Verkaufsrang: 5900 (DVD)
Actor: Harrison Ford
Actor: Brad Pitt
Actor: Margaret Colin
AspectRatio: 2.35:1
AudienceRating: Freigegeben ab 12 Jahren
Binding: DVD
Brand: Sony
Director: Alan J. Pakula
EAN: 4030521247734
Technische Details: FSK 12
Format: Dolby
Format: PAL
Format: Surround Sound
Format: Widescreen
Label: Sony Pictures Home Entertainment
Languages:
ListPrice:
Manufacturer: Sony Pictures Home Entertainment
Verlag: Sony Pictures Home Entertainment
RegionCode: 2
Erscheinungsdatum: 21. März 2002
Spielzeit: 107
Studio: Sony Pictures Home Entertainment
TheatricalReleaseDate: 26. März 1997
von: Harrison Ford (Hauptdarsteller), Brad Pitt (Hauptdarsteller), James Horner (Komponist)
Preis: EUR 3,88
Aus der Amazon.de-Redaktion
Jeder Film mit Brad Pitt und Harrison Ford in den Hauptrollen muss einfach gut sein, oder nicht? Das ist allerdings das Einzige, was dieser wohlmeinende Thriller garantieren kann -- die schauspielerische Leistungen von Pitt und Ford sind absolut notwendig, um aus diesem erstaunlich verworrenen Szenario schlau zu werden. Der Film handelt von einem IRA-Terroristen (Pitt), der britischen Truppen in Belfast entkommt und nach New York reist, wo er bei der Familie eines erfahrenen Polizisten (Ford) Unterschlupf findet, der keine Ahnung von der wahren Identität des Terroristen hat. Doch während Pitts leidenschaftliche Figur darauf wartet, einen Waffendeal für seine IRA-Mitstreiter in Irland zu tätigen, vermeidet Vertrauter Feind tunlichst jegliche detaillierte Auseinandersetzung mit dem Konflikt in Nordirland und konzentriert sich statt dessen auf den moralischen Konflikt des Polizisten, nachdem dieser entdeckt, dass sein junger Gast ein Terrorist ist.Die schauspielerischen Leistungen in diesem Film sind hervorragend, und im Großen und Ganzen ist er recht lohnenswert. Aber schauen Sie ihn nicht an, um eine Fülle von Handlungslogik oder einen Einblick in die Spannungen zwischen Protestanten und Katholiken in Nordirland zu bekommen. (Dafür sind Sie mit Im Namen des Vaters von Jim Sheridan oder der unterschätzten Filmbiografie Michael Collins von Neil Jordan besser bedient.) Vertrauter Feind war Pakulas letzter Film, der 1998 bei einem Autounfall tragisch ums Leben kam. --Jeff Shannon
Kundenrezensionen zu 'Vertrauter Feind'
Das ist eine irische Geschichte. (20. Dezember 2007)
Es ist die Zeit der siebziger und achtziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts. In Nordirland tobt ein Bürgerkrieg. Frankie McGuire wächst in einer Familie auf, die der IRA nahe steht. Früh lernt er Blut und Leid kennen. Sein Weg scheint vorgezeichnet. Er wird Mitglied in der IRA und ist bei recht schlimmen Einsätzen immer vorne dabei. Doch die staatliche Gewalt wird zunehmend erfolgreicher und die Verluste in den Reihen der IRA größer. Effizientere Waffen sind nötig. Dazu reist Frankie unter falschem Namen in die USA.Er wird bei der irischen Familie des Cops Tom O'Mara aufgenommen. Tom und seine Familie wissen nichts von Frankies IRA-Karriere und seinen Plänen in den USA. Sie wollen einem Landsmann den Start erleichtern helfen. Schnell wird Frankie aktiv und kontaktet die entsprechenden Personen. Der Handel wird eingefädelt und bis zur Lieferung hält Frankie die Fassade aufrecht. Unerwartete Probleme stellen das Geschäft in Frage und Frankie will die gelieferte Ware nicht abnehmen und bezahlen.
Dies verärgert die kriminellen Geschäftspartner von Frankie und diese setzen ihm und den O'Mara's zu. Tom ist sehr verärgert, als auf dem Arbeitsplatz von Frankie's wahrer Identität erfährt. Fortan jagt er Frankie. Auf einem Boot kommt es zum finalen Showdown.
Die Geschichte wird sehr spannend erzählt. Zahlreiche überraschende Wendungen und wohldosierte Action sorgen für gute Unterhaltung. Die Starbesetzung tut ihr übriges.
Mind how you go. (13. August 2007)
"Normal people in an abnormal situation fight a disgusting and ugly war. You can`t understand it because you haven`t lived it."Nein - Leute, die nicht in einem Kriegsgebiet leben, können den Wahnsinn des Krieges und seine Folgen nicht verstehen.
Auf höchstem Niveau versucht dieser Film, dem Puplikum dieses Thema näher zu bringen. IRA, Britische Armee und Polizei sind dabei austauschbar. Es könnten ebenso Palästinenser und Israelische Soldaten .... sein.
Tom O`Meara ist absolut treffend mit Harrison Ford besetzt, dem Paradebeispiel eines amerikanischen Helden. Aber "It`s not an American story. It`s an Irish one." Brad Pitt spielt Frankie McGuire grandios, den normalen Mann, der mit acht Jahren in einen Krieg hineingezogen wurde. Einen Krieg in dem es auf allen Seiten viele Tote gab.
Die Klasse des Filmes zeigt sich im fehlenden "Gut und Böse, Richtig und Falsch". Jeder kann sich seine eigenen Gedanken machen.
Einen zusätzlichen Stern hätten die Musik, Landschaft und irischen Schauspieler verdient. Das Irisch ist einfach wunderbar und Brad Pitt versucht sich redlich daran.
Sehr gutes Krimi-Thriller-Drama! (11. August 2007)
Ich finde den Film sehr gut. Er ist für mich eine Mischung aus Krimi, Thriller und psychologischem Drama. Kern ist das Schicksal des von Brad Pitt verkörperten IRA-Kämpfers, der in Abgründe seines Landes eingetaucht wird und darin untergeht. Es geht darum, wie jemand in eine gewalttätige Spirale reingerät, sich nicht befreien kann und sie dann sogar weiter dreht, bis er selbst darin umkommt. Brad Pitt spielt es mit ruhiger, aber grimmiger Entschlossenheit und macht dadurch die Schicksalhaftigkeit des Verderbens gut deutlich, ohne zu sehr auf die Trändenrüse zu drücken.Harrison Ford verköpert überzeugend den Gegenpart des 'guten Bürgers', der fest auf dem Bodern der alltäglichen Bürgerlichkeit und ihrer manchmal spießigen Werte steht, dabei aber um die Abgründe jenseits dieser kleinen Welt weiß. Der Anteil an Action im Film ist gerade richtig und die entsprechenden Szenen sind angenehm zurückhaltend gemacht und dadurch umso berührender.
Dem Film mangelnde Auseinandersetzung mit der IRA-Geschichte vorzuwerfen, ist m.E. Blödsinn. Darum geht es hier einfach nicht. Der politische Hintergrund wird gerade so behandelt, wie er für die Geschichte notwendig ist. Das reicht so völlig. Im ganzen also eine absolute Empfehlung.
Enttäuschend (6. November 2006)
Leider eine enttäuschende Zusammenarbeit von Regisseur Alan J. Pakula und den Hauptdarstellern Harrison Ford und Brad Pitt. Die Story entwickelt keine Spannung oder Dynamik, die Wendungen sind vorhersehbar. Wer auf einen spannenden Thriller hofft wird hier nicht fündig. Zu einseitig und oberflächlich ist der Blick auf die IRA. Das sich Harrison Ford und Brad Pitt während der Dreharbeiten ständig in den Haaren hatten hat zur Qualität des Films sicherlich auch nicht positiv beigetragen.Das Alan J. Pakula ein ausgezeichneter Regisseur ist hat er mit "Aus Mangel an Beweisen" eindrucksvoll gezeigt.
Der beste Film zu diesem Thema! (15. Februar 2005)
Noch nie wurden in einem Film beide Seite dieses Konfliktes so anschaulich dargestellt. Wer ist gut und wer ist böse? Als Zuschauer kommt man mit jeder Minute mehr ins Grübeln, auf welche Seite man sich eigentlich stellen soll.Beide Darsteller agieren in Höchstform. Wer schreibt, der Film sei oberflächlich, hat ihn nicht verstanden. Sorry. Und ein besseres Ende kann man sich nicht vorstellen. Würde es mehr Punkte geben, würde ich auch mehr vergeben.
