Mary Shelley's Frankenstein

Verkaufsrang: 5350 (DVD)
Actor: Robert De Niro
Actor: Helena Bonham Carter
AspectRatio: 16:9
AudienceRating: Freigegeben ab 16 Jahren
Autor: Mary Wollstonecraft Shelley
Binding: DVD
Brand: Sony
Director: Kenneth Branagh
EAN: 4030521219762
Technische Details: FSK 16
Format: Dolby
Format: PAL
Format: Surround Sound
Label: Sony Pictures Home Entertainment
Languages:
ListPrice:
Manufacturer: Sony Pictures Home Entertainment
Verlag: Sony Pictures Home Entertainment
RegionCode: 2
Erscheinungsdatum: 8. Oktober 2002
Spielzeit: 119
Studio: Sony Pictures Home Entertainment
TheatricalReleaseDate: 4. November 1994
von: Robert De Niro (Hauptdarsteller), Helena Bonham Carter (Hauptdarsteller), Patrick Doyle (Komponist)
Preis: EUR 4,97

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Product Description

Sony Pictures Mary Shelley's Frankenstein, USK/FSK: 16+ VÃ-Datum: 23.06.99

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Aus der Amazon.de-Redaktion

Henry V., sein Debüt als Kinoregisseur, hat Kenneth Branagh kurzfristig zum Liebling der Kritik gemacht, doch alle seine späteren Filme stießen meist nur noch auf Skepsis und oft sogar Ablehnung. Am härtesten hat es dabei Mary Shelley's Frankenstein, seine Adaption des klassischen Schauerromans, getroffen. Die Ruhelosigkeit der Inszenierung, die ständig herum wirbelnde und fliegende Kamera und das Expressive und Wilde von Branaghs Spiel als Victor Frankenstein haben dem Film den Vorwurf der Selbstgefälligkeit und Lächerlichkeit eingetragen, dabei sind sie im Rahmen von Branaghs Konzept völlig zwingend.

Den Verweis auf Mary Shelley im Titel sollte man weniger als Zeichen der Authentizität verstehen als einen Hinweis auf die Zeit und die Ideenwelt, in der der Roman entstanden ist. Hier wie auch in seiner Hamlet-Verfilmung lässt Branagh den Geist der Romantik wiederaufleben. Die überbordende Energie, die Hast und auch die Anmaßung, mit der er seinen Frankenstein zu einem menschlichen Gott, also tatsächlich zu einem modernen Prometheus stilisiert, sind Teil dieser Epoche des Aufbruchs im frühen 19. Jahrhundert.

Dementsprechend rückt er anders als alle früheren Verfilmungen des Romans den Schöpfer Frankenstein ins Zentrum und nicht das von ihm geschaffene, geschundene Monster, das hier von Robert De Niro in seinem typischen Stil als Seelenverwandter all seiner gehetzten Killerfiguren verkörpert wird. Ein reizvoller Kontrast entsteht so zwischen dem berserkerhaften Spiel Branaghs und seiner introvertierten Art, die sich nur in gelegentlichen Ausbrüchen entlädt.

Der Mensch kann zum Gott werden, scheint Branagh uns hier wie vor fast 200 Jahren schon die Romantiker zu sagen, doch der Preis dafür ist ungeheuer. Zusammen ergeben Mary Shelley's Frankenstein und Hamlet das größte romantische Kunstwerk des 20. Jahrhunderts. --Sascha Westphal

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Kundenrezensionen zu 'Mary Shelley's Frankenstein'

Ambitonierte, aber auch missglückte Neuverfilmung trotz optimaler Voraussetzungen (1. Dezember 2008)

Der Film "Frankenstein" wurde von Francis Ford Coppola produziert, der ein Jahr vorher mit seiner Neuauflage von "Dracula" einen künstlerischen wie kommerziellen Erfolg feiern konnte. Macher und Director der Verfilmung von Mary Shelleys Roman "Frankenstein" ist der wegen seiner Shakespeare Adaptionen aus den 90ern hochgelobte Brite Kenneth Branagh.
Leider bleibt seine Version des Klassikers trotz opulenter Bilder weit unter seinen Möglichkeiten und Erwartungen. Die Laufzeit von ca. 120 Minuten wirkt trotz hektischer Schnitte und ständig wechselnden Locations fast sogar etwas langatmig, vor allem aber uninspiriert. Paradoxerweise könnte ich mir trotzdem vorstellen, dass etwas mehr Laufzeit dem Film sogar eher gut getan hätte und den viel zu schnell wechselnden Episoden etwas mehr Atmosphäre hätte bringen können.
Die Starbesetzung ist andererseits äusserst attraktiv: Robert de Niro als Kreatur, Branagh als Frankenstein (allerdings eine fatale Fehlbesetzung, er wirkt nie besessen genug), Helena Bonham Carter, Ian Holm, Aidan Quinn, Tom Hulce....
Der Film versucht sich einerseits an die Romanvorlage zu halten, ändert aber auch an einigen Stellen ab und erweist auch den alten Kinoklassikern seine Referenz, indem er die bewährten filmischen Ideen auch mit aufnimmt.
Zu Beginn des 19. Jahrhunderts gelingt es dem Schweizer Medizinstudent und Forscher Victor Frankenstein in einem gemieteten Laboratorium in Ingolstadt aus Leichenteilen ein künstliches Geschöpf, eine Art Mensch zu erschaffen. Als er jedoch ein hässliches Monster vor sich sieht, bekommt er Zweifel an seinen verbotenen Forschungen Arbeit. Er zerstört das Laboratorium, die Kreatur verschwindet aber spurlos.
Zur gleichen Zeit wütet eine Choleraepidemie in der Stadt. Das Geschöpf hingegen sucht eine Identifikation, eine Seele und auch nach seinem Schöpfer. Er ist hässlich, aber auch ein Suchender nach Liebe, die er bei einer Bauernfamilie als nie sichtbarer "guter Geist des Waldes" erwirbt. Leider ist die Illusion einer familären Idylle nur von kurzer Dauer - so findet er irgendwann verbittert und voller Hass in Genf seinen Schöpfer, der jetzt von seiner Vergangenheit eingeholt wird....das Schicksal fordert jetzt einige Opfer.
Schade eigentlich, der Stoff ist klasse. Leider mangelt es dem Film an Magie, teilweise findet hier sogar eine Reizüberflutung der Bilder statt - obwohl ich Fan von Bilderfilmen bin, aber hier spürt man vielfach eine Überdosierung von effektiven Bildkompositionen.

We call it a "Kassiker" (22. August 2008)

Imposante Inszenierung mit aufwendigen Kostümen. Spannende Neuauflage Mary Shellys Klassikers. Eindringlich, manchmal aufdringlich mit einem grandiosen Robert de Niro.

Kenneth Branagh = ein großartiger Schauspieler! (5. Mai 2008)

Ich halte Kenneth Branagh für einen großartigen Schauspieler. Er hat mich schon bei den Shakespeare-Verfilmungen so begeistert. Und in Frankenstein hat er als Frankenstein in seiner Rolle geglänzt. Die Gefühle, die Frankenstein überflutet haben, hatte er supergut rübergebracht. Ich kann den Film nur jedem empfehlen. Durch Branagh ist er zu einem Goldstück unter den Filmen geworden. Sein schauspielerisches Talent hatte er meisterhaft zum Ausdruck gebracht. Daher bekommt dieser Film auch von mir 5 Sterne!

Großes Kino mit furiosem Finale (11. März 2008)

Der hervorragenden Rezension von "Ein Kunde" vom 17. Januar 2001 und den anderen lobenden Besprechungen müßte man kaum noch etwas hinzufügen. Aber der Film faszinierte mich so, dass auch ich gerne mein Urteil abgebe.

Bekanntermaßen scheiden sich an Kenneth Branagh die Geister. Auch ich war deshalb zuerst skeptisch, obwohl ich vorher noch keinen Film von ihm gesehen hatte. So bestellte ich die DVD vor allem wegen des Stoffes und des niedrigen Preises.

Seine Adaption des im Jahr 1818 erschienenen Romans "Frankenstein oder Der Moderne Prometheus" von Mary Wollstonecraft Shelley hat mich äußerst positiv überrascht. Entgegen der Meinung einiger Rezensenten finde ich allerdings auch, dass Branagh der literarischen Vorlage nicht sehr genau folgt. So stirbt beispielsweise seine Mutter im Roman nicht, wie im Film dramatisch dargestellt, bei der Geburt des kleinen Bruders William, sondern am Scharlach, mit dem sie sich durch den Umgang mit ihrer kranken Pflegetochter Elizabeth angesteckt hatte. Auch wird Victor Frankensteins Professor Waldman (gut gespielt von John Cleese von der Ex-Komikergruppe Monty Python) im Buch nicht getötet, jedoch im Film, was dort letztlich zur Erschaffung des Monsters führt, der längere Aufenthalt in England zusammen mit Henri Clerval kommt dagegen im Film nicht vor, u.s.w. Aber dieser freiere Umgang mit der Vorlage, auch an einigen anderen Stellen, stört nicht, im Gegenteil, denn er begründet, warum Frankenstein so ein Getriebener ist. Und so rast Kenneth Branagh auch mit einer Hektik durch den Schöpfungsprozeß des Monsters, die den Zuschauer gefangen nimmt. Die Musik von Patrick Doyle unterstützt die Leistung des Regisseurs und der Schauspieler kongenial.

Das ist großes Kino, oft gewollt pathetisch, aber das ist eben Branagh. In der Ermordung von Elizabeth durch die Kreatur, ihre Neuschöpfung durch Frankenstein und ihr Ende im Feuer erreicht der Film ein wahrhaft furioses Finale!

Man könnte in dem Frankenstein-Stoff auch eine gerade für die heutige Zeit aktuelle Warnung sehen, was folgt, wenn manche Wissenschaftler Gott spielen.

Noch ein Wort zur DVD. Die Bild- und Tonqualität ist sehr gut. Ich weiß nicht, was der Rezensent "assisi2002" für ein Exemplar in Händen hatte.

Einfach toll! (6. Februar 2008)

Ich habe den Film soeben zum aller ersten Mal gesehen und muss sagen: ich wurde nicht nur positiv überrascht sondern bin absolut beeindruckt und fasziniert.

Der Regisseur und Hauptdarsteller Kenneth Branagh versteht es meisterlich, die hinlänglich bekannte Geschichte von Victor Frankenstein und seinem Monster in Bilder umzusetzen. Plausibel wird zu Beginn des Filmes dargestellt, warum Dr. Frankenstein wie ein Besessener die Erschaffung des aus Leichenteilen zusammengestückelten Ungeheuers (hervorragend verkörpert von Robert De Niro) voran treibt. Weite Teile des Filmes gehören dann schließlich auch dem Resultat dieses Experiments, welches vom Pöbel aus der Stadt verjagt, versteckt in einem Schweinestall sprechen und lesen lernt und schließlich sogar menschliche Gefühle entwickelt. Der Zuschauer ist hin- und hergerissen zwischen Mitleid mit und Abscheu gegen das entstandene Monster. Es möchte in Frieden leben, aber es kann nicht und seine Rache ist grausam...

Ich kann diese Verfilmung absolut und mit gutem Gewissen jedem Filmliebhaber empfehlen. Besser kann man's eigentlich nicht machen!

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