Aus der Amazon.de-Redaktion
Gewöhnungsbedürftig klingt sie, die neue Platte der Band um den ehemaligen Kyuss-Gitarristen Josh Homme, der sich bei Queens Of The Stone Age auch das Gesangsmikro unter den Nagel gerissen hat. Schon auf dem Debütalbum hatte man versucht, sich vom Kyuss-Sound zu lösen, und mit II gelingt dieses Vorhaben nun endgültig. Die fetten Wüstenriffs sind fast vollkommen verschwunden, die straffen Songstrukturen frei schwebenden, manchmal an Jam-Sessions erinnernden Aufbauten gewichen. Die Amis orientieren sich weniger am großen Kyuss-Vorbild Black Sabbath als an drogengeschwängertem, hypnotischem Psychedelic-Rock der Sechziger und Siebziger. Manchmal klingt´s allerdings verdammt spacig, noisy und bekifft. Und es braucht einige Durchläufe, um mit den zwölf Songs warm zu werden. Dann dürfte die Scheibe aber zumindest Psychedelic-Fans gefallen. Freunde härterer Stoner Rock-Klänge sollten sich erst einmal vorsichtig an Queens Of The Stone Age herantasten und sich bei auftretenden Kontaktschwierigkeiten lieber an die legitimen Kyuss-Nachfolger Slo Burn bzw. Unida halten. --Michael RensenKundenrezensionen zu 'R'
Ein Meisterwerk nach einem Meisterwerk, vor einem Meisterwerk.... (23. Januar 2008)
So oder so ähnlich könnte man diese Platte beschreiben.Für mich ist Rated R schlichtweg die beste Queens of the Stone Age Platte bisher, wobei jede Platte Ihren eigenen Reiz hat.
Da sich auf dieser Platte jedoch (für mich) 3 der besten QOTSA Titel befinden, ist Rated R mein klarer Favorit.
Zu den Songs:
Feel the good Hit of Summer - wer diesen Song nicht kennt hat die letzten Jahre in Einzelhaft oder in der Gefriertruhe verbracht und braucht auch eigentlich garnicht weiterlesen :-) Bei Liveauftritten gnadenlos gut improvisiert und immer wieder gerne gehört.
Lost Art of keeping a Secret - Das Stück gefällt jedem, typischer QOTSA Song
Leg of Lamb - Finde ich gut aber nicht überragend, kommt Live wesentlich besser
Auto Pilot - Schöner Song zum relaxen ...
Better living through chemistry - DER Song für mich auf dem Album und mein Lieblingslied der Queens. Hier stimmt einfach alles... Der mittlere Part sorgt auch nach hundert Durchläufen in meinem CD Player noch immer für Gänsehaut und einem breiten Grinsen im Gesicht, wer zu den gesegneten Menschen gehört, die dieses Stück einmal Live erleben durften, weiß von was ich spreche... allein wie der Instrumentalpart wieder in die Songstrukturen zurückfindet beweist, welches Talent die Queens doch haben... Am besten so laut zu hören, wie nur irgend möglich!
Monsters in the Parasol - Guter Song, der Live besser kommt als auf CD
Quick and to the Pointless - Olivieri Song halt, der Kerl hat definitiv einen Schaden aber was für einen guten :-)
In the Fade - das zweite Monsterstück auf Rated R, anfangs Langsam und eher chillig aber unheimlich gut, geht über in den Minisong
Fell the good Hit of Summer (Reprise), welcher nochmal die Lieblingssubstanzen für einen guten Tag a la QOTSA aufzählt :-)
Tension Head - Oliveri mal wieder, der sich die Seele aus dem Leib schreit. Pure Energie!
Lightning Song - Ein Instrumentalstück nett aber nicht mehr... man denkt das wars aber dann....
I think I lost my headache - Anfangs hat mir das Stück garnicht gefallen aber es entwickelt sich zu einem absoluten Brett nach einigen Durchgängen. Live der pure Wahnsinn, wenn Josh & seine Mannen zum ersten Mal in die Gitarren hauen... das Ende ist gewöhnungsbedürftig bis nervig aber dennoch ein würdiger Abschluss einer der Platten, die ich ohne nachzudenken mit auf die vielzitierte einsame Insel nehmen würde....
gewöhnungsbedürftig (7. August 2007)
Nach dem Josh Homme seine ehemalige KYUSS-Anhängerschaft mit dem neuen Projekt QOTSA und ihrem "Robot-Rock" zwar ziemlich überrascht haben dürfte, das Debütalbum nach einer gewissen Gewöhnungsphase aber doch sehr ins Ohr ging, fiel das zweite Album RATED R noch deutlich sperriger aus, was auch auf das Mitwirken von Nick Oliveri zurückzuführen sein dürfte, der einige wütende Songs besteuert, ihren Sound ansonsten jedoch als "Cocaine Pop" bezeichnet. Drogen sind jedenfalls das bestimmende Motiv, so besteht etwa der Opener aus einer einzigen Aufzählung von Rauschmitteln, und auch Songtitel wie "Monster in your parasol" sprechen für sich. Bereits hier deutet sich an, was sich auf späteren QOTSA-Alben bestätigen sollte - jedes Album klingt anders als das vorhergehende.War das vorige Album im wesentlichen noch ein Gitarrenbrett mit einigen schrägen Effekten, so ist der Sound dieses Albums deutlich schwerer auf einen Nenner zu bringen. Homme & Oliveri schlagen hier eine Brücke zwischen fast schon poppigen Ohrwürmern (The lost art of keeping a secret, Autopilot), und aggressivem Punk der kranken Sorte (Quick and to the pointless, Lightning Song). Dies hat zur Folge dass die Queens zwar einerseits erstaunlich viel Radioairplay einheimsen, sich andererseits aber auch den Ruf einer sperrigen, alternativen Band bewahren können. Denn so eingängige Songs und Melodien Josh Homme auch schreiben kann, nach Mainstream klingt es in keiner Phase.
Die Platte braucht einige Durchläufe und ist selbst dann nicht ganz einfach durchzuhören, dennoch kann man 4 Sterne vergeben, wenn man sich daran gewöhnt hat - originell ist es allemal.
Neuer Hard Rock im neuen Millenium (20. Mai 2007)
Das zweite Queens of the Stone Age Album, R (wie in der US-amerikanischen Filmbewertung; der Titel wurde noch in allerletzter Sekunde vor der Veröffentlichung geändert . . . eigentlich sollte das Album II heißen), macht schon mit seinem Opener klar, was die Band unter Stoner Rock versteht. Die Lyrics von "Feel Good Hit of the Summer" bestehen nur aus einer einzigen Zeile die immer und immer wieder wiederholt wird - Josh Homme listet eine Droge nach der anderen auf (inklusive dem Alk versteht sich). Ein Gag, der gegen Ende des Songs ziemlich ermüdend wirkt, und seine Wiederholung in "In the Fade" sicherlich nicht gebraucht hätte. Erfreulicherweise macht der Rest alles wett. R ist reifer, größer und wirkt im Ganzen abgestimmter als seine ganzen Vorgänger. Bedingt durch all seine warmen, krausen Gitarren, die ätherischen Harmoniebögen, Vibraphone, Hörner und sogar durch das ungeöhnliche Steel-Drum. Das mag zwar den Hörer befremden, der eine knackigere Gitarrenattacke erwartet hätte, aber auch wenn R nicht wirklick aggressiv ist, ist es immer noch heftiger als der Garage Rock und Punk Rock, den das Album an manch einer Stelle andeutet. Es hat immer noch den hochgelobten Desert Rock-Sound von Kyuss, ist aber insgesamt ausgewogener und relaxter. Mark Langegan und Barrett Martin von den Screaming Trees mischen bei einigen Tracks mit, und deren Psychedelic-Sound, in seinen ruhigeren und wärmeren Momenten - ist unüberhörbar. Wahrlich kein schlechter Vergleich zu der Band selbst, den QOTSA anstellen. Dieser Ringkampf lässt die fehlende Aggression wiederkehren. Nun gut, mancher Kyuss wird entäuscht sein von der fehlenden Härte. Aber Rs musikalischer Marsch sollte in Richtung von QOTSAs Sound gehen. Rs sollte keine Kyuss-Platte unter neuem Pseudonym werden. Hommes Experimentierfreudigkeit öffnet den musikalischen Horizont zu softeren, weiteren Dimensionen. Neuer Hard Rock im neuen Millenium.Schöne Hits für den Sommer (11. August 2006)
Queens of the Stone Age haben sich mit dem 2ten Album Rated R stark weiterentwickelt und es ist schwer, Vergleiche mit dem Debut anzustellen, da diese beiden Cds so verschieden sind. War die erste Cd noch voller staubigen Desert Rock ist dieses Werk einen experimentelleren Weg gegangen. Die Lieder kommen psychedelischer daher und erinnern teilweise an Lullabys to Paralyze. Beste Beispiele sind Better living through Chemistry, Auto Pilot, I think i lost my Headache, In the Fade.Es gibt aber auch noch klassische Rockstücke, wie Monsters in the Parasol, Feel good hit of the Summer, The lost art of keeping a Secret, Leg of Lamb.
Fazit: Ein tolles Album mit sehr experimentellen Songs. Wer ein weiteres Desert Rock Album sucht ist hier fehl am Platz, wer jedoch auch Lullabys to Paralyze mag, dem kann ich dieses Album sehr empfehlen, ich finde es genial!
LetŽs Start The Auto Pilot (2. Juni 2006)
Nicht die beste CD von QOTSA aber mit ein paar echt coolen Songs wie zum Beispiel AUTO PILOT. Ein Experiment war es auf alle Fälle. Beim ersten hinhören ist diese CD für niemanden etwas jedoch entwickelt sie mit jedem weiteren Mal eine faszinierende Spannung. Aber ich würde sie nur eingefleischten Fans empfehlen die nicht genug von den QUEENS bekommen können! Jedoch für alle anderen nicht eingefleischten Fans:Fangen sie mit dem Song AUTO PILOT an, denn dieser ist ein echter Hit und ist auch gleich mehrere Male hintereinander nicht langweilig!






