Verkaufsrang: 6781 (DVD)
AmazonMinimumAge: 72
AspectRatio: 16:9
AudienceRating: Freigegeben ab 6 Jahren
Autor: Ted Hughes
Binding: DVD
Director: Brad Bird
EAN: 7321921176449
Format: Dolby
Format: PAL
Format: Surround Sound
Format: Widescreen
Label: Warner Home Video - DVD
Languages:
ListPrice:
Manufacturer: Warner Home Video - DVD
Verlag: Warner Home Video - DVD
RegionCode: 2
Erscheinungsdatum: 20. April 2000
Spielzeit: 83
Studio: Warner Home Video - DVD
TheatricalReleaseDate: 6. August 1999
von: Michael Kamen (Komponist)
Preis: EUR 5,29
Product Description
Der kleine Hogarth hat eine blühende Phantasie, aber diesmal bildet er sich wirklich nichts ein Der Gigant, den er im Wald findet ist ganz real! Von nun an hat Hogarth einen großen Freund, der aber immer wieder für Schwierigkeiten sorgt. Doch mit Mut und selbstlosem Einsatz gelingt es den beiden, die Stadtbewohner von ihren Ängsten und Vorurteilen zu befreien.Aus der Amazon.de-Redaktion
Diese liebevolle Verfilmung von Ted Hughes' Erzählung aus dem Jahre 1968 war eines der wenig beachteten Highlights 1999. Hogarth, ein kleiner Junge, der während des Kalten Krieges in den Wäldern von Maine lebt, freundet sich mit einem riesigen Roboter an. Ebenso wie E.T. ist der eiserne Gigant ein missverstandener Außenseiter, der zum besten Freund eines Kindes wird, und Hogarth tut sein Bestes, um das riesengroße Wesen vor seiner Mutter (gesprochen von Jennifer Aniston) und dem örtlichen Spinner (Harry Connick Jr.) zu verstecken, der auf der Müllkippe lebt. Schon bald beschwören die Verdächtigungen der Nachbarn und eines Regierungsagenten (Christopher McDonald) Ärger herauf.Da er ganz auf Lieder, Kumpels, die als Witzlieferanten dienen und ein billiges Ende verzichtet, ist Der Gigant aus dem All erfrischend anders -- so wie wenn man ein gekonnt inszeniertes Theaterstück mit dem Glitzerkram der alljährlichen Disney-Zeichentrick-Eskapaden vergleicht. Regisseur Brad Bird hat zwar bei Family Dog und Die Simpsons mitgewirkt, aber dieser Film besitzt nicht jene Art von ordinärem Humor. Wie bei den besten Beispielen für Familienunterhaltung gibt es Szenen, bei denen Erwachsene in schallendes Gelächter ausbrechen werden und Kinder etwas anderes darin erkennen (zum Beispiel Birds Interpretation der Propaganda während des Kalten Krieges). Und der Hauptdarsteller ist ein Paradebeispiel für zauberhafte Animation. Es ist einfach toll, den Giganten zu beobachten, der im Original von Vin Diesel gesprochen wird und mehr Gimmicks beinhaltet als ein Schweizer Messer. Und ebenso wie der Zinnmann in Der Zauberer von Oz besitzt unser Held -- wie auch der Film -- ein Herz. Wundervolle Unterhaltung für jedermann ab 5 Jahren. --Doug Thomas
Amazon.de DVD-Bewertung
Als Bonus gibt es eine 22-minütige Dokumentation The Making Of The Iron Giant (The Iron Giant ist der Originaltitel des Films), der man durch die herausgeschnittenen Werbepausen etwas stark ansieht, dass es sich um eine amerikanische Fernsehsendung handelt. In ihr kommen die Synchronsprecher der Originalversion zu Wort und man erhält interessante Einblicke in die Animations-Arbeit der Trickfilmer. Neben dem US-Kinotrailer findet man auch das Musikvideo zum 50er-Jahre-Stil-Bossanova-Instrumental "Chi-Hua-Hua" von Eddie Platt aus dem Soundtrack des Films. Für PC-Benutzer mit DVD-ROM-Laufwerk gibt es auf der Disk die Links zur offiziellen Iron Giant-Internetseite, Chat-Room-Zugang und Hinweise auf Internet-Events. Zusätzlich zu den Fassungen in Englisch und Deutsch kann man Der Gigant aus dem All auch in den französischen und niederländischen Synchronversionen schauen. --Alexander RöderKundenrezensionen zu 'Der Gigant aus dem All'
Immer wieder gut! (22. September 2007)
Ich habe den Film im Fernsehen gesehen. Auf jeden Fall war ich froh, dass ich den Film gleich aufgenommen habe. Ob damals für meine Nichte, kann ich nicht mal genau sagen. Der Film ist einfach super. Botschaft ist klar... Der kalte Krieg ist hinreichend bekannt und aus diesem Grund finde ich die Verpackung (den Film) dadurch auch in keinster Weise einen Punkt schlechter. Denn im Enddefekt zählt, das es ein Happy- End gibt und der "Böse" zum "Guten/Helden" wird.Der Film ist vom Verständnis her nichts für kleine Kinder. Meinem Sohn (2) würde ich den noch nicht zeigen. Aber so ab 8 bis 9 denke ich, sollten Kinder das Verständnis vermittelt bekommen haben, so dass man den Film durchaus auch für einen netten Familienabend vor der Glotze verwenden kann. für jede Stimmung was dabei... Man kann lachen, Tränen vergießen und einfach ganz gespannt auf die Handlung sein...
Großer Eisenmann mit großem Herz + großartige Szenen = Großartiger Film! (15. September 2007)
"Das ist nicht Disney" oder "Anders als Disney" bzw. "Endlich mal nicht von Disney" etc. ist hier in vielen Reviews zu lesen. Dabei ist der Film ganz klar Disney! Zumindest Disney, wie er vor 40 bis 60 Jahren war, und nicht Disney heute, wo im "Haus der Maus" leider nahezu alle Magie (zumindest im Animationssektor) verlorengegangen zu sein scheint.Denn wer genau hinschaut und mal all seine Vorurteile gegenüber Disney-Filmen (wiederum mit Einschränkung auf die echten Disney-Werke, eben die Filme, die "The Master" himself, Walt Disney, noch selber beaufsichtigt hat) beiseite lässt, wird feststellen, dass er tatsächlich der alten "Disney-Formel" folgt: Er ist spannend, hat witzige Einlagen, er hat vor allem eine Message und noch mehr Herz und ist obendrein noch sehr gut animiert (trotz Computereinsatzes :-)
Walt Disney selbst machte übrigens nie nur Filme für Kinder. Viele seiner frühen Werke haben Ebenen und Aussagen für Kids und Erwachsene, und genau so sorgt "Der Gigant aus dem All" für eine phantastische, warmherzige, aber auch ernste und mitunter ergreifende und erschreckende (Spoiler: aber mit einem überraschendem Happy End) Familienunterhaltung, bei der sowohl jüngere Zuschauer als auch Erwachsene die sie ansprechenden Ebenen in der Handlung finden werden. Und bei mir hat der Film auch mit meinem Vorurteil aufgeräumt, das Warner Bros. nur Looney-Toons-Cartoons a la "Roadrunner" oder "Bugs Bunny" machen kann!
Für den Filmfan, insbesondere für den Fan von SF-Movies der 50er und 60er-Jahre, gibt es nebenbei auch viel zu entdecken. Der Film ist liebevoll gespickt mit Anspielungen auf "Forbidden Planet", "The War of the Worlds", "The Day the Earth stood still" und viele, viele SF-Klassiker mehr. Das "feeling" der späten 50er-Jahre ist phantastisch gut getroffen.
Einziger Wermutstropfen ist meiner Meinug nach nur die falsch vereinfachte Sicht auf Waffen. "Waffen töten" wird im Film gesagt, dabei ist es immer derjenige hinter der Waffe, der darüber entscheidet, wie sie eingesetzt wird. Dabei wird aber auch das im Film später deutlich, als sich der Gigant selbst als eine Art Verteidigungswaffe herausstellt und... aber ich will die Handlung nicht weiter verraten.
Trotzdem bekommt der Film, dieser Disney-Film der alten Schule, der gar kein Disney-Film ist, die vollen 5 Sterne! Der hat das Zeug zum Zeichentrick-Klassiker zu werden!
Und zum Schluss nochmal zurück zu "Das ist nicht Disney"... zwei legendäre Disney-Animatoren, Frank Thomas und Ollie Johnston, haben sogar einen animierten Cameo-Auftritt in "Der Gigant aus dem All" und sprechen sich in der Originalfassung selbst. Wer nicht lange suchen will: Die beiden "spielen" die Lokführer, die nach dem Eisenbahncrash mit dem Giganten interviewt werden :-)
Erfrischend märchenloser Non-Disney (23. Mai 2007)
Der Zeichentrickfilm "Der Gigant aus dem All" gehört zu jenen Produktionen, die weitaus weniger Kinozuschauer bekamen als sie verdient hätten. Das ist allzu schade, denn der Film entstand in einer Zeit, als die Disney-Zeichentrickfilme noch wirklich in Mode waren. Und der "Gigant" wollte einmal zeigen, dass man auch anders kann.Es fängt schon mit der Story an: die spielt während des kalten Krieges in den 50er Jahren und in den Vereinigten Staaten. Klar, die Buchvorlage dazu gabs schon, dennoch ist es mal was anderes als die von Disney verarbeiteten Märchen (Aladdin, Die Schöne und das Biest) oder Sagen (Herkules). In dieser Story also findet der kleine Junge Hogarth mitten im Wald einen riesigen Roboter aus Metall. Da dieser Roboter dennoch Gefühle und Intelligenz zu haben scheint, nimmt sich Hogarth diesen an, lehrt ihm so manches Vokabular und lernt selbst nebenbei den sympathischen Schrotthändler Dean kennen. Doch da in dieser Zeit alles Fremde (also alles Nicht-amerikanische) für gefährlich gehalten wird, rücken Sicherheitskräfte der Army Junge und Roboter auf die Pelle.
Was macht diesen Film so besonders, woran mangelt es ihm? Die Pluspunkte liegen schon mal darin, dass kein einziges Mal gesungen wird. Es gibt denkwürdige und liebenswerte Szenen, etwa jene, als der Gigant und Hogarth sich über das Sterben unterhalten. Jegliche sprechende Tierchen oder magische Gestalten bleiben dem Film ebenfalls fern wie Anspielungen auf unsere heutige Zeit oder absolute Schablonenfiguren (was aber grad mal um Haaresbreite verhindert wird). Die Qualität der Animationen ist sehr hoch und braucht sich hinter der der Disneys nicht zu verstecken (auch heute nicht). Die Sprecher sind gut gewählt (im Original vertont Vin Diesel den Giganten, durchaus witziger Fakt), das Flair der 50er Jahre wird ganz gut rübergebracht durch Detailtreue und die Hintergrundmusik. Der Roboter ist ziemlich sympathisch geraten, auch wenn er in den Kampfszenen so manchem Kind Angst einjagen könnte.
Damit kommen wir zu den Nachteilen: die Botschaft ist etwas zu einfach geraten und etwas überdeutlich hervorgehoben. Und wie gesagt, ganz kleinen Kindern würde ich diesen Film nicht empfehlen.
Doch bei diesem Film überwiegen durchaus die Vorteile und wer auf Non-Disneys oder allgemein auf Zeichentrickfilme steht (auch und besonders als Erwachsener), der sollte unbedingt mal zugreifen.
Zur DVD-Ausstattung: Das Menü ist teilweise mit Animationen und Musik unterlegt und auch sonst schön gestaltet. Die Sprachen Deutsch, Englisch, Holländisch und Französisch stehen zur Auswahl (genauso wie Untertitel). Als Extras gibt es ein Making Of (in dem Vin Diesel mehr oder weniger als Moderator fungiert), ein Musikvideo und einen englischen Trailer. Ich persönlich hätte mich über mehr Material gefreut, z.B. Audiokommentare oder geschnittene Szenen.
Nicht übertreiben (1. Oktober 2006)
Ein netter Film. Rührseelig. In der harten Schale sitzt ja schließlich ein weicher Kern und dieser wird noch von einem Kind herausgeliebt. Wunderbar romantisch, aber das reicht für 5 Sterne einfach nicht. Zumal zum Beispiel beim Thema Atombombe den Kindern nur dessen zerstörerische Kraft und der amerikanische Umgang damit gezeigt werden. Wie dümmlich und naiv dieser war wird den kleinen Mitmenschen überhaupt nicht klar. Also dafür Punktabzug. Und außerdem: Wie will man denn die richtig guten und die guten Kinderfilme hervorheben, wenn solche Filme wie dieser schon 5 Sterne erhalten?Wirklich gut gemacht (2. Januar 2006)
Ein hervorragender Kinderfilm, nicht nur für Kinder! Mein 8jähriger Sohn war total begeistert! Es muss nicht immer eine bekannte Kinderfigur sein!Ich kann nur sagen, Film ausleihen, Popcorn nehmen und den Film mit Mann und Sohn auf der Couch genießen!


