Verkaufsrang: 2554 (DVD)
Actor: Sir Sean Connery
Actor: Richard Gere
Actor: Julia Ormond
AspectRatio: 1.85:1
AudienceRating: Freigegeben ab 12 Jahren
Binding: DVD
Director: Jerry Zucker
EAN: 4030521198722
Format: Dolby
Format: PAL
Format: Surround Sound
Label: Sony Pictures Home Entertainment
Languages:
ListPrice:
Manufacturer: Sony Pictures Home Entertainment
Verlag: Sony Pictures Home Entertainment
RegionCode: 2
Erscheinungsdatum: 28. Juli 1998
Spielzeit: 129
Studio: Sony Pictures Home Entertainment
TheatricalReleaseDate: 7. Juli 1995
von: Sir Sean Connery (Hauptdarsteller), Richard Gere (Hauptdarsteller), Jerry Goldsmith (Komponist)
Preis: EUR 6,39
Product Description
Die Geschichte von König Arthur und seinem ersten Ritter, Sir Lancelot. Jetzt bekommt sie eine neue Dimension. Sean Connery dürfte der erhabenste König Arthur der Filmgeschichte sein, Richard Gere der bestaussehendste Lancelot.Aus der Amazon.de-Redaktion
1995 sah bereits die Leinwanderfolge mit schwertschwingenden Helden in Braveheart und Rob Roy, als diese schillernde Überarbeitung der Artus-Sage, in der Lady Guinevere (Julia Ormond) zwischen ihrer Liebe für den noblen König Artus (Sean Connery) und dem leidenschaftlichen Ritter Sir Lanzelot (Richard Gere) hin- und hergerissen ist. Die Geschichte beginnt mit einer Attacke des bösen Ritters Malagant (Ben Cross) auf das Land von Guinevere und sie muss zwischen ihrer Heirat mit Artus und der Sicherheit auf Camelot oder der Zuneigung Lancelots wählen, der sie heldenhaft aus einem Hinterhalt gerettet hat, der wahrscheinlich tödlich für sie geendet hätte. Jeder, der nach peinlich genauer mittelalterlicher Authentizität sucht, wird sie in diesem Film nicht finden, aber Regisseur Jerry Zucker (Ghost - Nachricht von Sam) schafft es, die Geschichte mit reichlich Temperament und einer großartigen Ausstattung voranzutreiben. Sogar wenn man Richard Gere den etwas zu zeitgenössisch geratenen Lanzelot nicht so ganz abnimmt, überzeugen die schauspielerischen Leistungen von Ormond und besonders Connery mühelos. --Jeff ShannonKundenrezensionen zu 'Der 1. Ritter'
Zauberhafte Neuadaption einer Legende (9. November 2008)
Voller Erstaunen habe ich die hiesige Kritik zur Kenntnis genommen, die den Film schier in der Luft zeriss und kein gutes Haar daran ließ. Da lese ich von Verrat an der Arthus-Saga, dilettantischen Umgang mit historischen Fakten oder fürchterlicher Hollywood-Stilisierung. Unumwunden gebe ich zu, dass ich die vorgebrachten Argumente für absolut logisch, absolut schlüssig.... und absolut falsch halte. Ganz davon abgesehen, das der historische Arthus bis zum heutigen Tage nicht verifiziert worden ist und jedem Film grundsätzlich das Recht einer eigenen Interpretation zusteht, schätze ich jede Verfilmung, die angesichts der zahllosen Arthus-Werke mutig neue Wege beschreitet und der Quintessenz doch treu bleibt - und das allemal, wenn es so glänzend wie im vorliegenden Fall inszeniert worden ist.In einer düsteren und gnadenlosen Zeit, in der das Recht des Stärkeren gilt und marodierende Horden die Menschen in Blut und Leid stürzen, gleißt ein Licht der Hoffnung über die geplagten Lande: Camelot, das unter seinem alternden König Arthus und seinen edlen Rittern den höchsten Idealen der Menschlichkeit huldigt und unbeirrt für deren Aufrechterhaltung streitet. Als sich die junge Guinivere als Königin des bedrängten Königreiches Lyonesse zur Vermählung mit Arthus bereit erklärt, gerät sie in höchste Gefahr. Doch Rettung naht in Form von Lancelot, einem schwertgewaltigen desillusionierten Abenteurer, der die Königin kennen und lieben lernt. Eine bezaubernde Geschichte nimmt ihren Lauf.
Ein schallender Applaus und mindestens 100 Sterne für diese grandiose Neuadaption der Arthus-Saga von der ich frech und frei behaupte, dass sie wesentlich mehr Tiefe in sich beinhaltet, als der Großteil anderer Werke und bedeutend mehr als man angesichts der märchenhaften Inszenierung vermuten sollte. "Der erste Ritter" treibt die Idealisierung Camelots auf die Spitze, wo Ideale wie Selbstaufopferung, Freiheit, Gleichheit und Nächstenliebe in Reinkultur verkörpert werden. Doch die Vertreter sind keine Traumtänzer, sondern vielschichtige Persönlichkeiten, die wissen, dass jeder Traum seinen Preis hat und sich stets der Frage stellen müssen, ob sie diesen Preis auch zu zahlen bereit sind. Krieg wird für die Erhaltung des Friedens geführt, die Liebe wird der Verantwortung geopfert und jede Überzeugung folgenschwer auf die Probe gestellt. Statt eindimensionalen Figuren werden waschechte und fesselnde Charaktere präsentiert. Richard Gere brilliert in der fantastischen Darbietung eines unverschämt sympathischen Helden, der sein Leben ohne Sinn bestreitet bis er die eine alles verzehrende Liebe kennen lernt und im Zuge innerer Entwicklung wahre Schlachten mit sich ausfechten muss. Eine wunderschöne Liebesgeschichte entbrennt mit der vor Leben förmlich sprühenden Julia Ormond, die eine leidenschaftliche junge Königin zwischen den Wünschen ihres Herzens und der Verantwortung für andere verkörpert. Sean Connery gibt gewohnt charismatisch den alten Recken, dessen makelloses Camelot nicht allein Stein und Mörtel ist, sondern ein zeitloser Traum, der jede Anstrengung und jedes Opfer wert ist. Eine grandiose epische Geschichte voll von packenden Zwisten, berührenden Momenten, genialen Dialogen, einem sprühenden Humor und einem gehörigen Maß Pathos. Eingewoben ist diese traumhafte Welt in herrlichen Kulissen, farbenprächtigen Kostümen, phänomenalen Landschaftsbildern und - nicht zu vergessen - einem superben ergreifenden Soundtrack von Jerry Goldsmith, den man kaum genug loben kann.
Wer nicht jedes Mal eine Kerbe in den Tisch ritzt, wenn sich der Film nicht hundertdreiundfünfzigprozentig an historische Wahrheiten hält und einer modernen Neuadaption einer Legende ohne Vorurteile eine echte Chance einräumt, der wird mit einer mitreißenden und bezaubernden Geschichte ohnegleichen belohnt werden.
Fazit: Camelot lebt, und sei es auch nur in meinem schnöden die "wahre" Arthus-Saga vorliegend ignorierenden Herzen. ;)
Ich meine das gezeigte Bildformat ist falsch. (28. Januar 2008)
Gezeigt wird der Film in 1,85:1 (anamorph / 16:9). Entweder ist das Original 2,35:1 oder der Film wurde künstlich gezoomt, d.h. aufgepustet. Man merkt das häufig an den abgeschnittenen Köpfen oder wenn Personen im Gespräch nur halb zu sehen sind oder gar nicht.Der Film ist spannend gemacht, wenn auch nicht historisch. Doch was ist an Sagen schon historisch - nichts! Der Film verdient trotz Mängel bei den Kostümen und Kulissen (von denen Dank des Zooms sowieso nicht mehr viel zu sehen ist) 4 Sterne für die Handlung und die Schauspieler. Die Präsentation sollte o Sterne erhalten. Deshalb sind die 2 Sterne mehr als genug
Hollywood pur...aber dennoch gut! (28. Januar 2008)
Dieser Film ist einfach Hollywood pur. Wie alle Filme die im Mittelalter spielen und vielleicht eine wahre Begebenheit wiedergeben, ist auch dieser Film für Menschen, die eine Art Geschichtsstunde erwarten, mit Sicherheit eine Enttäuschung, denn Hollywood ist nunmal nicht bekannt dafür, sich wirklich immer an die wahre Geschichte zu halten. Es ist ein Film in dem, wie in so ziemlich jedem Hollywoodstreifen auch, die Romantik vorherrscht. Ein Mann und eine Frau lieben sich, obwohl sie es nicht dürfen, irgendwann kommt es raus, es gibt kurz Stress und zum Schluss ist doch alles gut. Das ist nunmal so und ehrlich gesagt, wer etwas anderes erwartet ist ein Narr. Alleine schon die Starbesetzung lässt doch darauf schließen, dass das mehr Schnulze ist als ein historischer Film.Natürlich wird so vieles darin nicht erwähnt. Dass es Lancelot schon lange vorher am Hof von Camelot gab als seine Angebetete, das berühmte magische Schwert und alle anderen Legenden, die es so von König Artus gibt werden darin nicht wirklich wiedergespiegelt. Ich glaube aber auch nicht, dass Hollywood das je vor hatte. Die haben einfach die dramatische Liebesgeschichte von Lancelot und der Königin genommen und haben sie zu einem Hollywood-Liebesfilm umgeschrieben. Wie gesagt, für Menschen die da eine korrekte Geschichte erwarten ist dieser Film sicher nichts.
Dennoch hat mich dieser Film absolut überzeugt. Auch weil ich ohne jegliche Erwartung diesen Film einfach mal geschaut habe. Ich habe schon geahnt, dass es wieder ein ganz normaler Hollywoodstreifen wird und das ist er geworden. Dieses Mal aber meiner Meinung nach um einiges besser, als sonst. Ich persönlich finde die Kostüme gelungen. Da gab es schon wesentlich schlimmere Kostüme und ich finde doch, dass die Kostüme in diesem Film doch zu dem Zeitalter passen, in dem er spielen soll. Die schöne Landschaft in der gefilmt wurde sei auch erwähnt und wenn man einen Blick auf Camelot werfen darf, dann finde ich das schon atemberaubend, wenn auch natürlich klar sein muss, dass das eben nicht echt ist.
Die Schauspieler tun dann ihr übriges dazu, dass dieser Film einfach gut ist. Sean Connery als König Artus...eine bessere Wahl hätte man, meiner Meinung nach, nicht treffen können, denn dieser Mann hat etwas königliches. Er spielt seine Rolle als Artus sehr gut, wenn auch natürlich anders, als der echte Artus wohl war. Richard Gere ist der typische Hollywoodheld aber mit einem Charm und einer Ausstrahlung, dass man einfach nicht umhin kommt, es zu mögen. Und dann natürlich Julia Ormond. Eine Schauspielerin die meines Erachtens einfach wundervoll ist. Egal in welchem Film sie mit spielt, sie zieht den Zuschauer auf ihre Seite und das passiert auch in diesem Film. Wenn sich Richard und Julia in die Augen schauen, könnte man meinen, sie lieben sich wirklich, so hervorragend spielen sie ihre Rollen.
Alles in allem muss ich sagen ist der Film vielleicht nicht umwerfend und ein Meilenstein, aber er ist sehr schön gemacht und keinesfalls langweilig. Vielleicht muss man ihn nicht in seiner Sammlung haben, aber es wäre auch mit Sicherheit kein Fehlkauf. Ich persönlich mag ihn sehr gerne und kann ihn mir auch schonmal öfter anschauen.
Also, ich fand den Film klasse!! (20. August 2007)
Also, ich muß hier mal eine Lanze FÜR den Film brechen.Er wurde ja fast durchweg nur schlecht beurteilt.
Mir gefällt der Film super! Die Schauspieler sind fantastisch! Julia Ormond als Guinevere, Richard Gere als Lancelot und Sean Connery als König Artus: Man hätte keine bessere Besetzung finden können...
Guinevere ist auf dem Weg zu ihrer Vermählung mit Artus, als ihre Kutsche von den Schergen des fiesen Malaganth überfallen wird. Lancelot rettet sie, und widerstrebend muss Guinevere erkennen, dass sie sich in Lancelot verliebt hat. Sie ist hin-und hergerissen zwischen ihrer(wohl eher väterlichen) Liebe zu Artus und der stürmischen und verbotenen Liebe zu Lancelot. Sie entschließt sich trotzdem für die Heirat mit Artus und so nimmt das Verhängnis seinen Lauf und führt zu einem dramatischen, zu Herzen gehenden, tief beeindruckenden Schluß in dem König Artus über sich hinaus wächst und soviel menschliche Größe zeigt, das- zumindest bei mir- kein Auge trocken blieb.
Die Verzweiflung, der Schmerz aller drei Beteiligten war für mich so deutlich spürbar, dass ich sogar jetzt noch, wo ich die Rezension schreibe, Gänshaut bekomme.
Deswegen bin ich auch ziemlich überrascht von den so zahlreich vorliegenden schlechten Kritiken.
Die Leute scheinen zu vergessen, das ganz egal, wie dieser Stoff auch in anderen Filmen umgesetzt worden sein mag, es nun mal nicht zu leugnen ist, das die ganze Artus-Geschichte in den Bereich der Sagen fällt.
Deshalb finde ich es auch sehr komisch, wenn hier Kostüme, Rüstungen, Schwerter etc. zerrissen und als unecht abgetan werden...
Man sollte Sagen doch Sagen bleiben lassen und auch dem Regisseur gewisse gestalterische Freiheiten zugestehen.
Abgesehen davon: Warum kann man sich nicht einfach mal einen Film ganz gemütlich, Popcorn mümmelnd auf dem Sofa anschauen, sich einfach nur mal von einer tollen Geschichte, so wie dieser hier, berieseln lassen und das Gehirn ausschalten?????
Warum muss alles immer "historisch" korrekt abgehandelt werden? Wenn ich das will lese ich entsprechende Bücher, schaue Dokus zum Thema oder google mich durchs Internet.
Mein Tip: Gönnt euch diesen Film, lasst eure Seele baumeln, genießt, verdrückt ein paar Tränen, freut euch an der tollen schauspielerischen Leistung der drei Hauptdarsteller und freut euch, dass es auch noch Filme gibt, die nicht immer nur das anspruchsvollere Niveau bedienen.
Ehre und Treue um die Tafelrunde von König Artus (19. August 2007)
Lanzelot (Richard Gere) lebt unter freien Himmel. Ein Kämpfer, der durch das Land zieht und seine Herausforderer freundschaftlich sucht. Keine Angst vor dem Sterben, frei von sämtlichen Gesellschaftsregel. Er rettet die schönen Braut von König Artus als Sie auf dem Weg zu ihrer Vermählung entführt wird das Leben, dies ist jedoch nicht das einzige Mal, dass er Ihr leben durch den Einsatz von seinem rettet. Bereits nach dem ersten Blickkontakt ist Lanzelot über beide Ohren in sie verliebt. Die Braut hin und hergerissen von der Liebe Ihres Herzen und der Liebe ihres Verstandes soll sich entscheiden.Fazit: ein wunderbarer Film mit super Besetzung. Hier wird um die Aufrechterhaltung der Ehre gegen deren Widersacher gekämpft. Camelot ist die Stadt der Tafelrunde und Sitz von König Artus, die frei geführt wird. Ein spannender Film um Liebe, Herz und die späte Einsicht eines weisen Mannes. Einfach traumhaft, herzergreifend und ehrenhaft.

