt! (4. Dezember 2008)
Baraka ist eine bildgewaltige Weltreise auf der Suche nach der menschlichen Bestimmung. Faszinierende Orte, unterschiedliche Kulturen und verschiedenste Einstellungen zum Leben werden in diesem Film atmosphärisch in Einklang gebracht.Der Zuschauer erhält einen Einblick in eine Welt, welche ihm nicht bekannt ist, aber sich lohnt zu erforschen.
Technisch höchst ausgereift setzt Ron Fricke die bereisten Länder in Szene. Beste Bild- und Tonqualität sorgen für atemberaubende Bilder und entspannende musikalische Untermalung.
Die Filmmusik erinnert eher an ein beeindruckendes Konzert in der ersten Reihe.
Die 5-Sterne Blu-ray Qualiät des Films macht Baraka zu einem Erlebnis besonderer Art.
Dokumentation wird hierbei gepaart mit Entertainment.
Mein Tipp: *Ein absolutes Muss*
Das vermutlich maximal Mögliche in Blu-ray! (16. November 2008)
Wer wirklich einmal sehen will, was das Medium Blu-ray zu leisten vermag, der sollte sich Ron Frickes (von Fans in aller Welt als HD-Fassung lang ersehnte) Meisterwerk "Baraka" zulegen. Offenbar schon aktuell bei amazon verfügbar als UK-Import und ab Ende November auch von einem hiesigen Label.Und nebenbei widerlegt diese atemberaubende Reise rund um unseren Globus die Mär, eine gute Blu-ray müsse (auch bei alten Schinken) mindestens 33 bis 40 EUR kosten, damit die Anbieter nicht "verhungern".
Jedenfalls dürfte kaum eine andere Blu-ray bislang dieser Scheibe das Wasser reichen können. Einmal, weil der Abtastung die Original 70-mm-Kopie zugrunde liegt und zum anderen, weil erstmals in 8k-Auflösung gearbeitet wurde! Diese Scheibe läuft schon jetzt in den USA in vielen Geschäften als Referenz. Und das Prachtexemplar kostet trotzdem nur ... rund 20 EUR!
Update: Heute habe ich die UK-Import-Fassung von amazon angeschaut. Und obwohl ich die grottenschlechte DVD-Fassung dieses Meisterwerkes bereits auswendig kannte, glaubte ich einen neuen Film gesehen zu haben. Wen dieser Film nicht einfach nur noch sprachlos staunend zurücklässt, dem ist nicht mehr zu helfen. Ich habe bislang nichts Besseres in Full-HD gesehen. Auflösung und Schärfe in einer nie zuvor gekannten Qualität! Danke an Ron Fricke und Michael Stearns für dieses vorzeitige Weihnachtsgeschenk und diese digitale Meisterleistung.
Stille durchdringt Maschinenlärm (17. September 2006)
Eine erste Kostprobe der Größe dieses Films erhielt ich, als ich das Video zu dem unfassbar traurig wie schönen Lied "the host of Seraphim" der nicht von dieser Welt scheinenden Band DEAD CAN DANCE sah, dessen Bilder in Gänze dem Film entnommen sind, und das tatsächlich in "Baraka" selbst nahtlos eingebunden ist.Was kann ich sagen? Wie kann man einen Film in Worten beschreiben, wo selbst die Augen nicht alle Bildgewalt dieses Films zu erfassen vermögen, wo vielleicht einzig das Herz die Tiefe des Gezeigten zu fühlen vermag?
Es ist nichts zu machen, die Bilder können nur für sich selbst sprechen. Der geneigte Betrachter sei aber gewarnt:
So wie das Leben kein Ponyhof ist, so ist auch dieser Film nicht immer ein Fest für die Augen. Gerade gegen Ende des Films mögen sanftere Gemüter versucht sein, wegzugucken.
Die Bilder am Ende des Films sind zuweilen sehr drastisch.
Und doch haben sie ihre Berechtigung. Denn sie werfen einen Blick auf jene Dinge dieser Welt, die nicht einfach verschwinden, wenn man nur fest genug die Augen vor ihnen verschließt (wer dies als einen Seitenhieb auf jene sich über das schwerverdauliche Ende empörenden Vorrezensent(inn)en versteht, mag nicht falsch liegen)
"Baraka" zeigt das pralle Leben in all seiner grausamen Schönheit. Anmut in bitterster Armut. Stille inmitten ohrenbetäubenden Lärms.
Und Hoffnung, wo andere nur Asche sehen.
Kein Wort � doch es wurde alles gesagt! (7. März 2005)
Nur ein Film ohne Worte vermag alles zu sagen, was zu sagen wäre. Und was gibt es denn zu sagen angesichts des menschlichen Wahnsinns, der unseren Planeten zerstört? - Nichts, denn da fehlen dem Menschen selbst die Worte.Und was gibt es denn zu sagen, angesichts der Herrlichkeit, die uns die Existenz geschenkt hat? Nichts, denn auch da fehlen dem Menschen die Worte.
Überall, wo Tiefe zum Ausdruck gebracht wir, ist das oberflächliche Geplapper des Menschen geradezu lächerlich. In den Gesichtern der Menschen kannst du lesen wie in einem offenen Buch und in die Schönheit der Natur kannst du eintauchen und meditativ versinken.
Ein atemberaubender Film mit spektakulären Aufnahmen und Klangerlebnissen. Er ist schön und realistisch zugleich - zeigt wie die Welt ist und was der Mensch aus ihr gemacht hat. Insofern zwingt er den Menschen, sich mit seiner eigenen Borniertheit auseinanderzusetzen, die umso mehr in den Vordergrund tritt, wie die Hektik unserer modernen Zivilisation im Widerspruch zur Stille der Natur steht.
Die unterschiedlichsten Kulturen, Traditionen und Religionen werden in diesem Film in ihrer Essenz zum Ausdruck gebracht - und dann der Schluss, der zweifelsohne für den Europäer sehr drastisch ist, denn er ist es nicht gewohnt, sich mit dem Tod auseinanderzusetzen. In Indien ist der Tod nur der Anfang zu einer neuen Wiedergeburt und somit Teil des Lebens selbst. Auch im Westen sollten wir uns zumindest in der zweiten Hälfte unseres Lebens mit dem Staub befassen, zu dem wir wieder zurückkehren werden - nur dann werden wir auch das Licht dahinter erkennen können.
In der Stille des Menschen offenbart sich Gott - und dieser Film gibt dem Menschen die Gelegenheit, in Andacht und Meditation wieder zu seinen Wurzeln zurückzukehren, bevor er auf dem Scheiterhaufen landet!
Kann ich jedem nur empfehlen!
Mächtig gewaltig, Egon! (16. September 2003)
Ein wirklich gewaltiges Bild- und Tonerlebniss, dessen volle Wirkung aber erst auf einem Röhren-Projektor (lasst ja die Finger von LCD-Projektoren) und einer guten Soundanlage zur Geltung kommt. Auf einer Leinwand mit 2*3 Metern ist die Wirkung unbeschreiblich. Zum Thema "Story" gibt es nur zu sagen, daß ich vergleichbare Werke wie Koyanisquatski noch nicht gesehen habe, aber die Emotionen kamen sehr klar herüber z.B Hektik, Erstaunen, Mitleid, Freude etc., also alles in allem finde ich es gelungen, im Gegensatz zu der IMAX-Reihe (Blue Planet etc) sind die 70mm-Aufnahmen, die man zu sehen bekommt, ihr Geld wert.Ich sage nur, der Affe am Anfang des Films, der weiß alles. Ganz bestimmt, man sieht es in seinen Augen ;-)






