Verkaufsrang: 2879 (DVD)
Actor: Clint Eastwood
Actor: John Malkovich
Actor: Rene Russo
AspectRatio: 16:9
AudienceRating: Freigegeben ab 16 Jahren
Binding: DVD
Brand: Sony
Director: Wolfgang Petersen
EAN: 4030521196681
Technische Details: FSK 16
Format: Dolby
Format: PAL
Format: Surround Sound
Label: Sony Pictures Home Entertainment
Languages:
ListPrice:
Manufacturer: Sony Pictures Home Entertainment
Verlag: Sony Pictures Home Entertainment
RegionCode: 2
Erscheinungsdatum: 21. März 2002
Spielzeit: 123
Studio: Sony Pictures Home Entertainment
TheatricalReleaseDate: 9. Juli 1993
von: Clint Eastwood (Hauptdarsteller), John Malkovich (Hauptdarsteller), Ennio Morricone (Komponist)
Preis: EUR 4,95
Aus der Amazon.de-Redaktion
Zwischen seinen Aufgaben als Regisseur von Perfect World und Die Brücken am Fluss übernahm Clint Eastwood die Hauptrolle in diesem packenden Thriller von 1993. In the Line of Fire - Die zweite Chance entstand unter der Regie von Wolfgang Petersen, dem hervorragenden Regisseur des im Zweiten Weltkrieg spielenden U-Boot Thrillers Das Boot. Clint Eastwood zeigt eine seiner besten schauspielerischen Leistungen als Frank Horrigan, Agent des Secret Service, der sich immer noch für den Tod von John F. Kennedy vor dreißig Jahren verantwortlich fühlt. Horrigan erhält eine zweite Chance, als er von einem mental schwer gestörten, aber hochintelligenten Attentäter (John Malkovich) herausgefordert wird, der die Absicht hat, den jetzigen Präsidenten zu töten.Die Spannung steigt parallel zum Höhepunkt dieses intellektuellen Katz-und-Maus-Spiels, aber nicht, bevor wir nicht den Killer bei der Arbeit gesehen haben, der seine Spur mit unbarmherziger Präzision verwischt. Das straff geschriebene Drehbuch von Jeff Maguire zeigt John Malkovich als einen der Leinwandbösewichter der neunziger Jahre, den man so schnell nicht vergisst und Rene Russo nicht nur als gewitzte Secret Service-Kollegin Eastwoods, sondern auch als Partner fürs Leben. --Jeff Shannon
Kundenrezensionen zu 'In the Line of Fire - Die zweite Chance (Collector's Edition)'
kann die Begeisterung nicht teilen... (17. Februar 2008)
Aufgrund der positiven Rezensionen habe ich den Film bei Amazon geordert und gestern abend angesehen. Weder Story noch Darsteller haben mich vom Sessel gerissen, ich habe sogar zeitweise auf Schnelldurchlauf gewechselt.'In the Line of Fire' wurde 1993 gedreht, Eastwood war zu diesem Zeitpunkt 63 Jahre alt - und das merkt man ihm auch an! Seine schauspielerische Leistung unterscheidet sich für mich nicht großartig von der in 'Coogan's Bluff' und 'Dirty Harry'.
Erschwerend kommt hinzu, dass die Story einfach nicht glaubhaft ist. Es steht völlig außer Frage dass die Leibwächter des US-Präsidenten ein gewisses Lebensalter nicht überschreiten dürfen, ich schätze mal mit Mitte/Ende 40 dürfte Schluss sein, vielleicht sogar wesentlich früher. Für so einen Job muss man 'fit wie ein Turnschuh' sein und darf nicht schon nach einigen Minuten joggen nach Luft ringen.
Jeder hat die Live-Aufnahmen vom Attentat auf John F. Kennedy am 22.11.63 gesehen, oder zumindest den Film 'JFK' von Oliver Stone. Schon deshalb weiß jeder, dass sich damals kein Bodyguard schützend vor den Präsidenten hätte werfen können, weil zumindest einer der tödlichen Schüsse von oben abgefeuert wurde.
Daneben hat mich die lahme Romanze, die sich zwischen Secret Service Agent Frank Horrigan (Clint Eastwood) und Secret Service Agent Lilly Raines (Renee Russo) anbahnt, nicht im Geringsten beeindruckt. Ich konnte kein Knistern zwischen den beiden entdecken. Im krassen Gegensatz dazu steht Eastwoods 'Bridges of Madison County', wo die Chemie zwischen ihm und Meryl Streep hundertprozentig paßt. Naja, die Streep ist in ihrer Wandlungsfähigkeit und ihrem Spiel unvergleichlich - da beißen sich die meisten weibl. Stars in Hollywood die Zähne aus.
Dylan McDermott ist in den USA ein erfolgreicher TV-Star. Als Secret Service Agent Al D'Andrea muss er lt. Drehbuch kläglich versagen, was er mit dem Leben bezahlt.
Zulezt noch ein Wort zu John Malkovich. Es mag schon sein, dass er für andere ein begnadeter Schauspieler ist, mich hat er nur in 'Dangerous Liaisons' beeindruckt.
In der Nebenrolle des unsympathischen White House Chief of Staff Harry Sargent ist Fred Dalton Thompson zu sehen, der dieses Jahr als einer der Kandidaten für das Amt des Präsidenten der USA bei den Republikanern antrat. Er ist vorzeitig ausgeschieden, es hätte gerade noch gefehlt, dass nach Ronald Reagan ein zweiter mittelmäßig begabter Schauspieler so ein wichtiges Amt übernimmt.
Mein Fazit: mittlerer Unterhaltungswert, absolut kein Pflichtkauf - deshalb ausleihen oder auf einen Schnäppchenpreis warten!
Clint Eastwods großer Schritt zur echten Schauspielkunst (4. September 2007)
Clint Eastwood war bis dahin fast immer nur eine Type, etwa in den Italowestern oder in den Dirty-Harry-Filmen. Man hatte den Verdacht, der Mann spielt sich selbst, wenn auch auf hohem Niveau. Hier stellt er zum ersten Mal einen vom Leben gebeutelten Mann dar, der wirklich kein Siegertyp ist. Der Regisseur Wolfgang Petersn hat erzählt, wie schwierig es war, Eastwood dazu zu bringen, Schwäche und Hoffnungslosigkeit zu zeigen. Wer "Million Dollar Baby" gesehen hat, wird bemerken, daß diese Entwicklung zu einer neuen Qualität von Eastwoods Darstellkunst geführt hat. Die Geschichte, die der Film erzählt, könnte mit dem "Schakal" verglichen werden. aber sie übertrifft diesen nicht nur an Spannung sondern auch an schicksalhaften menschlichen Problemen. Hinzu kommt eine fabelhafte Leistung von John Malkovich, die durchaus einen Oscar verdient hat.In jeder Hinsicht exzellenter Thriller (1. August 2007)
Secret-Service-Mann Frank Horrigan (Clint Eastwood) gehörte zu den Leibwächtern John F. Kennedys und war in Dallas dabei, als dieser erschossen wurde. 30 Jahre später leidet er immer noch unter diesem Trauma, als ein Anrufer (John Malkovich) ihm ankündigt, den aktuellen Präsidenten zu ermorden. Ein Psychoduell beginnt ...Wer diesen Film noch nicht kennt, sollte dies schleunigst nachholen. Dafür gibt eine Fülle von Gründen:
Die Schauspieler agieren auf allerhöchstem Niveau. John Malkovichs Part als intelligenter Psychopath erfordert durch die wechselnden Tarnungen einen fast Chamäleon-haften Austausch verschiedenster Rollen. Er erspielte sich damit eine hochverdiente Oscar-Nominierung. Clint Eastwood ist als einsamer Held erwartungsgemäß eine Liga für sich, und Rene Russo als Dritte im Bunde vereint wie so oft schauspielerische Klasse und exquisites Äußeres.
Wolfgang Petersens stilsichere Inszenierung gibt dem Film den Drive, den ein Thriller braucht, aber auch eine leise Melancholie und Langsamkeit, wenn die Kamera etwa auf Eastwoods Gesichtsfurchen ruht. Es gelingt ihm, den Spannungsbogen bis zum fulminanten Finale hochzuhalten.
Eine traumhaft sichere Kameraführung und eine exquisite Ausstattung - wie sie selbst für eine Hollywood Big Budget-Produktion nicht immer Standard sind - schaffen genau die dichte und authentische Atmosphäre, die ein intelligenter Thriller braucht. Gleiches gilt für die perfekt passende Musik von Ennio Morricone und diverser Jazzelemente.
Das ebenfalls Oscar-nominierte Drehbuch ist in sich schlüssig, verbindet nachvollziehbar Historie und Gegenwart und zeigt trotz aller Liebe zum Detail keine Logikschwächen. Selbst die langsam erwachsende Romanze zwischen Eastwood und Russo wirkt nicht klischeehaft, denn sie lässt eigentlich alles offen.
Fazit: Ein lupenreiner 5-Sterne-Thriller.
Hier stimmt alles (5. Juni 2007)
1 Stern für eine nicht ganz neue aber sehr spannende Story1 Stern für die charismatischen, intelligenten und charmanten Mr Eastwood und Mrs Russo
1 Stern für einen überzeugenden John Malcovich als psychopatischer Bösewicht
1 Stern für knisternde Spannung und perfektes Tempo
1 Stern für die glaubwürdige Umsetzung
Attentäterthriller um einen geplanten Präsidentenmord. (8. April 2007)
Der Protagonist Frank Horrigan ist Agent des Secret Service. Er ist schon lange dabei. Seit dem Attentat auf JF Kennedy quält ihn die Frage, ob sein Eingreifen, den Tod des Präsidenten hätte verhindern können. Als nun dreißig Jahre später erneut ein Attentat konkret bevorsteht und der mutmaßliche Attentäter gezielt Frank als Ansprechpartner wählt, sind die alten Fragen wieder akut.Frank reagiert übereifrig und pedantisch. Das nervt Vorgesetzte und Untergebene, sowie andere Beteiligte. Die Fahndung verläuft schleppend. Nicht zuletzt deshalb, weil andere Einrichtungen Informationen über den Täter zurückhalten. Doch Frank findet selbst heraus, das es sich um einen ehemaligen CIA-Agenten handelt. Im finalen Showdown zeigt Frank, dass er aus den Erfahrungen der Vergangenheit gelernt hat und mit der Situation umzugehen weis.
Die Geschichte eines fiktiven Attentates wird spannend erzählt. Die Gefühlswelt eines alternden Agenten ist gut in Szene gesetzt und die notwendige Aktion kommt auch nicht zu kurz.

