Verkaufsrang: 6552 (DVD)
Actor: Sandra Bullock
Actor: Samuel L. Jackson
Actor: Matthew McConaughey
AspectRatio: 2.35:1
AudienceRating: Freigegeben ab 12 Jahren
Autor: John Grisham
Binding: DVD
Brand: Warner Home
Director: Joel Schumacher
EAN: 7321921143175
Technische Details: FSK 12
Format: Dolby
Format: PAL
Format: Surround Sound
Format: Widescreen
Label: Warner Home Video - DVD
Languages:
ListPrice:
Manufacturer: Warner Home Video - DVD
Verlag: Warner Home Video - DVD
RegionCode: 2
Erscheinungsdatum: 25. Juli 2002
Spielzeit: 143
Studio: Warner Home Video - DVD
TheatricalReleaseDate: 24. Juli 1996
von: Sandra Bullock (Hauptdarsteller), Samuel L. Jackson (Hauptdarsteller), Elliot Goldenthal (Komponist)
Preis: EUR 5,19
Aus der Amazon.de-Redaktion
Die intelligente Adaption des gleichnamigen Romans von John Grisham durch Akiva Goldsman (Drehbuch) und Joel Schumacher (Regie) zeigt, dass die beiden, wenn sie das richtige Projekt vorliegen haben, hochwertige Filmkost abliefern können -- was mit Blick auf Schumachers Batman-Filme teilweise nur schwer zu glauben ist (und wobei man oft vergisst, dass Schumacher vor Die Jury auch schon Grishams Der Klient erfolgreich für das Kino umgesetzt hat).Die Jury ist die intelligente Geschichte eines jungen Anwalts aus den Südstaaten, dargestellt von Matthew McConaughey (Ed TV), der dieser Rolle seinen Durchbruch verdankt. Er verteidigt einen farbigen Mann (Samuel L. Jackson), der zwei junge Männer erschossen hat. Diese hatten zuvor seine kleine Tochter brutal vergewaltigt. Obwohl es für seine Tat mildernde Umstände geben müsste, plädiert der Staatsanwalt auf Mord.
Neben McConaughey spielt Sandra Bullock eine idealistische Jura-Studentin, die ihm in diesem Fall, der sehr bald den latenten Rassismus der Südstaatengesellschaft offenbart, zur Seite steht. In weiteren Hauptrollen sind Kevin Spacey, Ashley Judd und Oliver Platt zu sehen. --Jeff Shannon
Kundenrezensionen zu 'Die Jury'
Die Jury ... (1. April 2008)
Ein sehr trauriger und mitreisender Film. Ein schwarzer Mann soll in die Todeszelle weil er die Vergewaltigung und den Mordversuch an seiner 10 jahre alten Tochter rächt. Ein Film mit sehr viel Anspruch und Dramatig.toller film (26. Juni 2007)
Der Film ist super tolle Schauspieler super Story.Ein 12 jähriges Mädchen wird von 2 Männern vergewaltigt und fast zu tode geprügelt. Nachdem die Männer verhaftet werden schwört der Vater des Mädchens Rache. Es kommt wie es kommen muß im Gerichtssaal erschießt er die beiden Vergewaltiger seiner Tochter. Was wird nun aus der Familie der Vater sitzt im Gefängnis, dadurch hat er seine Arbeit verloren und ihm droht auch noch die Todesstrafe.
Spannender Thriller in Starbesetzung.
Ganz im Sinne der Bildzeitung (22. Juni 2007)
Denken Sie mal an den Fall Bachmeier - die Frau, die den Mörder ihrer Tochter im Gerichtssaal erschoss und dafür aller Propaganda des deutschen Boulevards zum Trotz zu sechs Jahren Haft verurteilt wurde. Das war bitter, aber: Es war im Sinne der Justiz gerecht. Und mit diesem Urteil hat unsere Justiz auch ein Urteil über seine eigene Daseinsberechtigung gesprochen.Dass bei "Die Jury" kein unzweifelhaftes Happy End möglich ist, geht schnell aus der Handlung hervor. Man ist also sehr gespannt, wie diese schwierige Situation gelöst wird. Stattdessen bedient man sich jedoch einer Faustregel, wie sie die Bildzeitung im Fall Bachmeier gerne benutzt hat: Opfer = prinzipiell im Recht. Täter = grundsätzlich im Unrecht. Und ehe man sich versieht, findet man sich auf der Seite eines Lynchmörders wieder, ganz besonders, weil dieser auch noch als fürsorglicher Vater und armer Afroamerikaner daherkommt. So idealistisch das Handeln des weißen Anwalts fast ohne Honorar, unter massiver Bedrohung durch den Ku Klux Klan für die Rechte eines Schwarzen einzutreten auch ist, so kämpft er letztendlich dafür, dass Schwarze das gleiche Recht auf Selbstjustiz haben wie Weiße. Und so ist es nicht verwunderlich, dass nicht Recht- und Beweislage die letztendliche Entscheidung herbeiführen sondern das rührende Pladoyer des Anwalts.
Verbuchen Sie diesen Film also besser unter Hollywood-Trivialschinken und genießen Sie einen spannenden Actionfilm mit Pseudoanspruch; denn "Die Jury" ist schon durch sein grandioses Aufgebot an Topstars, die sich allesamt mächtig ins Zeug gelegt haben, recht unterhaltsam.
Favorit Movie (2. Januar 2007)
Die Amerikaner können in Sachen Film einiges, aber vor allem eins - Gerichtsfilme!Dieser Film beschreibt (vl. etwas zu harmlos) die Probleme in den Südstaaten der USA zwischen Weiß und Schwarz. Ob das Ende im realen Amerika auch so über die Bühne gehen würde sei aber dahingestellt.
Matthew McConaughey und Sandra Bullock spielen wie es ihre letzte (und nicht erste..) Rolle gewesen wäre. Traumhaft!
Ambivalent (29. November 2006)
"Lasst ihn frei! Er ist ein Held!"Das ruft der Polizist, der von Carl Lee Hailey versehentlich zum Krüppel geschossen wurde, als der die Vergewaltiger seiner kleinen Tochter zur Strecke brachte. Und so zieht es sich durch den ganzen Film: Das Thema Selbstjustiz wird nur vom Staatsanwalt diskutiert, den man getrost zu den Bösewichtern zählen kann, auch wenn er nicht die Südstaatenflagge schwingt.
Natürlich leidet man mit Carl Lee und seiner kleinen Tochter mit, und deren Peiniger sind auch nichts anderes als abstoßender, rassistischer Menschenmüll, ebenso wie die Horden von KKK-Jüngern (allen voran der herrlich fies spielende Kiefer Sutherland)... aber das ist ja genau das Problem: Die Überzeichnung der bösen Charaktere zwingt den Zuschauer unweigerlich auf die Seite des Mannes, der das Gesetz in die eigenen Hände genommen hat und der kein bisschen Reue zeigt, sondern sich völlig im Recht wähnt. Am Ende des Films ist Carl Lee auf freiem Fuß, quasi ein unbescholtener Bürger, obwohl er zwei Menschen umgenietet hat.
So isses halt in Amerika... entweder Du landest als verurteilter Mörder in der Gaskammer oder spazierst locker in die Freiheit.
Im Grunde ein guter Film mit einigen herausragenden Darstellern, durchaus sehenswert und durchweg spannend. Moralisch halt fragwürdig...

