2010 - Das Jahr, in dem wir Kontakt aufnehmen

Verkaufsrang: 411 (DVD)
Actor: Roy Scheider
Actor: Helen Mirren
Actor: John Lithgow
AspectRatio: 4:3
AudienceRating: Freigegeben ab 12 Jahren
Autor: Arthur C. Clarke
Binding: DVD
Director: Peter Hyams
EAN: 7321921650536
Format: Dolby
Format: PAL
Format: Surround Sound
Languages:
ListPrice:
RegionCode: 2
Erscheinungsdatum: 26. Januar 2000
Spielzeit: 111
TheatricalReleaseDate: 7. Dezember 1984
von: Roy Scheider (Hauptdarsteller), Helen Mirren (Hauptdarsteller), David Shire (Komponist)
Preis: EUR 6,94

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Aus der Amazon.de-Redaktion

Kein Regisseur kann je die Hoffnung gehegt haben, die künstlerische Leistung zu wiederholen, die Kubrick mit 2001 - Odysse im Weltraum gelungen ist. Keiner wusste dies besser als Peter Hyams, der diesen in seiner Machart viel konventionelleren Film nach dem ersten der drei Fortsetzungsromane von Arthur C. Clarke drehte. Während Kubrik einen poetischen Film mit bewusstseinserweiternden Ideen und metaphysischen Mysterien drehte, sollte Hyams nicht dafür zur Rechenschaft gezogen werden, dass er eine praktischere und das Publikum ansprechendere Annäherung versuchte. Dadurch, dass 2010 - Das Jahr in dem wir Kontakt aufnehmen mehr von dem aufdeckt, was Kubrick absichtlich unerklärt ließ, fehlt bei Hyams Film die geheimnisvolle Ehrfurcht seines Vorgängers. Aber der Film erzählt immer noch die fesselnde Geschichte von der Erforschung des Weltraums und dem Kontakt mit Außerirdischen.

Der Film beginnt, als sich eine amerikanisch-sowjetische Mission aufmacht, um den Grund des Versagens des verlassenen Raumschiffs Discovery zu erforschen. An der Discovery angekommen, müssen der Führer des amerikanischen Teams (Roy Scheider) und die Führerin des russischen Teams (Helen Mirren) das offensichtliche Versagen des berüchtigten Bordcomputers HAL 9000 untersuchen. Außerdem müssen sie die Bedeutung von unzähligen mysteriösen schwarzen Monolithen ergründen, die sich auf Jupiter versammeln (diese Interpretation hat Kubrick ursprünglich seinen Zuschauern überlassen). Währenddessen befindet sich die Erde am Rande eines nuklearen Krieges. Eine Erscheinung des Astronauten David Bowman (Keir Dullea) scheint wiederholt zu versprechen, dass "etwas Wundervolles" passieren wird. --Jeff Shannon

dkb.de

Kundenrezensionen zu '2010 - Das Jahr, in dem wir Kontakt aufnehmen'

Solider Film, aber DVD inakzeptabel (11. Juni 2008)

Finger weg! Kein anamorphes Bild, sondern Letterboxformat, in dem die schwarzen Balken auf DVD mitgespeichert werden. Für einen Film, der stark auf visuellen Eindrücken beruht, ist das ein Unding!

Der Film an sich hat drei Sterne verdient. Er ist eine solide Arbeit, kann sich natürlich nicht mit dem großen Vorganger "2001" messen. Lässt man einen solchen Vergleich beiseite, kann sich der Film im Genre durchaus sehen lassen.

outdated (8. Dezember 2007)

Dieser Film von Peter Hyams ist eindeutig out of date. Dies bezieht sich auf den Sound, die Storyline und die technische Umsetzung. Ok, damals gab es nunmal nur Pixelgrafiken auf den im Film verwendeten "High-Tech"-Rechnern, aber vom heutigen Standpunkt aus wirkt das arg lächerlich. Nun gut, bei 2001 sieht auch einiges antiquiert aus. Großer Kritikpunkt sind die Synchronisationen der Hauptdarsteller Roy Scheider und John Lithgow. Roy Scheider wird hier von Hellmut Lange gesprochen. Bei allem Respekt, aber Lange hört sich wie die nur leicht gemäßigte Version von Rolf Zacher an. Und Zacher ist derjenige, der desöfteren versoffen bzw. mit kolumbianischem Flair in drittklassigen Talkshows auftritt. Das heißt, Lange ist nicht in der Lage, einen Spitzen-Wissenschaftler glaubwürdig zu sprechen. Es hört sich einfach zu weltfremd an, wenn er seinen Text runterleiert und offensichtlich keinen blassen Schimmer hat, wovon er redet. Den zweiten Schnitzer hat sich das Synchronstudio bei John Lithgow erlaubt, der im Film als relativ verängstigter Charakter dargestellt wird. In einer ca. 5-minütigen Sequenz, bei der Lithgow mit dem Russen Maxim im freien Raum zur Discovery hinüberschwebt, hört man ein hyperventilierendes Schnaufen. Sobald Lithgow spricht, meint man jedoch, einem coolen Playboy zu hören, der gerade am Pool liegt und sich einen Caipi reinzieht. Er wird hier von Jürgen Kluckert gesprochen, der sonst ganz ähnlich gestrickte (hilflos, verängstigt, depressiv) Charaktere spricht (Chuck Norris, Morgan Freeman). *Ironie aus*.

Wenn man sich von Optik und Akustik löst, dann sollte wenigstens die Story überzeugen können. Und leider ist auch das meiner Meinung nach nicht der Fall. Zu hanebüchen sind die Erklärungsversuche (wenn vorhanden), warum auf einmal nicht mehr genügend Sprit für den Rückflug vorhanden sein soll. Zu lahm und uninteressant wird versucht zu schildern, was das eigentliche Ziel der Mission sein soll und welche Konflikte sich zwischen den Crew-Mitgliedern abspielen. Alles in allem sind nur die Sequenzen sehenswert, wenn das Raumschiff zu recht gespenstischer Musik durch das All gleitet.

Sicher, die Geschmäcker sind unterschiedlich, aber ich empfehle allen Science-Fiction-Interessierten den anderen Hyams-Film "Outland". Der ist spannend, gut inszeniert und gut synchronisiert.

Unterhaltsam, aber äußerst kitschig inszeniert. (25. Oktober 2007)

Zur Story brauche ich wohl nicht viel zu sagen, es ist halt schwierig, wenn nicht unlösbar, an Kubricks Meisterwerk nahtlos anzuknüpfen. Für den normalen SF-Fan ist dies sicherlich ein sehr guter 80-Jahre-Streifen.

Und da bin ich schon beim eigentlichen Problem angekommen, das, was mich an dem Film am meisten stört: Es ist nahezu peinlich, wie kitschig und bunt die Requisite und die Inszenierung ist.
Das fängt bei der Musik an, die diese typischen 80er-Jahre-Synthie-Sounds aufweist und einfach nervt. Klassische Musik wirkt bei 2001 einfach zeitlos und angenehm.

Weiter geht es mit den technischen Einrichtungen: Bei 2001 sieht man filigran ausgearbeite, zeitlose Konsolen mit Flachbildschirmen, glänzender Klavieroptik und anderen Rafinessen. Für damalige Verhältnisse revolutionär und zukunftsweisend. Immerhin wurde 2001 im Jahre 1968 gedreht!
Was sieht man hingegen bei 2010? Absolut billige und kitschige bunte Kippschalter - und das zu Hauf! - bunte, blinkende Lampen, die Konsolen sind überladen mit irgendwelchen klobigen Schaltern. Tastaturen wurden einfach 1:1 aus der Gegenwart (1984) ins Set "geprügelt" und sehen schäbig aus. Bildschirme sind nicht mehr flach, sondern gewölbt - 80er Jahre eben. Die Bildschirmauflösungen sind mit gefühlten 320x200 Pixeln und EGA-Grafik einfach nur peinlich.
Ich habe den ganzen Film über den Eindruckt gehabt, man habe sich bei der Requisite keine Mühe gegeben. Oder einfach nur kein Geld gehabt. Wenn man im Jahr 1984 wirklich glaubte, dass 2010 immer noch mit klobigen IBM-Tastaturen gearbeitet wird, fehlt mir hier eindeutig das visionäre Denken am Set!

Das soll jetzt natürlich kein Verriss des Films sein, es ist nur eines seiner Hauptprobleme - in meinen Augen. Wer sich Zurück in die Zukunft II ansieht, wird mir zustimmen, dass auch hier die Requisite der Zukunft, die in Kürze eintreten wird, mindestens genau so kitschig ist :-)

Zur DVD-Technik muss ich sagen, dass mir 2001 von der Bildqualität wesentlich besser gefällt. Das Bild ist für 1968 glasklar und scharf. 2010 sieht eher aus wie die Fußball-WM-Übertragung von 1974...

Alles in allem ist der Film für sich eine Runde Sache im Stil der 80er Jahre. Im Vergleich zu 2001 kann ich allerdings nur 3 Sterne vergeben.

Gutes Sci-Fi-Movie mit der Bürde des genialen Vorläufers. (7. August 2007)

2010 ist für sich genommen ein sehr guter Science-Fiction-Film; handwerklich gut gemacht, spannende Handlung mit gerade genug Action, gute Schauspieler, gute Tricktechnik. Aber kein Mensch wird den Film "für sich" nehmen und wird ihn stets mit dem Erstling 2001 messen. Der Versuch muss einfach misslingen! Als ob man die Mona Lisa mit einem Graffiti vergleicht: beides ein Bild und doch liegen Welten dazwischen - und dahinter der Jupiter. Das wiederum muss man nicht den Zuschauern ankreiden sondern den Produzenten, die es wohl einfach zu reizvoll fanden mit einem angelehnten "Sequel" des grandiosen Kubrick-Werkes Kasse zu machen - ob es zum Original passt oder auch nicht.

OK, brechen wir aber trotzdem 2010 quasi mit Gewalt los von 2001, dann haben wir wie gesagt einen mehr als passablen Sci-Fi-Film gesehen, der sicherlich keine Maßstäbe setzt aber trotzdem sehr gut unterhält. Mit einem anderen Titel denn 2010 würde er garantiert in der allgemeinen Meinung weit besser wegkommen, schleppt eben das übermächtige Erbe auf zu schwachen Schultern mit sich herum. Man hat dem guten Film damit wirklich keinen Gefallen getan und die bemühten Beteiligten einem Druck ausgeliefert wie einer Melone in 3.000 Meter Wassertiefe - splash! Konnte nur in die Hose bzw. den Raumanzug gehen!

Ich persönlich liebe und verehre 2001 als besten Film aller Zeiten, schätze das Kubrick'sche Werk über alle Maßen. 2010 mag ich als gutes Entertainment für den schnellen Unterhaltungs-Konsum, würde ihn aber nie als Fortsetzung akzeptieren; finde allein den Gedanken absurd. Aber ich respektiere seine absolute Daseinsberechtigung als guten Stand-Alone-Sci-Fi-Streifen, werde ihn mir deshalb auch zulegen. Im DVD-Regal wird er aber bestimmt nicht neben 2001 stehen sondern eher neben Star Wars oder Event Horizon.

2010 oder ein würdiger Nachfolger von 2001 (25. Juli 2007)

2010 - warum fragt man sich, jammern viele über diesen Film.
In diesem Film ist mehr Handlung als in 2001, der sehr viel Stummfilm ist, was ich aber gar nicht schlecht finde, er weiss, durch Ruhe Spannung zu erzeugen.

Aber dass dieser so in den Dreck gezogen wird, wird wohl niemand verstehen.
Dass er die gleiche Melodie hat, ist doch wohl normal, ist es doch eine Fortsetzung und kein komplett anderer Film.

Es geht um die Aufdeckung dessen, was vor 9 Jahren geschehen ist, man sieht auch wieder Dave, der seine Kollegen warnt, dass etwas geschieht.

Wäre es ein eigenständiger Film, würden wohl nicht die gleichen Charaktere wieder mitspielen.

Klar gibts Nörgler ohne Ende, bei denen Fortsetzungen nie wirklich gut sind, zum Aussetzen fällt diesen Leuten immer was ein.
Man sollte diesen Film geniessen und nicht von Beginn an mit dem Vorgänger vergleichen, dass haben Fortsetzungen nie wirklich eine Chance.

Ich finde diesen Film auch toll, er steht dem Vorgänger in nichts nach.

Und an alle, die nur über diesen Film schimpfen und jammern, er ist doch gut, egal was andere schreiben.

Oder wie heisst es so schön....besser negative Kommentare wie keine Kommentare.
Einem Daniel Craig als Bond half negative Presse ja schliesslich auch. :-)

dkb.de

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