Verkaufsrang: 8720 (DVD)
Actor: Brad Pitt
Actor: Tom Cruise
Actor: Christian Slater
AspectRatio: 16:9
AudienceRating: Freigegeben ab 16 Jahren
Autor: Anne Rice
Binding: DVD
Director: Neil Jordan
EAN: 7321921131769
Format: Dolby
Format: PAL
Format: Surround Sound
Label: Warner Home Video - DVD
Languages:
ListPrice:
Manufacturer: Warner Home Video - DVD
Verlag: Warner Home Video - DVD
RegionCode: 2
Erscheinungsdatum: 25. September 1998
Spielzeit: 118
Studio: Warner Home Video - DVD
TheatricalReleaseDate: 11. November 1994
von: Brad Pitt (Hauptdarsteller), Tom Cruise (Hauptdarsteller), Elliot Goldenthal (Komponist)
Preis: EUR 6,45
Aus der Amazon.de-Redaktion
Als bekannt wurde, dass Tom Cruise den Vampir Lestat in dieser Bearbeitung des Bestseller-Romans von Anne Rice spielen sollte, mischte sich sogar die Autorin mit einem vielpublizierten Einspruch ein. Doch sie widerrief vernünftigerweise und zu Recht ihre negative Meinung, als sie das exzellente Spiel von Cruise sah, der einfühlsam den Schmerz und die chronische Melancholie darstellte, die jeden quält, der zu ewiger Blutgier verdammt ist. Brad Pitt und Kirsten Dunst sind genauso gut und treffen den düsteren und grüblerischen Ton des Rice-Romans.Regisseur Neil Jordan kompensiert in diesem außergewöhnlichen Mainstream-Project für ein Major-Studio die schleppende Handlung durch Respekt für die literarischen, romantischen Qualitäten des Drehbuchs von Rice. Trotz der Begeisterung der treuen Rice-Fans kam der Film beim großen Publikum nicht so gut an. Zu langsam für einen zufriedenstellenden Thriller, ist er dennoch mit Sicherheit einer der üppigsten und intelligentesten Horrorfilme aller Zeiten. --Jeff Shannon
Kundenrezensionen zu 'Interview mit einem Vampir'
Tolle Bestzung aber.... (12. November 2008)
"Interview mit einem Vampir" soll ja DER Vampir-Film schlechthin sein - also kam ich nicht umhin, ihn mir anzusehen und mir selbst ein Bild von ihm zu machen. Nachdem er meilenweit in den Himmel gehoben wurde (auch von Freunden) habe ich wohl zu hohe Erwartungen in den Film gesteckt - und wurde enttäuscht.Auf die Darsteller habe ich mich gefreut, aber ihre schauspielerische Leistung lässt zu wünschen übrig. Brad Pitt kommt zu unglaubwürdig rüber, Tom Cruise fehlt es an Brillianz und Ehrlichkeit und Kirsten Dunst ist total fehl am Platz.
Überhaupt passt in der Geschichte nicht alles wirklich zusammen, sie widerspricht sich sogar in macnhen Szene selbst. Ich freute mich auf eine Reise durch die Epochen und Jahrhunderte, doch von den eigentlichen Geschehnissen und Umständen in den jeweiligen Zeiten sieht man kaum etwas. Der Film ist zeitweise richtg eklig und ich überlegte oft, ihn nicht schon vorzeitig auszuschalten.
Auch das Ende hat mir überhaupt nicht gefallen, plötzlich und unerwartet ist Schluss mit dem Erzählen der Geschichte, sie wird sinnlos, da man abrupt herausgerissen wird.
Es gibt bessere Vampirfilme. Und bestimmt auch bessere Filme von den Hauptdarstellern!
Super Film mit Starbesetzung! (6. November 2008)
Antonio Banderas ist einer meiner Lieblingsschauspieler und im Dreierpack mit Brad Pitt und Tom Cruise war dieser Film einfach nur göttlich. Brad Pitt verliert im letzten Jahrhundert seine Ehefrau, er fängt an zu saufen und alles scheint ihm egal zu sein. Nichts mehr hat Bedeutung für ihn. Dadurch lenkt er die Aufmerksamkeit des Vampirs Lestat (Tom Cruise) auf sich. Dieser beschließt, ihn zu seinem Gefährten zu machen, um mit ihm durch die Jahrhunderte zu gehen und diese auch zu bestehen, denn nichts ist schlimmer für einen Vampir, als die Jahrhunderte zu überdauern. Die schnelllebige Zeit verändert nicht nur Menschen, sondern auch Vampire. Und was dann so alles passiert ist, müsst ihr euch schon selbst anschauen. Hier hat auch Kirstin Dunst als kleines Mädchen das erste Mal eine große Rolle erhalten. Ein fabelhafter Film, der mich im Anschluss dazu bewegt hat, Anne Rice' Bücher zu lesen (Interview mit einem Vampir). Ein sehr guter Film!Moderner Klassiker des Vampirfilms (15. August 2008)
Bis zu "Interview mit einem Vampir" habe ich Brad Pitt überhaupt nicht als ernsthaften Schauspieler wahrgenommen. Das war halt der Schönling aus Film, Fernsehen und Werbung, mehr nicht. Umso überraschter war ich, wie überzeugend er die innerliche Zerrissenheit des von seinem Leben gequälten Vampirs Louis darstellte. Der eigentliche Hauptdarsteller Tom Cruise? An die Wand gespielt!Literaturverfilmungen sind ein zweischneidiges Schwert. Kennt man bereits die Buchvorlage, hat man ein bestimmtes Bild von Hauptdarstellern und Schauplätzen vor seinem geistigen Auge, fallen der Verfilmung laufzeitbedingt auch noch Handlungsstränge zum Opfer, fühlt man sich betrogen. Dies ging mir beispielsweise bei den "Harry Potter"-Filmen so.
Ich habe in diesem vorliegenden Fall den 1973 entstandene Vampirroman von Anne Rice nicht gelesen, kann also zu Unterschieden Buch-Film keine Aussagen tätigen. Fest steht für mich nur, dass dieser Film in seiner Ausstattung, seinem Soundtrack und in zum Teil faszinierenden Farben gedrehten Bildern zu begeistern weiß.
Wie bereits erwähnt, macht Brad Pitt im Duell gegen Tom Cruise die deutlich bessere Figur, selbst Antonio Banderas als Armand ist um Klassen eindrucksvoller als der mit blonden Löckchen doch recht albern aussehende Scientology-Jünger. Kirsten Dunst, die ich ansonsten als Schauspielerin nicht ausstehen kann, spielt mit ihren damals 11 Jahren die zu ewiger Kindheit verdammte Claudia doch sehr überzeugend.
Insgesamt ein moderner Klassiker des Vampirfilms, aber etwas Abzug für die für eine "Special Edition" doch sehr dürftigen Extras.
Zwischen Faszination und Furcht... (10. August 2008)
...sind die Opfer von Lestat und Louis hin und her gerissen, bevor sie das einmalige Erlebnis ihres blutigen Kusses erfahren dürfen und auch wir Zuschauer dürfen von der schauspielerischen Leistung von Tom Cruise und Brad Pitt begeistert sein. Sie verstehen es wie keine anderen, die Melancholie, sowie brutale Kaltblütigkeit eines Wesens der Nacht widerzuspiegeln, ohne dabei ihre Ernsthaftigkeit zu verlieren und ins Dramatisierende abzudriften.Ebenso blühen auch Antonio Banderas, Christian Slater, Stephen Rea und Kirsten Dunst in ihrer Rolle auf, besonders die damals 12-jährige besticht durch eine einzigartige Darstellung, die man einem so jungen Kind eigentlich nicht zutrauen würde.
Der Film lebt aber nicht bloß von seinen (bekannten) Akteuren, sondern auch von den düsteren Bildern, dem imposanten Soundtrack und dem scharfen Wortwitz, all diese Dinge verleihen dem gesamten Werk eine wunderschön schaurige Stimmung, die uns schon fast den Wunsch mit Christian Slater teilen lässt, die Empfindungen eines Vampirs am eigenen Leib zu spüren.
Die Anne Rice-Fans dürfen beruhigt sein, der Film bleibt seiner literarischen Vorlage zum Großteil treu, was auch der aktiven Teilnahme der Autorin am Drehbuch zu verdanken ist.
Reinen Gewissens kann ich sagen, dass dieses Werk eines der besten seines Genres der letzten Jahre ist und sein Publikum durch seine romantische Verspieltheit, aber auch Gnadenlosigkeit der Charaktere fasziniert, wie das Fürchten lehrt.
Klassiker unter den Vampirfilmen (3. Mai 2008)
"Interview mit einem Vampir" war bei mir ein Riskiokauf. Ich hatte zwar schon vom Film und der "Chronik der Vampire" ("Interview mit einem Vampir" ist ja der 1. Band den Anne Rice dafür geschrieben hat) gehört, aber nähere Infos darüber besaß ich nicht.Neben "Interview mit einem Vampir" wurde auch noch "Die Königin der Verdammten" (3. Band) u. a. mit Aaliyah verfilmt. Doch während "Die Königin der Verdammten" leider gänzlich misslungen ist, kann man "Interview" getrost als Klassiker unter den Vampirfilmen bezeichnen.
Der Film hält sich sehr genau an den Roman, wenn gleich der Film im Vergleich zum Buch sehr gekürzt wurde. Aber alles in allem wurden alle wichtigen Details im Film verwendet. Wer allerdings mehr über Louis & Co. erfahren möchte, dem rate ich auf jeden Fall, auch noch das Buch zu lesen. Es lohnt sich! Jetzt aber zurück zum Film: Die Charaktere (Louis, Lestat, Armand etc.) wurden hervorragend besetzt. Besonders Antonio Banderras überzeugt als Armand! Die Kulissen sind wirklich sehr eindrucksvoll und passen sehr gut zu den jeweiligen Situationen. Ich persönlich habe mir die Vampire und auch die Umgebung genau so vorgestellt, wie sie von Jordan Neil verfilmt wurden.
Leider fällt das Bonusmaterial sehr mager aus, aber die Dokumentation "Im Schatten des Vampirs" ist sehr interessant. Besonders die kleine Anekdote, die Banderras am Schluss erzählt, ist sehr amüsant. (-:
Der Film ist ideal für alle, die auf Eleganz und Anspruchvolles besonderen Wert legen.
Wer mehr auf Actionvampirfilme á la "Blade" steht, dem möchte ich von "Interview mit einem Vampir" abraten.
Auf jeden Fall wird dieser Film immer ein Lieblingsvampirfilm bleiben. (-:

