Verkaufsrang: 1287 (DVD)
Actor: Pam Grier
Actor: Samuel L. Jackson
Actor: Robert Forster
AspectRatio: 4:3
AudienceRating: Freigegeben ab 16 Jahren
Autor: Elmore Leonard
Binding: DVD
Brand: Universum
Director: Quentin Tarantino
EAN: 0743216517329
Technische Details: FSK 16
Format: Dolby
Format: PAL
Format: Surround Sound
Label: Ufa/DVD
Languages:
ListPrice:
Manufacturer: Ufa/DVD
Verlag: Ufa/DVD
RegionCode: 2
Erscheinungsdatum: 17. Juli 2000
Spielzeit: 146
Studio: Ufa/DVD
TheatricalReleaseDate: 25. Dezember 1997
UPC: 743216517329
von: Pam Grier (Hauptdarsteller), Samuel L. Jackson (Hauptdarsteller)
Preis: EUR 2,99
Aus der Amazon.de-Redaktion
Die Kuriosität in Quentin Tarantinos Jackie Brown ist Robert Forsters weltgewandter Kautionsvermittler Max Cherry, der lebendigste Charakter in dieser Verfilmung von Elmore Leonards Rum Punch. Die Academy Awards sahen das genauso, und Forster wurde als einziger für einen Oscar nominiert. Der Film ist mehr "Rum" als "Punch", und wer Tarantinos typischen Stil erwartet, wird sicherlich enttäuscht sein.Gezeigt wird die langatmige, entkoffeinierte Story von sechs Menschen und einer halben Million illegal in die USA gebrachten Dollars. Das Geld gehört dem Waffenschmuggler Ordell (Samuel L. Jackson), der gerade so eben intelligent genug ist, um seine Welt unter Kontrolle zu halten und seine schmutzige Arbeit zu tun. Sein soeben auf Bewährung entlassener Freund -- ein weit gefasster Begriff für Ordell -- Louis (Robert De Niro) nimmt eigentlich nur Platz weg und könnte an dem Geld interessiert sein. Allerdings ist seine Loyalität gespalten zwischen seinem alten Partner und Ordells zugedopter Freundin (Bridget Fonda). Natürlich will der Polizist Ray Nicolette (Michael Keaton) Ordell mit dem illegalen Geld festnehmen. Der Schlüssel ist die Titelfigur, eine Stewardesse in den späten Vierzigern (Pam Grier), die ihre Schäfchen ins Trockene zu bringen versteht und bald beiden Seiten weismacht, dass sie für sie arbeitet.
Das Ende ist ziemlich absehbar; es bleiben zwei Stunden gekonnter Tarantino-Dialoge, während die Figuren sich durch die Stadt bewegen. Tarantino hat Jackies und Ordells Hautfarbe geändert, was eigentlich nicht viel bedeutet, außer dass Tarantino dadurch auf schwarze Kultur und Sprache zurückgreifen konnte, wofür er ein Händchen und eine Leidenschaft hat. Er sagte, der Film sei für ein älteres Publikum gemacht, welches allerdings von der Sprache und dem Drogenmissbrauch abgeschreckt werden könnte.
Abgesehen vom Soundtrack ist der Streifen keine Verbeugung vor Griers Blaxploitation-Filmen. Unerwarteterweise sind die faszinierendsten Szenen jene mit Grier und Forster -- zwei Neonsternen, die nach jahrzehntelanger Arbeit nun im Rampenlicht ihres ersten großen Hollywood-Films erstrahlen. --Doug Thomas
Kundenrezensionen zu 'Jackie Brown'
Erzählkunst (26. Oktober 2008)
Ich meine, dieser Film ist wirklich großartig. Vielleicht Tarantinos bester. Wodurch sich ein jeder Tarantinofilm auszeichnet, sind Dialoge. Palaver. Darin liegt Tarantinos Stärke. Geschichten zu erzählen, indem er seine Personen einfach sprechen lässt. Mal sind die Geschichten, die erzählt werden, weniger komplex (siehe Death Proof), mal komplexer, wie hier. Aber stets werden sie genial erzählt. Hinzu tritt meist die nötige Portion Gewalt Drogen und RocknRoll. Nun, auf diese Zutaten verzichtet Tarantino hier größtenteils. Zu Gunsten der Geschichte.Jackie Schaun' ... (1. August 2008)
... ein Genuss, der auch bei zweieinhalb Stunden Filmlaenge niemals langweilig wird. Ein aufgeklaertes Stueck Kultfilm, das man ruhig oefters ansehen kann; im Gegensatz zu vielen anderen Movies.Wenn Tarantino doch nur auf diesem grandiosen Highway geblieben waere, anstatt auf den holprigen Feldweg zu geraten, den er uns mit KILL BILL angetan hat ...
Aber das ist eine andere Geschichte.
Viel Spass jedenfalls wunesche ich Ihnen mit diesem kniffligen Krimi, den man unbedingt gesehen haben sollte, wo eine ueberragende Pam Grier und ihre Mitstreiter um 500.000 Dollar und einen ruhigen Lebensabend kaempfen.
- Spannung und Unterhaltung pur! -
Der wahrscheinlich ungewöhnlichste Tarantino Film (19. Mai 2008)
Unterscheidet sich dieser Film doch sehr deutlich gegenüber Reservoir Dogs, Pulp Fiction und Kill Bill. Trotzdem schafft es Jackie Brown durch eine clevere Handlung (Stewardess spielt das FBI und einen Waffenhändler geschickt gegeneinander aus), sowie einen erstklassigen Soundtrack, und intelligente Dialoge gegenüber den erstgenannten Filmen zu überzeugen. Was diesen Film auch noch so gut macht sind vor allem die grandiosen Schauspieler: Pam Grier, Robert de Niro, Samuel L. Jackson und Bridget Fonda, ihnen nimmt man locker ihre Rollen ab, da diese sehr glaubwürdig spielen. Der Soundtrack ist übrigens im 70-er Stil und passt sehr gut und verleiht diesem Film die richtige Atmosphäre und reichlich Flair. Die Charaktere werden allesamt sehr gut vorgestellt und besitzen auch Tiefgang, also keine Stereotype. Darum wird der Film auch nicht langweilig. Vielleicht langatmig, aber nicht langweilig, das ist doch ein Unterschied. Warum sich jedoch an diesem Film die Geister scheiden, ist folgender Grund: Viele Tote, jede Menge Blut etc. gibt es hier nicht. Das hat der Streifen auch gar nicht nötig, weil das Drehbuch und somit die Charaktere sehr gut rüberkommen und natürlich auch wegen des tiefgründigen Plot, welcher teilweise zum Nachdenken anregt. Dennoch lohnt es sich diesen Film anzusehen, da er doch immer wieder gut ist. Technisch ist auch gute Arbeit geleistet worden Dolby Digital 5.1 deutsch und englisch, wobei auf englisch leider Zwangsuntertitel bestehen. Bildformat: 4:3 oder wahlweise 1,85:1 (16:9) anamorph abgetastet. Ich empfand die Bildqualität als sehr gut. Darum gibts von mir 5 Sterne, weil der Film doch sehr schön anzusehen ist. Man sollte dem Film ne Chance geben. Lohnt ganz bestimmt.Klasse Film - miese DVD (28. April 2008)
Über den Film an sich habe ich nichts zu sagen: dass er gut ist, steht zurecht in allen anderen Rezensionen. Was mir jedoch gar nicht in den Kram passt, ist die Bevormundung bei der DVD. Aus Lizenz-Gründen kann man die Originalversion nur mit deutschen Untertiteln schauen. Das sollte wirkliche Filmfans schon vom Kauf abschrecken. Und während des Anschauen kann man auch nicht die Sprache wechseln und muss mühsam stets zurück ins Menü. Eine Benutzerfreundliche DVD sieht für mich anders auch. Noch ein Minus für Amazon: in der Produktbeschreibung steht nicht, dass das Ansehen der Originalversion nur mit den deutschen Untertiteln geht.Achjeh, oh weh oh weh (23. April 2008)
Es sollte mir eine Lehre sein! Ob man nun DVD's im Laden oder bei Amazon kauft: Wenn man als Filmliebhaber auf solche Spielereien wie Originalkinoformat, Originalschnitt, Dolby Sound usw. steht, sollte man vor dem Kauf bzw. der Bestellung immer die Amazon-Rezensionen lesen!!!!!! Und dabei sollte man besonders die schlechten Bewertungen ins Auge fassen, da diese sich meißt auf die Qualität der Veröffentlichung bezieht und nicht auf die künstlerische Qualität des eigentlichen Films. Die Informationen auf den DVD-Hüllen sind nämlich mitunter (bewusst???) irreführend. Da ist dann von Letterbox die Rede, obwohl alles nur in 4:3 und somit pan-&-scan ist. Hätte ich mich an meinen eigenen Rat gehalten, hätte ich gestern nicht 7 Filme gekauft, von denen ich 5 (!) gleich von Anfang an in den Müll kippen kann, da die Qualitäten der Veröffentlichungen den absoluten Hirnriss darstellen. Wow, da hätte ich ganz schön Geld gespart!Aus lauter Bequemlichkeit habe ich mir unter anderem auch "Jackie Brown" auf DVD zugelegt, obwohl ich schon seit Jahren eine Mega-Version auf VHS (vom Fernsehen aufgenommen) besitze. Das hätte ich lieber bleiben lassen. Hier stimmt nämlich bis auf den Film gar nichts! Am übelsten ist aber immer noch die Tatsache, dass ein Film von 2,35:1 auf 4:3 hochgezoomt wird, wodurch rechts und links jede Menge Bildinformation verloren geht und die Farben anfangen zu flimmern und zu verschwimmen. Ich versteh gar nicht, dass es Regisseure zulassen, dass man ihr Werk bei der Neuverwertung auf DVD so verstümmelt. Würde ich in meinem Betrieb so minderwertige Qualität abliefern, könnte ich schon binnen kürzester Zeit meine Kündigung abholen. Aber anscheinend spielt bei den Filmstudios Kundenzufriedenheit keine so große Rolle.
Eigentlich müsste man mal ne Giftschrankliste anfertigen, auf der nur solche verhackstückte Versionen auftauchen, damit in Zukunft JEDER die Finger davon lässt und niemand mehr so übel über's Ohr gehauen wird.



