Verkaufsrang: 45277 (DVD)
Actor: Anthony Perkins
Actor: Janet Leigh
Actor: Vera Miles
AspectRatio: 16:9
AudienceRating: Freigegeben ab 16 Jahren
Autor: Robert Bloch
Binding: DVD
Director: Alfred Hitchcock
EAN: 4030521303560
Format: Dolby
Format: HiFi Sound
Format: PAL
Label: Columbia/DVD
Languages:
ListPrice:
Manufacturer: Columbia/DVD
Verlag: Columbia/DVD
RegionCode: 2
Erscheinungsdatum: 1. September 1999
Spielzeit: 104
Studio: Columbia/DVD
TheatricalReleaseDate: 16. Juni 1960
von: Anthony Perkins (Hauptdarsteller), Janet Leigh (Hauptdarsteller), Bernard Herrmann (Komponist)
Preis: EUR 24,88
Aus der Amazon.de-Redaktion
Psycho kann mit ruhigem Gewissen nicht nur als der bekannteste Film des großen Meisters Alfred Hitchcock angesehen werden, sondern gehört zu den populärsten Filmen überhaupt. Die Duschszene zählt zu den am häufigsten gezeigten Filmausschnitten und erfreut sich auch bei Komikern großer Beliebtheit (z.B. Rowan Atkinson in The Merry Mishaps of Mr. Bean).Marion (Janet Leigh) stiehlt Geld von ihrem Arbeitgeber. Auf der Flucht steigt sie in einem Motel ab. Sie kommt in Kontakt mit dem Besitzer Norman Bates (Anthony Perkins), der ihr erzählt, dass er mit seiner Mutter im Nebenhaus wohnt. Als Marion später unter die Dusche gehen will, taucht diese Frau plötzlich auf und tötet sie. Auf die Suche nach der Vermissten machen sich der Versicherungsvertreter Arbogast (Martin Balsam), ihre Schwester Lila (Vera Miles) und ihr Geliebter Sam (John Gavin). Obwohl der Ausgang der Geschichte hinreichend bekannt ist, verliert Psycho auch bei wiederholtem Anschauen nicht an Spannung, und die Schlusssequenz ist mit das Beste, was das Kino jemals hervorgebracht hat. Ein Film, der in keiner Videosammlung fehlen darf.
Notizen am Rande: An der Duschszene, die fünfundvierzig Sekunden lang ist, wurde sieben Tage lang aus siebzig verschiedenen Kamerapositionen gedreht. Das berühmte Haus, in dem Norman Bates mit seiner Mutter lebt, ist heute noch auf dem Gelände der Universal Studios in Hollywood zu besichtigen. --Ursula Steingaß
Amazon.de DVD-Bewertung
Psycho ist auch als DVD erhältlich. Sie enthält zusätzlich Produktionsnotizen, den US-Kinotrailer und Biographien von Regisseur und Schauspielern. --Ursula SteingaßKundenrezensionen zu 'Alfred Hitchcock's Psycho'
Top ! (15. Mai 2007)
Dieser Klassiker ist ein Film, den man gesehen haben muß !!! Hitchcock war seiner Zeit weit voraus, wie ich finde. Mit wenig Effekten ( Blut, etc. ), nur durch Schnitt (Duschszene), Musik, Kulisse und nicht zuletzt den super Schauspielern eine Stimmung zu erzeugen, die heutzutage ( trotz, oder vielleicht gerade weil, fehlender Computereffekte ) immernoch ihresgleichen sucht. 1 A, 5 Sterne. Schade, das nicht mehr geht !Anmerkungen zu Hitchcocks Klassiker (11. Oktober 2006)
Es ist ja auf diesen Seiten schon viel über "Psycho" geschrieben worden und deshalb möchte ich noch ein paar Anmerkungen machen, die für den einen oder die andere interessant sein könnten.Grundsätzlich: Der Film ist ein Meisterwerk, da gibt es kein Vertun. Was hier noch nirgends angesprochen wurde, ist der Begriff des "McGuffin", ein Begriff, den Hitchcock selbst prägte. Ein McGuffin ist der Auslöser einer Handlung. Der McGuffin ist für eine Person oder für mehrere Personen im Film wichtig, für den, der den Film erzählt, ist er weniger wichtig. Das Geld, das Marion Crane stiehlt, ist hier der McGuffin. Es löst die nachfolgende Handlung erst aus, verliert aber zunehmend an Bedeutung und die eigentliche Handlung geht ganz anders weiter.
Eine andere interessante Beobachtung ist folgende: Es finden sich hier schon Andeutungen auf Hitchcocks nächsten Film "Die Vögel". Anthony Perkins stopft Vögel aus und der Filmname Janet Leighs ist Marion Crane (Kranich).
In der Szene, die Marion Crane zu Hause zeigt und sie sich umzieht, sieht man im Hintergrund eine Dusche, der Ort, an dem sie später umgebracht wird. Wer Hitchcock kennt, weiß, dass das kein Zufall ist.
Die Standbildtaste bringt etwas hervor, was man im Kino nur schwer beobachten konnte: In der letzten Aufnahme von Perkins Gesicht kann man ganz kurz das Gesicht der mumifizierten Mutter sehen.
Die Szene, als Janet Leigh an einer Ampel stehenbleibt und vor ihrem Auto ihr Chef vorbeiläuft, findet sich eins zu eins wieder in "Pulp Fiction" in einer Szene mit Bruce Willis und Ving Rhames.
Als Vera Miles das Zimmer von Anthony Perkins durchsucht, findet sie ein Buch, das weder auf dem Einband noch auf dem Buchrücken einen Titel hat. Im vikorianischen Zeitalter, aus dem das Haus möglicherweise noch stammt, waren dies Bücher mit pornographischen Inhalt.
die Mutter aller Psychothriller (30. Juli 2006)
Hitchock ist durch diesen Film zu meinem absoluten Lieblingsregisseur geworden. Zur Story muss ich nicht viel sagen. Sie wurde schon damals geheimgehalten. ...Ich konnte meine Augen nicht vom Bildschirm lenken. Der Film ist bis zur letzten Sekunde super spannend gemacht. Viele Szenen gingen in die Filmgeschichte ein und dies war der erste Film, in dem eine Toilette gezeigt wurde.Wer kein Fan von Schwarz/Weiß Filmen ist sollte sich "Psycho" ansehen - hier wird man umgestimmt ;-)
Ich liebe diesen Film und kann ihn nur weiterempfehlen!!!
Der erfolgreichste B-Film aller Zeiten (26. Februar 2006)
,Psycho' gilt als einer Hitchcock-Klassiker schlechthin, für viele neben ,Die Vögel' einer der Thriller, die sofort mit seinem Namen verbunden werden. Er enthält auch alles, was einen typischen Film mit seiner Handschrift ausmacht - und noch einiges mehr: Er zeigt eine besondere Perspektive im Blick auf ein Verbrechen und die Unfähigkeit der Polizei bei der Aufklärung, hat viel schwarzen Humor, lässt Privatpersonen Ermittlungen durchführen, schärft den Blick für die Unzulänglichkeiten des Menschen und ist wie fast immer gnadenlos spannend. Neu für die Sechziger Jahre sind die drastischen Gewaltszenen, die aber heute eher harmlos rüber kommen: ein Mord im Badezimmer mit Messer in Großaufnahme, in denen die Waffe den Körper nicht ein einziges Mal sichtbar berührt; der zweite Mord geschieht so schnell, dass man ihn gar nicht richtig wahrnimmt. Gemessenen an der Situation wenig Blut, das dazu noch in schwarzweiß zu sehen ist und deshalb real für die Aufnahme einfach Milch mit Kakao war - aus heutiger Sicht alles sehr dezent und rücksichtsvoll. Damals löste der Schocker allerdings Entrüstung, Schrecken und Entsetzen aus.Trotzdem behauptete Hitchcock eifrig, ,Psycho' sei ein humorvoller Film. Der Trailer, in dem Hitch uns durch die Lokalitäten führt, legt das sogar nahe (mit auf der DVD, unbedingt anschauen!). Der Mann war ein herrlich bösartiger Clown!
Wie immer wird der Zuschauer sehr gezielt und mit klaren Hinweisen durch die Handlung und an der Nase herum geführt. Zunächst scheint es sich nur um die Geschichte einer ungeschickten Diebin (Vivien Leigh) zu handeln, dann wird diese Diebin schon im ersten Drittel des Films getötet und ein Anderer übernimmt die Hauptrolle: Norman Bates (Anthony Perkins). ,Niemand kann seinem Schicksal entgehen', erklärt er der inzwischen reumütigen Diebin kurze Zeit vor der gräßlichen Szene im Badezimmer. Obwohl ihr Mörder nicht weiß, dass sie sich heimlich mit einem verheirateten Mann trifft und 40 000 Dollar gestohlen hat, vollzieht er in psychotischer Raserei die Strafe eines Urteils, das der Zuschauer der frühen Sechziger moralisch schon gefällt hat.
Grausig sind weniger die Gewaltszenen in diesem Film als Hitch's schräger, zynischer Humor. Nur jemand wie er kann die Verschränkung unabhängiger Ereignisse, das Spiel mit moralischen Implikationen, die genüssliche Darstellung von Einzelheiten und die fatalen Lächerlichkeiten menschlichen Verhaltens so witzig finden, dass er in ,Psycho' eine Art Komödie sehen kann. Bei der Premiere durfte nach dem Beginn des Films niemand mehr ins Kino, um den zynischen Effekt, den er hervorruft, nicht zu zerstören. So war der Meister, und dafür liebten wir ihn.
Warum mir ,Psycho' dann nicht 5 Sterne wert ist? Es gibt bessere vom Altmeister des Thrillers, denn er ist nachlässiger gedreht als alle anderen. Hitch brauchte nur ein paar Wochen für den Streifen, wobei die Badezimmer-Szene die meiste Zeit in Anspruch nahm - das sagt doch schon alles. Ich finde es auch schade, dass er in schwarzweiß daherkommt - obwohl ich den Hut vor der für Hitchcock ungewöhnlichen Rücksicht auf den Zuschauer ziehe. Für mich ist ,Psycho' ein B-Film, da er mit geringem Budget, ausführlichen Gewaltszenen, einer im Grunde simplen Handlung und berechneten Schocks arbeitet. Am meisten stören mich aber die pseudo-psychologischen Erklärungen am Schluss, die im Nachhinein wieder den Glauben daran zurückgeben sollen, dass irgendjemand den Schrecken im Griff hat. Dabei wäre doch eine psychologische Erklärung für die Handlung des Films viel wichtiger. Trotzdem: Ein ,schlechter' Film von Hitchcock ist immer noch besser als jeder andere. Der Meister schafft es, gezielt ein trashy Kinostück zu drehen, das dann doch noch zum Klassiker avanciert. Das mache ihm mal jemand nach!


