Verkaufsrang: 6005 (DVD)
Actor: Rod Steiger
Actor: Christopher Plummer
Actor: Orson Welles
AspectRatio: 16:9
AudienceRating: Freigegeben ab 12 Jahren
Binding: DVD
Director: Sergei Bondartschuk
EAN: 4030521108400
Format: Dolby
Format: HiFi Sound
Format: PAL
Label: Sony Pictures Home Entertainment
Languages:
ListPrice:
Manufacturer: Sony Pictures Home Entertainment
Verlag: Sony Pictures Home Entertainment
RegionCode: 2
Erscheinungsdatum: 21. März 2002
Spielzeit: 128
Studio: Sony Pictures Home Entertainment
TheatricalReleaseDate: 1970
von: Rod Steiger (Hauptdarsteller), Christopher Plummer (Hauptdarsteller), Nino Rota (Komponist)
Preis: EUR 7,84
Product Description
18 Jahre lang herrschte Napoleon unangefochten über Europa. Seine triumphale Rückkehr aus dem Exil bekräftigte seinen Ruf, auf den Schlachtfeldern unbesiegbar zu sein - bis zur Schlacht bei Waterloo. Von den vereinten gegnerischen Armeen unter Wellington und Blücher wurden Napoleons Streitkräfte in einer ausweglosen Schlacht vernichtend geschlagen. Dino de Laurentiis inszenierte mit Weltstarbesetzung Rod Steiger als Napoleon, Christopher Plummer als Wellington und Orson Welles als Louis XVIII eines der größten Monumentalwerke der Filmgeschichte.Aus der Amazon.de-Redaktion
Es war keine Schlacht wie jede andere, die am 18. Januar 1815 nahe des belgischen Dorfes Waterloo stattfand. Je 70.000 Mann standen sich gegenüber, als Sir Arthur Wellesley, Duke of Wellington und Gebhardt Leberecht Blücher gemeinsam gegen Napoleon I. zogen, um Europa von dessen 18-jähriger Herrschaft zu befreien. Eine gigantische Schlacht tobte an jenem Tag, an deren Ende nicht nur unzählige Gefallene die Felder säumten, sondern auch die entscheidende Niederlage des ruhmreichen Feldherrn Napoleon I. stand.Der russische Regisseur und Schauspieler Sergeij Bondartschuk hat sich 1969 den historischen Stoff vorgenommen, um der monumentalen Schlacht ein filmisches Denkmal zu setzen. Mit großem finanziellen und technischen Aufwand sowie einer immensen Schar an Komparsen gelang es Bondartschuk, ein realistisches Kriegsszenario auf die Leinwand zu bannen. Vor allem aber durch die schauspielerische Leistung des Starensembles mit Rod Steiger als Napoleon, Orson Welles als Louis XVIII. und Christopher Plummer als Sir Arthur Wellesley, Duke of Wellington ist Waterloo ein cineastisches Meisterwerk geworden.
Bondartschuk unterstrich mit diesem Film seinen Ruf als Spezialisten für Monumentalverfilmungen, den er sich mit der vierteiligen Verfilmung von Tolstois Krieg und Frieden zwei Jahre zuvor erworben hatte. Die langjährige Zusammenarbeit mit Militärberatern bei diesem Projekt schlägt sich auch in der effektvollen Inszenierung der Massenszenen und den präzisen und faszinierenden Schlachtengemälden in Waterloo nieder, die bis heute nichts an Kraft und Eindringlichkeit eingebüßt haben. --Harald Stucke
Video Jakob Kurzinhalt
18 Jahre lang herrschte Napoleon unangefochten über Europa. Seine triumphale Rückkehr aus dem Exil bekräftigte seinen Ruf, auf den Schlachtfeldern unbesiegbar zu sein - bis zur Schlacht bei Waterloo. Von den vereinten gegnerischen Armeen unter Wellington und Blücher wurden Napoleons Streitkräfte in einer ausweglosen Schlacht vernichtend geschlagen. Dino de Laurentiis inszenierte mit Weltstarbesetzung - Rod Steiger als Napoleon, Christopher Plummer als Wellington und Orson Welles als Louis XVIII - eines der größten Monumentalwerke der Filmgeschichte.Movieman.de
Moviemans Kommentar zur DVD: Das Mastering ist wunderbar. Aus dem Ton- und Bildmaterial, das 30 Jahre alt ist, hat man alles herausgeholt. Besonders die Farben sind von bestechender Pracht. Die DVD enthält den Trailer. Die russisch-italienische Mammutproduktion ist auf technischer und inhaltlicher Ebene beeindruckend. Sie zeigt die Zerrissenheit Napoleons ebenso wie politische und gesellschaftliche Stimmungen zeichnet. Christopher Plummer als Wellington, der im Angesicht der gewonnen Schlacht zu weinen beginnt, ist fulminant.Bild: Es gibt hier einige Sequenzen, die durch unglaublich prächtige Farben bestechen, etwa die Ballszene bei 00.36.40, die die Kostüme in grosser Plastizität wiedergibt oder auch die Schlachtszen, in denen ebenfalls die Kostüme in der Umgebung wie - sehr naturalistisch - gemalt wirken. Hierzu zählt auch das Schlussbild der Schlacht bei 01.57.05, das einem Gemälde nachempfunden ist. Das Filmmaterial hat zuweilen kleiste Fehler, etwa eine sanfte Helligkeitsschwankung bei 00.23,00. Die Schärfe ist so gut, dass selbst in der Halbtotale das Schnitzmuster des Spiegels im Hintergrund zu erkennen ist (00.14.30). Das bleibt nicht in allen Szenen so. Es gibt auch Momente, in denen die auf Authentizität bedachte Kameraführung die technische Brillanz der stilistischen unterordnet. Das Mastering ist hervorragend.
Ton: Der deutsche Monoton ist aus verschieden Gründen angenehm: zum einen ist es die gute, alte Synchronsprechergarde, die uns durch den Film begleitet, zum anderen klingt er rauschfrei und gesund voluminiert. Die englische 4.0-Version ist natürlich überlegen. Sie ist sehr weiträumig und die Effekte sind von bester Ortbarkeit (01.32.50, Kanonen oder 00.20.35, Schritte der Garnison). Die Schlachtszen werden sehr lebendig wiedergegeben (01.46.10) und auch die Musikmischung ist klar und rund. Natürlich wird hier nicht der 100%ig transparente Klang des aktuellen Kinostandards erreicht, aber eine sehr dichte Annäherung. --movieman.de
VideoMarkt
Im Jahr 1814 dankt Kaiser Napoleon ab und zieht sich nach Elba zurück. Doch sein Ruhestand währt nicht lange: Differenzen zwischen den Siegermächten auf veranlassen ihn dazu, noch einmal die Macht zu ergreifen und auf den Kaiserthron zurückzukehren. Seine hundert Tage währende Regentschaft findet schließlich mit der französischen Niederlage gegen die verbündeten Engländer und Preußen beim belgischen Waterloo ihr Ende.VideoWoche
Nach seiner monumentalen Tolstoi-Verfilmung "Krieg und Frieden" übernahm der russische Regisseur Sergej Bondartschuk die Regie bei einer ähnlich gewaltigen Aufgabe: der historisch genauen Rekonstruktion der Schlacht von Waterloo, die 1815 Napoleons endgültige Niederlage besiegelte. Die Schlacht selbst nimmt fast die Hälfte der Laufzeit ein und war lange Zeit an Monumentalität und Authentizität kaum zu überbieten.Blickpunkt: Film
Die Schlacht bei Waterloo und die Niederlage Napoleons gegen die vereinigten Heere von Wellington und Blücher im Jahre 1815.Blickpunkt: Film Kurzinfo
Historienfilm über die Schlacht bei Waterloo und die Niederlage Napoleons gegen die vereinigten englischen und preußischen Heere im Jahre 1815.Kurzbeschreibung
18 Jahre lang herrschte Napoleon unangefochten über Europa. Seine triumphale Rückkehr aus dem Exil bekräftigte seinen Ruf, auf den Schlachtfeldern unbesiegbar zu sein - bis zur Schlacht bei Waterloo. Von den vereinten gegnerischen Armeen unter Wellington und Blücher wurden Napoleons Streitkräfte in einer ausweglosen Schlacht vernichtend geschlagen. Dino de Laurentiis inszenierte mit Weltstarbesetzung - Rod Steiger als Napoleon, Christopher Plummer als Wellington und Orson Welles als Louis XVIII - eines der größten Monumentalwerke der Filmgeschichte.Kundenrezensionen zu 'Waterloo'
Wo bleibt Preußens Gloria? (26. Februar 2008)
Anhand der guten Rezensionen und durch mein Interesse an dieser Epoche habe ich mir diesen Film auf DVD zugelegt und wurde teilweise doch sehr enttäuscht. Ja, dieser Film ist pompös und handwerklich gut gemacht, aber wo bleibt der Glanz? Mitten in der Schlacht hört man Pazifistengehäule. Der Blutzoll war hoch, aber dieses Gejammer zerstört vollens die Szenerie der Schlacht. Zudem konzentriert sich ein Großteil des Films auf Wellington und Napoleon. Die Preußen werden barbarisch und geradezu mordlüsternd dargestellt und dürfen nur so nebenbei mitmarschieren. Im Gegensatz zu Waterloo hat ein Film wie Kolberg, trotz klarer pol. Propaganda, keine Seite diffamiert.Waterloo hat grenzenlos Potential verschenkt ... was bleibt ist die Gewissheit, dass diese Schlacht noch nicht die Verfilmung bekam, die sie verdient hat.
Monumentales Schlachtengemälde (23. August 2007)
"Waterloo" ist ein klassischer Monumentalfilm mit einer Heerschar von Komparsen, gewaltigen Schlachtenszenen, einem Rausch an Uniformen und der typischen Fixierung auf so genannte historisch bedeutende Persönlichkeiten.Zum Inhalt: Nachdem Napoleon I. zur Abdankung gezwungen und ins Exil nach Elba geschickt worden war, kehrt er kurze Zeit später mit einer Tausendschaft an Getreuen zurück. Erneut lässt er sich als Kaiser feiern, die Armee folgt ihm. Napoleon marschiert nach Belgien, um die verbündeten Engländer und Preußen anzugreifen, ehe diese in Frankreich einfallen können. Bei Waterloo kommt es zum entscheidenden Aufeinandertreffen.
In die Rolle des Napoleon Bonaparte ist Rod Steiger geschlüpft. Die optische Ähnlichkeit ist verblüffend. Steiger scheint den Empereur gut studiert zu haben: Motivationsfähigkeit, Pathos, cholerisches Temperament, aber auch Nachdenklichkeit. So könnte das historische Vorbild tatsächlich agiert haben.
Napoleons großer Gegenspieler war Arthur Wellesley, seines Zeichens Herzog von Wellington, ein eitler englischer Hocharistokrat, der viel Wert auf Etikette legte und sein bunt zusammengewürfeltes Heer aus Trunkenbolden verachtete. Als Oberbefehlshaber der alliierten Streitmacht (Briten, Niederländer, Hannoveraner, Braunschweiger, u.a.) obliegt ihm die Aufgabe, Napoleon zu stoppen. Christopher Plummer tritt als ein sehr überzeugender Duke of Wellington in Erscheinung.
In einer Nebenrolle, leider viel zu kurz, verkörpert Orson Welles den übergewichtigen Louis XVIII. Der Rest der Akteure ist eher unbedeutend.
Gedreht wurde der von Sergei Bondarchuk inszenierte Film in Italien (Dino de Laurentis Studios) bzw. in der Ukraine. Es bedurfte einer Menge an Statisten, Uniformen, Waffen und Pferden, um Waterloo wiederzugeben. Schließlich gab es 1970 noch keine CGI-Effekte. Und alles musste so wirken, als würden in der Tat 150.000 Soldaten auf der Leinwand aufmarschieren. Diese Illusion ist gut gelungen.
Schwächen hat "Waterloo" aber auch. Die eingebauten kriegskritischen Szenen wirken künstlich und kitschig. Es wird zu sehr ein Heldenmythos erzählt. So verliert Napoleon hauptsächlich nur deswegen, weil seine Marschälle Ney und Grouchy versagen. Andererseits werden die Preußen unter Blücher zwar immer wie deus ex machina beschworen (Wellington im Angesicht der drohenden Niederlage: "Ich wünschte, es wäre Nacht oder die Preußen kämen",) dürfen dann aber nur kurz durchs Bild reiten. Vielleicht lag das einfach am cineastischen Zeitgeist oder an der Aversion eines Sowjetregisseurs gegenüber deutschen Truppen. Wie auch immer: "Waterloo" ist eindrucksvoll veranschaulichter Geschichtsunterricht.
Genialer Film, schlechte Neusynchronisation! (25. Juni 2007)
Als Historiker und "Fan" der napoleonischen Ära bin ich auch heute noch schwer begeistert von diesem Film, den ich als Kind zum ersten Mal sah. Genau so sollten meiner Ansicht nach historische Filme sein. Dass es die eine oder andere Ungenauigkeit gibt, stört in diesem Falle wirklich nicht und ist der filmischen Umsetzung geschuldet.Besonders gelungen finde ich den Versuch, die Protagonisten der Ereignisse als normale Menschen darzustellen, mit all ihren Ängsten und Wünschen. Das gelingt vor allem bei Napoleon, aber auch bei Ney, dessen ambivalente Rolle in diesem letzten Akt gut dargestellt wird.
Ärgerlich fand ich nur, dass die DVD stellenweise neu - und schlecht - synchronisiert worden ist. Das wäre wirklich nicht nötig gewesen.
Ich wollte, es wäre Abend... (10. März 2007)
Napoleon ist zurück und fasst nicht mehr Fuss. In aller Eile stellt er eine Armee zusammen und versucht, dem Rest Europas noch einmal zuvorzukommen. Das Glück hat ihn aber verlassen, zu oft ist er auf den Zufall angewiesen.Seine besten Marschälle bleiben fern, nur Ney und Grouchy sind noch da. Der eine ist ungestüm, der andere zaudert, keiner ist für den ersten Platz wirklich geeignet, und dennoch fällt beiden ein wichtiger Part zu. Sie erhalten ihren Platz im Film, der das Wesentliche gut herüber bringt. Ein Dokumentarfilm war ja nicht beabsichtigt und es ist auch in einem Dreistundenfilm schwer möglich, die ganze Schlacht detailgetreu nachzuzeichnen.
Die Besetzung ist erstklassig, insbesondere Christopher Plummer bringt wie immer seine Entschlossenheit und auch eine verhaltene Brutalität gut herüber. Den Feldherrn, der den Sieg bringt, gibt er überzeugend. An Rod Steiger gibt es auch wie immer nichts auszusetzen, sein Napoleon lässt keinen Zweifel offen, und natürlich passt der fast zu einem Cameo-Auftritt geschrumpfte Part von Orson Welles gut.
Die Massenszenen sind allein schon sehenswert, weil es echte Menschen auf echten Pferden sind und keine Animationen. Der Schrei des anonymen Soldaten (Warum...) ist allerdings aufgesetzt und bringt nichts, aber man kann nicht alles haben.
Ein Meisterwerk ist es nicht geworden, aber solides, gutes Handwerk. Ich sehe ihn mir immer wieder gern an.
grosses Kino! (29. Dezember 2006)
Rod Steiger in der Rolle von Napoleon ist einfach unübertroffen.Er kommt der realen Figur sehr nahe, so muss er damals auf sein Umfeld gewirkt haben. Der Aufwand mit all den Komparsen und den historischen Uniformen ist für damalige Verhältnisse (70er Jahre) enorm. Die Filmmusik ist grandios.

