Contact (Special Edition)

Verkaufsrang: 2979 (DVD)
Actor: Jodie Foster
Actor: Matthew McConaughey
Actor: James Woods
AspectRatio: 2.35:1
AudienceRating: Freigegeben ab 12 Jahren
Autor: Carl Sagan
Binding: DVD
Brand: Warner Home
Director: Robert Zemeckis
EAN: 7321921150418
Technische Details: FSK 12
Format: Dolby
Format: PAL
Format: Surround Sound
Format: Widescreen
Label: Warner Home Video - DVD
Languages:
ListPrice:
Manufacturer: Warner Home Video - DVD
Verlag: Warner Home Video - DVD
RegionCode: 2
Erscheinungsdatum: 3. Februar 2003
Spielzeit: 144
Studio: Warner Home Video - DVD
TheatricalReleaseDate: 11. Juli 1997
von: Jodie Foster (Hauptdarsteller), Matthew McConaughey (Hauptdarsteller), Alan Silvestri (Komponist)
Preis: EUR 5,90

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Product Description

Warner Home Contact - Special Edition, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 09.08.01

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Aus der Amazon.de-Redaktion

Die 90er Jahre haben vier Meisterwerke des Science-Fiction-Films hervorgebracht: Independence Day, Matrix, Star Wars: Episode 1 und - Contact. An der Kinokasse blieb Robert Zemeckis' (Zurück in die Zukunft, Forrest Gump) Verfilmung des Bestsellers von Carl Sagan ein Mega-Erfolg à la Independence Day verwehrt. Vielleicht nicht überraschend, denn statt Aliens und Weltraumschlachten konzentriert sich Contact auf eine philosophische Grundfrage: Gibt es einen Glauben (an Gott oder etwas anderes) in einer Welt der Wissenschaft? Für Ellie Arroway (Jodie Foster) liegt die Antwort auf die Frage nach dem Sinn unserer Existenz in der Unendlichkeit des Weltraumes, in den sie mit gigantischen Radioteleskopen hineinhorcht. Doch am Ende ihrer Suche hat sie mehr Fragen als Antworten, und keinerlei Beweise. Ist sie durch ein Wurmloch ans andere Ende der Galaxis gereist oder hat der exzentrische Industrielle Hadden (John Hurt) Ellie und die gesamte Öffentlichkeit zum Narren gehalten?

Wer Contact nur einmal gesehen hat, wird Ellie Arroway gern Glauben schenken, doch genaues und mehrmaliges Hinsehen lohnt: Contact ist gespickt mit Hinweisen und Anspielungen auf den größten Betrug der Menscheitsgeschichte.

Visuell ist Contact ein durchgestyltes Stück High-Tech-Kino, randvoll mit digitalen Effekten und Kameratricks. Robert Zemeckis Leistung ist es jedoch, seine erstklassige Schauspielerriege über den Computer triumphieren zu lassen: die Alien-Veteranen Tom Skerritt und John Hurt ebenso wie Angela Bassett und James Woods. Das Contact immer im Hier und Jetzt verankert bleibt, ist den Heerscharen von (echten) CNN-Reportern, Fernsehmoderatoren (Jay Leno) und Politikern (Bill Clinton!) zu verdanken, die die unzähligen Fernsehmonitore in Contact bevölkern. --Carsten Mittermüller

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Amazon.de DVD-Bewertung

Auch die DVD ist ein wahrer Genuss: Die Bildqualität ist gut, der Ton (in allen drei Sprachfassungen Dolby Digital 5.1) einfach überragend. Vor allem die Surround-Effekte in der Eröffnungssequenz suchen ihres Gleichen. Für Freunde der Tricktechnik gibt es ein spezielles Making Of. Die Audio-Kommentare von Jodie Foster, Robert Zemeckis und ILM-Veteran Ken Ralston sowie Textinfos zu den Schauspielern und der Crew runden das Ganze ab. --Carsten Mittermüller

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Kundenrezensionen zu 'Contact (Special Edition)'

Sehr guter Film mit einer hochkarätigen Besetzung! (6. September 2008)

Das Menü dieser DVD gliedert sich in Szenenanwahl, Specials, Sprachen, Filmtipps (mit Bildern von anderen DVDs), Zurück zum Film. Der Hauptfilm hat eine Spieldauer von ca. 144 Minuten und ist mit Jodie Foster, Matthew Mc Conaughey, James Woods, John Hurt, Tom Skerritt, Angela Bassett, David Morse, William Fichtner, Rob Lowe und Jake Busey hochkarätig besetzt. Da ich eine Affinität zu den Naturwissenschaften habe, hat mir dieser Film (natürlich) gefallen - er bietet sehr gute schauspielerische Leistungen, zum Teil atemberaubende Außenaufnahmen, einen interessanten Konflikt "Glaube vs. Wissenschaft" (der besonders zum Ende hin bei der Anhörung von Dr. Arroway offen gelegt wird) sowie eine wunderbare Filmmusik von Alan Silvestri mit dem (für ihn) typischen Einsatz eines Klaviers. Regisseur Robert Zemeckis hat erneut eine ausgezeichnete Arbeit abgeliefert, wobei ihm Carl Sagan (der Autor des Buches) beratend zur Seite stand. Der einzige Kritikpunkt betrifft die Specials, die größtenteils nur aus Texttafeln mit Infos zum Film bzw. Stab & Besetzung bestehen. Audio-Kommentare, eine Mini-Doku zu den "Special Effects" (OmU) sowie 2 USA Kinotrailer sind m. E. für eine DVD viel zu wenig, trotz einer Tonspur nur mit der Filmmusik. Daher gibt es von mir auch einen Stern Abzug.

SciFi mit Tiefgang (18. August 2008)

Fans von Science Fiction-Fimen lassen sich in mehrere Gruppen einordnen. Da gibt es die Actionfraktion, für die Streifen á la "Independence Day" oder die "Star Wars"-Reihe das höchste der Gefühle darstellen. Dann die futuristischen Philosophen, denen mehr Kunstwerke wie Stanley Kubricks "2001 - Odyssee im Weltraum" zusagen. Oder eben die Unentschlossenen, die sich beispielsweise mit dem "Star Trek"-Universum etwas aus beiden Welten zusammenmixen können.

Bei "Contact" nun sind die Actionfreaks definitiv falsch. Keine Weltraumschlachten, keine ballerwütigen Aliens, dafür tiefsinnige Betrachtungen über das Wechselspiel und die Gegensätze von Glauben und Vernunft.

Die Verfilmung des gleichnamigen Romans von Carl Sagan unter der Regie von Robert Zemeckis stellt diesen komplizierten Sachverhalt in zum Teil traumhaften Bildern dar. Alleine die eröffnende dreiminütige Kamerafahrt durch das Universum, untermalt von Soundfetzen, die sich immer weiter in der Geschichte des 20. Jahrhunderts zurückbewegen, ist ein kleines Meisterwerk.

Worum also geht es? Die seit Kindertagen von Funksignalen faszinierte Wissenschaftlerin Eleanor Arroway (Jodie Foster) ortet nach ihrer Ausbootung beim Arecibo-Observatorium im Rahmen eines von einem mysteriösen privaten Gönner (John Hurt) gesponsorten Forschungsprojekts mit Hilfe des Very Large Arrays ein Radiosignal vom Stern Wega. Dieser Hinweis auf extraterrestrische Intelligenz enthält einen Bauplan für eine Transportmaschine durch Zeit und Raum, deren Bau heftige ethische Debatten auslöst. Nach einem durch religiöse Fanatiker verübten Terroranschlag steht das Projekt vor dem Aus...

Der im Film immer wieder thematisierte Kampf zwischen Religion und Wissenschaft mag für Europäer etwas befremdlich wirken, wer aber um die Glaubensrealität in den USA weiß, sieht darin eher einen mutigen Diskussionsansatz. Der große Einfluß, den Verteter religiöser Gruppen auf die Politik in den Vereinigten Staaten haben, wird eher weniger in der Rolle des von Matthew McConaughey gespielten Palmer Joss sondern vielmehr in der Nebenfigur des von Rob Lowe dargestellten Richard Rank deutlich.

Auf "Contact" muß man sich einlassen können, dies ist kein Film für nebenbei. Er beeindruckt durch starke Effekte, einen wie immer herrlich fiesen James Woods als Sicherheitsberater Michael Kitz und grandiose Landschaftsaufnahmen aus Puerto Rico und New Mexico. Jodie Foster und vor allem Matthew McConaughey haben sicherlich schon bessere Vorstellungen gegeben, dies wird aber durch den Gesamteindruck des Films mehr als wettgemacht.

Abzug erhält diese DVD durch das etwas verwaschene Bild, die billige Aufmachung des Silberlings und die dürren Extras. Bei einer "Special Edition" erwarte ich einfach etwas mehr, zumal die komplexe Thematik viele Möglichkeiten für weiterführende Informationen angeboten hätte.

Wissenschaft ./. Religion (4. Juni 2008)

"Contact" wird strittig von den Menschen bewertet. Die einen sagen, er sei grottenschlecht und langweilig, die anderen, zu denen ich mich zähle, meinen, es sei einer der besten Filme, die je gedreht worden sind.

Im Grunde wird im Film der ewige Widerstreit zwischen Ratio und Glaube behandelt, Religion und Wissenschaft. Wahrheit, was ist wahr? Wissenschaft ist beweisbar - irgendwann wird der rationalen Wissenschaftlerin Elli die Frage gestellt, ob sie ihren verstorbenen Vater geliebt habe. Ja, antwortet sie. Daraufhin sagt Pater Joss: Beweise es! Für mich eine der Schlüsselszenen. Etwas kann wahr sein und doch nicht beweisbar.

Nun wird dem Film vorgeworfen, er reihe ein Klischee ans nächste. Na und? Wer sagt denn, dass Klischees immer nur schlecht sind? Es kommt doch auf den Umgang mit Klischees an. "Vom Winde verweht" ist der Filmklassiker schlechthin und eigentlich ist der Film selbst schon ein Riesenklischee; deswegen ist er aber doch nicht schlecht. Filme kann man gar nicht ohne Klischees machen, meine ich, andernfalls kommen zwangsläufig französische Filme dabei heraus mit ellenlangen einschläfernden Einstellungen.

Sicher ist "Contact" nichts für postpubertäre junge Männer, sie wollen und brauchen Action. Aber für Menschen, die an Wahrheit, Philosophie, Religion und Wissenschaft interessiert sind, hat der Film einiges zu bieten. Trotz aller Klischees ist es ein intellektueller Film. Der Vorspann, in dem die ungeheure Weite und Größe des Universums angedeutet wird, ist alleine schon sehenswert.

Georg B. Mrozek


Philosopisch, wischenschaftlich... (23. November 2007)

'Contact' ist wohl einer dieser Filme, in denen man sich fragt, wo jetzt da der 'Fi' in der 'Si' war, denn es beruht alles sehr auf Fakten, Fragen und kaum Antworten und am Ende beleibt einem nur der Glaube.
Der Zwiespalt zwischen Glauben und Wissenschaft, der ja nicht unbedingt unüberbrückbar sein muss, wird hier aufgezeigt. In diesem Film ist der Abgrund zwischen beiden Disziplinen aber für Foster unvereinbar.
Doch am Ende, bleibt selbst ihr nur der Glaube, dass das, was sie erlebt hat auch wirklich wahr ist.
Das Pferd des Films, also die Erzählung, wird von vorne nach hinten und wieder zurück aufgezäunt mit verschiedenen Charakteren, denn die Verwandlung, welche die männliche Hauptrolle hatte, macht auch Foster durch und man nimmt ihr jede Wendung ab. Besonders beeindruckend sind die Szenen im All, in denen Foster fast schon einen Anfall bekommt, weil sie die Unendlichkeit des Alls zwar errechnen konnte, aber jetzt wo sie sie sieht, sind Zahlen und Wissenschaften unbedeutend.
Es ist ein absolut fesselnder Film und mal nicht eine Weltraumschlacht aller Indipendence Day. Aber vielleicht ist der Film etwas langatmig und deswegen bekommt er auch einen Stern Abzug, sonst aber ist er klasse!

Einfach zuviel Jodie Foster (27. September 2007)

Nachdem sie sich der Fortsetzug des Schweigens der Lämmer verweigert hatte (wo sie dann in Hannibal trefflich ersetzt wurde), mußte die tüchtige Jodie diesen überkanditelten Sf-Film drehen. Der wäre vielleicht mit einer Halle Berry noch ganz brauchbar geworden, aber gute Science fiction kann durch den Anspruch, die ultimative Wahrheit zu verkünden, schon mal kaputt gemacht werden. Was völlig fehlt, ist eine Prise Ironie.

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