American History X

Verkaufsrang: 230 (Video)
Actor: Edward Norton
Actor: Edward Furlong
Actor: Fairuza Balk
AspectRatio: 4:3
AudienceRating: Freigegeben ab 16 Jahren
Binding: Videokassette
Director: Tony Kaye
EAN: 4013575044603
Format: Dolby
Format: HiFi Sound
Format: PAL
Format: Surround Sound
Label: Ufa Video
Languages:
ListPrice:
Manufacturer: Ufa Video
Verlag: Ufa Video
Erscheinungsdatum: 17. April 2000
Spielzeit: 114
Studio: Ufa Video
TheatricalReleaseDate: 30. Oktober 1998
von: Edward Norton (Hauptdarsteller), Edward Furlong (Hauptdarsteller), Anne Dudley (Komponist)

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Aus der Amazon.de-Redaktion

Sie können Edward Norton wahrscheinlich kein größeres Kompliment machen, als ihm zu erzählen, dass seine schauspielerische Leistung in American History X (für die er eine Oscar-Nominierung bekam) Sie fast davon überzeugt hat, dass in der Theorie der "Überlegenheit der weißen Rasse" ein Funke Logik steckt. Diese Aussage schockiert Sie nicht? Das sollte sie aber. Norton lebt seine Rolle als rechtsradikaler Skinhead dermaßen, dass dessen gewandte Verteidigung des Rassismus geradezu beunruhigend überzeugend wirkt -- zumindest oberflächlich gesehen. Derek Vinyard (Norton), eine brutale Erscheinung mit seiner Hakenkreuztätowierung und voll des Hasses, hat seine rassistische Einstellung von seinem Vater übernommen. Sie verstärkt sich noch, als er in den Dienst eines gewissen Cameron (Stacy Keach) tritt, einem erwachsenen Schlägertyp, der sich in einer immer größer werdenden Bande von Teenagern in Venice Beach, Kalifornien, die alle nach einer Ideologie hungern, die ihrer sich abzeichnenden Entfremdung Nahrung gibt, als Tyrann und Lehrer aufspielt.

Die Grundaussage des Films -- Hass ist anerzogen und kann deshalb auch wieder aberzogen werden -- kommt durch Dereks jüngeren Bruder Danny (Edward Furlong) zum Ausdruck, dessen Heldenverehrung seines Bruders sich steigert, nachdem Derek wegen Mordes an zwei Schwarzen ins Gefängnis kommt (oder wie Danny es sieht, zum Märtyrer gemacht wird). Ohne Dereks Begabung für Rebellenrhetorik, gleitet Danny rasch in einen Lebensstil aus Gewalt und Hass ab, dem ein im Laufe seiner Inhaftierung nachdenklich gewordener Derek schließlich abschwört. Nach seiner Entlassung kämpft Derek darum, seinen Bruder vor einem gewaltsamen Schicksal zu bewahren, und an dieser Stelle beginnt American History X teilweise unter einer Mischung aus intensiven Gefühlen, peinlicher Rührseligkeit und einer Vorhersehbarkeit der Handlung zu leiden. Doch dem britischen Regisseur Tony Kaye (der später gegen Nortons kreative Einmischung während der Nachbearbeitung des Films protestierte) gelingt es, mit diesen Qualitäten -- zusammen mit einem bezwingenden Aufeinandertreffen verschiedener optischer Stile -- eine besondere Wirkung zu erzielen. Wie anstrengend ihre Zusammenarbeit auch gewesen sein mag, Kaye und Norton können stolz darauf sein, einen Film geschaffen zu haben, der das Problem des Rassismus mit einer solch dramatisch eindringlichen Wirkung anspricht. --Jeff Shannon

dkb.de

Amazon.de DVD-Bewertung

Wer den 114-minütigen Film auf DVD kauft, bekommt zusätzlich noch mehrere Extras mit einer Gesamtspieldauer von neun Minuten geboten. So findet man auf dem kreisrunden Medium drei geschnittene Szenen, die ursprünglich für American History X gedreht worden waren, letztlich aber aus dramaturgischen Gründen wegfielen. Außerdem beinhaltet die DVD den Original-Trailer, mit dem der Film im Vorfeld beworben wurde. Der Zuschauer darf zwischen der englischsprachigen Originalfassung und einer deutschsprachigen Synchronisation wählen. Und wer will, kann der Widescreen-Edition darüber hinaus Untertitel -- ebenfalls Englisch und Deutsch -- per Knopfdruck hinzufügen. Nettes Feature! --Jeff Shannon END

dkb.de

Kundenrezensionen zu 'American History X'

der hammer (19. November 2008)

Leute kauft euch diesen film ich hab ihn im fernsehn gesehn und musste ihn umbedingt kaufen also schnell auf amazon und bestellen...der film is der hammer und wer ihn nich anschaut hat ganz klar eine kulturlücke;)

Absolut Klasse! (19. November 2008)

American History X ist nicht ohne Grund mein Lieblingsfilm: Eine sehr bewegende Geschichte, die zum Nachdenken anregt und ein so talentierter Schauspieler, der das Ganze so unglaublich spielt, dass es mich zu Tränen gerührt hat. Schade ist nur, dass viele den Film einfach falsch verstehen.
Und das zeugt von dem Niveau, den der Film besitzt, nämlich ein sehr hohes.
Für mich ein sehr großartiger Film, mit talentierten Schauspielern und einem wichtigen Thema in der heutigen Zeit: Rassismus und Narzissmus.
Und Edward Norton hätte den Oscar wirklich sehr verdient.
Top Film mit Anspruch!

Das Ende einer Verblendung (11. November 2008)

Derek Vinyard (Edward Norton) ist ein Neonazi, Rassist, Agitator und Gewaltverbrecher, der in Venice, Los Angeles lebt. Als er wegen eines brutalen Mordes an zwei schwarzen Autodieben im Gefängnis landet, lässt er seine Familie zerrüttet und orientierungslos zurück. Sein jüngerer Bruder Danny (Edward Furlong) sieht in Derek einen Helden und Märtyrer und eifert ihm nach. So lässt er sich von dem charismatischen Anführer der rechtsradikalen Skinhead Szene Cameron Alexander (Stacy Keach) genauso verblenden und vereinnahmen wie einst sein großer Bruder. Dannys schulischer und sozialer Abstieg scheint vorgezeichnet, aber Derek kommt verändert aus dem Gefängnis zurück und versucht nun verzweifelt wieder gut zu machen, was er seiner Familie und vor allem seinem kleinen Bruder angetan hat.

Eine Mahnung gegen Rassismus, Gewalt und ideologische Agitation:

Der Film erzählt die Geschichte von Derek und Danny über vier Jahre hinweg, der aktuelle Tag von Dereks Entlassung aus dem Gefängnis ist in Farbe gefilmt, die Rückblenden in die Vergangenheit sind schwarzweiß, und als sei das nicht genug Beklemmung, werden die Bilder von dem sakralen und unheilschwangeren "Herr, erbarme Dich" eines gregorianischen Chors untermalt, und in beinahe jeder Szene schlagen einem auffällige Hackenkreuze und Nazi Embleme aufs Auge und aufs Gemüt. Die Bildsprache ist bedrückend und die erzählte Geschichte trostlos. Ungläubig schaut man zu, wie ein intelligenter junger Mann allmählich in beschränkte Nazi-Ideologie abgleitet, verblendet wird und damit verdammt ist. Mit Entsetzen erlebt man, wie dasselbe Schicksal dem kleinen Bruder droht, doch da gibt es den schwarzen Lehrer Sweeney (Avery Brooks) und vielleicht, ja vielleicht gibt es doch noch Hoffnung, einen Weg aus dem Teufelskreis von sozialer Umgebung, eigener und fremder Schuld und sich selbst immer wieder gebärender Gewalt.

Was ich bei diesem Film empfunden habe war Abscheu, Fassungslosigkeit und Angst. Abscheu wegen der unverblümt gezeigten Gewalt, Fassungslosigkeit über die Tragik der Geschichte und Angst davor, dass dies alles nur allzu wahr sein dürfte. Dennoch kann man sich diesem Film und seinen Bildern keine Minute entziehen. Man erträgt es und leidet mit.
Das ist ein Film, der unter die Haut geht mit einem genialen Edward Norton und dem jungen Edward Furlong der bedrückend realistisch spielt. Ein packendes und kraftvolles Szenario der amerikanischen Neo-Nazi-Szene, das sicher nicht eins zu eins auf deutsche Verhältnisse übertragbar ist, aber in seiner Kernaussage immer und überall auf dieser Welt gilt.

Kleine Kritik:
Die Wandlung von Derek im Gefängnis und seine Abkehr vom Nazi Gedankengut und Rassismus ist leider sehr stark vereinfacht und gestrafft dargestellt und hätte durchaus mehr Detail und Würdigung verdient, denn so entsteht oberflächlich gesehen der Eindruck, dass Derek sich nur gewandelt hat, weil die Nazi-Clique ihm übel mitspielt. Tatsächlich ist seine Wandlung aber tieferer und subtilerer Natur und wenn man genau aufpasst, kann man anhand eingier Kleinigkeiten (z.B. Gespräche mit dem schwarzen Kollegen in der Wäscherei oder mit Lehrer Sweeney) zumindest erahnen, dass in Derek ein Erkenntnisprozess stattgefunden hat.

Zur Schlussszene:
Manche Kritiker behaupten, dass die letzte Szene den gesamten Film konterkarieren würde, aber diese Auffassung kann ich nicht teilen. Der Schluss richtet sich klar gegen Gewalt, Hass und ideologische Verblendung jeder Art. In seinem letzten Satz nimmt Derek die Schuld auf sich und wälzt sie nicht, wie in seinem vorherigen Leben, auf die Farbigen ab, sein Feindbild existiert nicht mehr nur noch seine Schuld.

Fazit:
Ansehen, nachdenken und verstehen.


DVD:
Laufzeit: Hauptfilm 114 Minuten, Bonusmaterials ca. 9 Minuten, Bild: 1,85:1 Widescreen (16:9 anamorph)
Ton: Deutsch, Englisch Dolby Digital 5.1, Untertitel optional: Deutsch, Englisch,
Special Features: Kapitelzugriff, Insiderinfos, 3 geschnittene Szenen, Original Trailer

Ein Film, über den man diskutieren sollte. (6. Oktober 2008)

Mit dem Thema möchten sich vielleicht viele Deutsche nicht auseinandersetzen, da dies für uns natürlich ein Thema ist, über das wir nur mit äußester Vorsicht reden dürfen. Allein die Aussage: "Ich finde diesen Film gut." kann man nur tätigen, wenn man dies näher erläutert. Denn dieser Film repräsentiert die amerikanische Nazi-Szene, jedoch spricht sich der Film weder dagegen, noch dafür klar aus, was für viele reicht um zu behaupten, dass der Film dies alles schönredet. Er gibt einen sehr tiefen Einblick in die Welt der Nazis. Die Rollen sind so gut gespielt, dass es schwer fällt zu glauben, dass die Schauspieler in Wirklichkeit keine Nazis sind. Zudem sieht man die wohl grausamste Szene, die ich je in einem Film gesehen haben, nämlich einen Bordsteinkick. Über den Wahrheitsgehalt kann ich nichts sagen, da ich nichts mit solchen Leuten zu tun habe und demzufolge ich auch nicht genau weiss, ob es in wirklichkeit so ist. Ausserdem kann man die Nazis in den USA nicht mit den Deutschen Nazis vergleichenŽ, da es wenige Unterschiede gibt, die man aber bedenken sollte. Zudem sieht man allemöglichen Symbole, Aussagen etc. (Nazi-Musik, Hakenkreuz, Hitler-Gruss, die Zahl 88, das Buch `Mein Kampf`), die mit der Nazi-Szene zu tun haben. Meiner meinung nach ist dies einer der besten Filme aller Zeiten und Edward Norton vollbringt hier eine der besten schauspielerischen Leistungen, die ich je sehen durfte. Zum Schluss nur noch ganz kurz zur Story: Daniel Vinyard hat einen Aufsatz über das Buch `Mein Kampf`geschrieben. Sein Lehrer könnte ihn von der Schule schmeißen, doch er gibt ihm noch eine letzte Chance. Er soll einen neuen Aufsatz über seinen Bruder Derek Vinyard schreiben. Dieser kommt am selben Tag aus dem Gefängnis. Er saß 3 Jahre, weil er 2 farbige Autodiebe ermordet hat. Wieder in Freiheit versucht er seinen Bruder bezubringen, das dessen Überzeugung Müll ist; mit Erfolg. Zum Schluss nochmal zum Ende etwas: Dieses Ende zeigt, dass nicht nur Weiße zu rassistischen Taten fähig sind und dass Farbige ebenfalls einen solchen hass auf anders Aussehehnde entwickeln können. Es ist nicht wie in jedem billigen Film, dass es ein Happy-End gibt sondern es zeigt, dass kein Ende in sicht ist.

Kultfilm (3. September 2008)

Es ist beängstigend wie Edward Norton als Naziskinhead Derek alle in seinen Bann zieht und dann realistisch seine Wandlung vollzieht.

Zur Handlung: Mit der Familie von Derek und Danny geht es bergab, seit der Vater verstorben ist. Derek schließt sich einer Gang von Naziskinheads an. Als er drei schwarze erschießt, die sein Auto stehlen wollen, wird er zum Vorbild für viele junge Rassisten - auch für seinen Bruder Danny.
Was diese Leute aber nicht wissen, ist wie es Derek im Gefängnis ergeht. Von der oftbeschworenen Kameradschaft seiner weissen Brüder erlebt er dort nämlich nichts - im Gegenteil...
Als er aus dem Gefängnis kommt hat er Hass und Gewalt abgeschworen und versucht sein Leben in die richtigen Bahnen zu lenken und seinen Bruder aus der Szene zu lösen.

Ist zwar Hollywood aber wirklich gut gemachter Film. Definitiv sehenswert.

dkb.de

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