Der schmale Grat

Verkaufsrang: 5520 (Video)
Actor: Sean Penn
Actor: Adrien Brody
Actor: James Caviezel
AudienceRating: Freigegeben ab 16 Jahren
Autor: James Jones
Binding: Videokassette
Director: Terrence Malick
EAN: 4010232000118
Format: Dolby
Format: PAL
Format: Surround Sound
Format: Widescreen
Label: Twentieth Century Fox Home Entert.
Languages:
ListPrice:
Manufacturer: Twentieth Century Fox Home Entert.
Verlag: Twentieth Century Fox Home Entert.
Erscheinungsdatum: 16. März 2000
Spielzeit: 164
Studio: Twentieth Century Fox Home Entert.
TheatricalReleaseDate: 8. Januar 1999
von: Sean Penn (Hauptdarsteller), Adrien Brody (Hauptdarsteller), Hans Zimmer (Komponist)
Preis: EUR 3,40

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Aus der Amazon.de-Redaktion

Als Der schmale Grat Ende 1998 in die Kinos kam, tauchte der zuvor lange spurlos verschwundene Regisseur Terrence Malick wieder aus der Versenkung auf. Malick, der rätselhafte Einsiedler, der sich nach seinem optisch packenden Meisterwerk In der Glut des Südens (1978) von der Bildfläche Hollywoods zurückzog, kehrte nach einer 20-jährigen Kaffeepause in den Regiestuhl zurück.

Der Film, mit dem Malick sein Comeback vollzog, ist eine faszinierende Wahl: eine weitreichende Adaption des Weltkriegsromans Insel der Verdammten von James Jones (der 1964 bereits schon einmal verfilmt wurde). Der Kampf um die Insel Guadalcanal gab Malick die Gelegenheit, nichts Geringeres als das Wesen des Lebens, des Todes, Gottes und des Muts zu untersuchen. All diejenigen, die einen herkömmlichen Kriegsfilm erwarten, seien hiermit gewarnt: Malick zeigt, dass er sehr wohl in der Lage ist, eine spannende Action-Sequenz zu inszenieren, aber er kann genauso gut ins rein Philosophische abschweifen -- oder einfach die Kamera bei den ersten Gehversuchen eines eben geschlüpften tropischen Vogels oder dem düsteren Lauern eines Krokodils verweilen lassen.

Dies ist nicht gerade ein Film für Schauspieler -- manche Gesichter gehen so schnell vorbei, dass man sie kaum registriert. Dafür sind die Hauptfiguren umso ausdrucksstärker: Nick Nolte als karrierebewusster Oberst, Elias Koteas als tiefreligiöser Hauptmann, der seine Männer zu schützen versucht, und Ben Chaplin als G.I., der von schwärmerischen Erinnerungen an seine Frau gequält wird. Das Rückgrat des Films ist die andauernde Diskussion zwischen einem sarkastischen Feldwebel (Sean Penn) und einem vergeistigten, fast heiligen Gefreiten (Newcomer Jim Caviezel).

Die Ausgedehntheit des Films ruht möglicherweise von Malicks Methode her, einen Film während der Dreharbeiten und dem Schneiden zu "finden", und in mancher Hinsicht wirkt Der schmale Grat auf faszinierende Weise leicht unvollständig. Und doch verzaubert er wie kaum etwas Anderes in dieser Zeit, und Malicks visionäre Bilder sind eine Herausforderung und ein Wegweiser für den Rest seiner Filmemachergeneration. --Robert Horton

dkb.de

Kundenrezensionen zu 'Der schmale Grat'

Poetisch, packend, anders (12. November 2008)

"Der schmale Grat" ist wie kein anderer Kriegsfilm. In gewaltigen und poetischen Bildern kommt er daher und hinterlässt das Verlangen ihn gleich nochmal zu sehen. Einziges Manko: Die manchmal etwas übertrieben theatralische performance der Erzählers. Top Film!

Hohe Ewartungen..... (18. August 2008)

konnte dieser film leider nicht gerecht werden....meiner meinung nach.
ich habe mir den film ausgeliehen und habe mich riesig auf diesen gefreut...vor allem bei den ganzen lobeshymnen die hier gesungen werden
der film ist schön anzusehen....echt coole aufnahmen von landschaft tieren usw. ein echt lobenswerter aspekt...jedoch finde ich das zu viele zu viele aufnahemn von natur und umgebung reingeshcnitten wurden...das hat mich iwie gestört...die story ist recht simpel aber ok....ein vorrezensent hatte geschrieben das sich die charakter nicht weiterentwickeln...dem stimme ich auch zu.....überhaupt wirkt der film wie vor sich in plätschernd ohne wirklich spannung aufzubauen....außer im hauptteil des films(angriff auf den hügel)-eine echt schöne sequenz.....

der film verdient bewunderung aber auch verachtung....ich lieg genau dazwischen....es gab schöne sequenzen...aber letztendlich zu wenig gute szenen aber auch zu viele allgemein...er war einfahc viel zu lang.....

ich würde diesen film leuten sehr empfehlen die wert auf optik legen

Leider unnötig in die Länge gezogen... (19. April 2008)

Der schmale Grat zeigt durchaus gute Ansätze. Malick schafft einen guten Kontrast zwischen dem Krieg und dem, was durch den Krieg zerstört wird. Aber was zum Teufel sollte diese ellenlange Ballerszene am Grat? Das war mir einfach zu viel des Guten. 60 Minuten Action ohne Unterbrechung sind doch wirklich nicht nötig. Eine halbe Stunde weniger hätte durchaus auch gereicht und was Malick mit so einem 60-minütigem Gemetzel erreichen wollte, weiß nur der liebe Gott. Wenn ein Private Ryan kritisiert wird, weil Omaha Beach zu lang, zu brutal und zu laut sei, dann kann Der Schmale Grat leider auch nicht besser wegkommen als mit 3 Sternen, auch wenn er besagtem Film zweifellos das Angebot an Perspektive vorraus hat.

"Kunstvoll inszeniertes Kriegsepos mit Längen!" (17. März 2008)

Im Südpazifik landet 1944 eine amerikanische Infanterie - Einheit
auf der von Japanern besetzten Insel Guadalcanal. Erklärtes Ziel
ist die Erstürmung des strategisch wichtigen Stützpunktes am Hügel
210. Captain James Staros führt seinen Trupp durch die paradiesisch
anmutende, unwegsame Regenwaldidylle.
Angst und Entsetzen über die Grausamkeiten des Krieges begleiten
die Männer auf Schritt und Tritt...

Der Antikriegsfilm aus dem Jahre 1998 von Terrence Malick ist ein
kunstvoll inszeniertes Drama das den Irrsinn des Krieges in teil-
weise ruhigen (fast meditativen) Bildern rüberbringt. Dabei gibt es
schöne Naturaufnahmen und eine sich einprägende Musikuntermalung.
Ausserdem ist der Film fast bis in die kleinste Nebenrolle mit be-
kannten Schauspieler besetzt.
(z.B. Sean Penn, Adrien Brody, James Caviezel, Woody Harrelson,
John Travolta, Nick Nolte, nur um einige zu nennen)
Dennoch weist der Film der eine Laufzeit von 180 Minuten hat, einige
Längen auf.

(DVD)

Der beste Antikriegsfilm der 90er (6. März 2008)

Im Gegensatz zum Actionfilm "Der Soldat James Ryan" ist das hier ein richtiger Antikriegsfilm.

Es gibt keinen anderen Film bei denen die Angst die Soldaten im Krieg haben so perfekt gezeigt wird. Der Schrecken des Krieges KANN einfach nicht besser dargestellt werden.

Die Schauspieler sind perfekt gewählt und wer sich darüber aufregt das manche nur kurz auftreten und es keinen richtigen Hauptdarsteller gibt, sollte einfach mal sein kleines Hirn einschalten. Im wahren Krieg gibt es auch keinen Hauptdarsteller(außer dem Krieg selbst) und im Krieg ist es völlig egal ob du nun berühmt bist oder nicht. Es kann jeden zu jeder Zeit treffen!

Die Schlachtszenen sind ebenfalls super! Besonderst die erste im hohen Gras gehört mit zu den besten überhaupt. Dazu kommt der schöne Soundtrack und die tollen Landschaftsaufnahmen.
Auch die ruhigen Szenen sind super da hier durch die Monologe das Ganze noch verstärkt wird. Und in der Eröffnungszene, aber auch in den immer wieder auftauchen friedlichen Naturszenen, wird perfekt der Kontrast von der friedlichen Welt zum absoluten Schrecken gesetzt.

Einfach einer der stärksten Antikriegsfilme die ich kenne. Auf einer Stufe mit z.B Platoon! Ein muss für anspruchsvolle Filmfans!

dkb.de

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