Kundenrezensionen zu 'Sunflower / Surf's Up'
Eine Band arbeitet zusammen (29. September 2004)
Sunflower ist für mich eines der besten Beach Boys Alben welche je aufgenommen wurde. 1970 - in Amerika waren die Beach Boys am absteigenden Ast, hatten bei einigen Konzerten gerade noch 200 Zuseher. Das spiegelte sich auch im neuen Album "Sunflower", welches über #151 der US-Charts nicht hinauskam. In Europa, besonders aber in England und Holland, überschlugen sich die Kritiker mit Lobeshymnen auf die Band und ende der 60ger/Anfang der 70ger Jahre, lag Europa den Beach Boys entgültig zu füßen.Die Beach Boys hatten sich von den Themen Romantik, Surfen, Autorennen getrennt und unter ihren neuen Manager Jack Rieley versuchten sie, ein erwachseners Publikum anzusprechen und auch erwachsene Themen zu behandeln. Die Welt war für die Boys im Umbruch. Brian Wilson hatte sich 68 fast gänzlich aus dem Bandgeschehen zurückgezogen, steuerte aber trotzdem mit "This whole world", "Add some music" und "All I wonna do" einige wunderbare Tracks bei.
Dennis Wilson äußerte Ambitionen der neue kreative Chef der Band zu werden. Eine Verletzung 1971, interne Streiterein, die lange Studiopause, Brians "Comeback" 1976 - dies alles führte dazu, dass Dennis eine untergeordnete Rolle einhielt und er sich erst 1977 mit seinem Soloalbum durchsetzen konnte.
Auf diesem Doppelalbum sind 2 Tracks aus dem verlorenen "Smile" Album zu hören. "Cool Cool Water" und "Surf's up" welches gegen Brian Wilson Willen veröffentlicht wurde.
Bruce Johnston meldet sich mit "Disney girls" und Carl Wilson bringt mit "Long promised road" den ersten Titel auf die Platte, den er je geschrieben hat.
Sunflower und Surfs up und später Holand wurden in England als "einzige wahre Beach Boys Alben" getitelt, weil die gesamt Mannschaft dazu beigetrugen hatte, das Album zu ermöglichen
Die Zeit war gnädig mit den Meisterstücken (11. August 2004)
Es ist schon merkwürdig, da versuchten die Herren aus California etwas vom Surfsound abweichendes und erlebten eine herbe Bruchlandung mit beiden Alben. Aus heutiger Sicht kann man nur sagen völlig zu unrecht. Diese beiden Alben, es sind Sunflower und Surf's up auf einer CD, sind mit das beste, dass die Gruppe je produziert hat und ich sage das im vollen Bewusstsein der Existenz des Meisterwerkes Pet Sounds.Während Sunflower erste Ansätze einer veränderten Musik und im Ansatz auch in Texten zeigte, setzte sich dieses bei Surf's up noch deutlicher fort. (Don't go near the water oder Take a load off your feet (Pete) ) Aber um es einfach zu sagen, beiden Alben bringen fantastische Kompositionen mit sehr guten Arangenmentes und Chorgesang. Sunflower ist sicher spiritueller und freundlicher, während Surf's up sich deutlich dunkler, nachdenklicher zeigt. Nichts dester weniger ist Surf's up mein absolutes Lieblingsalbum der Beach Boys, trotz Pet Sounds.
Meine Highlights:
Slip on throuh, Add some music to your day, It's about time, Cool cool water, Don't go near the water, Long promised road, Take a load of your feet, Till I die und Surf's up. Aus meiner Sicht haben beiden Alben aber keine Schwachstelle und sind auch nach 30 Jahren immer noch sehr gut zu hören. Die Zeit ist sehr gut mit ihnen umgegangen, was für die Qualität der Musik spricht....
Die CD wird abgerundet durch ein hervorragendes Booklet, in dem Brian Wilson die Stücke kommentiert (in 2000 geschehen) Es gibt technische Angaben zu den Aufnahmen und zu Surf's up alle Texte. Weiterhin ist es mit den Originalfotos bebildert, vorbildlich !
Absolute Kaufempfehlung für 2 damals völlig unter Wert geschlagene Werke der Beach Boys.
Eines der besten Alben aller Zeiten (8. Juli 2003)
Nach "Pet Sounds" und "Surf's Up" dürfte "Sunflower" wohl das beste Album der Beach Boys sein. Nicht nur, daß es in punkto Produktion und Interpretation erste Sahne ist, nein, die Scheibe wird getragen von einem unglaublichen Gruppengefühl, das alle nach dem Ärger mit CAPITOL RECORDS bitter nötig hatten. Zu einem Zeitpunkt, wo sich die Beatles frustriert auflösten, konnten es die musiksüchtigen Kalifornier nicht lassen, gingen hin und produzierten dieses wundervolle Album. Ein Meilenstein, allein wegen der Tatsache, daß sich Drummer Dennis Wilson hier endgültig aus dem Schatten von Big Brother Brian herausschälte und als Komponist und Interpret zu glänzen verstand. Ein liebenswertes, schönes Album, das man am besten in der Badewanne oder bei Kerzenlicht genießt. Erklärtes Ziel der Beach Boys war es ja immer, die Welt durch ihre Musik ein wenig besser zu machen. Das ist ihnen mit "Sunflower" ein weiteres Mal gelungen. Eines der besten Alben aller Zeiten!2 unterbewertete Alben (7. Juni 2003)
Ich bin ein junger Beach Boy-Fan. Als ich mir die Doppel-CD "Sunflower/Surfs's Up" gekauft habe, hatte ich mich schon sehr mit den Beach Boys beschäftigt und alle Alben der 60 Jahre gekauft. Ich war über den guten Sound und die zahlreichen sehr guten Beiträge von Brian Wilson erstaunt. -Hat es doch aus vielen Quellen geheissen, Brian hätte nach Smile bis 1976 nicht mehr viel geleistet...stimmt natürlich überhaupt nicht, wie ich später erkennen konnte. Brian hat noch seine wunderschöne hohe Stimme, die vielfach im Background zu hören ist.Mit "Till I Die" steuert er eine beachtliche Produktion bei, die locker an "Pet Sounds" anknüpfen kann.
So natürlich auch "Surf's Up", das ja ursprünglich für das "Smile"-Album geplant war. Wichtig finde ich es zu erwähnen, dass Brian mit diesem ausgegrabenen Song überhaupt nicht einverstanden war. Für ihn war diese Produktion ein unvollendetes "Hätte sein können".
Dennis Wilson leistet auf "Sunflower" beachtliche Arbeit. "Forever" ist dafür wohl das beste Beispiel. Leider wurde sein Talent von den Beach Boys nicht sehr gefördert.
Carl Wilson glänzt mit seinem ersten veröffentlichten Werk "Long Promised Road".
Es sind verschiedene Musikrichtungen zu hören, alles sehr gut produziert. Zwei Alben, die ich sehr gerne mit Kopfhörern und geschlossenen Augen höre...
2 unterbewertete Alben (7. Juni 2003)
Ich bin ein junger Beach Boy-Fan. Als ich mir die Doppel-CD "Sunflower/Surfs's Up" gekauft habe, hatte ich mich schon sehr mit den Beach Boys beschäftigt und alle Alben der 60 Jahre gekauft. Ich war über den guten Sound und die zahlreichen sehr guten Beiträge von Brian Wilson erstaunt. -Hat es doch aus vielen Quellen geheissen, Brian hätte nach Smile bis 1976 nicht mehr viel geleistet...stimmt natürlich überhaupt nicht, wie ich später erkennen konnte. Brian hat noch seine wunderschöne hohe Stimme, die vielfach im Background zu hören ist.Mit "Till I Die" steuert er eine beachtliche Produktion bei, die locker an "Pet Sounds" anknüpfen kann.
So natürlich auch "Surf's Up", das ja ursprünglich für das "Smile"-Album geplant war. Wichtig finde ich es zu erwähnen, dass Brian mit diesem ausgegrabenen Song überhaupt nicht einverstanden war. Für ihn war diese Produktion ein unvollendetes "Hätte sein können".
Dennis Wilson leistet auf "Sunflower" beachtliche Arbeit. "Forever" ist dafür wohl das beste Beispiel. Leider wurde sein Talent von den Beach Boys nicht sehr gefördert.
Carl Wilson glänzt mit seinem ersten veröffentlichten Werk "Long Promised Road".
Es sind verschiedene Musikrichtungen zu hören, alles sehr gut produziert. Zwei Alben, die ich sehr gerne mit Kopfhörern und geschlossenen Augen höre...






