Verkaufsrang: 2283 (Video)
Actor: Tom Berenger
Actor: Martin Sheen
Actor: Stephen Lang
AudienceRating: Freigegeben ab 16 Jahren
Autor: Michael Shaara
Binding: Videokassette
Director: Ronald F. Maxwell
EAN: 4038713002086
Format: HiFi Sound
Format: PAL
Format: Widescreen
Label: Best Buy Movie
Languages:
ListPrice:
Manufacturer: Best Buy Movie
Verlag: Best Buy Movie
Erscheinungsdatum: 5. April 2000
Spielzeit: 240
Studio: Best Buy Movie
TheatricalReleaseDate: 8. Oktober 1993
von: Tom Berenger (Hauptdarsteller), Martin Sheen (Hauptdarsteller), Randy Edelman (Komponist)
Preis: EUR 24,80
Aus der Amazon.de-Redaktion
Drei Tage im Sommer des Jahres 1863, in einem Ort namens Gettysburg. Obwohl sie als Kinofilm herauskam, wurde diese vierstündige Darstellung dieser entscheidenden, blutigen Schlacht im amerikanischen Sezessionskrieg ursprünglich als Fernsehfilm gedreht. Das soll aber nicht heißen, dass diesem großartigen Werk etwa der Ruch des Billigen anhaftet (nun ja, mit der möglichen Ausnahme der ziemlich unecht wirkenden Schnurrbärte).Dieser Film, der auf dem Buch The Killer Angels von Michael Shaara basiert, packt das Thema der Feinheiten der Kriegsführung auf erfrischend langsame und ausführliche Weise an. Unter normalen Umständen könnten diese Feinheiten höchsten für Fans der Militärstrategie oder des amerikanischen Sezessionskrieges interessant erscheinen, aber in Gettysburg werden sie vermittelt als die Grundlage des Lebens, des Sterbens und des unverhofften Heldentums überhaupt. Wenn es an diesem Film etwas auszusetzen gibt, dann höchstens die Tatsache, dass er viel zu früh seinen Höhepunkt erreicht.
Der erste, lange Abschnitt, der die Bemühungen eines "Bürgersoldaten" beschreibt, sich -- mit geringen Erfolgsaussichten -- gegen den Obersten der Unionisten Joshua Lawrence Chamberlain (Jeff Daniels) zu behaupten, ist ein fesselndes Stück Filmkunst. Daniels liefert hier in einer herzzerreißenden Darbietung seine bisher beste schauspielerische Leistung. Zu den weiteren Darstellern gehören Tom Berenger, Sam Elliott sowie Martin Sheen als der Südstaatengeneral Robert E. Lee. Richard Jordan, in seiner letzten Rolle, liefert eine dynamische Leistung als Südstaatengeneral Lewis A. Armistead. Ach ja, machen Sie sich doch den Spaß, Ted Turner zu finden, dessen Firma diesen Film produzierte -- er spielt einen Soldaten der Konföderiertenarmee. Regisseur und Drehbuchautor Ronald F. Maxwell scheint von der Schwere des Themas erfüllt zu sein; so lange dieser Film auch sein mag, Gettysburg ist durchdrungen von einem edlen Zielbewusstsein. --Robert Horton
Kundenrezensionen zu 'Gettysburg'
Meisterwerk (31. August 2008)
über die mitentscheidensten Tage des ameriakanischen Bürgerkrieges.Im Sommer 1863 rücken die Truppen der Südstaaten durch Pennsylvania nach Norden vor um in einer großen Zangenbewegung Washington abzuschneiden und den Krieg für sich zu entscheiden. Bei dem kleinen Städtchen Gettysburg werden sie von der Armee der Nordstaaten gestellt und es kommt in dem hügeligen Umland zu einer entscheidenden Schlacht.
Der Film zeigt die Vorgeschichte der Schlacht auf, beschreibt die beteiligten Offiziere und auch die Freundschaften zwischen den verfeindeten Generalen.
Die Schlachten sind einfach monumental. Kann man nicht anders beschreiben muss man gesehen haben. Was mich allerdings zum schmunzeln brachte sind die vielen falschen Bärte - was die damals im Gesicht getragen haben...
Ist ein Film für Leute die sich an monumentalen Schlachten und Geschichte interessieren. Für die ist das aber wirklich ein Pflichtkauf.
Die Umsetzung auf DVD ist gelungen.
Großartiger Kriegsfilm (23. Mai 2008)
Meiner Meinung nach ist "Gettysburg" ein in allen Belangen super umgesetzter Film, der die wohl bekannteste (und auch vorentscheidende) Schlacht des amerikanischen Bürgerkriegs wunderbar porträtiert. Zum einen sind die Schauspieler alle mit Bedacht ausgewählt worden und entsprechen in 90% der Fälle absolut ihrem historischen Vorbild, zum anderen wartet der Film mit einigen US-Stars auf wie Tom Berenger, Jeff Daniels oder Martin Sheen, welche in ihren Rollen allesamt zu überzeugen wissen.Der Film an sich ist in drei Teile (jeweils die Schlachttage) aufgeteilt und berichtet mal aus Sicht der Union, mal aus Sicht der Konföderierten, wodurch ein gewisser Grad der Neutralität zwischen beiden Kriegsparteien gegeben ist.
Die Schlachten sind eindrucksvoll dargestellt mit mehreren Tausend Komparsen und haben mir sehr gut gefallen. In diesem Genre ist es auf ejden Fall der beste Film, den ich kenne, der im 19. Jahrhundert spielt.
Salbungsvolle Falschbartorgie (20. Januar 2008)
Verwirrt frage ich mich nach dem "Genuss" dieses Filmes, ob es sich hierbei um den gleichen handeln kann, denn die anderen Rezensenten gesehen haben und deren Ausführungen mich zum Kauf veranlasst hatten.Fakt ist: Der Film ist ein schwülstig-verklärendes US-Selbstfindungsdrama, bei dem es zum Steinerweichen ist, die angeklebten Bärte der versammelten Heldenschaft im Wind wackeln zu sehen. Es wackeln übrigens nicht nur die den Milchgesichtern angeklebten Wallebärte, sondern z.B. auch die ach so todbringenden Bajonette auf den Flintenattrapen - da kommt nicht wirklich (Ehr)Furcht auf.
Der Film hat unglaubliche Längen und besteht eigentlich nur aus der Aneinanderreihung von Komparsenszenen und heldenhaftem Heldentum auf allen Seiten. Hauptthema ist im Grund: Auf beiden Seiten kämpften ach so tolle Amerikanische Kerle, allesamt feine Menschen und Helden, und alle sind darüber todunglücklich und vollbringen nur ihre Pflicht - und das Ganze dann mit Streichern unterlegt wie im schlechtesten Rosamunde-Pilcher-Film.
Wirklich schade, hier wurde viel Potenzial einfach vergeigt. :-(
Filmisches Meisterwerk über den Amerikanischen Bürgerkrieg (26. Oktober 2007)
Gettysburg stellt für mich definitiv eine der besten Verfilmungen zum Thema amerikanischer Sezessionskriege dar. Ich glaube, ich habe den Film inziwschen sicher fünfmal gesehen und immer wieder begeistert er mich.Die historischen Einzelheiten der Schlacht werden sehr detailgetreu und m.E. auch authentisch und größtenteils genau nachgestellt. Auch wenn er den konföderierten Befehlshaber Robert E. Lee als etwas dickköpfig und uneinsichtig darstellt und die Schuld an der Niederlage fälschlicherweise James E. Stuart zuschiebt. Von diesen beiden Kleinigkeiten abgesehen überzeugt der Film auf der ganzen Linie - vor allem weil er größtenteils neutral bleibt und weder Union noch Konföderation favorisiert. Damit wird dem Zuschauer selbst die freie Wahl gelassen, mit welcher Seite er "sympathisiert".
Wer sich nicht nur für die Schlacht um Gettysburg, sondern auch für den Amerikanischen Bürgerkrieg als Ganzes interessiert, sollte sich den Film unbedingt in Kombination mit "Gods and Generals" ansehen!



